| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 13.100 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
- für eine Boxer-Maschine relativ leicht
- kräftiger Motor mit Charakter
- als agiler Tourer aufrüstbar
- kein Technik-Overload
- sicheres Fahrgefühl
- nicht ganz billig
- Windschutz unterirdisch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.300 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!Fazit - was bleibt hängen
Wunderbar, diese BMW R1200 R. Nicht nur schön, schnell und sicher, sondern auch potent genug für eine Alpentour. Dazu braucht es natürlich ein Koffersystem, welches bei BMW ganz schön ins Geld geht. Und eben eine Tourenscheibe, die im Zweitmarkt (z.B. MRA) für etwa 150 Euro zu haben ist. So ausgerüstet dürfte man in den Bergen den anderen Bikern ganz schön um die Ohren fahren, denn die 1200er bringt alles mit, was es dafür braucht: Kraft, Agilität, Wendigkeit und vor allem das Gefühl der Sicherheit, dass einem mit diesem Bike eigentlich nicht viel passieren kann.MotorradTest.de auf YouTube
Honda CBR 600 RR vs. BMW R 1200 R: Vergleich der Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, wie es die Honda CBR 600 RR und die BMW R 1200 R tun, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein kompromissloses Sportbike mit Fokus auf Dynamik, dort ein Naked Bike, das auf Alltag, Komfort und souveräne Fahrbarkeit setzt. Genau diese Gegensätze machen die Entscheidung oft leichter – oder zumindest klarer. Denn am Ende geht es nicht nur um Zahlen, sondern darum, wie sich die Maschinen im Alltag und auf der Strecke anfühlen.
Grundidee: Sportfokus vs. Allround-Charakter
Die Honda CBR 600 RR ist vom Grundgedanken her auf sportliche Performance ausgelegt. Das merkt man an der Auslegung: Das Motorrad will zügig bewegt werden, belohnt sportliche Linien und fühlt sich besonders dann richtig an, wenn Kurvenarbeit und Beschleunigung im Vordergrund stehen. Die BMW R 1200 R verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist als Naked Bike konstruiert, um im Alltag flexibel zu bleiben und auf längeren Strecken angenehm zu funktionieren. Statt „Spitze“ im Sinne von Rennstrecken-Feeling steht hier ein runder, gut dosierbarer Fahrcharakter im Mittelpunkt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Fahrgefühl unterscheidet
Im Vergleich der Honda CBR 600 RR und der BMW R 1200 R zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich Motorcharaktere wirken können. Die CBR 600 RR ist auf ein sportliches Leistungsband ausgelegt: Sie zieht eher „obenrum“ und macht dann besonders viel Spaß, wenn Drehzahl und Gasgriff zusammenpassen. Das führt dazu, dass man beim Fahren häufiger in den passenden Bereich „reinspielen“ möchte – und genau das ist für viele der Reiz.
Die BMW R 1200 R dagegen wirkt im Alltag oft entspannter. Durch den anderen Motoraufbau und die typische Abstimmung entsteht ein Fahrgefühl, das sich leichter dosieren lässt. Das bedeutet: weniger „Arbeit“ am Drehzahlbereich, mehr gleichmäßiges Vorankommen. Gerade beim Cruisen, beim zügigen Überholen oder auf welligen Strecken kann das sehr angenehm sein, weil die Maschine nicht ständig nach Drehzahl verlangt.
Fahrwerk und Handling: Kurvendrang vs. souveräne Gelassenheit
Beim Fahrwerk und beim Handling trennen sich die Wege deutlich. Die Honda CBR 600 RR ist darauf ausgelegt, sportlich zu agieren: Sie unterstützt dynamische Schräglagen, vermittelt ein präzises Gefühl und macht Lust auf zügige Richtungswechsel. Wer gerne „aktiv“ fährt, also mit Körperposition und Gasführung mitarbeitet, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen.
Die BMW R 1200 R ist dagegen eher auf Stabilität und Alltagstauglichkeit getrimmt. Das Fahrwerk wirkt oft so, dass es Unebenheiten und wechselnde Bedingungen souverän wegsteckt. In der Praxis heißt das: Die Maschine bleibt ruhig, auch wenn die Straße nicht perfekt ist. Das ist ein klarer Vorteil, wenn viel Stadtverkehr, Landstraße mit wechselndem Belag oder längere Strecken dazugehören.
Sitzposition und Ergonomie: Sportlich eng vs. entspannt aufrecht
Ein großer Unterschied liegt in der Sitzposition. Die Honda CBR 600 RR bringt dich eher in eine sportliche Haltung: Oberkörper nach vorn, Arme und Beine so, dass du die Maschine aktiv führen kannst. Das ist ideal, wenn du sportlich fahren willst und kurze bis mittlere Strecken mit Fokus auf Fahrspaß planst. Für längere Touren kann die Haltung je nach Fahrstil und Körperbau aber anstrengender werden.
Die BMW R 1200 R setzt auf eine aufrechtere, alltagstaugliche Ergonomie. Dadurch lässt sich das Motorrad meist entspannter bewegen, und der Rücken wird auf längeren Fahrten oft weniger gefordert. Wer viel pendelt oder regelmäßig weitere Strecken fährt, profitiert von dieser „einfacheren“ Haltung. Gleichzeitig bleibt das Motorrad so handlich, dass es nicht nur als Tourer taugt, sondern auch im Alltag Spaß macht.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen und der Fahrstabilität zeigt sich der Unterschied zwischen Sport- und Naked-Konzept. Die CBR 600 RR ist darauf ausgelegt, auch bei sportlicher Gangart stark zu verzögern und dabei ein klares Gefühl zu geben. Das ist besonders dann wichtig, wenn man in Kurven oder aus höheren Geschwindigkeiten heraus zügig wieder kontrollieren möchte.
Die BMW R 1200 R bietet ebenfalls solide Bremsleistung, wirkt aber in der Abstimmung oft „alltagstauglicher“: Das heißt, sie lässt sich gut dosieren und vermittelt Sicherheit, ohne dass man ständig im sportlichen Modus sein muss. Für viele Fahrer ist genau das der Punkt: nicht nur maximale Verzögerung, sondern ein Bremssystem, das sich im Alltag leicht beherrschen lässt.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung im jeweiligen Stil
Beide Motorräder können je nach Ausstattung mit elektronischen Helfern punkten. Im Vergleich ist vor allem die Frage relevant, wie die Elektronik den Charakter unterstützt. Bei der Honda CBR 600 RR steht häufig die Unterstützung für sportliche Fahrweise im Vordergrund: Traktions- und Regelthemen greifen so, dass man auch bei zügiger Gangart Kontrolle behält. Das passt zur Idee des Sportbikes.
Die BMW R 1200 R wirkt in der Praxis oft so, als würde sie Elektronik nutzen, um den Komfort und die Alltagstauglichkeit zu erhöhen. Fahrmodi und Regelstrategien sind so gedacht, dass das Motorrad in unterschiedlichen Situationen souverän bleibt – von entspanntem Fahren bis zu zügigen Passagen auf der Landstraße.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Strecken
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Performance, sondern auch die „Benutzbarkeit“. Die Honda CBR 600 RR kann natürlich auch im Stadtverkehr gefahren werden, aber sie ist stärker auf sportliche Einsätze zugeschnitten. Das bedeutet: Wenn man sie bewegt, dann meist mit dem Ziel, Dynamik zu erleben. Wer dagegen täglich pendelt und dabei vor allem Komfort und entspannte Handhabung sucht, wird die BMW R 1200 R häufig als angenehmer empfinden.
Die BMW R 1200 R spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo Strecken variieren: Ampeln, Baustellen, Landstraßen mit wechselndem Belag und längere Fahrten. Die aufrechte Sitzposition, die gut dosierbare Leistungsentfaltung und die ruhige Art machen sie zu einem Motorrad, das man gern „einfach nimmt“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CBR 600 RR – Stärken
- Sportlicher Charakter: Sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn man zügig fährt und Kurven aktiv angeht.
- Präzises Handling: Unterstützung bei dynamischen Richtungswechseln und sportlicher Linienführung.
- Leistungsgefühl: Das Motorrad macht Spaß, wenn man Drehzahl und Gasführung bewusst nutzt.
Honda CBR 600 RR – Schwächen
- Ergonomie für lange Strecken: Die sportliche Sitzposition kann je nach Fahrstil ermüden.
- Alltagstempo: Wer nur entspannt fährt, bekommt nicht immer den vollen „Sport-Bonus“.
BMW R 1200 R – Stärken
- Alltag und Touren: Aufrechte Ergonomie und souveräne Fahrbarkeit.
- Leicht dosierbares Fahrgefühl: Die Maschine wirkt oft entspannter im Umgang.
- Stabilität: Ruhiges Verhalten auch bei wechselnden Bedingungen.
BMW R 1200 R – Schwächen
- Sportliche Extreme: Wer maximale sportliche Dynamik sucht, wird eher bei der CBR 600 RR glücklich.
- Fahrstil-Fokus: Die BMW belohnt eher gleichmäßiges Fahren als „Spitzenjagd“.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung wird oft klar, wenn man den eigenen Stil ehrlich einordnet. Wer gerne sportlich fährt, Kurven ausreizt und das Motorrad als Werkzeug für Dynamik sieht, wird mit der Honda CBR 600 RR sehr wahrscheinlich mehr emotionale Treffer landen. Sie ist die Maschine für Fahrer, die Freude daran haben, das Leistungsband zu nutzen und das Handling aktiv zu gestalten.
Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt, auf längeren Strecken angenehm funktioniert und dennoch genug Punch für zügige Passagen bietet, trifft mit der BMW R 1200 R häufig die bessere Wahl. Sie ist besonders attraktiv für alle, die nicht ständig „sportlich“ fahren müssen, sondern einfach gern unterwegs sind – mit einem Motorrad, das sich dabei leicht anfühlt.
Fazit:
Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht: präzises Handling, ein klar sportliches Leistungsgefühl und die Lust auf zügige Kurvenarbeit. Sie passt besonders zu Fahrern, die das Motorrad bewusst fordern und Freude daran haben, Drehzahl und Gasführung zu nutzen. Wer dagegen häufig pendelt, längere Strecken entspannt fahren möchte oder ein Motorrad sucht, das im Alltag souverän bleibt, wird mit der BMW R 1200 R glücklicher. Ihre Stärke liegt in der alltagstauglichen Ergonomie, dem gut dosierbaren Fahrcharakter und der ruhigen, stabilen Art. Kurz gesagt: CBR 600 RR für den sportlichen Fokus, R 1200 R für Komfort, Vielseitigkeit und entspannte Touren.