UVP 13.239 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 9.495 €
Baujahr von 2017 bis 2020
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Designerstück für jeden Tag
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Pro und Kontra

Pro:
  • herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
  • 600er Jubel-Sound
  • sehr guter Quickshifter
  • hervorragende Bremsen
  • sehr präzises Fahrwerk
  • wer Sport will, bekommt Sport
Kontra:
  • Hitzeentwicklung bei Stop & Go
  • Display etwas klein geraten
  • Untenrum passiert - nix.
Pro:
  • Sportlich
  • Exklusiv
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Preis
  • Kombi-Display

Abmessungen & Gewicht

Gewicht193kg
Radstand1.370mm
Länge2.029mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.140mm
Gewicht166kg
Radstand1.434mm
Länge2.100mm
Radstand1.434mm
Sitzhöhe: 0-830 mm

Motor

Motor-BauartVierzylinder-Reihenmotor, DOHC
Hubraum599ccm
Hub42mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEintopf
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
KühlungFlüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung121 PS bei 14.250 U/Min
Drehmoment63 NM bei 11.500 U/Min
Höchstgeschw.265km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km
Leistung75 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment72 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite300km

Fahrwerk

RahmenbauartDiamantrahmen
Federung vorneShowa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Gabel WP Apex 43 mm (Federweg 135)mm
Aufhängung vorne0
Federung hintenWP Apex Monoshock (Federweg 135)mm
Aufhängung hintenUmgelenkte Schwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.

Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten. 

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.239 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024 
  • Farben: Grand Prix Red, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Vitpilen ist ein kleiner Rabauke, aber einer, der einen gefühlt nie im Stich lässt. Vorausgesetzt man kann sie sich leisten, bleibt die Frage: Will man sie sich leisten? Wir von motorradtest.de sind uns einig: ja!  Fünfmal Daumen hoch.
Sie ist der ideale Begleiter für die Dinge, die im Leben so Spaß machen. Und die schönsten davon sind die, die sich jeder Logik entziehen. 
Gegen den Kauf spräche nur das, was uns Deutschen am liebsten ist: das Prinzip. Denn die Husqvarna Vitpilen 701 ist ein Naked Bike, was die Tourentauglichkeit naturgemäß einschränkt, dem steht schon der nur 12 Liter fassende Tank entgegen. Aber, das weiß man ja vorher. Wie, dass Eis dick macht, man nicht "Bauer sucht Frau" im Fernsehen schauen sollte oder dass das Verblasen von vier Liter feinstem Super auf 100 Kilometer nur aus Spaß ökologisch einfach Mist ist.
Wir befinden jetzt, dass wir der Political Correctness genüge getan haben, und jetzt geht endlich zum Händler und macht eine Probefahrt. ;)

Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt.

Kleiner Nachtrag: Vitpilen ist Schwedisch und heißt übersetzt "Weißer Pfeil". Warum? Wir wissen's auch nicht.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.195 Euro
  • Gebraucht: ab 7.500 Euro
  • Baujahre: seit 2018
  • Farbe: aluminium 

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Honda CBR 600 RR vs Husqvarna Vitpilen 701: Vergleich für Fahrspaß zwischen Sport und Street

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CBR 600 RR und die Husqvarna Vitpilen 701, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht vor allem um das Fahrgefühl: Wie fühlt sich die Beschleunigung an, wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen, wie komfortabel ist es im Alltag und wie gut trägt es einen über längere Strecken? Genau das schauen wir uns hier an – mit Blick auf die typischen Stärken und die Punkte, die je nach Fahrstil auch als Schwäche empfunden werden können.

Grundcharakter: Sportfokus bei der CBR, Street- und Urban-Vibe bei der Vitpilen

Die Honda CBR 600 RR ist klar als Sportmaschine gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie will zügig um die Ecke, will Drehzahl und will ein Fahrerlebnis, das sich wie ein präzises Werkzeug anfühlt. Die Husqvarna Vitpilen 701 dagegen kommt mit einem deutlich offeneren Charakter. Sie wirkt wie ein Motorrad, das sich nicht auf eine einzige Disziplin festnagelt: Stadt, Landstraße und spontane Ausflüge gehören hier genauso dazu wie das entspannte Cruisen.

Wie sich das im Alltag auswirkt

Im Alltag zeigt sich der Unterschied besonders bei der Frage, wie oft man „arbeiten“ muss. Die CBR belohnt sportliches Fahren und fühlt sich dann am besten an, wenn die Sitzposition und die Lenkgeometrie aktiv genutzt werden. Die Vitpilen ist dagegen oft die entspanntere Wahl, wenn es um kurze Wege, wechselnde Straßenverhältnisse und ein Motorrad geht, das auch ohne Rennstrecken-Feeling Spaß macht.

Motor und Antrieb: Drehzahl-Drive vs. souveräne Allround-Power

Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die Honda CBR 600 RR steht für ein sportliches Ansprechverhalten, das stark vom Drehzahlbereich lebt. Wer die Maschine im richtigen Bereich hält, bekommt ein sehr direktes, „lebendiges“ Gefühl. Das ist ideal, wenn Beschleunigung und Durchzug mit sportlicher Fahrweise zusammenpassen.

Die Husqvarna Vitpilen 701 setzt hingegen auf einen Charakter, der sich oft als „breiter“ anfühlt. Statt nur aus dem oberen Drehzahlbereich zu überzeugen, wirkt die Kraftentwicklung häufig gleichmäßiger. Das macht sie besonders interessant, wenn häufiges Anfahren, wechselnde Geschwindigkeiten und entspanntes Fahren im Vordergrund stehen.

Stärken und Schwächen im Vergleich

Die Stärke der CBR liegt darin, dass sie bei sportlicher Gangart sehr konsequent liefert: Gas geben, Linie halten, beschleunigen – das passt. Eine mögliche Schwäche ist, dass das Motorrad im Alltag weniger „von selbst“ wirkt, wenn man eher ruhig fährt. Die Vitpilen punktet dagegen mit einem alltagstauglichen Kraftgefühl, kann aber je nach Erwartung an die Sportlichkeit weniger „spitz“ wirken als eine reine Sportmaschine.

Sitzposition und Ergonomie: Rennsportnähe vs. Street-Komfort

Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Honda CBR 600 RR ist auf sportliche Haltung ausgelegt. Das bedeutet: mehr Druck auf den Fahrer, mehr Aktivität im Oberkörper und eine Position, die sich vor allem dann richtig gut anfühlt, wenn man zügig unterwegs ist. Für längere Touren kann das je nach Körperbau und Fahrstil ein Thema sein.

Die Husqvarna Vitpilen 701 wirkt dagegen deutlich „streetiger“. Die Haltung ist meist weniger extrem, wodurch sich das Motorrad oft leichter im Alltag bewegt. Das kann ein klarer Vorteil sein, wenn häufig Stadtverkehr, Stop-and-Go oder längere Pausen zwischen sportlichen Abschnitten vorkommen.

Was das für den Fahrspaß bedeutet

Wer eine Maschine sucht, die sich wie ein Sportgerät anfühlt, findet in der CBR schnell den richtigen Zugang. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das auch ohne „Rennmodus“ Spaß macht und sich über den Tag hinweg unkompliziert fährt, wird mit der Vitpilen eher glücklich.

Handling und Fahrwerk: Präzision der Sportmaschine vs. Beweglichkeit im Alltag

Beim Handling spielt die Abstimmung eine große Rolle. Die Honda CBR 600 RR ist typischerweise auf präzises Einlenken und stabiles Kurvenfahren ausgelegt. Das Motorrad wirkt dann besonders stark, wenn man es aktiv führt und die Dynamik nutzt. In schnellen Passagen fühlt sich das oft sehr „auf Schiene“ an.

Die Husqvarna Vitpilen 701 ist dagegen häufig die Maschine, die sich leichter „um die Ecke“ bewegen lässt, ohne dass man ständig maximal sportlich fahren muss. Gerade auf wechselnden Strecken, bei schlechterem Belag oder wenn die Fahrbahn nicht perfekt ist, kann das Fahrwerk- und Geometriekonzept der Vitpilen als Vorteil empfunden werden.

Bremsen und Stabilität

Beide Motorräder sind auf sicheres, zügiges Bremsen ausgelegt, aber die Art, wie sich das im Fahrgefühl zeigt, unterscheidet sich. Die CBR wirkt oft wie ein System, das bei sportlicher Linie sehr kontrolliert anspricht. Die Vitpilen kann im Alltag besonders angenehm sein, weil sie sich beim Verzögern und Anfahren weniger „angespannt“ anfühlt. Wer viel sportlich bremst und sehr hart in die Kurve geht, wird bei der CBR tendenziell mehr „Sport-Feedback“ spüren; wer häufig moderat fährt, profitiert oft von der unkomplizierten Dosierbarkeit der Vitpilen.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Autobahn im Vergleich

Die Honda CBR 600 RR ist nicht „schlecht“ im Alltag – aber sie ist klar sportlich gedacht. Das heißt: Bei ruhiger Fahrt kann sie sich weniger entspannt anfühlen als ein Motorrad, das stärker auf Komfort und Alltag ausgelegt ist. Dafür ist sie auf der Landstraße und bei sportlichen Ausfahrten sehr stark, weil sie die Dynamik konsequent in Vortrieb und Kurvengefühl übersetzt.

Die Husqvarna Vitpilen 701 ist im Alltag oft die natürlichere Wahl. Sie passt gut zu wechselnden Situationen: kurze Wege, wechselnde Geschwindigkeiten, spontane Umwege. Auf längeren Strecken kann sie ebenfalls überzeugen, weil sie nicht so stark auf eine „Sport-Position“ festgelegt ist. Allerdings gilt: Wer vor allem hohe Autobahn-Tempo-Abschnitte plant und dabei maximalen Windschutz erwartet, sollte die eigene Erwartungshaltung prüfen.

Wartung, Kosten und Praxis

Bei beiden Modellen spielen Serviceintervalle, Teileverfügbarkeit und die eigene Fahrleistung eine Rolle. Im Praxisvergleich ist entscheidend, wie oft man wirklich sportlich fährt und wie stark man das Motorrad beansprucht. Sportliche Nutzung führt bei jeder Maschine eher zu höherem Verschleiß an Verschleißteilen. Die Vitpilen kann im Alltag oft „sanfter“ gefahren werden, was sich indirekt auf den Verschleiß auswirken kann – wobei das natürlich stark vom Fahrstil abhängt.

Design und Ausstattung: Emotion vs. Funktion

Design ist Geschmack, aber es beeinflusst auch die Wahrnehmung. Die Honda CBR 600 RR wirkt wie ein Motorrad, das auf Performance getrimmt ist. Das ist nicht nur Optik, sondern spiegelt sich im Gesamteindruck wider: klare Linien, sportliche Silhouette, „ready to race“-Vibe.

Die Husqvarna Vitpilen 701 setzt dagegen auf einen eigenständigen Look, der oft als moderner Street-Charakter wahrgenommen wird. Das Motorrad wirkt dadurch häufig wie eine bewusste Wahl für alle, die nicht nur „schnell“, sondern auch „anders“ fahren möchten.

Stärken und Schwächen in der Praxis

Die CBR punktet mit sportlicher Funktionalität und einem sehr fokussierten Fahrgefühl. Eine mögliche Schwäche ist, dass sie weniger „universell“ wirkt, wenn man ein Motorrad sucht, das jeden Tag entspannt funktioniert. Die Vitpilen punktet mit Vielseitigkeit und einem angenehmen Zugang zum Fahren. Eine mögliche Schwäche ist, dass sie nicht denselben „Rennstrecken-Fokus“ vermittelt wie eine 600er Sportmaschine.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Der Vergleich lässt sich am besten über die Frage lösen, was im Alltag wirklich zählt:

  • Sportliche Fahrten mit Fokus auf Kurven, Beschleunigung und präzises Handling: Die Honda CBR 600 RR ist dafür besonders stimmig.
  • Viel Stadt, gemischte Strecken und ein Motorrad, das unkompliziert Spaß macht: Die Husqvarna Vitpilen 701 passt häufig besser.
  • Touren mit dem Wunsch nach weniger „Sportdruck“: Die Vitpilen wirkt oft entspannter im Gesamtpaket.
  • Fahrgefühl wie ein Sportgerät: Die CBR liefert dieses Erlebnis besonders intensiv.

Typische Entscheidungshilfe

Wenn die Vorstellung von „richtig gutem Motorradfahren“ stark mit sportlicher Dynamik, Drehzahl und präziser Linie verbunden ist, führt der Weg meist zur CBR. Wenn dagegen ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag flexibel bleibt, dabei Charakter zeigt und auch ohne ständige Höchstleistung Freude macht, ist die Vitpilen oft die bessere Wahl.

Fazit:

Die Honda CBR 600 RR ist die richtige Wahl, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht: präzises Handling, ein klarer Fokus auf Dynamik und ein Motorcharakter, der bei passender Drehzahl besonders viel Fahrspaß liefert. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Kurven aktiv angehen, gern zügig unterwegs sind und die sportliche Sitzposition bewusst als Teil des Erlebnisses sehen.

Die Husqvarna Vitpilen 701 ist dagegen ideal, wenn ein vielseitiges Motorrad gefragt ist, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf gemischten Strecken überzeugt. Der Motorcharakter wirkt oft alltagstauglich und die Ergonomie macht das Fahren über den Tag hinweg meist entspannter. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf sportliche Ausfahrten wartet, sondern auch im Stadtverkehr und auf spontanen Touren Spaß macht, findet in der Vitpilen den besseren Match.

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