UVP 13.239 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 18.890 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
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Wie gut ist der Nachfolger der Multistrada 950 aus Bologna?
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Pro und Kontra

Pro:
  • herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
  • 600er Jubel-Sound
  • sehr guter Quickshifter
  • hervorragende Bremsen
  • sehr präzises Fahrwerk
  • wer Sport will, bekommt Sport
Kontra:
  • Hitzeentwicklung bei Stop & Go
  • Display etwas klein geraten
  • Untenrum passiert - nix.
Pro:
  • Agile, Vorderrad-orientierte Sitzposition
  • Sehr gute technische Ausstattung
  • Kurven-ABS und Kurven-Licht
  • Charaktervoller Motor
  • Sehr guter Windschutz & leicht verstellbare Scheibe
  • Elektronisches Fahrwerk Serie (V2S)
Kontra:
  • Merkwürdiges Auspuff-Design
  • Motorschutzplatte aus Kunststoff
  • Bedienung benötigt etwas Eingewöhnungszeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht193kg
Radstand1.370mm
Länge2.029mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.140mm
Gewicht202kg
Radstand1.594mm
Länge2.190mm
Radstand1.594mm
Sitzhöhe: 830-850 mm

Motor

Motor-BauartVierzylinder-Reihenmotor, DOHC
Hubraum599ccm
Hub42mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung121 PS bei 14.250 U/Min
Drehmoment63 NM bei 11.500 U/Min
Höchstgeschw.265km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km
Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite339km

Fahrwerk

RahmenbauartDiamantrahmen
Federung vorneShowa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17
RahmenbauartMonocoque, Motor mittragend
Federung vorneElektronisch gesteuerte Marzocchi-Gabel mit 45-mm-Standrohren (Federweg 170)mm
Federung hintenElektronisch gesteuertes Marzocchi-Federbein (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.

Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten. 

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.239 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024 
  • Farben: Grand Prix Red, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Multistrada V2 (S) ist eine Ducati nach altem Schrot und Korn: Gitterrohrrahmen, untenrum etwas zickiger V2 mit Desmodromik und überhaupt ein Bike mit Ecken und Kanten. Wir sind uns sicher: Es gibt viele Ducatisti da draußen, die die V2 genau aus diesen Gründen einer Multi V4 vorziehen werden - auch wenn die V4 objektiv betrachtet das bessere Bike sein mag. Aber wen kümmert bei einem Motorrad schon der objektive Blick??? Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der V2 und sind froh, dass Ducati weiterhin auch eine Multistrada diesen Typs im Angebot hat.
 
Die Testmaschine haben wir von Ducati Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Ducati HH gibt es jede Menge feinste Vorführer - unter anderem auch die neue Desert X. Wer spätestens jetzt kaum noch ruhig sitzen kann: Auf gehts in die Papenreye! Und scheunen Gruß an Lisa, Steffi und Sascha...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: V2 S:16.990 € / V2 14.390 €
  • Gebraucht (Multistrada 950 S3 Jahre alt): 14.000 €
  • Verfügbarkeit: ab 03/2022
  • Farben: rot, grau/schwarz

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Honda CBR 600 RR vs. Ducati Multistrada V2 S: Vergleich der Charaktere

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CBR 600 RR und die Ducati Multistrada V2 S, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Die CBR 600 RR steht für sportliche Konsequenz, präzises Handling und ein Setup, das Kurven und Tempo in den Vordergrund stellt. Die Multistrada V2 S dagegen ist auf Vielseitigkeit ausgelegt – mit Fokus auf Komfort, Alltagstauglichkeit und einer Ausstattung, die auch längere Strecken entspannt machbar macht.

Im Folgenden werden die aufgelisteten Werte beider Modelle miteinander gegenübergestellt und daraus abgeleitet, wo die jeweiligen Stärken liegen und welche Schwächen man im Alltag spüren kann.

Grundidee: Sportfokus vs. Reise- und Allround-Anspruch

Die Honda CBR 600 RR ist klar im Sportsegment verortet. Das zeigt sich bereits in der Art, wie sie typischerweise eingesetzt wird: dynamisches Fahren, zügige Beschleunigung und ein Fahrgefühl, das auf Kontrolle bei schnellen Richtungswechseln ausgelegt ist. Die Ducati Multistrada V2 S verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie will nicht nur schnell sein, sondern vor allem viel können: Stadt, Landstraße, längere Touren und wechselnde Bedingungen – und das mit einem Komfortniveau, das man bei einem reinen Sportbike nicht erwartet.

Motor und Antrieb: Wie sich der Charakter in den Werten zeigt

Beim Vergleich der Motorleistung und des Drehmomentverlaufs wird schnell klar, warum die beiden Maschinen so unterschiedlich wahrgenommen werden. Die CBR 600 RR ist auf sportliche Performance ausgelegt: In der Praxis bedeutet das, dass sie besonders dann überzeugt, wenn das Drehzahlband genutzt wird und das Motorrad aktiv bewegt wird. Die Multistrada V2 S wirkt dagegen oft „breiter“ im Ansprechverhalten – also weniger abhängig davon, das Gas ständig im oberen Bereich zu halten.

Das führt zu einem typischen Unterschied: Während die CBR 600 RR eher belohnt, wenn die Fahrweise sportlich und zielgerichtet ist, spielt die Multistrada ihre Stärken aus, wenn gleichmäßiges Tempo, souveränes Beschleunigen aus dem Alltag heraus und entspanntes Fahren gefragt sind. Beide können dynamisch sein – aber sie liefern die Dynamik auf unterschiedliche Weise.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Komfort

Die aufgelisteten Werte zu Fahrwerk und Geometrie sind ein guter Hinweis darauf, wie sich die Motorräder in Kurven und auf der Straße verhalten. Die CBR 600 RR ist auf agiles Handling und ein sportliches Setup ausgelegt. Das zeigt sich in der Tendenz, dass sie Richtungswechsel sehr direkt unterstützt und ein Gefühl von „auf der Linie“ vermittelt.

Die Multistrada V2 S hingegen zielt stärker auf Kontrolle bei wechselnden Bedingungen. Das bedeutet nicht, dass sie träge wäre – im Gegenteil: Sie kann durchaus sportlich gefahren werden. Aber die Auslegung wirkt darauf hin, dass Unebenheiten, längere Strecken und unterschiedliche Fahrbahnbeläge weniger Stress erzeugen. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus perfekten Kurven besteht.

Stärken und Schwächen im Fahralltag

  • Honda CBR 600 RR: Stärken liegen in der sportlichen Präzision und dem direkten Feedback. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn der Alltag viele kleine Unebenheiten, Stop-and-go oder längere Fahrten mit wechselnder Belastung mit sich bringt.
  • Ducati Multistrada V2 S: Stärken liegen in der souveränen Allround-Nutzung und dem Komfortgedanken. Schwächen können sich ergeben, wenn maximaler Sportfokus erwartet wird – also wenn die Fahrweise konsequent auf Rennstrecken-Niveau ausgerichtet ist.

Bremsen: Vertrauen beim Verzögern

Beim Vergleich der Bremsanlage (z. B. Angaben zu Bremssystem und Komponenten) zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die CBR 600 RR ist typischerweise auf sehr sportliches Verzögern ausgelegt: Das Motorrad soll in dynamischen Situationen schnell und kontrolliert reagieren. Die Multistrada V2 S bringt ebenfalls leistungsfähige Bremsen mit, aber der Fokus liegt stärker darauf, dass die Verzögerung auch bei längeren Fahrten, wechselnden Bedingungen und unterschiedlichen Fahrstilen konstant bleibt.

In der Praxis bedeutet das: Wer häufig hart bremst und sportlich in Kurven einlenkt, wird an der CBR 600 RR besonders viel „Sport-Feeling“ wahrnehmen. Wer dagegen regelmäßig Touren fährt und dabei nicht jedes Mal das Tempo bis an die Grenzen ausreizt, profitiert von der insgesamt ausgewogenen Abstimmung der Multistrada.

Elektronik und Assistenz: Mehr Komfort, mehr Sicherheit

Ein großer Unterschied liegt oft in der Elektronik. Bei der Multistrada V2 S ist die Ausstattung in der Regel deutlich stärker auf Assistenz, Komfort und Fahrmodi ausgelegt. Das zeigt sich in den aufgelisteten Werten und Funktionen: Die Maschine ist darauf vorbereitet, unterschiedliche Situationen „mitzudenken“ – vom Alltag bis zur Tour.

Die Honda CBR 600 RR bringt ebenfalls moderne Elektronik mit, aber der Schwerpunkt liegt stärker auf sportlicher Kontrolle. Das kann sich so anfühlen, als würde die CBR „direkter“ wirken, während die Ducati eher „unterstützend“ arbeitet. Beide Ansätze sind sinnvoll – sie passen nur zu unterschiedlichen Erwartungen.

Was das für die Kaufentscheidung bedeutet

Wenn die Vorstellung eher lautet: „Ich will ein Motorrad, das mich auf langen Strecken entspannt begleitet und dabei viele Situationen abfedert“, dann ist die Multistrada V2 S meist die passendere Wahl. Wenn dagegen im Vordergrund steht: „Ich will ein Sportbike, das sich wie ein Werkzeug für dynamische Fahrten anfühlt“, dann spielt die CBR 600 RR ihre Stärken besonders gut aus.

Ergonomie und Sitzposition: Alltagshaltung vs. Sporthaltung

Die aufgelisteten Werte zur Ergonomie (Sitzhöhe, Sitzposition, mögliche Einflussfaktoren durch Ausstattung) erklären viel. Die CBR 600 RR ist typischerweise sportlich ausgelegt: Das Motorrad lädt dazu ein, aktiv zu fahren, aber es kann auf längeren Strecken spürbar fordernder sein. Die Multistrada V2 S ist dagegen auf Alltag und Tour optimiert. Das bedeutet: Die Sitzposition wirkt oft weniger „rennstreckenartig“ und damit alltagstauglicher.

Das ist ein entscheidender Punkt, weil viele Fahrer nicht nur die ersten 20 Minuten bewerten, sondern die Gesamtsumme aus Komfort, Ermüdung und Fahrspaß über Stunden hinweg.

Reisetauglichkeit: Wenn der Weg das Ziel ist

Im Vergleich der Werte, die typischerweise mit Reisetauglichkeit zusammenhängen (z. B. Ausstattung, Komfortfaktoren, mögliche Anpassungen), zeigt sich ein klarer Trend: Die Multistrada V2 S ist in ihrer Grundidee auf Touren ausgelegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für eine kurze Runde nutzt, sondern auch für längere Fahrten.

Die CBR 600 RR kann natürlich auch auf Tour gehen – aber sie fühlt sich eher dann „richtig“ an, wenn die Strecke sportlich ist und das Tempo hoch bleibt. Für viele ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht: Die Ducati macht Touren leichter, die Honda macht sportliche Abschnitte intensiver.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Honda CBR 600 RR: Die richtige Wahl für sportliche Fahrer

Die Honda CBR 600 RR passt besonders gut, wenn der Fokus klar auf Kurven, Beschleunigung und sportlicher Präzision liegt. Wer gerne aktiv fährt, das Motorrad spürbar arbeiten lässt und ein sportliches Setup bevorzugt, wird mit der CBR 600 RR sehr viel Freude haben. Auch dann, wenn Elektronik und Fahrgefühl auf dynamische Situationen ausgelegt sind, ohne dass der Komfortgedanke im Vordergrund steht.

Ducati Multistrada V2 S: Die richtige Wahl für Vielnutzer

Die Ducati Multistrada V2 S ist ideal, wenn ein Motorrad gesucht wird, das Alltag und Tour gleichermaßen kann. Wer Wert auf Komfort, eine unterstützende Elektronik und eine entspanntere Ergonomie legt, findet in der Multistrada V2 S einen starken Begleiter. Besonders dann, wenn die Fahrten nicht immer aus idealen Bedingungen bestehen und das Motorrad auch über längere Zeit angenehm bleiben soll.

Fazit:

Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein kompromisslos sportliches Motorrad suchen: präzises Handling, sportliche Dynamik und ein Fahrgefühl, das Kurven und Tempo in den Mittelpunkt stellt. Wer häufig zügig fährt und das Motorrad aktiv bewegt, wird die Stärken der CBR besonders deutlich spüren.

Die Ducati Multistrada V2 S gewinnt dagegen dort, wo Vielseitigkeit und Komfort zählen: Touren, wechselnde Strecken, längere Fahrten und eine Elektronik, die unterstützt statt nur zu fordern. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur schnell, sondern auch alltagstauglich und entspannter nutzbar ist, trifft mit der Multistrada die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: Sportfokus führt zur CBR 600 RR, Allround-Touren zur Multistrada V2 S.

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