UVP 13.239 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 7.299 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
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Das stylische Italo Nakedbike für unter 7.000 Euro im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
  • 600er Jubel-Sound
  • sehr guter Quickshifter
  • hervorragende Bremsen
  • sehr präzises Fahrwerk
  • wer Sport will, bekommt Sport
Kontra:
  • Hitzeentwicklung bei Stop & Go
  • Display etwas klein geraten
  • Untenrum passiert - nix.
Pro:
  • schicke Optik
  • fetter Sound
  • wenig Schnickschnack
  • gute Reifen
  • gute Bremsen
  • guter Preis
Kontra:
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht193kg
Radstand1.370mm
Länge2.029mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.140mm
Gewicht226kg
Radstand1.460mm
Länge2.130mm
Radstand1.460mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-BauartVierzylinder-Reihenmotor, DOHC
Hubraum599ccm
Hub42mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum754ccm
Hub62mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung121 PS bei 14.250 U/Min
Drehmoment63 NM bei 11.500 U/Min
Höchstgeschw.265km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km
Leistung76 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite269km

Fahrwerk

RahmenbauartDiamantrahmen
Federung vorneShowa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down Federgabel Ø 50 mm (Federweg 130)mm
Federung hinteneinstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenDoppelrohr-Profil-Schwinge
Reifen vorne120/70 - 17
Reifen hinten180/55 - 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorne2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit

Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.

Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten. 

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.239 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024 
  • Farben: Grand Prix Red, Schwarz

Fazit

Die Benelli 752S ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike der Mittelklasse für einen fairen Preis. Rennfahrer werden mit ihr wahrscheinlich nicht glücklich, wohl aber Genießer und Biker mit dem Anspruch, etwas Besonderes fahren zu wollen. Bremsen, Reifen und Fahrwerk konnten im Test überzeugen, die eher einfach gehaltene Ausstattung passt ebenfalls zu dieser Maschine. Vielleicht ist die Benelli 752S sogar die perfekte Zweitmaschine für Adventure-Biker, die nicht bei jeder Kaffee-Fahrt die Dicke BMW oder sonstwas aus der Garage schieben wollen. Einfach mal die Benelli Probefahren, so teuer ist sie ja nicht. Und zwei Motorräder sind einfach besser als nur Eines, oder?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.999€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2020
  • Farben: Schwarz, Grün

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Honda CBR 600 RR vs. Benelli 752 S: Vergleich für sportliche Fahrer

Wer ein sportliches Motorrad sucht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Ansätzen: Die Honda CBR 600 RR steht traditionell für kompromisslose Supersport-Performance, präzises Handling und ein Setup, das auf Dynamik ausgelegt ist. Die Benelli 752 S verfolgt dagegen einen modernen, eigenständigen Charakter: sportlich, aber mit Blick auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, Ausstattung und einem etwas entspannteren Zugang zum schnellen Fahren.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad eher zu Fahrstil, Einsatzgebiet und Erwartungen passt.

Grundcharakter: Supersport-Präzision vs. modernes Sportpaket

Die Honda CBR 600 RR ist ein klassisches Supersport-Motorrad. Das merkt man vor allem am Anspruch: Sie fühlt sich dann am besten an, wenn die Linie stimmt, der Fahrer aktiv arbeitet und das Motorrad in seinem Leistungsband genutzt wird. Das Konzept zielt auf sportliche Effizienz ab – vom Ansprechverhalten bis zur Art, wie das Bike Kurven „trägt“.

Die Benelli 752 S wirkt dagegen wie ein Sportmotorrad, das den Spagat zwischen zügigem Fahren und alltagstauglicher Nutzung besser lösen will. Der Fokus liegt auf einem harmonischen Gesamtgefühl: Motor und Fahrwerk arbeiten so zusammen, dass auch längere Ausfahrten oder gemischte Strecken nicht sofort nach „Rennmodus“ verlangen.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich ein typischer Unterschied: Die CBR 600 RR ist als 600er Supersport klar darauf ausgelegt, im oberen Bereich besonders stark zu wirken. Das sorgt für ein dynamisches Gefühl, sobald das Motorrad in den passenden Drehzahlbereich gebracht wird. Wer gern „zieht“ und das Motorrad konsequent ausdreht, bekommt hier ein sehr direktes, sportliches Ansprechverhalten.

Die Benelli 752 S liegt mit ihrem Konzept im Bereich eines 750-ähnlichen Charakters. Im Vergleich wirkt das Motorrad oft weniger „spitz“ und dafür nutzbarer über breitere Drehzahlfenster. Das macht sie interessant, wenn häufiges Beschleunigen aus unterschiedlichen Geschwindigkeiten im Vordergrund steht – etwa auf Landstraßen mit wechselnden Radien oder im Stadt-/Umland-Mix.

Stärken und Schwächen beim Motorvergleich

  • Honda CBR 600 RR: starke Performance im sportlichen Drehzahlbereich; sehr präzise, wenn das Tempo hoch ist. Schwäche: weniger entspannt, wenn häufig niedrige Drehzahlen dominieren und das Motorrad nicht aktiv bewegt wird.
  • Benelli 752 S: oft angenehmer nutzbar im Alltag; sportlich ohne ständiges „Hochdrehen“. Schwäche: wer maximale Supersport-„Spitze“ sucht, muss sich darauf einstellen, dass die Charakteristik anders ausfällt.

Fahrwerk und Handling: Kurvenarbeit im Vergleich

Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu vom Weizen: Die Honda CBR 600 RR ist auf präzises Einlenken und hohe Stabilität bei zügiger Gangart ausgelegt. Im Vergleich der typischen Fahrwerksauslegung zeigt sich: Sie belohnt konsequentes Fahren mit sehr klarer Rückmeldung. Gerade auf schnellen Strecken oder bei sportlicher Fahrweise wirkt das Motorrad „auf Schiene“.

Die Benelli 752 S setzt ebenfalls auf sportliche Dynamik, aber mit einem etwas anderen Schwerpunkt. Im Vergleich der Fahrwerkswerte und der Abstimmungslogik wirkt sie häufig alltagstauglicher: Das Motorrad bleibt kontrollierbar, auch wenn die Fahrweise nicht permanent maximal aggressiv ist. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Kurven besteht.

Bremsen und Stabilität

Bei Bremsen ist das Ziel bei beiden klar: hohe Verzögerung und gute Dosierbarkeit. Die CBR 600 RR spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn hartes Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten und wiederholte Bremsmanöver gefragt sind. Die Benelli 752 S kann in der Praxis ebenfalls überzeugen, wirkt jedoch oft etwas „zugänglicher“ in der Dosierung – was gerade für Fahrer hilfreich ist, die nicht jedes Wochenende auf der Rennstrecke unterwegs sind.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. sportliche Fokussierung

Im Bereich Elektronik unterscheiden sich die Philosophien. Die Honda CBR 600 RR ist typischerweise stark auf sportliche Regelung ausgelegt: Traktions- und Fahrmodi sollen das Motorrad bei dynamischer Fahrweise stabil halten, ohne das Gefühl zu „verkleben“. Das hilft besonders, wenn das Tempo hoch ist und die Reifen an ihre Grenzen kommen.

Die Benelli 752 S bringt ebenfalls moderne Elektronik mit, die im Vergleich oft darauf abzielt, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen leicht beherrschbar zu machen. Das kann im Alltag den Unterschied machen: weniger Stress beim Wechsel zwischen zügig und entspannt, mehr Komfort im Umgang mit wechselnden Bedingungen.

Stärken und Schwächen der Elektronik

  • Honda CBR 600 RR: sportlich abgestimmte Regelung; sehr passend für ambitionierte Fahrten. Schwäche: erfordert mehr „Fahrerarbeit“, um das Setup optimal zu nutzen.
  • Benelli 752 S: oft leichter zugänglich; unterstützt eine breitere Bandbreite an Fahrstilen. Schwäche: wer kompromissloses Supersport-Feeling erwartet, könnte die Charakteristik als weniger „rennstreckennah“ empfinden.

Sitzposition, Ergonomie und Alltagstauglichkeit

Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Sitzposition. Die Honda CBR 600 RR ist klar sportlich: Die Haltung ist auf aerodynamische Effizienz und aktives Fahren ausgelegt. Das ist großartig, wenn die Fahrt sportlich geplant ist. Auf längeren Strecken oder bei häufigem Stadtverkehr kann die Haltung jedoch spürbar fordernder sein.

Die Benelli 752 S wirkt im Vergleich oft etwas „freundlicher“ in der Ergonomie. Das bedeutet nicht, dass sie un-sportlich ist – sie bleibt dynamisch – aber die Gesamthaltung kann sich für viele Fahrer weniger extrem anfühlen. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Motorrad auch außerhalb der reinen Feierabend-Runde gern genutzt wird.

Komponenten und Gesamteindruck: Qualität, Verarbeitung und Nutzen

Beim Blick auf Komponenten und den Gesamteindruck zeigt sich: Die Honda CBR 600 RR ist in ihrer Ausrichtung sehr konsequent. Das merkt man an der Art, wie sich das Motorrad „fertig“ anfühlt – wie es auf Gasbefehle reagiert, wie es sich in der Kurve verhält und wie stabil es bei Tempo bleibt.

Die Benelli 752 S punktet im Vergleich häufig mit einem stimmigen Paket aus Ausstattung und Fahrbarkeit. Sie wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur auf dem Papier sportlich ist, sondern im Alltag funktioniert. Wer Wert darauf legt, dass das Bike nicht nur auf dem ersten Blick überzeugt, sondern auch über längere Zeit Freude macht, findet hier oft einen guten Gegenwert.

Für wen lohnt sich welche Wahl?

Die Entscheidung zwischen Honda CBR 600 RR und Benelli 752 S hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird.

Honda CBR 600 RR – passend für

  • Fahrer, die Supersport-Charakter lieben und gern im oberen Drehzahlbereich unterwegs sind
  • Menschen, die auf präzises Handling und sportliche Rückmeldung Wert legen
  • Wer häufig zügige Landstraßen fährt oder Trackday-Ambitionen hat

Benelli 752 S – passend für

  • Fahrer, die sportlich fahren wollen, aber ein breiter nutzbares Fahrgefühl bevorzugen
  • Menschen, die gemischte Strecken fahren (Stadt/Umland/Landstraße)
  • Wer ein modernes Gesamtpaket sucht, das auch im Alltag Spaß macht

Fazit:

Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl, wenn ein klarer Supersport-Fokus im Vordergrund steht: präzises Handling, sportliche Elektronik und ein Motorcharakter, der besonders dann begeistert, wenn das Motorrad konsequent in seinem Leistungsbereich genutzt wird. Wer gern dynamisch fährt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als Werkzeug für schnelle Runden versteht, bekommt hier ein sehr zielgerichtetes Bike.

Die Benelli 752 S überzeugt vor allem dort, wo Alltag und sportliche Ausfahrten zusammenkommen: im Vergleich wirkt sie oft zugänglicher, nutzbarer über breitere Drehzahlfenster und insgesamt entspannter im Handling. Wer ein sportliches Motorrad sucht, das nicht nur auf der „perfekten“ Strecke funktioniert, sondern auch auf gemischten Routen und längeren Fahrten Spaß macht, findet in der Benelli häufig den runderen Einstieg.

Kurz gesagt: CBR 600 RR für Supersport-Puristen und ambitionierte Fahrer – 752 S für alle, die sportlich unterwegs sind, aber ein alltagstauglicheres Gesamtpaket bevorzugen.

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