| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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Honda CBR 600 RR vs. Ducati Supersport 950 S – welcher Supersport passt besser?
Wenn zwei Sportmotorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide nach „Supersport“ klingen, wird es spannend: Die Honda CBR 600 RR steht für das klassische, drehfreudige 600er-Konzept – leicht, agil und mit einem Fokus auf präzise Dynamik. Die Ducati Supersport 950 S dagegen setzt auf mehr Hubraum, einen markanten Charakter und eine Auslegung, die sportlich bleibt, aber auch den Alltag stärker im Blick hat. Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie wirken Motor und Fahrwerk im Zusammenspiel, wie unterscheiden sich Bremsen und Elektronik, und wo zeigen sich Stärken sowie Schwächen im realen Fahrgefühl?
Motorcharakter: drehfreudig vs. souverän
Honda CBR 600 RR – das 600er-Prinzip
Die Honda CBR 600 RR ist ein Motorrad, das stark über Drehzahl lebt. Das Konzept ist klar: Motorleistung und Ansprechverhalten sind darauf ausgelegt, das Motorrad schnell in den passenden Bereich zu bringen. Dadurch fühlt sich die Maschine besonders dann „direkt“ an, wenn zügig beschleunigt, früh eingelenkt und konsequent weiterbeschleunigt wird. Wer gerne mit dem Gas arbeitet und die Drehzahl aktiv nutzt, bekommt ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Ducati Supersport 950 S – mehr Drehmoment, mehr Charakter
Die Ducati Supersport 950 S wirkt im Vergleich oft weniger „spitz“ und dafür souveräner. Der größere Hubraum sorgt für einen kräftigeren Grundzug, der das Motorrad auch bei moderateren Drehzahlen lebendig hält. Das macht die Ducati besonders angenehm, wenn Strecken nicht nur aus Vollgas-Passagen bestehen, sondern aus wechselnden Tempi, Richtungswechseln und längeren Abschnitten, in denen man nicht ständig im oberen Drehzahlbereich bleiben möchte.
Fahrwerk und Fahrdynamik: Agilität vs. Stabilität
Honda: leichtes Handling und präzises Einlenken
Im Fahrwerk-Konzept zielt die Honda CBR 600 RR auf ein sehr agiles Handling. Das Motorrad lässt sich in Kurven zügig positionieren, wirkt beim Richtungswechsel spontan und unterstützt eine Fahrweise, die stark auf Linie, Tempoaufbau und saubere Übergänge setzt. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder bei sportlicher Fahrweise macht sich die Leichtigkeit im Gefühl bemerkbar: Das Motorrad „will“ gefahren werden.
Ducati: sportlich, aber mit mehr Ruhe im Gesamteindruck
Die Ducati Supersport 950 S vermittelt häufig den Eindruck von mehr Stabilität im Gesamtablauf. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Tempo höher ist oder wenn die Strecke unruhiger wird. Die Ducati wirkt dabei oft weniger hektisch, sondern eher wie ein Motorrad, das die Linie hält und den Fahrer nicht ständig „nachjustieren“ lässt. Das ist besonders dann spürbar, wenn man nicht nur kurze, aggressive Manöver fährt, sondern längere Passagen am Stück.
Bremsen: Gefühl und Dosierbarkeit im Vergleich
Bei Sportmotorrädern entscheidet nicht nur die reine Bremsleistung, sondern vor allem, wie gut sich die Verzögerung dosieren lässt. Die Honda CBR 600 RR punktet typischerweise mit einem sehr direkten Ansprechverhalten: Das gibt Sicherheit beim späten Verzögern und unterstützt eine sportliche Linie. Die Ducati Supersport 950 S zeigt sich im Vergleich oft als sehr standfest und berechenbar, was besonders bei wiederholten Bremsmanövern auf kurvigen Strecken oder bei zügiger Fahrweise Vorteile bringt.
Stärken und Schwächen: Die Honda wirkt häufig „nerviger“ im besten Sinne – schnell im Kopf und am Hebel, dafür verlangt sie bei sehr entspanntem Fahrstil manchmal etwas mehr Aufmerksamkeit, um die Dosierung genau zu treffen. Die Ducati ist oft etwas entspannter zu fahren, kann aber bei sehr aggressiver Fahrweise den Wunsch nach maximaler „Bissigkeit“ wecken, wenn man aus dem Stand heraus extrem hart verzögert.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung je nach Fahrstil
Elektronik ist bei modernen Sportmotorrädern mehr als nur Komfort. Sie beeinflusst Traktion, Gasannahme und Stabilität. Die Honda CBR 600 RR setzt in der Regel auf ein sportliches, fahrerorientiertes Setup, das sich gut in eine dynamische Fahrweise einfügt. Die Ducati Supersport 950 S bietet ebenfalls moderne Unterstützung, wirkt aber häufig so abgestimmt, dass sie den Charakter des Motors betont und gleichzeitig die Fahrbarkeit im Alltag erleichtert.
Vergleich: Wer gerne „hands-on“ fährt und die Grenzen selbst auslotet, findet in der Honda oft eine sehr direkte Rückmeldung. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sportlich bleibt, aber durch Elektronik und Abstimmung auch bei wechselnden Bedingungen souverän unterstützt, wird mit der Ducati häufig zufriedener.
Sitzposition und Ergonomie: Sportlichkeit mit unterschiedlichem Anspruch
Beide Motorräder sind klar sportlich, aber die Auslegung unterscheidet sich. Die Honda CBR 600 RR wirkt tendenziell „renniger“: Die Position unterstützt eine aktive Fahrweise, bei der der Oberkörper mitarbeitet und das Motorrad schnell in die gewünschte Lage gebracht wird. Das ist großartig für kurze bis mittlere sportliche Ausfahrten.
Die Ducati Supersport 950 S kann sich im Vergleich etwas alltagstauglicher anfühlen, ohne den sportlichen Charakter zu verlieren. Das macht sie interessant, wenn nicht nur die Wochenendrunde zählt, sondern auch längere Strecken oder Fahrten mit weniger „Trackday-Mentalität“.
Alltagstauglichkeit: zwei Sportkonzepte, zwei Prioritäten
Im Alltag zeigen sich Unterschiede meist weniger in der Frage „ob es geht“, sondern eher in der Art, wie angenehm es sich anfühlt. Die Honda CBR 600 RR ist dann besonders stark, wenn zügig gefahren wird und die Maschine regelmäßig in den passenden Drehzahlbereich gebracht wird. Bei sehr gemütlicher Fahrweise kann das 600er-Konzept weniger „entspannt“ wirken, weil es stärker über Drehzahl lebt.
Die Ducati Supersport 950 S punktet häufig mit einem Charakter, der auch bei moderaterem Tempo motiviert. Der größere Motor kann das Motorrad im Alltag leichter „tragen“, ohne dass ständig die Gänge gewechselt werden müssen. Gleichzeitig bleibt die Ducati sportlich genug, um auf kurvigen Strecken Spaß zu machen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CBR 600 RR – typische Stärken
- Agiles Handling und präzises Einlenken für sportliche Fahrten
- Drehfreudiger Motorcharakter, der bei aktiver Fahrweise begeistert
- Direktes Bremsgefühl für späte Verzögerungen
Honda CBR 600 RR – mögliche Schwächen
- Bei sehr entspanntem Tempo weniger „souverän“ als hubraumstärkere Konzepte
- Sportliche Ergonomie verlangt eher nach einer Fahrweise, die das Motorrad nutzt
Ducati Supersport 950 S – typische Stärken
- Mehr Drehmoment-Charakter für souveräne Beschleunigung
- Stabiler Gesamteindruck bei zügiger Fahrt
- Alltagstauglicherer Sportansatz durch gut nutzbaren Motorlauf
Ducati Supersport 950 S – mögliche Schwächen
- Bei maximal aggressiver Fahrweise kann der Fokus stärker auf Fahrbarkeit als auf „Rennspitze“ wirken
- Wer absolute Leichtfüßigkeit sucht, empfindet die Honda im Handling oft als unmittelbarer
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird. Die Honda CBR 600 RR ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die gerne sportlich unterwegs sind, Drehzahl nutzen und ein sehr direktes, agiles Fahrgefühl suchen. Wer Kurven dynamisch ansteuert, früh beschleunigt und das Motorrad wie ein Werkzeug für die eigene Linie einsetzen möchte, findet in der Honda häufig den schnellsten Zugang.
Die Ducati Supersport 950 S passt besonders gut, wenn sportliche Fahrten mit mehr Alltag und längeren Strecken kombiniert werden. Wer einen souveränen Motorlauf bevorzugt, bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt und trotzdem eine sportliche Optik sowie Fahrdynamik möchte, wird mit der Ducati oft die rundere Wahl treffen.
Fazit:
Die Honda CBR 600 RR ist die richtige Wahl, wenn ein agiles, drehzahlorientiertes Sportgefühl im Vordergrund steht: präzises Einlenken, direktes Ansprechverhalten und ein Setup, das bei aktiver Fahrweise richtig Spaß macht. Wer gerne „arbeitet“ – also Gas, Linie und Drehzahl bewusst steuert – bekommt ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut und sportliche Manöver unterstützt.
Die Ducati Supersport 950 S empfiehlt sich, wenn ein kraftvollerer, souveränerer Charakter wichtiger ist und Sportlichkeit mit mehr Alltagstauglichkeit kombiniert werden soll. Der größere Motorlauf wirkt oft entspannter nutzbar, das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Tempi angenehm kontrollierbar und vermittelt einen stabilen Gesamteindruck.
Kurz gesagt: Honda für die, die maximale Agilität und Drehfreude suchen. Ducati für die, die sportlich fahren wollen, aber lieber mit mehr Ruhe, Zugkraft und Alltagskomfort unterwegs sind.