| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 6.249 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
- wendiges und wuseliges Bike
- einfache Bedienung
- angenehm aufrechte Sitzposition
- Bedienungsanleitung braucht man nicht
- startet nur im Leerlauf
- Sound könnte besser sein
- Sitzbank etwas straff
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 302 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | einstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.
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Honda CBR 600 RR vs Benelli Leoncino 500 – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CBR 600 RR und die Benelli Leoncino 500, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich zeigt schnell: Hier treffen Welten aufeinander. Die Honda steht für kompromissloses Supersport-Feeling, präzise Linienführung und ein sportliches Gesamtpaket. Die Benelli dagegen setzt auf einen charakterstarken, alltagstauglichen Ansatz mit moderner Optik, entspannterem Fahrgefühl und einer Ausrichtung, die nicht nur auf die Rennstrecke zielt.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag und auf der Hausstrecke bemerkbar machen. Dabei werden die im Vergleich genannten Eigenschaften beider Modelle gegeneinander abgewogen – von Motorcharakter und Fahrwerk bis hin zu Ergonomie, Bremsen und dem, was am Ende wirklich zählt: welches Motorrad besser zu den eigenen Ansprüchen passt.
Grundidee: Supersport-Anspruch vs. Charakter im Alltag
Die Honda CBR 600 RR ist ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für sportliche Ansprüche anfühlt. Die Sitzposition, die Art der Gasannahme und die Art, wie das Motorrad in Kurven arbeitet, sind klar auf zügiges Fahren ausgelegt. Wer gerne dynamisch unterwegs ist, findet hier ein Bike, das sich schnell „richtig“ anfühlt.
Die Benelli Leoncino 500 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie wirkt weniger wie ein reines Sportgerät und mehr wie ein Motorrad, das den Alltag mit Stil begleitet. Der Fokus liegt auf einem souveränen, gut dosierbaren Fahrgefühl, das auch dann Spaß macht, wenn nicht jede Ausfahrt auf maximale Schräglage und Höchsttempo ausgelegt ist.
Motorcharakter im Vergleich: Wie fühlt sich die Leistung an?
Honda CBR 600 RR: sportlich, drehfreudig, zielgerichtet
Die Honda CBR 600 RR spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn der Drehzahlbereich genutzt wird. Der Motorcharakter ist klar sportorientiert: Gasbefehle werden direkt umgesetzt, und das Motorrad wirkt in dynamischen Situationen besonders „wach“. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die gerne zügig beschleunigen, früh in den Kurven Tempo aufbauen und den Motor als aktives Element im Fahrprozess nutzen.
Als mögliche Schwäche zeigt sich: Wer eher entspannt fährt, kann den sportlichen Charakter als „zu präsent“ empfinden. Die Honda verlangt – je nach Fahrstil – mehr Aufmerksamkeit, um das Potenzial angenehm zu nutzen.
Benelli Leoncino 500: alltagstauglich, angenehm dosierbar
Die Benelli Leoncino 500 wirkt im Vergleich deutlich entspannter im Umgang. Der Motor lässt sich häufig leichter in den Alltag integrieren: gleichmäßiges Tempo, kontrolliertes Beschleunigen und ein Fahrgefühl, das nicht zwingend nach Drehzahl schreit. Dadurch eignet sich die Benelli besonders für Strecken, auf denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern einfach fahren will.
Als Gegenpunkt: Wer maximale Sportdynamik sucht, wird die Leoncino eher als Charakter- und Alltagsmaschine wahrnehmen. In Situationen, in denen die Honda ihre sportliche Auslegung voll ausspielt, wirkt die Benelli weniger „rennstreckennah“.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. entspannte Kontrolle
Honda: spürbare Sportlichkeit in der Kurve
Beim Handling zeigt die Honda CBR 600 RR ihre sportliche DNA. Das Motorrad vermittelt ein direktes Feedback, unterstützt zügiges Umsetzen von Richtungswechseln und wirkt in schnellen Passagen stabil. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein Vorteil: Die Honda lädt dazu ein, Linien sauber zu fahren und das Tempo konsequent zu steigern.
Eine mögliche Schwäche ist die Konsequenz des Konzepts: Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder lange Strecken sehr entspannt fährt, kann die sportlichere Auslegung als weniger „komfortabel“ empfinden. Das ist nicht zwingend ein Nachteil, aber es passt eben zu einem bestimmten Fahrprofil.
Benelli: souverän, gutmütig, alltagstauglich
Die Benelli Leoncino 500 bietet im Vergleich ein Handling, das eher auf souveräne Kontrolle ausgelegt ist. Sie macht das Fahren leichter, besonders wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn nicht jede Ausfahrt auf maximale Performance optimiert wird. Das Motorrad wirkt dabei oft „einfacher“ zu fahren: weniger Stress, mehr Flow.
In sehr sportlichen Situationen kann die Honda jedoch die Oberhand behalten. Die Benelli ist stark, aber sie ist nicht primär dafür gebaut, das Tempo wie ein Supersportler zu jagen.
Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich Tempo kontrollieren?
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sicheres, kontrolliertes Fahren ausgelegt. Die Honda CBR 600 RR profitiert dabei von ihrer sportlichen Ausrichtung. Beim zügigen Fahren fühlt sich die Bremsleistung oft besonders „zielgenau“ an, was das Vertrauen in schnellen Szenen erhöht.
Die Benelli Leoncino 500 kann im Alltag ebenfalls überzeugen, vor allem durch gut dosierbares Ansprechen. Wer vorausschauend fährt und nicht ständig in extremen Bremsmanövern unterwegs ist, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Als Schwäche der Benelli im Vergleich zur Honda kann man festhalten: Wenn es sehr sportlich wird, wirkt das Setup weniger auf maximale Performance getrimmt. Die Honda bleibt in solchen Momenten die klar sportlichere Wahl.
Ergonomie und Sitzposition: Für welche Fahrten passt was?
Honda: sportliche Haltung, die Tempo unterstützt
Die Sitzposition der Honda CBR 600 RR ist eindeutig sportlich. Sie unterstützt dynamisches Fahren und passt gut zu Fahrern, die gerne aktiv arbeiten: Körper verlagern, Blick weit nach vorne, Linienführung bewusst steuern. Für kurze bis mittlere sportliche Ausfahrten ist das oft ein großer Pluspunkt.
Wer jedoch häufig lange Strecken sehr entspannt fährt oder viel Stadtverkehr hat, kann die sportliche Haltung als weniger angenehm empfinden. Das ist weniger ein „Fehler“, sondern eine klare Ausrichtung.
Benelli: entspannter, alltagstauglicher Komfort
Die Benelli Leoncino 500 bietet im Vergleich eine ergonomische Auslegung, die eher auf Alltag und Genuss setzt. Die Haltung wirkt weniger „eingespannt“ und erleichtert das Fahren über längere Zeiträume, ohne dass man ständig das Gefühl hat, in einer sportlichen Position „festzustecken“.
Wer dagegen maximale Sportdynamik sucht, wird die ergonomische Ausrichtung der Benelli eher als Vorteil für entspanntes Fahren sehen – und als weniger passenden Unterbau für kompromissloses Supersport-Tempo.
Alltagstauglichkeit und Alltagspraxis: Was macht den Unterschied?
Im Alltag zählt nicht nur, wie schnell ein Motorrad ist, sondern wie gut es sich in den Alltag integrieren lässt. Die Benelli Leoncino 500 punktet hier häufig durch ihre unkomplizierte Art: leicht zu fahren, angenehm im Umgang, passend für Stadt, Feierabendrunde und Touren ohne „Rennstreckenmodus“.
Die Honda CBR 600 RR ist im Alltag ebenfalls fahrbar, aber sie fühlt sich stärker nach „Sport-Ausfahrt“ an. Wer regelmäßig zügig unterwegs ist und sportliche Fahrweise mag, wird die Honda als konsequenten Begleiter erleben. Wer dagegen vor allem entspannt fährt, könnte die Honda als zu fokussiert wahrnehmen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda CBR 600 RR
- Sportliches Fahrgefühl mit direktem Feedback
- Starke Dynamik bei Nutzung des Drehzahlbereichs
- Kurvenhandling mit hoher Präzision und Stabilität
- Brems- und Kontrollgefühl für zügige Fahrten
Schwächen der Honda CBR 600 RR
- Sportliche Sitzposition kann im Alltag weniger komfortabel wirken
- Für sehr entspannte Fahrstile weniger „harmonisch“
Stärken der Benelli Leoncino 500
- Alltagstaugliches, gut dosierbares Fahrgefühl
- Entspannte Ergonomie für längere Fahrten
- Leichtes Handling für Stadt und abwechslungsreiche Strecken
- Charaktervolles Konzept, das nicht nur auf Tempo ausgelegt ist
Schwächen der Benelli Leoncino 500
- Weniger Fokus auf maximale Supersport-Dynamik
- In sehr sportlichen Szenen wirkt die Honda im Vergleich überlegen
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Honda CBR 600 RR: die richtige Wahl für sportlich orientierte Fahrer
Die Honda CBR 600 RR ist besonders dann die bessere Wahl, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht: zügige Ausfahrten, Kurven mit Tempo, ein Motorrad, das präzise reagiert und das Fahrgefühl eines Supersportlers liefert. Wer gerne aktiv fährt, den Motor nutzt und sich an einem sportlichen Setup erfreut, wird mit der Honda sehr glücklich.
Benelli Leoncino 500: die richtige Wahl für Alltag, Stil und entspanntes Fahren
Die Benelli Leoncino 500 passt besser, wenn das Motorrad vor allem im Alltag Spaß machen soll: Stadt, Feierabend, Wochenendtouren ohne ständige Leistungsabfrage. Wer ein Motorrad sucht, das leicht zu fahren ist, eine entspanntere Ergonomie bietet und dabei Charakter ausstrahlt, findet in der Benelli eine stimmige Option.
Fazit:
Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl für Fahrer, die sportliche Dynamik wirklich ausleben wollen: präzises Handling, sportlicher Motorcharakter und ein Setup, das zügiges Fahren unterstützt. Wer Kurven gerne schnell und kontrolliert nimmt und dabei ein Motorrad sucht, das aktiv „mitarbeitet“, wird die Honda als klaren Gewinner im sportlichen Vergleich erleben.
Die Benelli Leoncino 500 gewinnt dagegen dort, wo Alltag und entspanntes Fahrgefühl zählen: unkompliziertes Handling, angenehme Ergonomie und ein Motor, der sich gut dosieren lässt. Wer weniger auf maximale Supersport-Performance aus ist, sondern auf ein Motorrad, das im Alltag leicht funktioniert und trotzdem Charakter bietet, trifft mit der Benelli die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Sport-Fokus führt zur Honda, Alltags-Genuss mit Stil zur Benelli.