| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 6.669 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
- komfortables, vertrauensweckendes Fahrverhalten
- brummeliger Sound, erinnert an Boxer
- einfache Bedienung
- vermittelt sehr souveränes Fahrgefühl
- mächtige Optik
- für einen Einsteiger recht schwer
- Leistung wird zu Zweit mit Gepäck dünn
- Bremsen vorne benötigen Kraft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 895 | mm |
| Höhe | 1.480 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Einstellbare Upside-Down-Gabel Ø 50mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 -19 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | zwei schwimmend gelagerte Wave Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radial-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!Fazit - was bleibt hängen
Es ist schon erstaunlich, was Benelli für diesen Preis auf die Beine stellt. Wer jetzt denkt, dass dieses Bike bei diesem Preis ja nur Schrott sein kann, den müssen wir eines Besseren belehren. Die TRK 502 X ist ein gutes Motorrad, wenn auch mit überschaubarer Leistung und einfacher Ausstattung. Sie fährt toll, lässt sich gut bedienen und macht optisch mächtig was her. Da wird der eine oder andere A2-Führerschein-Inhaber sicherlich schwach werden. Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Benelli Deutschland für diesen Test zur Verfügung gestellt - vielen Dank!MotorradTest.de auf YouTube
Honda CBR 600 RR vs Benelli TRK 502 X: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CBR 600 RR und die Benelli TRK 502 X, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine steht für sportliche Dynamik, präzises Kurvenfahren und ein Setup, das auf zügiges Tempo ausgelegt ist. Die andere setzt auf eine Reise-orientierte Ausrichtung: komfortabler, alltagstauglicher und deutlich breiter nutzbar – auch dann, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen sollte man kennen und für wen passt welches Motorrad am besten?
Grundidee der beiden Motorräder
Honda CBR 600 RR: sportlich bis ins Detail
Die Honda CBR 600 RR ist ein klassisches Sportbike. Das merkt man nicht nur am optischen Auftritt, sondern vor allem an der Art, wie sich das Motorrad bewegt: straffes Fahrwerk, sportliche Geometrie und eine Sitzposition, die den Fahrer klar in Richtung aktives Fahren bringt. Wer Kurven liebt und gern zügig unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug anfühlt: präzise, direkt und auf Dynamik getrimmt.
Benelli TRK 502 X: Reise-Charakter mit Abenteuer-Appeal
Die Benelli TRK 502 X verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist darauf ausgelegt, lange Strecken angenehm zu absolvieren und dabei auch auf wechselndem Untergrund nicht sofort an Grenzen zu stoßen. Die Sitzposition wirkt entspannter, das Motorrad ist insgesamt weniger „auf Kante“ gebaut und vermittelt mehr Gelassenheit. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen nicht nur das Tempo zählt, sondern auch Komfort, Übersicht und Alltagstauglichkeit.
Fahrgefühl im Vergleich: Kurven, Gasannahme und Kontrolle
CBR 600 RR: direktes Sportbike-Feeling
Im Vergleich zeigt die Honda CBR 600 RR vor allem ihre Stärke im sportlichen Bereich. Das Motorrad reagiert schnell auf Lenkimpulse und unterstützt ein zügiges Tempo in Kurven. Die Kombination aus sportlicher Sitzposition und dem straffen Setup sorgt dafür, dass man das Motorrad sehr kontrolliert „arbeiten“ lassen kann. Wer gern dynamisch fährt, profitiert von der direkten Rückmeldung und dem klaren Gefühl, wann das Bike grippt und wann es weiter „will“.
Die Schwäche liegt weniger im Können als im Einsatzprofil: Wer viel entspannt fährt oder häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, muss sich mit einer sportlichen Haltung und einem insgesamt fokussierteren Charakter arrangieren. Das Motorrad ist nicht dafür gemacht, stundenlang bequem zu cruisen – zumindest nicht so, wie es bei reiseorientierten Maschinen üblich ist.
TRK 502 X: souverän und tour-tauglich
Die Benelli TRK 502 X punktet im Vergleich mit einem ruhigen, souveränen Fahrgefühl. In Alltagssituationen wirkt sie weniger „angespannt“ und lässt sich leichter in den Verkehrsfluss integrieren. In Kurven fährt sie sicher und kontrolliert, aber der Fokus liegt stärker auf Stabilität und Alltagstauglichkeit als auf maximaler Sportlichkeit.
Als Schwäche kann man festhalten: Wer ausschließlich sportliche Dynamik sucht, wird die TRK 502 X eher als „komfortable Reiseplattform“ wahrnehmen. Das Motorrad ist nicht der Typ, der sich wie ein kompromissloses Sportgerät anfühlt. Dafür ist es genau diese Ausrichtung, die sie für viele Fahrerinnen und Fahrer so attraktiv macht.
Sitzposition und Ergonomie: Alltag vs. sportliche Haltung
Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen zeigt sich in der Ergonomie. Die Honda CBR 600 RR führt zu einer sportlicheren Körperhaltung: Arme und Oberkörper sind stärker nach vorn ausgerichtet, was beim zügigen Fahren Vorteile bringt. Auf längeren Strecken kann das jedoch anstrengender werden, besonders wenn Pausen fehlen oder die Fahrt eher entspannt geplant ist.
Die Benelli TRK 502 X bietet im Vergleich eine deutlich entspanntere Sitzposition. Dadurch wird sie interessanter für längere Touren, für Fahrten mit Gepäck oder für Tage, an denen nicht jede Kurve „auf Angriff“ gefahren wird. Wer viel pendelt oder regelmäßig weitere Strecken am Stück fährt, wird die ergonomische Ausrichtung der TRK 502 X meist als Vorteil empfinden.
Komfort und Ausstattung: Was man unterwegs wirklich merkt
Beim Thema Komfort zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe. Die Honda CBR 600 RR ist auf sportliche Performance ausgelegt. Das bedeutet: Je nach Fahrweise und Streckentyp kann das Motorrad spürbar „direkter“ und straffer wirken. Für kurze bis mittlere sportliche Ausfahrten ist das oft genau richtig. Für lange Touren zählt aber auch, wie gut das Motorrad Unebenheiten wegsteckt und wie ermüdend die Haltung ist.
Die Benelli TRK 502 X ist im Vergleich stärker auf Touren ausgelegt. Das spürt man besonders bei längeren Fahrten: Das Motorrad wirkt insgesamt alltagstauglicher, und die Ausrichtung passt besser zu „fahren, genießen, ankommen“. Auch wenn nicht jede Fahrt abseits des Asphalts geplant ist, ist die Reiseorientierung ein Plus, weil sie das Motorrad vielseitiger macht.
Bremsen und Fahrwerk: Stärken und Grenzen
Honda CBR 600 RR: sportliche Brems- und Fahrwerksauslegung
Die Honda CBR 600 RR spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügig wird. Das Fahrwerk und die Bremsen sind auf sportliche Anforderungen abgestimmt. Dadurch entsteht ein Gefühl von Kontrolle, das beim dynamischen Fahren hilft: Man kann später anbremsen, sauber einlenken und das Motorrad in der Kurve stabil halten.
Die Grenze zeigt sich eher im Komfort: Wer sehr viel im Alltag unterwegs ist oder häufig über schlechte Straßen fährt, wird die straffere Auslegung schneller als „weniger entspannt“ wahrnehmen.
Benelli TRK 502 X: Tour-Fahrwerk mit Fokus auf Alltag
Die Benelli TRK 502 X wirkt im Vergleich so, als wäre sie für wechselnde Bedingungen gebaut. Das Fahrwerk unterstützt eine souveräne Linie und bleibt dabei alltagstauglich. Gerade auf längeren Strecken oder bei weniger perfekten Straßen ist das ein echter Vorteil, weil das Motorrad nicht ständig „auf Kante“ gefahren werden muss, um Spaß zu machen.
Wer allerdings kompromisslos sportlich fahren möchte, wird merken, dass die TRK 502 X nicht dieselbe sportliche Aggressivität vermittelt wie die CBR 600 RR. Das ist kein Mangel, sondern eine bewusste Ausrichtung.
Elektronik und Alltag: Wie sich die Maschinen im echten Leben unterscheiden
Im Alltag zählt nicht nur die reine Performance, sondern auch, wie gut ein Motorrad mit unterschiedlichen Situationen klarkommt: Verkehr, wechselnde Temperaturen, unterschiedliche Fahrbahnzustände und unterschiedliche Fahrstile. Die Honda CBR 600 RR ist dabei klar auf sportliches Fahren fokussiert. Das kann bedeuten, dass sie sich besonders dann „richtig“ anfühlt, wenn man aktiv fährt und das Motorrad fordert.
Die Benelli TRK 502 X wirkt im Vergleich als pragmatische Wahl: Sie ist eher darauf ausgelegt, dass man auch ohne ständiges „Sport-Modus-Gefühl“ entspannt unterwegs sein kann. Dadurch passt sie gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende funktioniert, sondern auch unter der Woche.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Honda CBR 600 RR – Stärken
- Sportliches Fahrgefühl mit direkter Rückmeldung
- Kurven- und Bremsperformance für dynamisches Fahren
- Klare Ausrichtung: Wer Sport will, bekommt Sport
Honda CBR 600 RR – Schwächen
- Weniger Komfort bei sehr langen oder entspannten Fahrten
- Sportliche Haltung kann im Alltag schneller ermüden
- Fokus auf Performance statt maximale Vielseitigkeit
Benelli TRK 502 X – Stärken
- Tour- und Alltagstauglichkeit mit entspannterem Charakter
- Souveränität bei wechselnden Bedingungen
- Vielseitiger Einsatz für unterschiedliche Fahrprofile
Benelli TRK 502 X – Schwächen
- Weniger „Sportbike-Extrem“ im Vergleich zur CBR
- Sportliche Ansprüche werden eher moderat bedient
- Charakter ist stärker auf Reisen ausgelegt als auf Attacke
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Honda CBR 600 RR ist besonders passend für Fahrer, die gern sportlich unterwegs sind: Kurven, zügige Ausfahrten, ein Motorrad, das sich präzise steuern lässt und bei dem man spürt, dass jede Komponente auf Performance ausgelegt ist. Wer das Motorrad als „Fahrspaß-Maschine“ sieht und längere Strecken eher als sportliche Etappen plant, wird hier sehr glücklich.
Die Benelli TRK 502 X ist dagegen ideal für Menschen, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert und auf Touren nicht zur Belastung wird. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Bike möchte, das auch bei wechselnden Straßenbedingungen souverän bleibt, findet in der TRK 502 X eine sehr stimmige Wahl.
Fazit:
Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlicher Dynamik liegt: präzises Einlenken, kontrolliertes Bremsen und ein Fahrgefühl, das auf zügiges Tempo ausgelegt ist. Sie passt besonders zu Fahrern, die Kurven aktiv nutzen und das Motorrad als Performance-Werkzeug erleben möchten. Wer dagegen oft entspannt fährt, viel im Alltag unterwegs ist oder lange Strecken komfortabel absolvieren will, wird die sportliche Ausrichtung schneller als weniger passend empfinden.
Die Benelli TRK 502 X überzeugt im Vergleich vor allem durch ihre Reise- und Alltagsorientierung. Sie bietet ein souveränes, tour-taugliches Gesamtpaket und wirkt dadurch vielseitiger für unterschiedliche Einsätze. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur am Wochenende Spaß macht, sondern auch unter der Woche und auf längeren Touren angenehm bleibt, trifft mit der TRK 502 X meist die rundere Entscheidung. Kurz gesagt: Sport-Fokus zur CBR, Tour-Vielseitigkeit zur TRK 502 X.