UVP 13.239 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2004 bis 2012
Waffenscheine bitte rausholen
Weiter zum Testbericht
Diesmal das Modell aus dem Jahr 2010
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
  • 600er Jubel-Sound
  • sehr guter Quickshifter
  • hervorragende Bremsen
  • sehr präzises Fahrwerk
  • wer Sport will, bekommt Sport
Kontra:
  • Hitzeentwicklung bei Stop & Go
  • Display etwas klein geraten
  • Untenrum passiert - nix.
Pro:
  • Fahrgefühl
  • Sitzkomfort
  • Langlebigkeit
Kontra:
  • Preis
  • hohe Kosten bei Reparaturen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht193kg
Radstand1.370mm
Länge2.029mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.140mm
Gewicht246kg
Radstand1.507mm
Länge2.210mm
Radstand1.507mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.450mm

Motor

Motor-BauartVierzylinder-Reihenmotor, DOHC
Hubraum599ccm
Hub42mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung110mm
KühlungLuft-/ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung121 PS bei 14.250 U/Min
Drehmoment63 NM bei 11.500 U/Min
Höchstgeschw.265km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment120 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite349km

Fahrwerk

RahmenbauartDiamantrahmen
Federung vorneShowa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17
RahmenbauartTragender Motor-Getriebe-Verbund
Federung vorneTelegabel, Ø 41mm
Federung hintenZentralfederbein
Aufhängung hintenZweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne110/80 R 19
Reifen hinten150/70 R 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse ( Ø 265 mm)

Fazit

Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.

Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten. 

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.239 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024 
  • Farben: Grand Prix Red, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 13.000€
  • Gebraucht : ab 7.000€ meist mit entsprechend hoher Laufleistung
  • Baujahre: ab 2010
  • Verfügbarkeit: ab 2010
  • Farben: rot, schwarzmetallic, graumetallic, weiss

MotorradTest.de auf YouTube

Honda CBR 600 RR vs BMW R 1200 GS K25 – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CBR 600 RR und die BMW R 1200 GS K25, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine ist klar auf sportliche Dynamik ausgelegt, die andere auf Vielseitigkeit, Komfort und lange Strecken. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.

Grundcharakter: Sportbike vs. Reiseenduro

Die Honda CBR 600 RR steht für ein konzentriertes, sportliches Konzept. Die Maschine ist darauf getrimmt, in Kurven präzise zu reagieren und ein agiles Fahrgefühl zu liefern. Das merkt man vor allem an der Auslegung für zügiges Fahren: Position, Ergonomie und das gesamte Handling zielen auf Dynamik.

Die BMW R 1200 GS K25 verfolgt einen anderen Ansatz. Als Reiseenduro ist sie darauf ausgelegt, lange Strecken entspannt zu bewältigen und dabei auch abseits der klassischen Asphalt-Routen nicht sofort „aufzugeben“. Der Fokus liegt auf Komfort, Stabilität und einem Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt.

Ergonomie und Sitzposition im Vergleich

Honda CBR 600 RR: sportlich und kompakt

Die Sitzposition der CBR 600 RR ist deutlich sportlicher. Der Oberkörper ist stärker nach vorn geneigt, was das Motorrad aerodynamisch und fahrdynamisch unterstützt. Das ist ideal, wenn Kurvenfahren und zügiges Tempo im Vordergrund stehen. Gleichzeitig ist diese Haltung weniger „entspannt“ für lange, gemütliche Touren.

BMW R 1200 GS K25: aufrecht und reisetauglich

Die GS wirkt dagegen von der ersten Minute an alltagstauglicher. Die Sitzposition ist aufrechter, der Rücken wird spürbar entlastet. Dadurch eignet sich die BMW besonders gut für Fahrten, bei denen nicht nur die Kurve zählt, sondern auch die Zeit auf dem Motorrad. Wer häufig pendelt oder längere Strecken fährt, profitiert von diesem Komfortansatz.

Motor- und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt

Beim Vergleich der beiden Modelle geht es weniger um „Zahlen“, sondern um das, was die Fahrer im Alltag merken: Ansprechverhalten, Durchzug und das Gefühl, wie leicht sich das Motorrad kontrollieren lässt.

Die Honda CBR 600 RR spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Tempo hoch ist und der Fahrer das Motorrad aktiv bewegt. Das Fahrgefühl ist direkt, das Motorrad wirkt wie ein Werkzeug für sportliche Linien. Wer gerne früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad in Schräglage „arbeitet“, wird sich schnell zuhause fühlen.

Die BMW R 1200 GS K25 punktet eher mit einem souveränen, gleichmäßigen Charakter. Der Motor unterstützt das Fahren auch dann, wenn nicht ständig am Limit gearbeitet wird. Für lange Strecken und wechselnde Bedingungen ist das ein Vorteil: Das Motorrad bleibt gut kontrollierbar, ohne dass man permanent „auf Drehzahl“ angewiesen ist.

Handling und Kurvenverhalten

CBR 600 RR: präzise Lenkimpulse

Die CBR 600 RR ist spürbar auf Agilität ausgelegt. Das Motorrad lässt sich in Kurven zügig einfangen und unterstützt sportliche Fahrstile. Gerade auf kurvigen Strecken fühlt sich die Honda wie ein „leichtes“ Paket an, auch wenn sie natürlich nicht als kleines Motorrad gedacht ist. Wer gerne dynamisch fährt und das Motorrad aktiv führt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

R 1200 GS K25: Stabilität und Gelassenheit

Die GS ist weniger auf „spitze“ Sportlichkeit getrimmt, dafür aber auf Stabilität. In schnellen Passagen wirkt sie ruhig, und auch wenn die Straße nicht perfekt ist, bleibt das Fahrverhalten kontrolliert. Das ist besonders interessant für Fahrer, die nicht nur auf dem besten Asphalt unterwegs sind, sondern auch auf schlechten Belägen, Baustellen oder Schotterabschnitten.

Fahrwerk und Bremsen: Unterschiedliche Prioritäten

Beim Fahrwerk und bei den Bremsen zeigen sich die Konzepte beider Motorräder sehr deutlich.

Die Honda CBR 600 RR setzt auf ein sportliches Setup, das Kurvenfahrten unterstützt und ein klares Rückmeldesignal liefert. Die Bremsen sind auf zügiges Verzögern ausgelegt, sodass der Fahrer das Motorrad schnell wieder in die gewünschte Linie bringen kann. Das ist ein großer Pluspunkt für sportliche Fahrer, die häufig in dynamischen Situationen unterwegs sind.

Die BMW R 1200 GS K25 legt den Schwerpunkt stärker auf Komfort und gleichmäßiges Ansprechen. Das Fahrwerk arbeitet so, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden. Auch die Bremsleistung ist auf sicheres, kontrolliertes Fahren ausgelegt – besonders dann, wenn Gepäck, wechselnde Untergründe oder längere Strecken eine Rolle spielen.

Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag

Je nach Ausstattungsstand können beide Motorräder unterschiedliche elektronische Hilfen bieten. Im Vergleich zählt vor allem, wie diese Systeme das Fahrgefühl im Alltag beeinflussen.

Bei der Honda CBR 600 RR steht die Unterstützung eher im Kontext sportlicher Dynamik: Traktion und Stabilität sollen das schnelle Fahren erleichtern, ohne das Motorrad „zu zäh“ wirken zu lassen. Das passt gut zu Fahrern, die das Motorrad aktiv bewegen und die Elektronik als Sicherheitsnetz verstehen.

Die BMW R 1200 GS K25 ist in der Regel stärker auf vielseitige Einsatzbereiche ausgerichtet. Elektronik und Fahrmodi (je nach Ausstattung) helfen dabei, das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anzupassen. Das ist besonders praktisch, wenn die Strecke nicht vorhersehbar ist oder wenn das Motorrad im Alltag häufig zwischen verschiedenen Situationen wechselt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Stop-and-Go

Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern Dinge wie Übersicht, Handlichkeit, Komfort und das Gefühl, „entspannt“ unterwegs zu sein.

Die Honda CBR 600 RR ist im Stadtverkehr nicht die klassische Wahl für maximalen Komfort. Die sportliche Sitzposition und das Konzept als Sportbike machen sich bemerkbar. Dafür kann sie im Alltag dann überzeugen, wenn kurze Strecken mit zügigem Fahrstil gefahren werden und das Motorrad als „Spaßmaschine“ genutzt wird.

Die BMW R 1200 GS K25 ist dagegen deutlich alltagstauglicher. Die aufrechte Ergonomie, die Reiseorientierung und die insgesamt entspannte Art, Kilometer zu machen, machen sie zur naheliegenden Wahl für Pendler oder Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren.

Reisetauglichkeit und Langstrecke

Hier trennt sich die Spreu schnell vom Konzept: Die GS ist als Reiseenduro gebaut, die CBR als sportliches Motorrad.

Die BMW R 1200 GS K25 spielt ihre Stärken auf langen Strecken aus. Komfort, Stabilität und die Möglichkeit, das Motorrad mit Zubehör für Touren auszustatten, machen sie besonders attraktiv für Fahrer, die regelmäßig in den Urlaub fahren oder einfach gerne weit unterwegs sind.

Die Honda CBR 600 RR kann natürlich auch lange Strecken fahren, aber das Erlebnis ist anders. Wer die Tour als sportliche Herausforderung versteht – mit zügigen Etappen und Fokus auf Fahrspaß – wird die Honda lieben. Wer dagegen vor allem „entspannt ankommen“ möchte, wird die GS als deutlich passender empfinden.

Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich

Honda CBR 600 RR – Stärken

  • Sportliches Handling mit präzisen Lenkimpulsen und direktem Fahrgefühl
  • Kurvenorientiertes Konzept, das dynamisches Fahren unterstützt
  • Bremsen und Ansprechverhalten im Sinne sportlicher Fahrmanöver

Honda CBR 600 RR – Schwächen

  • Weniger Komfort bei längeren, gemütlichen Fahrten durch die sportliche Sitzposition
  • Alltag und Stop-and-Go sind nicht der Hauptfokus des Konzepts

BMW R 1200 GS K25 – Stärken

  • Reise- und Langstreckenkomfort durch aufrechte Ergonomie und souveränes Fahrverhalten
  • Vielseitigkeit für unterschiedliche Streckenbedingungen
  • Stabilität und ein ruhigeres Gesamtgefühl bei längeren Etappen

BMW R 1200 GS K25 – Schwächen

  • Weniger „Sportspitze“ im Vergleich zur CBR, wenn es um maximal agiles Kurvenfahren geht
  • Konzeptbedingt nicht die erste Wahl für Fahrer, die vor allem eine Rennstrecken-ähnliche Dynamik suchen

Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?

Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Wer regelmäßig kurvige Strecken sucht, gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv bewegt, wird mit der Honda CBR 600 RR sehr viel Freude haben. Die Maschine belohnt sportliche Fahrweise und vermittelt ein direktes, dynamisches Gefühl.

Wer dagegen häufig längere Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und das Motorrad auch für wechselnde Bedingungen nutzen möchte, trifft mit der BMW R 1200 GS K25 die passendere Wahl. Die GS ist die Maschine für Touren, Alltag und Vielseitigkeit – mit einem Fahrgefühl, das auch nach vielen Kilometern noch angenehm bleibt.

Fazit:

Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl für Fahrer, die sportliche Dynamik, präzises Handling und ein direktes Kurvengefühl suchen. Sie passt besonders dann, wenn Fahrspaß im Vordergrund steht und längere Strecken eher als sportliche Etappen verstanden werden. Die BMW R 1200 GS K25 ist dagegen die stimmigere Option für alle, die Komfort, Stabilität und Vielseitigkeit wollen: für Pendeln, Touren und Fahrten, bei denen die Strecke nicht immer perfekt ist. Wer häufig lange Strecken fährt oder ein Motorrad möchte, das sich in vielen Situationen souverän anfühlt, wird mit der GS glücklicher. Kurz gesagt: CBR für sportliche Leidenschaft, GS für Reise und Alltag.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙