UVP 13.239 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 21.390 €
Baujahr von 2019 bis 2025
Waffenscheine bitte rausholen
Weiter zum Testbericht
Was kann der frisch renovierte Reisedampfer von BMW?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
  • 600er Jubel-Sound
  • sehr guter Quickshifter
  • hervorragende Bremsen
  • sehr präzises Fahrwerk
  • wer Sport will, bekommt Sport
Kontra:
  • Hitzeentwicklung bei Stop & Go
  • Display etwas klein geraten
  • Untenrum passiert - nix.
Pro:
  • satte Straßenlage
  • 1.000 km Stück kein Problem
  • luxuriöser Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
  • bäriger Motor mit sattem Durchzug
Kontra:
  • voll ausgestattet nicht ganz billig
  • schwer -> eingeschränkte Rangierfähigkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht193kg
Radstand1.370mm
Länge2.029mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.140mm
Gewicht279kg
Radstand1.485mm
Länge2.222mm
Radstand1.485mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe5mm

Motor

Motor-BauartVierzylinder-Reihenmotor, DOHC
Hubraum599ccm
Hub42mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Boxermotor
Hubraum1.254ccm
Hub76mm
Bohrung102mm
KühlungLuft-/Flüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan

Fahrleistungen

Leistung121 PS bei 14.250 U/Min
Drehmoment63 NM bei 11.500 U/Min
Höchstgeschw.265km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km
Leistung136 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment143 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt25Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite526km

Fahrwerk

RahmenbauartDiamantrahmen
Federung vorneShowa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17
RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenBMW Motorrad Paralever; WAD Federbein (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 276 mm)

Fazit

Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.

Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten. 

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.239 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024 
  • Farben: Grand Prix Red, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Wenn ein echter Reise-Tourer, dann RT! Allerdings nur dann, wenn man auf der Straße bleibt. Für Schotter oder Gelände ist die RT gänzlich ungeeignet. Wer aber möglichst komfortabel (und schnell?) von Hamburg nach München kommen will, der wird auf der BMW R 1250 RT nicht nur seinen Spaß haben, sondern auch völlig entspannt ankommen. Da die RT auch statt Kette einen Kardanantrieb hat, muss man auch nicht ständig Kettenpflege betreiben.
 
Die zahlreichen technischen Features inkl. des QuickShifters braucht man vielleicht nicht unbedingt, aber sie funktionieren alle blendend und lassen sich vor allem leicht bedienen. Die Lautsprecher vorne wirken dabei vielleicht ein bisschen nach Alt-Herren-Bike, aber wir müssen zugeben: Wir haben sie genutzt und es genossen. Vielleicht gehören wir aber auch einfach schon zur typischen RT-Generation ...
 
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - vielen Dank.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 19.350€
  • Gebraucht (2 Jahre alt): ab 15.000€
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: Weiß, Blau, Mineralweiß, Braun

MotorradTest.de auf YouTube

Honda CBR 600 RR vs BMW R 1250 RT: Zwei Motorräder, zwei Philosophien

Wenn zwei Modelle so klar unterschiedliche Einsatzzwecke verkörpern wie die Honda CBR 600 RR und die BMW R 1250 RT, wird ein Vergleich spannend: Hier trifft kompromisslose Sportlichkeit auf komfortorientiertes Touring. Genau das macht den Reiz aus. Denn am Ende geht es nicht nur darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil, zur täglichen Nutzung und zu den geplanten Strecken passt.

Im Folgenden werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder anhand der im Vergleich betrachteten Eigenschaften gegenübergestellt: Fahrdynamik, Komfort, Ausstattung, Elektronik, Sitzposition, Alltagstauglichkeit und Reisetauglichkeit. Dabei zeigt sich schnell, dass die CBR 600 RR vor allem dort glänzt, wo es um Agilität und sportliche Performance geht – während die R 1250 RT besonders stark ist, wenn lange Strecken, entspanntes Reisen und ein hohes Maß an Komfort im Vordergrund stehen.

Grundcharakter: Sportmaschine vs. Reise-Tourer

Honda CBR 600 RR: Fokus auf Dynamik

Die Honda CBR 600 RR ist ein Motorrad, das sich in erster Linie nach sportlicher Fahrweise anfühlt. Die Auslegung zielt auf ein präzises Handling, schnelle Richtungswechsel und ein Fahrgefühl, das Lust auf zügige Kurven macht. Die Sitzposition ist dabei deutlich sportlich ausgelegt – wer gerne aktiv fährt, findet hier eine Maschine, die sich wie ein Werkzeug für dynamische Passagen nutzen lässt.

BMW R 1250 RT: Komfort und Langstrecke

Die BMW R 1250 RT steht dagegen für Touring-Genuss. Das Motorrad ist auf entspannte Kilometer ausgelegt: Komfort, Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und eine Ausstattung, die den Alltag und längere Fahrten spürbar erleichtert. Die Sitzposition ist weniger „sportlich nach vorn gezogen“, sondern eher auf eine angenehme Haltung optimiert. Dadurch wirkt die R 1250 RT besonders dann überzeugend, wenn nicht jede Fahrt zur sportlichen Trainingseinheit werden soll.

Fahrgefühl im Vergleich: Agilität vs. Souveränität

Im direkten Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter: Die CBR 600 RR wirkt leichter und unmittelbarer. Das Handling ist darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad schnell in Schräglage bringen lässt und die Linie in Kurven zügig „mitgeht“. Wer gerne kurvenorientiert fährt, profitiert von diesem direkten Feedback.

Die R 1250 RT spielt ihre Stärken eher in der Art aus, wie sie Stabilität und Ruhe vermittelt. Gerade bei längeren Strecken, wechselnden Fahrbahnbelägen oder wenn die Geschwindigkeit konstant gehalten wird, wirkt das Motorrad souverän. Das Handling ist nicht „träge“, aber die Priorität liegt weniger auf maximaler Agilität, sondern auf einem entspannten Gesamtpaket.

Motorcharakter: Wie sich Leistung anfühlt

Auch wenn beide Motorräder leistungsstark sind, fühlt sich die Kraftentfaltung unterschiedlich an. Die Honda CBR 600 RR ist stärker auf sportliche Drehzahlbereiche und ein dynamisches Ansprechverhalten ausgelegt. Das unterstützt Fahrten, bei denen Beschleunigung aus Kurven heraus und ein zügiges Hochdrehen im Fokus stehen.

Die BMW R 1250 RT wirkt dagegen so, dass sie auch bei moderater Fahrweise angenehm „zieht“. Das ist besonders auf Touren spürbar: weniger ständiges Nachregeln, mehr gleichmäßiges Vorankommen. Für Fahrten mit Gepäck, längeren Etappen oder wenn der Fokus auf Komfort liegt, ist diese Art von Motorcharakter ein echter Vorteil.

Komfort und Sitzposition: Alltagstauglichkeit im Alltag

Honda CBR 600 RR: Sportliche Haltung mit klaren Konsequenzen

Die CBR 600 RR belohnt sportliche Fahrweise. Die Sitzposition ist entsprechend: Wer aktiv fährt und die Arme sowie den Oberkörper bewusst einsetzt, bekommt ein sehr direktes Fahrgefühl. Auf der anderen Seite kann diese Auslegung auf längeren Strecken oder im Stadtverkehr spürbar fordernd sein. Gerade wenn Pausen fehlen oder die Fahrt häufig stop-and-go beinhaltet, zeigt sich die sportliche Ausrichtung als „Trade-off“.

BMW R 1250 RT: Bequemer für lange Strecken

Die R 1250 RT ist deutlich stärker auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt entspannteres Fahren, und das Motorrad ist insgesamt darauf optimiert, dass man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt. Das macht sie besonders attraktiv für Menschen, die nicht nur am Wochenende fahren, sondern auch im Alltag oder auf längeren Touren Wert auf eine angenehme Ergonomie legen.

Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. sportlicher Anspruch

Bei der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Sport- und Tourenphilosophie. Die BMW R 1250 RT punktet mit einem Paket, das das Fahren erleichtert: Elektronik und Komfortfunktionen sind darauf ausgelegt, das Motorrad im Alltag und auf Reisen „einfach“ zu machen. Dazu gehören Assistenz- und Komfortelemente, die den Stress reduzieren können – besonders bei wechselnden Bedingungen oder auf langen Etappen.

Die Honda CBR 600 RR setzt dagegen stärker auf das unmittelbare Fahrerlebnis. Elektronik ist vorhanden, aber der Schwerpunkt liegt auf der sportlichen Fahrbarkeit. Das Motorrad wirkt dadurch besonders dann passend, wenn die eigene Fahrtechnik im Vordergrund steht und das Motorrad als sportliches Werkzeug genutzt werden soll.

Bremsen und Fahrwerk: Präzision in Kurven und Stabilität auf Strecke

Beim Thema Bremsen und Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die Prioritäten sind. Die CBR 600 RR ist auf präzises Ansprechen und kontrollierte Verzögerung ausgelegt, damit sportliche Manöver sicher und berechenbar bleiben. Das Fahrwerk unterstützt die schnelle Linie in Kurven und vermittelt ein Gefühl von „Kontrolle auf Abruf“.

Die BMW R 1250 RT legt den Fokus stärker auf Stabilität und Komfort. Das Fahrwerk arbeitet so, dass Unebenheiten weniger stark durchgereicht werden und das Motorrad auch bei längeren Fahrten ruhig bleibt. Dadurch entsteht ein entspannteres Gesamtgefühl – besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Kurven besteht.

Reisetauglichkeit: Gepäck, Windschutz und Langstreckenkomfort

Hier ist der Unterschied besonders deutlich. Die BMW R 1250 RT ist als Tourer konzipiert: Windschutz, Komfort und die Art, wie das Motorrad mit längeren Strecken umgeht, sind auf Reisen ausgelegt. Wer regelmäßig längere Distanzen fährt, profitiert von dieser Grundausrichtung – das Motorrad wirkt wie geschaffen für Etappen, bei denen man nicht ständig „nachjustieren“ möchte.

Die Honda CBR 600 RR kann natürlich auch für Ausfahrten genutzt werden, aber sie ist eher die Wahl für sportliche Touren mit Fokus auf Fahrspaß. Für mehrtägige Reisen mit viel Gepäck und dem Anspruch, möglichst entspannt anzukommen, ist sie weniger „out of the box“ geeignet. Das heißt nicht, dass es nicht geht – aber die Prioritäten sind eben andere.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda CBR 600 RR – Stärken

  • Sehr sportliches Handling mit direktem Feedback in Kurven
  • Dynamischer Charakter, der sportliche Fahrweise unterstützt
  • Klare Ausrichtung auf Fahrspaß und aktive Nutzung

Honda CBR 600 RR – Schwächen

  • Sportliche Sitzposition kann auf längeren Strecken fordernder sein
  • Weniger Touring-Fokus bei Komfort und Reise-Setup

BMW R 1250 RT – Stärken

  • Hoher Komfort für lange Fahrten
  • Reisetauglichkeit durch Touring-Ausrichtung und Ausstattung
  • Souveränes Fahrgefühl bei konstantem Tempo und auf Strecke

BMW R 1250 RT – Schwächen

  • Weniger „leichtfüßig“ als eine reine Sportmaschine
  • Sportlicher Anspruch ist vorhanden, aber nicht der Hauptfokus

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Die Entscheidung zwischen Honda CBR 600 RR und BMW R 1250 RT hängt stark davon ab, wie die Fahrten im Alltag wirklich aussehen. Wer vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt, gerne zügig unterwegs ist und Kurven als Hauptattraktion sieht, wird mit der CBR 600 RR sehr wahrscheinlich mehr „Treffer“ landen. Das Motorrad belohnt aktives Fahren und vermittelt ein sportliches Gefühl, das man spürt.

Wer dagegen regelmäßig längere Touren plant, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad sucht, das auch nach vielen Kilometern noch entspannt wirkt, trifft mit der BMW R 1250 RT eher die richtige Wahl. Die Touring-Ausrichtung, die Art der Stabilität und die unterstützende Ausstattung machen sie besonders attraktiv für Menschen, die nicht nur fahren, sondern auch ankommen wollen – und zwar möglichst stressfrei.

Fazit:

Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl, wenn sportliche Fahrdynamik, präzises Kurvenhandling und ein unmittelbares, leistungsorientiertes Fahrerlebnis im Vordergrund stehen. Sie passt besonders zu Fahrten, bei denen die Strecke „Spaß“ macht und das Motorrad als sportliches Werkzeug genutzt wird. Wer häufig kurze bis mittlere Runden fährt oder bewusst sportlich unterwegs ist, wird den Charakter der CBR 600 RR schnell zu schätzen wissen.

Die BMW R 1250 RT ist dagegen die passendere Option, wenn Komfort, Reisetauglichkeit und ein souverän entspanntes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Agilität. Für lange Etappen, wechselnde Bedingungen und Touren mit dem Anspruch, möglichst ausgeruht anzukommen, spielt die RT ihre Stärken besonders deutlich aus. Kurz gesagt: Sport und Kurvenfokus sprechen eher für die CBR 600 RR, Touring und Langstreckenkomfort eher für die R 1250 RT.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙