| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2006 | |
Pro und Kontra
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
- trotz Größe und Gewicht leicht und wendig zu fahren
- gebraucht relativ günstig
- eignet sich auch als Tourer
- herrlicher Boxer mit Sound
- ausreichend Leistung, durchzugsstark
- anfälliges ABS-System
- fummeliger Batterieausbau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.130 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
| Leistung | 85 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 5.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 446 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever; Standrohrdurchmesser 35 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge mit Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Festsattel-Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Festsattelbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1150 R ist ein dankbares Bike, welches den Fahrer auch mit hohen Laufleistungen ein souveränes und sicheres Fahrgefühl bietet. Gebrauchte Maschinen dieses Typs gibt es zahlreich, die meisten glücklicherweise im unverbastelten Originalzustand. So richtig billig sind aber auch alte Maschinen nicht: Unter 4.000 Euro sind 1150er im guten Zustand kaum zu haben. Um die Eingangsfrage zu beantworten: Ja, es lohnt sich heute noch, ein 15 Jahre altes Motorrad zu kaufen. Zumindest, wenn es sich um eine BMW R 1150 R handelt.MotorradTest.de auf YouTube
Honda CBR 600 RR vs BMW R 1150 R: Vergleich für Sportfans und Tourenliebhaber
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CBR 600 RR und die BMW R 1150 R, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine steht für kompromissloses Sportfahren, die andere für entspanntes Reisen mit dem typischen Boxer-Charakter. Genau darum geht es hier: nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag und auf der Strecke bemerkbar machen. Dabei werden die im Vergleich genannten Eigenschaften beider Modelle gegeneinander abgewogen – von Fahrgefühl und Ergonomie bis hin zu Bremsen, Fahrwerk und dem, was man nach einer längeren Tour wirklich spürt.
Grundcharakter: Sportbike vs. Tourenmaschine
Die Honda CBR 600 RR ist vom Grundgedanken her ein Sportbike: Sie ist darauf ausgelegt, Leistung schnell in Vortrieb umzusetzen und das Motorrad dynamisch durch Kurven zu bewegen. Das merkt man vor allem am Fahrstil, der sich wie von selbst einstellt: sportlich, aktiv und mit dem Gefühl, dass das Motorrad auf zügige Richtungswechsel wartet.
Die BMW R 1150 R dagegen ist eine Tourenmaschine mit eigenem Temperament. Der Boxer sorgt für ein anderes Lauf- und Ansprechverhalten, und die Sitzposition wirkt meist weniger „eingeklemmt“ als bei klassischen Supersportlern. Wer eher gleichmäßig fahren möchte, findet hier einen Charakter, der auf Kontinuität setzt – besonders dann, wenn Strecken länger werden.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich Leistung und Antrieb anfühlen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda CBR 600 RR spielt ihre Stärken dort aus, wo Beschleunigung und Durchzug in kurzen Abständen gefragt sind. Das Motorrad wirkt dabei sehr direkt – als würde es die Gasbefehle ohne Umwege in Bewegung übersetzen. Gerade beim sportlichen Fahren in der Stadt oder auf Landstraßen macht sich dieser „Sprint-Charakter“ bemerkbar.
Die BMW R 1150 R setzt dagegen auf ein gleichmäßigeres Antriebsgefühl. Der Boxer liefert seine Kraft so, dass sich das Motorrad oft souverän anfühlt, auch wenn man nicht ständig im oberen Drehzahlbereich unterwegs ist. Das kann im Alltag entspannter sein, weil weniger „Arbeit“ am Drehzahlmesser nötig ist, um zügig voranzukommen.
Stärken und Schwächen beim Ansprechverhalten
Stärken der Honda: sehr sportliches Ansprechverhalten, dynamische Beschleunigung und ein Fahrgefühl, das Kurvenfahrten „einlädt“.
Schwächen der Honda: wer vor allem gemütlich cruisen möchte, empfindet die sportliche Auslegung schnell als weniger bequem – besonders auf längeren Strecken.
Stärken der BMW: souveränes, tourentaugliches Kraftgefühl und ein Motorcharakter, der Ruhe ausstrahlt.
Schwächen der BMW: wer maximale Sportdynamik sucht, wird beim aggressiven Fahrstil eher an Grenzen stoßen als mit einer Supersportmaschine.
Ergonomie und Sitzposition: Alltagstauglichkeit entscheidet
Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Ergonomie. Die Honda CBR 600 RR ist auf sportliche Haltung ausgelegt: Oberkörper nach vorn, Fahrerposition eher aktiv. Das ist ideal, wenn das Ziel Kurven und zügiges Fahren sind. Im Alltag kann diese Haltung jedoch schneller ermüden, vor allem bei Stop-and-Go oder längeren Fahrten ohne Pausen.
Die BMW R 1150 R bietet typischerweise eine aufrechtere Sitzposition. Dadurch wirkt das Motorrad alltagstauglicher, weil Nacken und Rücken häufig weniger stark belastet werden. Für Fahrten, bei denen man nicht ständig „in Sportmodus“ wechseln muss, ist das ein klarer Vorteil.
Worauf man achten sollte
Beim Vergleich der Ergonomie wird deutlich: Die Honda ist die Wahl, wenn sportliche Haltung und aktives Fahren gewünscht sind. Die BMW ist die Wahl, wenn Komfort und entspannteres Handling im Vordergrund stehen.
Fahrwerk und Handling: Kurven, Stabilität und Kontrolle
Im Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Sport- und Tourenkonzept. Die Honda CBR 600 RR wirkt wie gemacht für präzises Kurvenfahren. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man Linien sauber ziehen und Richtungswechsel zügig umsetzen kann. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein echter Pluspunkt.
Die BMW R 1150 R spielt ihre Stärken eher in der Stabilität und im ruhigen Vorankommen. Sie fühlt sich oft dann besonders gut an, wenn man nicht maximal „auf Kante“ fährt, sondern flüssig und kontrolliert unterwegs ist. Das kann auf Landstraßen genauso Spaß machen wie auf längeren Etappen.
Bremsen und Fahrstabilität
Beim Vergleich der Bremsen und der Fahrstabilität wird klar: Die Honda ist stärker auf sportliche Verzögerung und dynamische Manöver ausgelegt. Die BMW punktet eher mit einem gut dosierbaren Gefühl und einer souveränen Gesamtbalance, die das Motorrad auch bei längeren Fahrten angenehm macht.
Alltag, Wartung und Nutzung: Was passt besser zum Alltag?
Im Alltag zählt nicht nur die Performance, sondern auch, wie gut sich ein Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt. Die Honda CBR 600 RR ist dann besonders attraktiv, wenn kurze Strecken, zügige Ausfahrten und sportliche Ziele im Vordergrund stehen. Wer das Motorrad regelmäßig bewegt und die sportliche Auslegung mag, wird hier viel Freude haben.
Die BMW R 1150 R ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt werden soll: Pendeln, Wochenendtouren und längere Fahrten. Der Boxer-Charakter und die tourenorientierte Sitzposition machen sie zu einer Maschine, die man gern „einfach nimmt“, ohne jedes Mal das Gefühl zu haben, man müsse sich sportlich verhalten.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Der Vergleich lässt sich am besten über die Fahrprofile erklären. Wer ein Motorrad sucht, das auf Kurven und sportliche Dynamik ausgelegt ist und das Fahrgefühl einer Supersportklasse erleben möchte, trifft mit der Honda CBR 600 RR die richtige Entscheidung. Sie ist besonders stark, wenn das Fahren aktiv gestaltet wird und man das Motorrad als Werkzeug für sportliche Strecken nutzt.
Wer hingegen ein Motorrad möchte, das komfortabler wirkt, sich auf längeren Strecken gelassen anfühlt und einen charaktervollen Antrieb bietet, findet in der BMW R 1150 R eine passende Basis. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die Touren genießen, ohne ständig den Fokus auf sportliche Haltung und maximale Dynamik legen zu müssen.
Typische Kaufmotive im Vergleich
Honda CBR 600 RR: Kaufmotiv ist häufig der Wunsch nach sportlicher Performance, direktem Ansprechverhalten und einem Handling, das Kurvenfahrten belohnt.
BMW R 1150 R: Kaufmotiv ist häufig der Wunsch nach entspannterem Fahren, tourentauglicher Ergonomie und einem Motorcharakter, der auch bei längeren Strecken überzeugt.
Fazit:
Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl, wenn sportliches Fahren im Mittelpunkt steht: dynamisches Ansprechverhalten, präzises Handling und ein Fahrgefühl, das auf zügige Kurven und aktive Fahrweise ausgelegt ist. Wer die sportliche Sitzposition mag und das Motorrad regelmäßig fordert, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die BMW R 1150 R passt besser, wenn Komfort, Tourencharakter und ein souveränes, gleichmäßiges Fahrgefühl wichtiger sind. Die tourenorientierte Ergonomie und der Boxer-Charakter machen sie besonders attraktiv für längere Strecken und eine entspannte Nutzung im Alltag. Wer weniger „auf Sport“ und mehr auf Genuss und Alltagstauglichkeit setzt, wird mit der BMW glücklicher.
Kurz gesagt: Sport und Dynamik sprechen eher für die Honda, Reisen und entspanntes Fahren eher für die BMW.