UVP 13.239 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2005 bis 2005
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Ein Freund, ein Helfer
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Pro und Kontra

Pro:
  • herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
  • 600er Jubel-Sound
  • sehr guter Quickshifter
  • hervorragende Bremsen
  • sehr präzises Fahrwerk
  • wer Sport will, bekommt Sport
Kontra:
  • Hitzeentwicklung bei Stop & Go
  • Display etwas klein geraten
  • Untenrum passiert - nix.
Pro:
  • Komfort
  • Verarbeitung
  • Geländetauglichkeit
Kontra:
  • Hohes Gewicht

Abmessungen & Gewicht

Gewicht193kg
Radstand1.370mm
Länge2.029mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.140mm
Gewicht287kg
Radstand1.501mm
Länge2.180mm
Radstand1.501mm
Sitzhöhe: 900 mm

Motor

Motor-BauartVierzylinder-Reihenmotor, DOHC
Hubraum599ccm
Hub42mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer 4-Takt
Hubraum1.130ccm
Hub70mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung121 PS bei 14.250 U/Min
Drehmoment63 NM bei 11.500 U/Min
Höchstgeschw.265km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km
Leistung85 PS bei 6.750 U/Min
Drehmoment98 NM bei 5.250 U/Min
Höchstgeschw.192km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch5l pro 100km

Fahrwerk

RahmenbauartDiamantrahmen
Federung vorneShowa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneTelelever (Federweg 210)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenParalever-Einarmschwinge
Reifen vorne110/80 B 19 TL
Reifen hinten150/70 H 17 TL

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremsen ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 276 mm)

Fazit

Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.

Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten. 

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.239 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024 
  • Farben: Grand Prix Red, Schwarz

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Honda CBR 600 RR vs. BMW R 1150 GS Adventure – welcher Motorradtyp passt wirklich?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CBR 600 RR und die BMW R 1150 GS Adventure, geht es im Kern selten nur um „welches ist schneller“. Es geht darum, wie sich das Motorrad anfühlt, wie es sich im Alltag bewegt und wie gut es die eigenen Strecken abdeckt. Die Honda CBR 600 RR steht für sportliche Dynamik, präzises Handling und ein Setup, das Kurven und Beschleunigung in den Mittelpunkt stellt. Die BMW R 1150 GS Adventure dagegen ist eine Reiseenduro mit Fokus auf Komfort, Stabilität und eine entspannte Art, lange Strecken zu bewältigen – auch dann, wenn der Weg nicht perfekt asphaltiert ist.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt: Fahrgefühl, Ergonomie, Alltagstauglichkeit, Stärken im jeweiligen Einsatzbereich sowie die Grenzen, die man im Kopf behalten sollte. So wird klar, welches Motorrad besser zu Fahrstil und Nutzung passt – ohne dass man sich von reinen Eckdaten blenden lässt.

Grundcharakter: Sportbike-Gen vs. Reiseenduro-Philosophie

Honda CBR 600 RR: Fokus auf Agilität und sportliche Linie

Die Honda CBR 600 RR ist ein Sportbike, das sich wie ein Werkzeug für dynamisches Fahren anfühlt. Die Sitzposition ist klar auf sportliche Haltung ausgelegt: Fahrer rücken näher an das Motorrad heran, der Oberkörper ist stärker nach vorn orientiert, und das Handling wirkt dadurch direkter. In Kurven unterstützt das Setup dabei, die Linie zügig aufzunehmen und das Motorrad schnell wieder zu stabilisieren.

BMW R 1150 GS Adventure: Stabilität, Komfort und Langstreckenfokus

Die BMW R 1150 GS Adventure verfolgt eine andere Idee: Sie soll auf langen Strecken souverän bleiben, dem Fahrer Ruhe geben und auch bei wechselnden Bedingungen verlässlich funktionieren. Die Ergonomie ist deutlich entspannter, die Sitzposition aufrecht und die Maschine wirkt insgesamt „standfester“. Das macht sie besonders interessant, wenn Fahrten nicht nur aus kurzen Runden bestehen, sondern aus Tagesetappen, Autobahnanteilen und gelegentlichen Ausflügen abseits des perfekten Asphalts.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Antriebskonzepte zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Honda CBR 600 RR ist darauf ausgelegt, sportlich zu reagieren und Leistung dort abzurufen, wo man sie beim zügigen Fahren braucht. Das passt besonders gut zu Fahrten mit häufigem Schalten, dynamischen Beschleunigungsphasen und dem Wunsch, das Motorrad „mitzunehmen“ – also aktiv zu fahren.

Die BMW R 1150 GS Adventure setzt dagegen stärker auf das Gefühl von Durchzug und Alltagstauglichkeit. Der Charakter ist weniger „spitz“ und mehr „kontrolliert“. Gerade auf längeren Strecken oder bei gleichmäßigem Tempo wirkt das angenehm, weil das Motorrad nicht ständig nach Drehzahl verlangt. Das macht es leichter, entspannt zu fahren, ohne ständig den Fokus auf den nächsten Gang zu legen.

Fahrwerk und Handling: Kurven vs. Strecke

Honda CBR 600 RR: Präzision und schnelle Rückmeldung

Die Honda CBR 600 RR spielt ihre Stärken vor allem in Situationen aus, in denen es um präzises Einlenken, zügiges Umlenken und ein sportliches Fahrtempo geht. Das Fahrwerk und die Geometrie wirken darauf abgestimmt, dass das Motorrad in Kurven schnell „mitarbeitet“. Wer gerne sportlich fährt und das Motorrad aktiv führt, bekommt hier ein sehr direktes Gefühl.

Die Kehrseite: Wer häufig lange Strecken in eher ruhigem Tempo fährt, kann die sportliche Auslegung als weniger komfortabel empfinden. Außerdem ist ein Sportbike im Alltag oft weniger „gelassen“, wenn die Straße unruhig ist oder wenn man nicht ständig im sportlichen Modus unterwegs ist.

BMW R 1150 GS Adventure: Souveränität und Belastbarkeit

Die BMW R 1150 GS Adventure wirkt im Vergleich wie die Maschine für „weiter, länger, entspannter“. Das Fahrwerk ist auf Stabilität ausgelegt, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten oder bei Fahrten, bei denen Gepäck und Komfort eine Rolle spielen, ist das ein großer Vorteil.

Die Grenzen zeigen sich dort, wo maximal sportliche Kurvendynamik gefragt ist. Eine Reiseenduro ist nicht dafür gebaut, ein Sportbike in engen Passagen mit identischem Tempo zu ersetzen. Wer vor allem Kurvenjagd sucht, wird die CBR als klarer „Spieler“ erleben.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in unterschiedlichen Situationen

Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Einsatz unterscheidet sich. Die Honda CBR 600 RR liefert im Sportmodus ein Gefühl von direkter Kontrolle: Beim zügigen Fahren und bei häufigen Brems- und Beschleunigungswechseln ist das Setup auf sportliche Anforderungen abgestimmt. Das hilft, wenn man im Kopf einen klaren Rhythmus aus Einbremsen, Umlenken und Beschleunigen hat.

Die BMW R 1150 GS Adventure punktet eher mit dem Gesamtpaket aus Stabilität und gutem Handling bei längeren Fahrten. Bei wechselnden Bedingungen zählt, dass das Motorrad ruhig bleibt und man sich auf die Dosierbarkeit verlassen kann. Gerade auf Reisen ist dieses „ruhige Vertrauen“ oft wichtiger als das letzte Quäntchen sportliche Direktheit.

Ergonomie und Alltag: Wie gut passt das Motorrad zum Tagesprofil?

Sitzposition und Komfort

Die Honda CBR 600 RR ist sportlich ausgelegt. Das ist ideal, wenn kurze bis mittlere Strecken mit dynamischem Fahren im Vordergrund stehen. Wer jedoch häufig lange Fahrten mit viel Stadtverkehr oder entspanntem Tempo plant, kann die sportliche Haltung als anstrengender empfinden.

Die BMW R 1150 GS Adventure ist deutlich alltagstauglicher im Sinne von „einfach draufsetzen und losfahren“. Die aufrechtere Sitzposition und die Reiseorientierung machen sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren gedacht ist, sondern auch für längere Etappen.

Handling im Alltag

Im Stadtverkehr und bei niedrigen Geschwindigkeiten zeigt sich der Unterschied zwischen Sportbike und Reiseenduro besonders deutlich. Die Honda CBR 600 RR wirkt leichter „zu führen“, wenn man sportlich fährt und das Motorrad aktiv bewegt. Die BMW R 1150 GS Adventure ist dagegen eher ein Motorrad, das man mit Ruhe und Gelassenheit bewegt – dafür ist es auf Strecke und bei wechselnden Bedingungen stark.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Honda CBR 600 RR

  • Sportliches Fahrgefühl mit direkter Rückmeldung beim Einlenken und Beschleunigen.
  • Kurvenfokus: Das Motorrad unterstützt dynamische Linien und aktives Fahren.
  • Klare Performance-Orientierung, besonders wenn häufig geschaltet und zügig gefahren wird.

Schwächen bzw. Grenzen der Honda CBR 600 RR

  • Weniger Komfort bei sehr langen Fahrten oder im entspannten Alltagsmodus.
  • Sportliche Haltung kann je nach Fahrprofil schneller ermüden.
  • Weniger „Reise-Relax“ im Vergleich zur Adventure-Philosophie.

Stärken der BMW R 1150 GS Adventure

  • Reise- und Langstreckentauglichkeit durch komfortorientierte Ergonomie.
  • Souveränität bei unterschiedlichen Straßenbedingungen.
  • Alltagstauglicher Charakter, der auch ohne ständiges Hochdrehen Spaß macht.

Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 1150 GS Adventure

  • Weniger sportliche Agilität in engen, kurvenreichen Passagen.
  • Andere Prioritäten: Komfort und Stabilität statt maximaler Kurvendynamik.
  • Fahrgefühl weniger „spitz“ als bei einem Sportbike.

Für wen lohnt sich welcher Typ?

Die Entscheidung zwischen Honda CBR 600 RR und BMW R 1150 GS Adventure hängt vor allem davon ab, wie die meisten Fahrten aussehen.

Honda CBR 600 RR – passend für

Die Honda CBR 600 RR ist besonders sinnvoll, wenn der Schwerpunkt auf sportlicher Fahrweise liegt: Kurven, zügige Ausfahrten, dynamische Beschleunigung und ein Motorrad, das sich wie ein Sportgerät anfühlt. Wer gerne aktiv fährt und die sportliche Sitzposition in Kauf nimmt, bekommt ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist.

BMW R 1150 GS Adventure – passend für

Die BMW R 1150 GS Adventure passt besonders gut, wenn viele Fahrten lang, abwechslungsreich und komfortorientiert sind: Tagesetappen, Autobahnanteile, Reisen mit Gepäck und das Bedürfnis nach einem Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Wer ein „Allround-Reisemotorrad“ sucht, findet hier eine sehr stimmige Basis.

Fazit:

Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl, wenn der Alltag vor allem aus sportlichen Fahrten besteht: Kurven, zügige Beschleunigung und ein Motorrad, das direkt auf Fahrbefehle reagiert. Wer die sportliche Ergonomie mag und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt ein sehr stimmiges Gesamtpaket für dynamisches Fahren.

Die BMW R 1150 GS Adventure gewinnt dagegen dort, wo Komfort und Langstrecke zählen: entspannteres Fahrgefühl, souveräne Stabilität und ein Charakter, der Reisen leichter macht. Wer häufig weitere Strecken fährt, Gepäck mitnimmt oder einfach ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen gelassen bleibt, trifft mit der Adventure die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: Sportfokus führt zur CBR, Reisefokus zur GS Adventure.

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