UVP 13.239 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2011 bis 2016
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Gebraucht-Test der kleinen Einzylinder-GS aus 2012
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Pro und Kontra

Pro:
  • herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
  • 600er Jubel-Sound
  • sehr guter Quickshifter
  • hervorragende Bremsen
  • sehr präzises Fahrwerk
  • wer Sport will, bekommt Sport
Kontra:
  • Hitzeentwicklung bei Stop & Go
  • Display etwas klein geraten
  • Untenrum passiert - nix.
Pro:
  • leicht und wendig
  • unkompliziert
  • günstiger Verbrauch
  • solide Verarbeitung
  • genug Platz für Beifahrer/in
Kontra:
  • versprüht wenig Emotionen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht193kg
Radstand1.370mm
Länge2.029mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.140mm
Gewicht192kg
Radstand1.477mm
Länge2.165mm
Radstand1.477mm
Sitzhöhe: 780 mm

Motor

Motor-BauartVierzylinder-Reihenmotor, DOHC
Hubraum599ccm
Hub42mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum652ccm
Hub83mm
Bohrung100mm
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung121 PS bei 14.250 U/Min
Drehmoment63 NM bei 11.500 U/Min
Höchstgeschw.265km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDiamantrahmen
Federung vorneShowa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17
RahmenbauartBrücken
Aufhängung hintenZweiarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen hintenScheibe

Fazit

Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.

Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten. 

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.239 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024 
  • Farben: Grand Prix Red, Schwarz

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Honda CBR 600 RR vs BMW G 650 GS: Vergleich für Fahrspaß, Alltag und Touren

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Honda CBR 600 RR steht für sportliche Supersport-Performance, präzises Handling und ein Fahrgefühl, das nach Kurven ruft. Die BMW G 650 GS dagegen ist als Reiseenduro gedacht, um flexibel durch den Alltag zu kommen und auch auf längeren Strecken souverän zu bleiben – inklusive der Option, mal abseits des reinen Asphalts zu fahren. Genau hier liegt der Reiz dieses Vergleichs: Welche Stärken spielen im Alltag wirklich eine Rolle, und wo zeigen sich die Grenzen des jeweiligen Konzepts?

Grundidee und Charakter: Supersport vs. Reiseenduro

Honda CBR 600 RR – sportlich, direkt, kurvenorientiert

Die Honda CBR 600 RR ist ein Motorrad, das auf Dynamik ausgelegt ist. Die Sitzposition ist spürbar sportlich, das Motorrad wirkt insgesamt kompakter und „wach“. Wer gerne zügig fährt, Kurven ausnutzt und ein Motorrad möchte, das sich beim Beschleunigen und beim Wechsel der Schräglage sehr willig zeigt, findet in der CBR 600 RR genau diese Art von Rückmeldung.

BMW G 650 GS – flexibel, alltagstauglich, tourenfreundlich

Die BMW G 650 GS verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist auf Alltag, Reichweite und eine entspanntere Grundhaltung ausgelegt. Die Ergonomie ist weniger auf „Rennstrecke“ getrimmt und eher darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt. Dazu kommt die typische GS-Logik: Komfort, Übersicht und ein Konzept, das auch auf wechselndem Untergrund nicht sofort das Gefühl von „zu schade“ auslöst.

Fahrgefühl im Vergleich: Handling, Lenkpräzision und Stabilität

Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Sport und Enduro besonders deutlich. Die CBR 600 RR fühlt sich im sportlichen Tempo sehr direkt an. Schräglagenwechsel gehen zügig, das Motorrad wirkt beim Anbremsen und in der Kurvenmitte konzentriert. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist und gerne dynamisch fährt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Die G 650 GS ist dagegen nicht auf maximale Schräglagenagilität getrimmt, sondern auf Stabilität und Kontrolle. Gerade bei wechselnden Bedingungen – etwa wenn die Straße schlechter wird oder der Untergrund nicht ganz so sauber ist – spielt die GS ihre Stärken aus. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „ruhig bleiben“, ohne träge zu wirken. Für Fahrten, bei denen nicht jede Kurve als Rennstreckenpassage gedacht ist, ist das oft genau die richtige Eigenschaft.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Charakter anfühlen

Auch wenn beide Motorräder natürlich unterschiedliche Zielgruppen haben, lässt sich der Vergleich gut über den Charakter ziehen. Die Honda CBR 600 RR ist klar auf sportliche Beschleunigung und ein drehfreudiges Fahrverhalten ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gerne im „richtigen Bereich“ fährt und das Motorrad beim Herausbeschleunigen spürbar unterstützt.

Die BMW G 650 GS wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das gleichmäßig mitzieht und den Fokus auf Alltagstauglichkeit legt. Der Antrieb passt gut zu einer Fahrweise, bei der man nicht ständig maximal nachzieht, sondern entspannt vorankommt. Das ist gerade im Stadtverkehr und auf längeren Strecken ein Vorteil, weil es weniger „Stress“ im Fahrgefühl erzeugt.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. sportliche Haltung

Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die CBR 600 RR bringt eine sportliche, nach vorne orientierte Haltung mit. Das ist ideal, wenn das Ziel ist, dynamisch zu fahren und das Motorrad aktiv zu bewegen. Gleichzeitig kann diese Haltung auf längeren Strecken oder im Stadtverkehr weniger angenehm sein, vor allem dann, wenn man häufig anhalten muss oder nicht durchgehend zügig fährt.

Die G 650 GS bietet eine deutlich entspanntere Grundhaltung. Das wirkt sich positiv auf den Komfort aus, insbesondere bei Touren oder wenn der Tagesplan gemischt ist: Stadt, Landstraße und vielleicht auch mal ein Stück unbefestigt. Wer ein Motorrad sucht, das man nicht nur für „die eine Ausfahrt“ nutzt, sondern für viele unterschiedliche Fahrten, wird hier eher glücklich.

Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen in kritischen Momenten

Beim Thema Bremsen zeigt die CBR 600 RR ihren sportlichen Anspruch. Sie unterstützt eine zügige Fahrweise, bei der man häufig stark verzögert und das Motorrad dabei stabil halten möchte. Das Gesamtgefühl ist: sportlich, kontrolliert und auf dynamisches Fahren ausgelegt.

Die G 650 GS ist ebenfalls auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber mit dem Fokus auf Alltag und Tour. In Situationen, in denen man nicht ständig „auf Anschlag“ fährt, sondern eher vorausschauend unterwegs ist, passt das Konzept sehr gut. Gerade auf unebenen oder wechselnden Untergründen ist das Vertrauen in die Gesamtbalance wichtiger als das letzte Quäntchen Sportlichkeit.

Fahrwerk und Straßenkontakt: Wie gut bleibt das Motorrad „dran“?

Das Fahrwerk ist bei beiden Motorrädern ein Schlüssel zum Fahrgefühl. Die CBR 600 RR ist darauf ausgelegt, sportliche Manöver präzise zu unterstützen. In schnellen Kurven und bei zügigem Tempo wirkt das Motorrad sehr „auf Linie“. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Strecke kurvig ist und man das Motorrad aktiv nutzt.

Die G 650 GS spielt ihre Stärken eher in der Kombination aus Komfort und Kontrolle. Sie ist dafür gemacht, dass man auch bei längeren Fahrten oder auf weniger perfekten Straßenbelägen nicht ständig das Gefühl hat, jede Unebenheit sofort „durchzureichen“. Für viele Fahrer ist das der entscheidende Punkt: Nicht nur die Kurve zählt, sondern auch die Strecke dorthin.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Wege

Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad bewegt, wie gut es im Stop-and-go funktioniert und wie entspannt man nach dem Tag ankommt. Die CBR 600 RR kann im Stadtverkehr durchaus Spaß machen, aber sie verlangt mehr sportliche Aufmerksamkeit. Wer viel pendelt und häufig im Verkehr steht, wird die sportliche Sitzhaltung und die „sportliche“ Auslegung schneller als anstrengend empfinden.

Die G 650 GS ist hier im Vorteil. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man unkompliziert nutzt: auf dem Weg zur Arbeit, für Besorgungen oder für spontane Touren. Die Ergonomie und das insgesamt weniger „rennstreckenorientierte“ Setup machen den Unterschied.

Tourentauglichkeit: Reichweite, Komfort und Gepäckdenken

Für längere Fahrten wird der Unterschied zwischen Sport und Enduro besonders sichtbar. Die CBR 600 RR kann natürlich auch Touren, aber sie ist eher dann die richtige Wahl, wenn die Tour sportlich geplant ist: zügige Etappen, kurvige Strecken, klare Ziele. Wer dagegen viele Stunden am Stück fährt und dabei möglichst entspannt bleiben möchte, wird die GS-Philosophie stärker spüren.

Die BMW G 650 GS ist für Touren gemacht. Das zeigt sich in der Sitzposition, im Komfortgefühl und in der Art, wie das Motorrad mit unterschiedlichen Straßenbildern umgeht. Dazu kommt das „Gepäckdenken“: Ein Motorrad, das als Reiseenduro konzipiert ist, passt oft besser zu Zubehör und Ausbau, wenn die Tour mehr als nur eine Tagesrunde sein soll.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Honda CBR 600 RR

  • Sportliches Fahrgefühl mit direkter Rückmeldung in Kurven und beim Beschleunigen
  • Kurvenorientiertes Handling, das dynamische Fahrweise unterstützt
  • Stimmiges Gesamtpaket für Fahrer, die Leistung und Präzision suchen

Schwächen der Honda CBR 600 RR

  • Sportliche Ergonomie kann im Alltag und auf langen Strecken weniger komfortabel sein
  • Konzeptbedingt weniger „entspannt“ für gemischte Fahrten

Stärken der BMW G 650 GS

  • Alltagstauglichkeit durch entspanntere Sitzposition und unkomplizierten Charakter
  • Tourenkomfort und souveräner Umgang mit wechselnden Straßenbedingungen
  • Flexibilität für unterschiedliche Streckenprofile

Schwächen der BMW G 650 GS

  • Weniger sportliche Direktheit im Vergleich zur CBR 600 RR bei maximal dynamischer Fahrweise
  • Konzeptbedingt nicht die erste Wahl, wenn ausschließlich Kurven-Performance im Fokus steht

Welche Unterschiede sind für die Kaufentscheidung wirklich entscheidend?

Wenn man die beiden Modelle gegeneinander abwägt, geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um Passung. Die CBR 600 RR ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für sportliche Ausfahrten gedacht ist: Kurven, zügiges Fahren, aktives Handling und ein Fahrgefühl, das man spürt. Die G 650 GS ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird: Pendeln, Touren, wechselnde Straßen und ein Komfortgefühl, das auch nach vielen Kilometern noch stimmt.

Fazit:

Die Honda CBR 600 RR ist für Fahrerinnen und Fahrer die richtige Wahl, die sportliche Dynamik priorisieren: Kurvenfahren, zügige Landstraßenetappen und ein Motorrad, das beim Beschleunigen und in schnellen Passagen sehr direkt reagiert. Wer häufig dynamisch unterwegs ist und die sportliche Sitzhaltung bewusst in Kauf nimmt, bekommt hier ein starkes Supersport-Paket.

Die BMW G 650 GS passt besser zu Menschen, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren suchen: entspannteres Fahrgefühl, mehr Komfort über längere Zeit und eine Grundausrichtung, die auch bei wechselnden Straßenbedingungen Sicherheit und Ruhe vermittelt. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur für die „perfekte“ Ausfahrt gedacht ist, sondern für viele unterschiedliche Fahrten, liegt mit der GS meist näher am eigenen Bedarf.

Kurz gesagt: CBR 600 RR für sportliche Leidenschaft, G 650 GS für Flexibilität und Tourenkomfort.

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