| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
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Honda CBR 600 RR vs BMW R 1200 GS: Vergleich der Gegensätze
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CBR 600 RR und die BMW R 1200 GS, lohnt sich ein genauer Blick. Die eine Maschine ist klar auf sportliche Performance ausgelegt, die andere auf Alltag, Reisen und ein breites Einsatzspektrum. Genau deshalb ist der Vergleich spannend: Nicht nur die Technik spielt eine Rolle, sondern auch die Frage, welches Motorrad zum eigenen Fahrstil und zu den typischen Strecken passt.
Grundidee: Sportorientierung vs. Reiseorientierung
Die Honda CBR 600 RR ist ein klassisches Sportbike. Das merkt man an der Ausrichtung: Fokus auf Agilität, schnelle Richtungswechsel und ein Motorcharakter, der im sportlichen Bereich besonders viel Spaß macht. Die BMW R 1200 GS dagegen ist eine Reiseenduro. Sie ist darauf ausgelegt, lange Strecken komfortabel zu bewältigen, dabei stabil zu liegen und auch abseits des reinen Asphaltfokus eine gute Figur zu machen.
Damit sind die Erwartungen an das Fahrgefühl schon vorprogrammiert. Wer mit der Honda unterwegs ist, sucht eher das direkte, dynamische Erlebnis. Wer mit der BMW fährt, möchte häufig vor allem entspannt ankommen – und dabei trotzdem jederzeit Kontrolle und Reserven haben.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Vergleich der Leistungsdaten und des Drehmomentverlaufs wird der Unterschied deutlich: Die Honda ist darauf getrimmt, im oberen Drehzahlbereich besonders stark zu wirken. Das sorgt für ein sportliches Ansprechverhalten, wenn es zügig in Richtung Kurve oder Beschleunigung geht. Die BMW R 1200 GS setzt dagegen stärker auf einen Charakter, der auch bei moderateren Drehzahlen souverän zieht. Das macht sie im Alltag und auf längeren Etappen oft entspannter, weil nicht ständig „hochgedreht“ werden muss.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Honda punktet mit dem Gefühl von Dynamik und dem „Sport-Modus“ in den richtigen Drehzahlbereichen. Die BMW punktet mit der Alltagstauglichkeit des Motors und dem ruhigen, kontrollierten Vortrieb. Wer häufig sehr sportlich fährt, wird die Honda als direkter empfinden. Wer viel Strecke macht oder wechselnde Bedingungen hat, profitiert eher von der BMW-Philosophie.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Stabilität
Auch beim Fahrwerk zeigen sich die Unterschiede in der Zielsetzung. Die Honda CBR 600 RR ist auf Kurvenagilität und präzises Einlenken ausgelegt. Das Fahrgefühl wirkt oft „leicht“ und sehr direkt – besonders dann, wenn die Straße gut ist und das Tempo hochgeht. Die BMW R 1200 GS ist dagegen auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Sie soll auch bei längeren Fahrten, wechselndem Untergrund oder Gepäck souverän bleiben.
Im Vergleich der Fahrwerksabstimmung und der Art, wie das Motorrad Last aufnimmt, wird klar: Die Honda fühlt sich eher wie ein Sportgerät an, das man aktiv bewegt. Die BMW fühlt sich eher wie ein Reisebegleiter an, der auch dann ruhig bleibt, wenn die Bedingungen nicht perfekt sind. Die Schwäche der Honda liegt weniger in der Technik als in der Erwartung: Wer Komfort und Vielseitigkeit sucht, wird schnell merken, dass sie nicht dafür gebaut wurde. Die Schwäche der BMW zeigt sich umgekehrt: Wer maximal sportliche Präzision in engen Kurven sucht, wird die Honda als „spitzer“ erleben.
Bremsen und Sicherheit: Wie schnell man zum Punkt kommt
Beim Thema Bremsen ist der Vergleich besonders interessant, weil beide Motorräder in ihrem Einsatzbereich überzeugen sollen. Die Honda CBR 600 RR ist auf sportliche Verzögerung ausgelegt: Das Zusammenspiel aus Bremsgefühl und Dosierbarkeit passt gut zu dynamischem Fahren. Die BMW R 1200 GS setzt ebenfalls auf starke Bremsleistung, legt aber zusätzlich Wert auf ein sicheres, berechenbares Verhalten über verschiedene Situationen hinweg – etwa bei längeren Fahrten oder wechselnder Beladung.
Die Stärke der Honda liegt im sportlichen „Anpacken“ und im präzisen Feedback. Die Stärke der BMW liegt in der souveränen Kontrolle, wenn es nicht nur um die perfekte Rennstrecke geht. Wer häufig sehr sportlich bremst und das Motorrad „hart“ fordert, wird die Honda als sehr passend empfinden. Wer dagegen oft entspannt fährt, aber trotzdem jederzeit Sicherheit möchte, findet in der BMW eine sehr stimmige Basis.
Ergonomie und Sitzposition: Sportlich tief vs. aufrecht entspannt
Die Ergonomie ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die Honda CBR 600 RR bringt eine eher sportliche Sitzposition mit – mit mehr „Blick nach vorn“ und einer Haltung, die das aktive Fahren unterstützt. Das ist ideal, wenn die Fahrt Spaß machen soll und die Kurven im Fokus stehen. Auf der anderen Seite kann diese Position bei längeren Strecken oder im Alltag weniger komfortabel wirken.
Die BMW R 1200 GS bietet eine deutlich aufrechtere Sitzposition. Das unterstützt Komfort und Übersicht, gerade auf langen Etappen. Außerdem ist die BMW häufig die bessere Wahl, wenn unterschiedliche Fahrstile oder auch mal längere Pausen im Tagesablauf eine Rolle spielen. Die Schwäche der BMW ist nicht die Ergonomie an sich, sondern der sportliche „Biss“: Wer eine sehr tiefe, sportliche Haltung sucht, wird die Honda bevorzugen. Die Schwäche der Honda ist umgekehrt: Wer viel Strecke fährt, wird den Komfortvorteil der BMW stärker spüren.
Alltag, Stadt und Langstrecke: Was passt besser zu den Strecken?
Im Vergleich der Alltagstauglichkeit und der typischen Nutzung zeigt sich ein klares Muster. Die Honda CBR 600 RR ist besonders dann stark, wenn kurze bis mittlere Strecken mit sportlichem Anspruch im Vordergrund stehen – etwa Ausfahrten, kurvige Strecken oder Fahrten, bei denen das Motorrad „gefordert“ werden darf. In der Stadt kann die sportliche Ausrichtung zwar funktionieren, aber sie ist nicht der natürliche Lebensraum der CBR.
Die BMW R 1200 GS ist dagegen ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“. Für Pendeln, längere Touren und wechselnde Bedingungen ist sie oft die passendere Wahl. Auch wenn es mal nicht nur um Asphalt geht, wirkt die GS-Konzeption stimmig. Die Honda kann zwar auch im Alltag gefahren werden, aber sie belohnt eher den Fahrer, der bewusst sportlich fährt. Die BMW belohnt den Fahrer, der flexibel bleibt und Komfort sowie Reichweite im Blick hat.
Reichweite, Ausstattung und Praxis: Der Blick auf die Nutzung
Beim Vergleich der Praxiswerte wie Reichweite und dem allgemeinen Nutzungsprofil wird die BMW R 1200 GS häufig im Vorteil gesehen. Reiseenduro bedeutet: längere Etappen, Gepäck, häufige Anpassungen und ein Motorrad, das nicht nach kurzer Zeit „zu viel“ wird. Die Honda CBR 600 RR ist dagegen eher auf den sportlichen Einsatz zugeschnitten. Das heißt nicht, dass sie unpraktisch wäre, aber die Prioritäten liegen anders.
Auch die Art, wie sich die Motorräder im Alltag „anfühlen“, unterscheidet sich: Die BMW wirkt oft wie ein Werkzeug für Touren, die Honda wie ein Gerät für Fahrspaß. Wer häufig plant, spontan loszufahren und dabei möglichst viele Streckenarten abdecken möchte, wird die GS-Logik schätzen. Wer dagegen gezielt Ausfahrten plant, bei denen Kurven und Beschleunigung im Mittelpunkt stehen, wird die CBR als sehr stimmig erleben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CBR 600 RR: Stärken
- Sportliches Handling mit direktem Einlenken und dynamischem Fahrgefühl
- Motorcharakter, der im sportlichen Bereich besonders viel liefert
- Bremsgefühl und Verzögerung, die zu zügigem Fahren passen
Honda CBR 600 RR: Schwächen
- Komfort und Sitzposition sind stärker auf sportliches Fahren ausgerichtet
- Für lange, entspannte Touren ist die Reiseenduro-Philosophie der BMW im Alltag oft im Vorteil
BMW R 1200 GS: Stärken
- Komfort und Stabilität für lange Strecken
- Motorcharakter, der auch bei moderaterem Tempo souverän wirkt
- Vielseitigkeit durch Reiseenduro-Konzept und praxisnahe Ausrichtung
BMW R 1200 GS: Schwächen
- Sportliche Präzision und „Rennstrecken-Feeling“ sind nicht die Hauptstärken
- Wer maximale Agilität im engen Kurvenmodus sucht, wird die Honda als spitzer empfinden
Welche Wahl ist sinnvoll? Einfache Entscheidungslogik
Der Vergleich Honda CBR 600 RR vs. BMW R 1200 GS lässt sich am besten über die eigenen Prioritäten entscheiden:
- Wenn der Fokus auf Kurven, sportlichem Tempo und direktem Fahrgefühl liegt, ist die Honda CBR 600 RR die klarere Wahl.
- Wenn der Fokus auf Komfort, Langstrecke, Vielseitigkeit und entspanntem Vorankommen liegt, ist die BMW R 1200 GS meist die passendere Wahl.
Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Weise. Die Honda macht den Moment stark, die BMW macht die Reise stark.
Fazit:
Die Honda CBR 600 RR ist für Fahrerinnen und Fahrer die beste Wahl, die sportliche Dynamik, präzises Handling und ein klar sportlich ausgerichtetes Fahrgefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke kurvig ist und das Motorrad aktiv bewegt wird. Die BMW R 1200 GS passt dagegen am besten zu Menschen, die ein Motorrad für Alltag und lange Touren wollen: komfortabel, souverän und vielseitig, mit einem Motorcharakter, der auch ohne permanentes Hochdrehen Spaß macht. Wer häufig entspannt unterwegs ist oder unterschiedliche Streckenbedingungen erwartet, wird die GS als deutlich stimmiger erleben. Kurz gesagt: CBR für sportliche Ausfahrten, GS für Reisen und Vielseitigkeit. Wer das eigene Fahrprofil ehrlich einordnet, trifft mit dem Vergleich schnell die richtige Entscheidung.