| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 7.199 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
- Leichtes, ultrahandliches Bike
- Kleine Ecken und Kanten, also mit Charakter
- Design: 1 mit *
- Gutes Tec-Paket mit Ride by Wire, Fahrmodi und Traktionskontrolle
- Bremse hinten mit geringer Wirkung
- Sound könnte stärker sein
- eingeschränkte Sozius-Fähigkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 175 | kg |
| Radstand | 1.350 | mm |
| Länge | 1.960 | mm |
| Radstand | 1.350 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt Reihentwin | |
| Hubraum | 457 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
| Leistung | 48 PS bei 9.400 U/Min | |
| Drehmoment | 44 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Rahmenbauart | Alurahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel 41mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, ByBre Vierkolben-Festsättel, radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 220 mm, ByBre 1-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!Fazit
Die Aprilia RS 457 ist ein sehr schöner, agiler und leicht zu fahrender Supersportler. Die Fahrleistungen sind typisch für eine A2-Maschine, sie ist somit auch für Fahranfänger eine gute Wahl. Die Ausstattung mit Fahrmodi und Traktionskontrolle ist überdurchschnittlich, gleiches gilt für den Fahrspaß, den man mit dieser leichten Maschine hat. Wir waren zwar nicht auf der Renne, aber auch oder vielleicht gerade dort fühlt sich die RS 457 sicherlich am wohlsten. Eine fahraktives Gerät, welches vermutlich auch Frauen sehr ansprechen dürfte.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort steht die RS 457 als Vorführer und freut sich auf weitere Probefahren. Moto Italia ist Piaggio Vertragshändler und verkauft Zweiräder von Aprilia, Moto Guzzi und Vespa. Ein Besuch dort lohnt sich also auch dann, wenn man sich nicht nur für die RS 457 interessiert.
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Honda CBR 600 RR vs Aprilia RS 457: Motorradvergleich im Detail
Wenn es um sportliche Motorräder geht, stehen zwei Namen besonders häufig auf der Liste: die Honda CBR 600 RR und die Aprilia RS 457. Beide sind auf ihre Art auf Fahrspaß getrimmt – aber sie kommen aus unterschiedlichen Konzepten. Genau das macht den Vergleich spannend: Während die CBR 600 RR traditionell für ein sehr direktes, hochdrehendes Sportbike steht, setzt die RS 457 stärker auf ein modernes Gesamtpaket mit spürbar anderer Charakteristik. Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt, damit klar wird, wo die Stärken liegen und wo man Kompromisse einplant.
Grundidee im Vergleich: Sportlichkeit vs. modernes Paket
Die Honda CBR 600 RR ist ein klassisches 600er-Sportbike, das vor allem dann glänzt, wenn es konsequent sportlich gefahren wird. Die Abstimmung zielt auf Dynamik, präzises Ansprechen und ein Fahrgefühl, das sich schnell in Richtung „mehr“ entwickelt. Die Aprilia RS 457 verfolgt ebenfalls eine sportliche Ausrichtung, wirkt aber in der Gesamtheit oft zugänglicher: Das Motorrad vermittelt ein modernes Setup, das sich nicht nur auf der Hausstrecke gut anfühlt, sondern auch dann, wenn der Tag nicht komplett nach „Trackday“ klingt.
Motorcharakter und Fahrgefühl
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda CBR 600 RR ist stärker auf den Bereich ausgelegt, in dem Leistung und Drehmoment spürbar „nach vorn drücken“. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im oberen Drehzahlband gefahren wird. Wer gern zügig beschleunigt, früh hochschaltet und das Motorrad wie ein Werkzeug für schnelle Linien nutzt, wird die CBR als sehr zielgenau erleben.
Die Aprilia RS 457 wirkt dagegen oft harmonischer im Alltag und in der Übergangsphase zwischen niedriger und mittlerer Drehzahl. Das heißt nicht, dass sie „zahm“ ist – eher, dass sie den sportlichen Charakter anders ausspielt. Dadurch kann sie sich für Fahrten mit wechselndem Tempo besonders angenehm anfühlen, weil das Motorrad nicht zwingend auf eine enge Drehzahlspanne angewiesen ist, um Spaß zu machen.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Bikes in Kurven anfühlen
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich in der Art, wie sie Stabilität und Agilität vermitteln. Die Honda CBR 600 RR ist bekannt dafür, dass sie bei sportlicher Gangart sehr kontrolliert wirkt. In schnellen Kurven und beim zügigen Richtungswechsel zeigt sich häufig die Stärke eines konsequent sportlich ausgelegten Chassis: Das Motorrad bleibt „auf Linie“, reagiert direkt und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass man das Tempo sauber aufbauen kann.
Die Aprilia RS 457 punktet im Vergleich oft mit einem ausgewogenen Gefühl aus Agilität und Alltagstauglichkeit. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Kurven besteht, sondern auch aus wechselnden Untergründen, kann das Setup als angenehm „mitspielend“ wirken. Das macht die RS 457 besonders interessant, wenn nicht ausschließlich die schnellste Runde im Fokus steht, sondern ein stimmiges Fahrgefühl über längere Zeit.
Lenkung, Einlenkverhalten und Stabilität
Die CBR 600 RR legt den Schwerpunkt eher auf präzises Einlenken und ein sehr sportliches Feedback. Das ist ein Vorteil, wenn man gern aktiv fährt und das Motorrad spürbar „arbeitet“. Die RS 457 wirkt dagegen häufig etwas leichter zu bewegen, was das Handling für viele Fahrer zugänglicher macht – besonders dann, wenn man nicht ständig am Limit unterwegs ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich, dass beide Motorräder auf sportliche Nutzung ausgelegt sind. Die Honda CBR 600 RR spielt ihre Stärken häufig dann aus, wenn sehr spät und sehr entschlossen verzögert wird. Das System wirkt dann so, dass man sich auf eine klare Dosierbarkeit verlassen kann – ein wichtiger Punkt für dynamische Fahrten und für alle, die gern „spät rein, früh raus“ fahren.
Die Aprilia RS 457 kann im Vergleich ebenfalls mit einem guten Bremsgefühl überzeugen, wirkt aber oft etwas alltagstauglicher in der Handhabung. Das heißt: Die Bremsleistung ist nicht nur für den Extremfall da, sondern lässt sich im Alltag gut dosieren. Gerade auf Touren oder bei wechselnden Bedingungen ist das ein Plus, weil es den Stress aus dem Fahrgefühl nimmt.
Sitzposition und Ergonomie: Sportlich oder alltagstauglich?
Die Honda CBR 600 RR ist typischerweise eher auf eine sportliche Sitzposition ausgelegt. Das bedeutet: Wer gern in einer aktiven Haltung fährt, profitiert von direktem Feedback und einer Position, die das Motorrad „nach vorn“ bringt. Für längere Strecken kann das aber je nach Fahrstil und Körperbau anstrengender werden, vor allem wenn Pausen fehlen oder die Fahrt nicht durchgehend sportlich ist.
Die Aprilia RS 457 wirkt im Vergleich oft etwas weniger kompromisslastig. Die Ergonomie kann sich dadurch für viele Fahrer als angenehmer darstellen – besonders bei Fahrten, die nicht nur aus kurzen, intensiven Sessions bestehen. Das macht die RS 457 interessant, wenn das Motorrad auch außerhalb der „Sporttage“ genutzt werden soll.
Komfort auf längeren Strecken
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die CBR 600 RR ist eher das Bike für klare Sportfokussierung, während die RS 457 häufig die bessere Wahl ist, wenn das Motorrad auch für längere Touren genutzt wird. Der Unterschied liegt weniger darin, ob eines „komfortabel“ ist, sondern wie stark die sportliche Auslegung im Alltag spürbar wird.
Elektronik, Fahrmodi und Alltag: Wie modern ist das Gesamtpaket?
Beide Motorräder sind heute nicht mehr nur „Motor plus Fahrwerk“, sondern werden durch Elektronik und Fahrmodi sinnvoll ergänzt. Die Honda CBR 600 RR wirkt dabei häufig wie ein sehr konsequent auf sportliche Kontrolle ausgelegtes System: Wenn man die Fahrweise dynamisch gestaltet, unterstützt die Elektronik dabei, das Motorrad berechenbar zu halten.
Die Aprilia RS 457 kann im Vergleich besonders dann überzeugen, wenn man die Abstimmung je nach Situation anpassen möchte. Dadurch entsteht oft ein Motorrad, das sich nicht nur auf eine Art von Fahrt festnagelt, sondern sich leichter an wechselnde Bedingungen anpasst.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CBR 600 RR – Stärken
- Sehr sportliches Fahrgefühl mit direktem Feedback bei dynamischer Gangart.
- Starke Performance im oberen Drehzahlbereich, ideal für zügige Beschleunigung und sportliche Linien.
- Bremsen und Fahrwerksgefühl wirken besonders dann überzeugend, wenn es „zügig“ wird.
- Klare Sportausrichtung für Fahrer, die aktiv fahren und das Motorrad am Limit nutzen möchten.
Honda CBR 600 RR – Schwächen
- Sportliche Sitzposition kann auf längeren Strecken oder bei weniger sportlichem Tempo spürbar anstrengender sein.
- Charakter verlangt oft nach sportlicher Nutzung, damit das volle Potenzial besonders greifbar wird.
Aprilia RS 457 – Stärken
- Ausgewogener Charakter, der auch außerhalb des engen Sportfensters Spaß macht.
- Gutes Handling für wechselnde Strecken und unterschiedliche Fahrstile.
- Alltagstauglichkeit wirkt im Vergleich oft stärker im Vordergrund.
- Moderne Abstimmung mit Elektronikunterstützung, die das Motorrad vielseitiger macht.
Aprilia RS 457 – Schwächen
- Wenn ausschließlich maximale Sportintensität gesucht wird, kann die CBR 600 RR im direkten Vergleich den „Trackday-Fokus“ stärker ausspielen.
- Der Fahrstil entscheidet: Wer konsequent im oberen Drehzahlbereich unterwegs ist, wird den Unterschied im Charakter stärker merken.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrertyp entscheiden. Die Honda CBR 600 RR ist besonders interessant für Fahrer, die ein klassisches 600er-Sportbike suchen und gern dynamisch fahren: kurze, intensive Ausfahrten, sportliche Passagen, klare Linienführung und ein Motorrad, das bei hoher Aktivität sehr präzise mitgeht. Wer das Motorrad häufig „sportlich“ nutzt und die Sitzposition als Teil des Konzepts akzeptiert, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Aprilia RS 457 ist dagegen eine starke Wahl für alle, die Sportlichkeit möchten, aber nicht nur. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag gut bewegt, auf Touren angenehm bleibt und trotzdem genug Temperament für zügige Fahrten mitbringt, wird mit der RS 457 oft zufriedener. Besonders dann, wenn nicht jede Fahrt ein reines Performance-Training ist, sondern ein Mix aus Alltag, Landstraße und gelegentlicher sportlicher Runde.
Fazit:
Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf maximaler Sportdynamik liegt: ein direktes Fahrgefühl, starke Performance im sportlichen Drehzahlbereich und ein Setup, das bei zügiger Fahrweise besonders überzeugt. Wer häufig aktiv fährt, das Motorrad am Limit nutzen möchte und mit einer sportlicheren Ergonomie gut klarkommt, bekommt hier ein sehr zielgenaues Sportbike.
Die Aprilia RS 457 empfiehlt sich, wenn Sportlichkeit mit mehr Alltagstauglichkeit kombiniert werden soll. Im Vergleich wirkt sie oft zugänglicher, harmonischer im gemischten Fahrbetrieb und dadurch vielseitiger für längere Strecken oder unterschiedliche Bedingungen. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf der schnellsten Runde Spaß macht, sondern über den Tag hinweg stimmig bleibt, trifft mit der RS 457 häufig die passendere Entscheidung.