| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 1988 bis 1998 | |
Pro und Kontra
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
- Zustand
- geringer Kilometerstand
- Soziuskomfort
- Retrostyle (wer's mag)
- Gelegentliche Fehlzündungen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2, Viertakt | |
| Hubraum | 647 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
Fahrleistungen
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
| Leistung | 60 PS bei 52 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Reifen vorne | 110/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!Fazit - was bleibt hängen
Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.
Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Honda CBR 600 RR vs Honda NTV 650 Revere: Vergleich für Fahrgefühl, Alltag und Anspruch
Wenn zwei Motorräder aus dem Hause Honda aufeinandertreffen, wirkt das auf den ersten Blick wie ein Duell zweier Welten: Auf der einen Seite steht die Honda CBR 600 RR, die für sportliche Dynamik und kompromisslose Fahrfreude bekannt ist. Auf der anderen Seite folgt die Honda NTV 650 Revere, die eher auf entspanntes Vorankommen, Alltagstauglichkeit und eine angenehme Sitz- und Fahrposition setzt. Genau daraus entsteht ein spannender Vergleich: Nicht nur die Technik unterscheidet sich, sondern vor allem das, wofür die Maschinen gemacht sind.
Im Folgenden werden die typischen Eigenschaften beider Modelle miteinander verglichen: Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsen, Ergonomie sowie der praktische Nutzen im Alltag. Dabei geht es nicht darum, ein Motorrad pauschal als „besser“ zu deklarieren, sondern darum, herauszuarbeiten, welches Bike zu welchem Fahrstil und zu welchen Erwartungen passt.
Grundcharakter: Sportfokus vs. Alltagskomfort
Honda CBR 600 RR – sportlich, direkt, leistungsorientiert
Die Honda CBR 600 RR ist klar auf sportliche Performance ausgelegt. Der Charakter wirkt spürbar „zielgerichtet“: Beschleunigung und Ansprechverhalten sind darauf getrimmt, zügig Tempo aufzubauen und in Kurven eine aktive Fahrweise zu unterstützen. Die Sitzposition ist dabei deutlich sportlicher als bei klassischen Tourern oder Reise-Motorrädern. Das bedeutet: Wer gern dynamisch fährt, findet hier ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für Kurven und zügige Strecken anfühlt.
Honda NTV 650 Revere – entspannt, souverän, alltagstauglich
Die Honda NTV 650 Revere verfolgt einen anderen Ansatz. Sie wirkt weniger wie ein „Angriffsgerät“ und mehr wie ein Motorrad, das den Alltag erleichtert. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, gutmütigen Fahrgefühl und einer Ergonomie, die auch über längere Zeit angenehm bleibt. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen zeigt sich der Vorteil: Die Maschine lässt sich meist unkompliziert bewegen, ohne dass ständig maximale Aufmerksamkeit auf die perfekte Fahrtechnik gelenkt werden muss.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Vergleich beider Modelle ist der wichtigste Punkt nicht nur die Frage nach der Motorleistung, sondern wie die Leistung verfügbar ist. Die CBR 600 RR liefert den sportlichen Eindruck vor allem dann, wenn das Motorrad „gearbeitet“ wird: Drehzahlen, Gasannahme und das Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk fördern eine zügige, dynamische Gangart. Das Motorrad belohnt eine aktive Fahrweise.
Die NTV 650 Revere hingegen wirkt eher wie ein Motor, der gleichmäßig und souverän voranbringt. Das Fahrgefühl ist weniger „spitz“ und mehr „harmonisch“. Dadurch entsteht ein Vorteil für entspannte Fahrten: gleichmäßiges Tempo, komfortables Gleiten und ein Motor, der nicht ständig nach Drehzahl verlangt, um angenehm zu fahren.
Fahrwerk und Bremsen: Kurvenperformance vs. Alltagssicherheit
CBR 600 RR: sportliche Rückmeldung
Die Honda CBR 600 RR ist so abgestimmt, dass sie in flotten Situationen Stabilität und Rückmeldung liefert. Das Fahrwerk unterstützt das schnelle Umlenken und das dynamische Kurvenfahren. Auch die Bremsen sind typischerweise auf zügige Fahrten ausgelegt: Sie sollen kontrollierte Verzögerung ermöglichen, wenn es sportlich wird. Das ist ein klarer Pluspunkt für Fahrer, die gern auf Landstraßen zügig unterwegs sind oder die Maschine auf kurvigen Strecken „ausfahren“ möchten.
NTV 650 Revere: souverän und gutmütig
Bei der Honda NTV 650 Revere steht weniger die maximale Sportlichkeit im Vordergrund, sondern die alltagstaugliche Abstimmung. Das Fahrwerk wirkt meist darauf ausgelegt, Unebenheiten und wechselnde Straßenbedingungen angenehm zu verarbeiten. Die Bremsen sind dabei so gewählt, dass sie im normalen Fahrbetrieb zuverlässig funktionieren und ein sicheres Gefühl vermitteln. Wer häufig pendelt, längere Strecken fährt oder einfach ein Motorrad sucht, das nicht ständig „auf Kante“ gefahren werden muss, findet hier eine passende Basis.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Handling und Komfort
Der größte Unterschied zwischen beiden Motorrädern zeigt sich in der Ergonomie. Die CBR 600 RR bringt eine sportliche Sitzposition mit, die den Oberkörper nach vorn bringt und die Beine stärker „sportlich“ positioniert. Das ist ideal, wenn Kurvenfahren und dynamische Beschleunigung im Fokus stehen. Für lange, entspannte Fahrten kann diese Haltung jedoch anstrengender sein – vor allem, wenn häufig Stop-and-go oder längere Autobahnabschnitte anstehen.
Die NTV 650 Revere ist dagegen deutlich alltagstauglicher. Die Sitzposition wirkt weniger kompromissbehaftet, das Handling ist meist unkompliziert, und das Motorrad lässt sich im Alltag leichter „mitnehmen“. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende Spaß macht, sondern auch unter der Woche zuverlässig funktioniert.
Typische Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda CBR 600 RR
- Sportliches Fahrgefühl: Die Maschine unterstützt eine aktive Fahrweise und macht dynamisches Fahren besonders attraktiv.
- Kurven- und Beschleunigungsfokus: Das Motorrad wirkt wie gemacht für zügige Strecken und präzises Umlenken.
- Brems- und Fahrwerksanspruch: In flotten Situationen entsteht ein kontrolliertes, sportliches Gesamtpaket.
Schwächen bzw. Grenzen der Honda CBR 600 RR
- Weniger „entspannt“: Die sportliche Sitzposition und der Fokus auf Performance können im Alltag ermüden.
- Anspruch an Fahrstil: Wer eher gemütlich fährt, bekommt nicht immer den vollen Nutzen aus der sportlichen Auslegung.
Stärken der Honda NTV 650 Revere
- Alltagstauglichkeit: Die Maschine passt gut zu Pendeln, Stadtfahrten und entspannten Touren.
- Gutmütiges Fahrgefühl: Das Motorrad wirkt souverän und verzeiht mehr als ein reines Sportbike.
- Komfortorientierte Ergonomie: Längere Fahrten sind meist angenehmer als bei stark sportlichen Positionen.
Schwächen bzw. Grenzen der Honda NTV 650 Revere
- Weniger Sportfokus: Wer maximale Dynamik und „Track-Feeling“ sucht, wird eher bei der CBR fündig.
- Kurvenperformance als Nebensache: Die Abstimmung ist nicht primär auf kompromissloses sportliches Fahren ausgelegt.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Honda CBR 600 RR und Honda NTV 650 Revere hängt stark davon ab, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Wer regelmäßig kurvige Strecken fährt, gern zügig beschleunigt und ein Motorrad möchte, das sportliche Ambitionen unterstützt, wird mit der CBR 600 RR deutlich mehr „Sport“ im Alltag spüren. Sie ist besonders dann die richtige Wahl, wenn Fahrspaß durch Dynamik entsteht und die sportliche Sitzposition akzeptiert wird.
Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt, längere Strecken angenehm absolviert und ein souveränes, weniger hektisches Fahrgefühl bietet, trifft mit der NTV 650 Revere häufig die bessere Wahl. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad möchten, das nicht ständig nach „sportlicher“ Fahrweise verlangt.
Kaufberatung: Worauf beim Vergleich im echten Leben achten?
Beim Kauf sollte nicht nur das Modell im Fokus stehen, sondern auch der Zustand und die persönliche Nutzung. Bei der CBR 600 RR lohnt es sich besonders, auf eine nachvollziehbare Historie zu achten: Sportlich gefahrene Maschinen können stärker beansprucht sein. Bei der NTV 650 Revere ist vor allem wichtig, wie gepflegt wurde und ob Verschleißteile im üblichen Rahmen erneuert wurden – schließlich ist sie oft genau für den Alltag genutzt worden.
Unabhängig vom Modell gilt: Probefahrt und ehrliche Selbsteinschätzung sind entscheidend. Wer sich in der Sitzposition wohlfühlt und das Fahrgefühl zur eigenen Art zu fahren passt, wird langfristig zufriedener sein als jemand, der nur nach dem „lautesten“ Anspruch entscheidet.
Fazit:
Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik, präzises Kurvenfahren und ein direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt besonders zu Fahrern, die gern zügig unterwegs sind und die sportliche Ergonomie auch bei längeren Ausfahrten akzeptieren. Ihre Grenzen liegen dort, wo Entspannung und Alltagskomfort wichtiger werden.
Die Honda NTV 650 Revere spielt ihre Stärken aus, wenn ein Motorrad für den täglichen Gebrauch, entspannte Touren und ein gutmütiges, souveränes Fahrgefühl gesucht wird. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die weniger „Performance unter Druck“ wollen, sondern ein Motorrad, das zuverlässig und angenehm bleibt. Wer vor allem Komfort und unkompliziertes Vorankommen sucht, findet in der Revere meist die passendere Basis.
Kurz gesagt: CBR 600 RR für sportliche Ambitionen, NTV 650 Revere für alltagstaugliche Gelassenheit.