UVP 13.239 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 14.795 €
Baujahr von 2020 bis 2023
Waffenscheine bitte rausholen
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„Jede Strasse - Jederzeit“
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Pro und Kontra

Pro:
  • herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
  • 600er Jubel-Sound
  • sehr guter Quickshifter
  • hervorragende Bremsen
  • sehr präzises Fahrwerk
  • wer Sport will, bekommt Sport
Kontra:
  • Hitzeentwicklung bei Stop & Go
  • Display etwas klein geraten
  • Untenrum passiert - nix.

Abmessungen & Gewicht

Gewicht193kg
Radstand1.370mm
Länge2.029mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.140mm
Gewicht257kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm

Motor

Motor-BauartVierzylinder-Reihenmotor, DOHC
Hubraum599ccm
Hub42mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung121 PS bei 14.250 U/Min
Drehmoment63 NM bei 11.500 U/Min
Höchstgeschw.265km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km
Leistung120 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment102 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite404km

Fahrwerk

RahmenbauartDiamantrahmen
Federung vorneShowa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)

Fazit

Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.

Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten. 

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.239 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024 
  • Farben: Grand Prix Red, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Fahrspaß, Tourentauglichkeit, angemessenes Preis-Leistungsverhältnis und sonst noch? Es gibt für uns ehrlich gesagt kaum Kritikpunkte. Das Bike fährt sich wirklich extrem angenehm und smooth. Die aufrechte Adventure Sitzhaltung ist in Verbindung mit dem geschmeidigen Reihenvierer eine tolle Kombination, die auf längeren Touren einiges an Vorzügen mit sich bringt.

Die Optik kann man wie immer diskutieren, aber das ist auch hier Geschmackssache. Die Maschine gibt es übrigens in den beiden Farbkombinationen Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black  & Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark oder kurz gesagt Grau/Schwarz & Grün/Schwarz. Beide finden wir gelungen und ansprechend.

Einzig ein 19“ Vorderrad statt des 17 Zöllers wäre Dietmar und mir vielleicht noch ein Anliegen. Aber auch da scheiden sich die Geister, denn die 17 Zoll vorn sorgen natürlich für ein gutes Einlenkverhalten. So oder so ist die Kawasaki Versys 1000 S aber eine hervorragend gelungene Reisemaschine und Kawa verspricht nicht zu viel! „Jede Straße - Jederzeit“ das können wir mit gutem Gewissen unterschreiben.

Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 14.595 € 
  • Baujahre: ab 2021
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben:

    Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black   &

    Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark

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Honda CBR 600 RR vs Kawasaki Versys 1000 S: Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CBR 600 RR und die Kawasaki Versys 1000 S, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht die CBR 600 RR als sportlich ausgelegte Maschine, die ihre Stärken vor allem dort ausspielt, wo es zügig und kurvig wird. Auf der anderen Seite bietet die Versys 1000 S eine deutlich alltagstauglichere Ausrichtung: mehr Komfort, mehr Alltagstauglichkeit und ein Konzept, das auch längere Strecken entspannt möglich macht. Im Folgenden werden die im Vergleich genannten Eckdaten und Eigenschaften beider Modelle gegeneinander abgewogen – mit Blick auf Stärken, Schwächen und den typischen Einsatzbereich.

Grundidee im Vergleich: Supersport vs. Reise-Allrounder

Die Honda CBR 600 RR ist klar auf sportliche Dynamik getrimmt. Das zeigt sich bereits im Charakter: Die Maschine wirkt wie gemacht für ambitionierte Ausfahrten, bei denen Beschleunigung, Agilität und ein präzises Ansprechverhalten im Vordergrund stehen. Die Kawasaki Versys 1000 S verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist als Reise- und Tourenmotorrad gedacht, das auch dann überzeugt, wenn nicht jede Fahrt auf maximale Schräglage und Rennstrecken-Feeling ausgerichtet ist.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich fällt auf, dass die CBR 600 RR eher das Bild eines drehfreudigen Sportmotorrads vermittelt. Die Art, wie Leistung anliegt, ist stärker auf zügiges Fahren ausgelegt: Wer die Drehzahl nutzt, bekommt ein sehr direktes, sportliches Ansprechverhalten. Das macht die CBR 600 RR besonders attraktiv, wenn Fahrten häufig aus dynamischen Passagen bestehen und das Motorrad bei sportlicher Gangart „mitarbeitet“.

Die Kawasaki Versys 1000 S setzt dagegen auf einen Charakter, der sich für längere Strecken und wechselnde Bedingungen besonders gut eignet. Die im Vergleich genannten Leistungs- und Drehmomentwerte (bzw. die daraus resultierende Kraftentfaltung) sprechen eher für einen Motor, der auch bei moderater Drehzahl souverän wirkt. Das bedeutet in der Praxis: weniger ständiges „Drehzahl-Management“, dafür mehr entspanntes Vorankommen – besonders auf Autobahnabschnitten, Landstraßen und bei Fahrten mit Gepäck oder längeren Etappen.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Honda CBR 600 RR: Stärken liegen im sportlichen Antritt und im dynamischen Drehzahlbereich. Schwäche ist eher die Ausrichtung: Wer überwiegend gemütlich fährt, muss die sportliche Arbeitsweise stärker „mitnehmen“, statt sie direkt auszunutzen.
  • Kawasaki Versys 1000 S: Stärken liegen in der alltagstauglichen Kraftentfaltung und der entspannteren Fahrbarkeit über längere Strecken. Schwäche ist das fehlende „Rennstreckenfokus“-Gefühl, das eine Supersportmaschine typischerweise stärker vermittelt.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Stabilität

Beim Handling zeigt sich ein klarer Unterschied. Die Honda CBR 600 RR ist auf sportliche Linienführung ausgelegt. Die im Vergleich genannten Werte zu Fahrwerk und Geometrie (z. B. Abstimmung, Federungscharakter und das Zusammenspiel aus Vorder- und Hinterrad) zielen auf ein agiles, schnelles Umsetzen in die Kurve. Das macht die CBR 600 RR besonders stark, wenn es darum geht, zügig zu fahren und die Maschine „auf den Punkt“ zu bewegen.

Die Kawasaki Versys 1000 S wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das Stabilität und Kontrolle bei höheren Reisegeschwindigkeiten in den Vordergrund stellt. Die Abstimmung ist so gedacht, dass sie auch auf längeren Strecken Ruhe ins Fahrgefühl bringt. Das ist ein Vorteil, wenn die Route nicht nur aus perfekten Kurven besteht, sondern auch aus wechselnden Straßenqualitäten, Autobahnpassagen oder längeren Tagesetappen.

Kurvenverhalten und Alltag

In engen Kurven kann die CBR 600 RR ihre sportliche Auslegung besonders gut ausspielen. Die Versys 1000 S ist ebenfalls kurventauglich, aber sie fühlt sich eher wie ein „tourender“ Begleiter an: kontrolliert, stabil und weniger kompromisslos auf maximale Schräglage getrimmt. Wer häufig sportlich fährt, wird die CBR 600 RR als direkter empfinden. Wer häufig lange Strecken fährt oder unterschiedliche Bedingungen hat, wird die Versys 1000 S als entspannter wahrnehmen.

Bremsen und Sicherheit: Wie die Verzögerung zum Konzept passt

Im Vergleich sind auch die Bremsen ein wichtiger Punkt. Die CBR 600 RR ist als Supersportmodell darauf ausgelegt, sportliche Verzögerungsmanöver zuverlässig zu unterstützen. Das passt zum Konzept: Wer dynamisch fährt, braucht Bremsleistung, die auch bei wiederholten harten Anforderungen konstant wirkt.

Die Versys 1000 S bringt ebenfalls leistungsfähige Bremsen mit, aber der Fokus liegt stärker auf dem Gesamtpaket aus Kontrolle und Fahrbarkeit. Gerade im Reisealltag ist das entscheidend: nicht nur die reine Bremskraft, sondern auch das Gefühl, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt, wenn die Situation mal schneller, mal entspannter wird.

Ausstattung und Komfort: Der große Unterschied im Alltag

Bei der Kawasaki Versys 1000 S ist der Komfortgedanke deutlich spürbar. Im Vergleich zeigen sich hier die typischen Merkmale eines Reise-Allrounders: eine Sitz- und Fahrposition, die für längere Strecken ausgelegt ist, sowie ein Gesamtkonzept, das den Alltag leichter macht. Dazu passt auch die Art, wie das Motorrad mit Wind, Strecke und „nicht perfekten“ Straßen umgeht.

Die Honda CBR 600 RR ist dagegen stärker auf sportliche Ergonomie ausgelegt. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Für dynamische Fahrten fühlt sich die Maschine oft „näher“ an der sportlichen Linie an. Im Gegenzug kann die Ausrichtung bei längeren, entspannten Fahrten weniger bequem wirken als bei einem Tourer. Wer also häufig lange Strecken fährt, sollte den Komfortfaktor besonders ernst nehmen.

Stärken und Schwächen bei Komfort und Ausstattung

  • Honda CBR 600 RR: Stärken im sportlichen Sitzgefühl und in der direkten Verbindung zur Fahrdynamik. Schwäche eher bei längeren, gemütlichen Etappen, wenn Komfort wichtiger wird als maximale Sportlichkeit.
  • Kawasaki Versys 1000 S: Stärken in der Reise- und Allround-Auslegung. Schwäche ist, dass das Motorrad weniger „rennstreckenhaft“ wirkt als eine Supersportmaschine.

Wofür eignet sich welches Motorrad besonders?

Der Vergleich wird am Ende vor allem durch die Frage entschieden, wie die Fahrten typischerweise aussehen. Die Honda CBR 600 RR ist besonders passend, wenn häufig sportlich gefahren wird: kurze bis mittlere Strecken, viele Kurven, der Wunsch nach direktem Feedback und ein Motorrad, das beim dynamischen Fahren Spaß macht. Wer sich an sportlicher Fahrweise orientiert und die Maschine gerne im relevanten Drehzahlbereich bewegt, wird die CBR 600 RR als sehr stimmig erleben.

Die Kawasaki Versys 1000 S ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad vielseitig sein soll: längere Touren, wechselnde Strecken, auch mal Autobahn, vielleicht Gepäck oder einfach der Wunsch nach einem Motorrad, das den Alltag leichter macht. Die Versys 1000 S ist besonders stark, wenn Komfort und entspannte Fahrbarkeit im Vordergrund stehen, ohne dabei auf Fahrspaß zu verzichten.

Fazit: Welche Maschine für wen?

Die Honda CBR 600 RR ist die richtige Wahl, wenn sportliche Dynamik im Mittelpunkt steht: Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo es zügig und kurvig wird, und vermittelt ein sehr direktes, sportliches Fahrgefühl. Wer gerne die Drehzahl nutzt, präzise Linien fährt und das Motorrad als „Fahrmaschine“ für dynamische Ausfahrten betrachtet, wird mit der CBR 600 RR deutlich mehr Treffer landen.

Die Kawasaki Versys 1000 S passt besser, wenn Vielseitigkeit und Komfort wichtiger sind: längere Strecken, entspannteres Dahingleiten, stabile Kontrolle und ein Motorcharakter, der auch ohne ständiges Hochdrehen souverän wirkt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur am Wochenende in sportlicher Stimmung funktioniert, sondern auch im Alltag und auf Reisen überzeugt, bekommt mit der Versys 1000 S das stimmigere Gesamtpaket.

Kurz gesagt: Sportfokus führt zur CBR 600 RR, Touren- und Allroundfokus zur Versys 1000 S.

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