| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 12.240 € | |
| Baujahr | von 1998 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
- Sportlicher Motor
- Guter Komfort
- Zupackende Bremsen
- Preis-Leistung
- Zuverlässiges Modell
- Sicht nach hinten
- Vibrationen
- Rangieren anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V4 90 Grad Viertakt | |
| Hubraum | 782 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
| Leistung | 109 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 8.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 244 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Dreikolbensattel ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Dreikolbensattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!MotorradTest.de auf YouTube
Honda CBR 600 RR vs Honda VFR 800 – Vergleich & Unterschiede
Wenn zwei Honda-Modelle gegeneinander antreten, die auf den ersten Blick beide nach „Spaß“ aussehen, wird es spannend: Die Honda CBR 600 RR steht für kompromisslosen Supersport-Charakter, während die Honda VFR 800 eher die Rolle des sportlichen Allrounders übernimmt. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie arbeitet der Motor, wie passt die Sitzposition zum eigenen Fahrstil – und welche Stärken zeigen sich dort, wo es im echten Leben zählt?
Grundidee: Supersport vs. Sporttourer
Die CBR 600 RR ist klar auf Dynamik ausgelegt. Das merkt man an der Ausrichtung: sportliche Geometrie, Fokus auf Agilität und ein Setup, das Kurvenfahrten belohnt. Die VFR 800 dagegen wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur für eine Runde am Wochenende gebaut ist, sondern auch für längere Strecken. Das zeigt sich in der Auslegung: mehr Komfort im Alltag, ein Motor, der gleichmäßiger arbeitet, und ein Gesamtpaket, das auch bei längeren Touren souverän bleibt.
Motorcharakter im Vergleich
Beim Motor trennt sich die Spreu schnell. Die CBR 600 RR fühlt sich typischerweise dann am stärksten an, wenn man sie „arbeitet“: Drehzahl ist hier ein Werkzeug. Wer sportlich fährt, findet schnell den Bereich, in dem das Motorrad besonders lebendig reagiert. Das macht die CBR 600 RR vor allem für Fahrer interessant, die gern zügig beschleunigen, früh schalten und das Motorrad aktiv bewegen.
Die VFR 800 spielt dagegen oft ihre Stärken in der Art, wie sie Leistung bereitstellt. Sie wirkt weniger „drehzahlgetrieben“ und eher wie ein Motor, der auch aus moderateren Bereichen spontan nach vorne zieht. Das ist im Stadtverkehr angenehm und auf Landstraßen besonders praktisch, weil man nicht ständig im oberen Drehzahlbereich bleiben muss. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das häufig als entspannter wahrgenommen wird – ohne dass der sportliche Anspruch verloren geht.
Fahrwerk und Handling: Wo die CBR 600 RR punktet
Die CBR 600 RR ist in der Regel die Wahl, wenn es um präzises Einlenken und ein sehr direktes Kurvengefühl geht. Das Motorrad vermittelt schnell, was vorne passiert, und unterstützt zügige Linienwechsel. In schnellen Kurven wirkt die CBR oft wie ein Werkzeug: Sie lässt sich kontrolliert bewegen, und das Feedback hilft dabei, das Tempo sauber aufzubauen.
Die VFR 800 ist nicht „langsam“, aber sie ist anders abgestimmt. Sie zielt eher auf Stabilität und Alltagstauglichkeit. Das Handling wirkt häufig souveräner bei längeren Fahrten, während die CBR 600 RR stärker auf maximale Agilität ausgelegt ist. Wer häufig enge Kehren fährt und das Motorrad möglichst sportlich „spüren“ möchte, wird die CBR meist näher an der eigenen Vorstellung finden. Wer dagegen gern entspannt fährt und dabei trotzdem sportlich unterwegs sein will, profitiert eher von der VFR-Philosophie.
Bremsen und Verzögerung: Sportlich vs. tourentauglich
Bei beiden Modellen steht Sicherheit und Kontrolle im Vordergrund, aber die Charakteristik unterscheidet sich. Die CBR 600 RR wird oft als besonders „sportlich“ wahrgenommen, wenn es um das Zusammenspiel aus Bremsgefühl und Dosierbarkeit geht. Das unterstützt aggressiveres Fahren, bei dem man häufig stärker verzögert und das Motorrad anschließend wieder zügig in die Kurve bringt.
Die VFR 800 punktet eher mit einem gleichmäßigen, gut beherrschbaren Bremsverhalten über längere Zeit. Das ist besonders dann spürbar, wenn man nicht nur kurze Sprints fährt, sondern auch Touren mit wechselndem Tempo. Die Bremsleistung wirkt dann weniger „auf Kante“ und mehr auf Alltag und Konstanz ausgelegt.
Sitzposition und Ergonomie: Unterschiedliche Ansprüche
Die CBR 600 RR setzt auf eine sportliche, eher nach vorn geneigte Sitzposition. Das ist ideal, wenn man aktiv fährt und das Motorrad in Kurven „mitnimmt“. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft genau richtig. Auf längeren Touren kann die Haltung jedoch stärker fordern, vor allem wenn man viel Zeit im Sattel verbringt oder häufig stop-and-go fährt.
Die VFR 800 ist ergonomisch meist die entspanntere Option. Die Sitzposition wirkt alltagstauglicher, die Körperhaltung bleibt länger angenehm, und das Motorrad lässt sich auch ohne ständiges „Sport-Setup“ fahren. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder das Motorrad auch im Alltag nutzt, wird die VFR häufig als deutlich angenehmer empfinden.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Beide Modelle bringen moderne Technik mit, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die CBR 600 RR steht stärker im Zeichen sportlicher Kontrolle: Elektronik soll das Fahren dynamisch unterstützen und dabei helfen, Traktion und Stabilität auch bei zügiger Fahrweise zu halten.
Die VFR 800 nutzt Elektronik häufig so, dass sie vor allem den Alltag erleichtert: stabiler Fahrbetrieb, gut nutzbare Assistenzfunktionen und ein Gesamtpaket, das sich auch auf wechselnden Streckenbedingungen sicher anfühlt. Wer Wert auf „einfach fahren“ legt, ohne ständig an der eigenen Technik zu arbeiten, findet in der VFR oft den passenden Charakter.
Komfort und Alltag: Die VFR 800 hat die Nase vorn
Im Alltag entscheidet oft nicht nur der Motor, sondern das Gesamtgefühl: Windschutz, Sitzkomfort, Alltagstauglichkeit und wie entspannt sich das Motorrad im Verkehr bewegt. Hier zeigt die VFR 800 typischerweise ihre Stärken. Sie ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten nicht „zu ermüden“. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die nicht nur am Wochenende fahren, sondern das Motorrad als echtes Fortbewegungsmittel nutzen.
Die CBR 600 RR kann im Alltag natürlich auch Spaß machen, aber sie ist stärker auf sportliche Einsätze zugeschnitten. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und die sportliche Haltung als Teil des Erlebnisses sieht, wird die CBR sehr schätzen. Wer dagegen viel Zeit auf dem Motorrad verbringt, merkt schneller, dass die VFR in Sachen Komfort meist im Vorteil ist.
Stärken und Schwächen: Direkt gegenübergestellt
Honda CBR 600 RR – Stärken
- Sehr direktes, sportliches Handling für dynamische Kurvenfahrten
- Motorcharakter mit Drehzahlfokus, ideal für aktives Fahren
- Sportliche Brems- und Rückmeldequalität für zügige Manöver
- Fahrgefühl „auf Linie“, das Tempo kontrollierbar macht
Honda CBR 600 RR – Schwächen
- Sportliche Sitzposition kann auf längeren Strecken anstrengender sein
- Alltagstauglichkeit hängt stärker vom Fahrstil ab
- Weniger „entspanntes“ Dahingleiten im Vergleich zur VFR
Honda VFR 800 – Stärken
- Ausgewogener Motorcharakter für gleichmäßige Fahrt
- Komfort und Ergonomie für längere Touren
- Souveränes Gesamtpaket mit Fokus auf Alltag und Konstanz
- Elektronikunterstützung für sicheres, ruhiges Fahren
Honda VFR 800 – Schwächen
- Agilitätsfokus ist weniger „Supersport-typisch“ als bei der CBR
- Sportliche Spitzenfahrten fühlen sich oft weniger kompromisslos an
- Kurvenstil profitiert stärker von flüssigem Fahren statt von maximaler Aktivität
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Honda CBR 600 RR und Honda VFR 800 hängt vor allem davon ab, wie das Motorrad genutzt werden soll. Wer gern sportlich fährt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als präzises Werkzeug für dynamische Runden sieht, findet in der CBR 600 RR meist die passendere Basis. Der Drehzahlfokus und das direkte Handling belohnen Fahrweise, bei der man das Motorrad spürbar bewegt.
Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sportlich genug ist, aber auch im Alltag und auf längeren Strecken angenehm bleibt, wird mit der VFR 800 deutlich zufriedener sein. Der Motorcharakter, die ergonomische Auslegung und das insgesamt entspanntere Fahrgefühl machen sie zur besseren Wahl für Touren, Pendeln und „einfach losfahren“.
Fazit:
Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sportlicher Agilität, direktem Handling und einem Motor liegt, der vor allem bei höherer Drehzahl richtig aufblüht. Sie passt besonders zu Fahrern, die gern aktiv schalten, Kurven dynamisch anfahren und das Motorrad als präzises Supersport-Gerät erleben möchten. Wer dagegen häufig längere Strecken fährt, im Alltag mehr Komfort braucht und ein gleichmäßiges, souveränes Fahrgefühl bevorzugt, liegt mit der Honda VFR 800 meist richtig. Sie bietet das stimmigere Gesamtpaket für Touren und entspannteres Tempo, ohne den sportlichen Anspruch komplett zu verlieren. Kurz gesagt: CBR 600 RR für maximalen Fahrspaß im sportlichen Modus, VFR 800 für den Alltag mit Touren-Feeling.