| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
- Fahrkomfort
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- Kurze Wartungsintervalle
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.310 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
| Leistung | 61 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 6.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 176 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Rahmenbauart | Perimeter | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 80)mm | |
| Reifen vorne | 120/70 R18M/C 59H | |
| Reifen hinten | 160/60 R17M/C 69H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!Fazit - ein Cruiser
Was bleibt? Die Kawasaki Vulcan S ist definitiv kein Sportler, aber sie ist auch kein schweres, unbewegliches Wesen. Alpenpässe bereiten ihr keine Sorgen, dabei umsorgt sie den Fahrer trotz ihres eher einfach gehaltenen Fahrwerks mit angemessenem Komfort. Abends nach der Arbeit auf ihr in die untergehende Sonne reiten, das ist zwar kitschig, aber irgendwie schön.
Ein kleiner Wehrmutstropfen sind die Kawa-typischen, mit 6.000 Kilometern recht kurz gehaltenen Wartungsintervalle.
Aber sonst? Mehr Motorrad muss es nicht sein, die Kaufempfehlung steht.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Honda CBR 600 RR vs Kawasaki Vulcan S: Vergleich für Fahrstil, Alltag und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CBR 600 RR und die Kawasaki Vulcan S, steckt darin meist auch eine klare Frage: Soll es eher sportlich-aggressiv zur Sache gehen – oder entspannt, komfortabel und alltagstauglich? Genau darum geht es in diesem Vergleich. Beide Modelle haben ihre eigenen Stärken, aber sie spielen ihre Vorteile in unterschiedlichen Situationen aus. Wer das Einsatzprofil kennt, trifft die bessere Entscheidung.
Grundidee der beiden Motorräder: Sportorientierung vs Cruiser-Charakter
Die Honda CBR 600 RR steht für ein klassisches Sportbike-Konzept: sportliche Geometrie, Fokus auf zügiges Fahren und ein Fahrgefühl, das Kurven und Beschleunigung in den Mittelpunkt stellt. Die Kawasaki Vulcan S dagegen ist als Cruiser ausgelegt. Das merkt man vor allem an der Sitzhaltung, dem Komfortanspruch und daran, wie das Motorrad mit dem Alltag umgeht. Während die CBR eher nach „mehr Tempo“ ruft, lädt die Vulcan S zu „mehr entspanntem Kilometerfressen“ ein.
Fahrposition und Ergonomie: Wo man sich wohlfühlt
Ein großer Unterschied zeigt sich in der Ergonomie. Die Honda CBR 600 RR führt zu einer deutlich sportlicheren Sitzposition. Das bedeutet: Oberkörper nach vorn, Beine eher sportlich abgestimmt, und der Fahrer ist näher am Geschehen. Diese Haltung ist ideal, wenn dynamisches Fahren Priorität hat – besonders auf der Landstraße oder bei sportlichen Ausfahrten. Wer jedoch längere Strecken sehr entspannt fahren möchte, kann die sportliche Position als anstrengender empfinden.
Die Kawasaki Vulcan S ist dagegen auf eine entspanntere Haltung ausgelegt. Die Sitzposition wirkt weniger „eingeklemmt“, der Rücken bleibt eher in einer natürlichen Linie, und das Motorrad lässt sich im Alltag leichter handhaben. Das ist ein Vorteil, wenn häufig Stadtverkehr, Stop-and-go oder längere Fahrten ohne sportlichen Druck anstehen. Gleichzeitig bleibt die Vulcan S nicht nur „gemütlich“: Sie ist so konzipiert, dass man auch zügig fahren kann, nur eben mit einem anderen Schwerpunkt.
Handling und Fahrgefühl: Wie sich die Motorräder anfühlen
Beim Handling sind die Unterschiede deutlich. Die Honda CBR 600 RR ist auf Agilität und präzises Ansprechverhalten ausgelegt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für schnelle Richtungswechsel, frühes Einlenken und ein Fahrgefühl, das sich stark nach vorn orientiert. Wer gerne mit dem Motorrad „arbeitet“, also aktiv bremst, einlenkt und die Linie hält, wird die CBR als sehr direkt erleben.
Die Kawasaki Vulcan S fühlt sich dagegen eher wie ein Cruiser an, der die Geschwindigkeit flüssig aufbaut. Das Motorrad vermittelt Stabilität und eine ruhige Kontrolle, besonders bei gleichmäßigem Tempo. In Kurven kann die Vulcan S ebenfalls überzeugen, aber der Charakter ist weniger „spitz“ als bei der CBR. Statt maximaler Sportagilität steht hier ein harmonisches Gesamtgefühl im Vordergrund.
Leistung und Charakter: Beschleunigung vs Durchzug
Beide Motorräder sind leistungsfähig, aber sie liefern den Fahrspaß auf unterschiedliche Weise. Die Honda CBR 600 RR ist sportlich ausgelegt und zeigt ihre Stärken besonders dann, wenn das Drehzahlband genutzt wird. Das macht sie spannend für Fahrer, die gerne hochdrehen, schalten und die Dynamik aktiv abrufen.
Die Kawasaki Vulcan S setzt stärker auf einen alltagstauglichen Charakter. Der Fokus liegt weniger auf dem „Peak-Erlebnis“ und mehr auf einem gleichmäßigen, gut nutzbaren Fahrgefühl. Das ist praktisch, wenn man nicht ständig am Limit fahren möchte, aber trotzdem souverän unterwegs sein will.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in kritischen Momenten
Bei der Bremsleistung und dem Sicherheitsgefühl unterscheiden sich die Modelle vor allem durch ihren Einsatzfokus. Die Honda CBR 600 RR ist auf sportliche Situationen ausgelegt. Das bedeutet: Wenn es zügig wird, soll das Motorrad stabil bleiben und die Verzögerung kontrollierbar sein. Gerade bei sportlicher Fahrweise ist das ein klarer Vorteil.
Die Kawasaki Vulcan S ist ebenfalls auf zuverlässige Verzögerung ausgelegt, aber der Charakter ist eher auf Alltag und entspannte Touren abgestimmt. Wer vorausschauend fährt und nicht ständig an die sportlichen Grenzen geht, wird die Bremsen als passend erleben. Für sehr aggressive Fahrten ist die CBR jedoch das Modell, das vom Grundkonzept her besser „dafür gebaut“ wirkt.
Komfort und Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Tour
Im Alltag spielt die Kawasaki Vulcan S ihre Stärken besonders aus. Die entspanntere Sitzposition, das insgesamt weniger „angespannte“ Fahrgefühl und die cruiser-typische Handhabung machen sie attraktiv für Fahrten, bei denen Komfort zählt. Auch im Stadtverkehr wirkt sie oft zugänglicher, weil die Ergonomie weniger fordert und das Motorrad leichter in den Alltag passt.
Die Honda CBR 600 RR ist im Alltag nicht „schlecht“, aber sie ist klar sportlich gedacht. Auf kurzen Strecken kann sie Spaß machen, doch bei längeren Fahrten oder häufigem Stop-and-go kann die sportliche Haltung spürbar mehr verlangen. Dafür punktet die CBR auf der Landstraße und bei sportlichen Touren: Sobald die Straße kurvig wird und das Tempo steigt, fühlt sie sich deutlich im Element.
Reisetauglichkeit: Wie gut passen die Motorräder zu längeren Strecken?
Reisen bedeutet nicht nur Kilometer, sondern auch Ermüdung, Windgefühl und die Frage, wie gut man nach Stunden noch „frisch“ ist. Die Kawasaki Vulcan S ist hier im Vorteil, weil die Sitzposition und der Cruiser-Charakter auf längere Fahrten ausgelegt sind. Wer gerne entspannt unterwegs ist, profitiert davon besonders.
Die Honda CBR 600 RR kann ebenfalls für Touren genutzt werden, aber sie verlangt mehr vom Fahrer. Wer sportlich fährt und die Fahrt als „Action“ versteht, wird die CBR lieben. Wer dagegen vor allem bequem ankommen möchte, wird die Vulcan S als passender empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CBR 600 RR – Stärken
- Sportliches Fahrgefühl mit direkter Rückmeldung
- Kurven- und Beschleunigungsfokus für dynamische Ausfahrten
- Sportliche Ergonomie für Fahrer, die aktiv fahren wollen
Honda CBR 600 RR – Schwächen
- Sportposition kann auf Dauer oder im Alltag anstrengender sein
- Weniger „entspanntes“ Gesamtgefühl im Vergleich zur Cruiser-Philosophie
Kawasaki Vulcan S – Stärken
- Komfortorientiertes Fahrgefühl für Alltag und Touren
- Entspannte Ergonomie mit gutem Zugang im Stadtverkehr
- Alltagstauglicher Charakter mit souveränem Tempoaufbau
Kawasaki Vulcan S – Schwächen
- Sportliche Spitzenwirkung fühlt sich weniger „rennstrecken-nah“ an
- Aktives Sportfahren macht zwar Spaß, steht aber nicht im gleichen Mittelpunkt wie bei der CBR
Welche Kaufentscheidung passt besser?
Die Entscheidung zwischen Honda CBR 600 RR und Kawasaki Vulcan S hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern vom eigenen Fahrstil. Wer ein Motorrad sucht, das sportliche Dynamik in den Vordergrund stellt, wird mit der CBR 600 RR deutlich mehr „Sport-Feeling“ bekommen. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich im Alltag leicht anfühlt, längere Strecken komfortabler macht und dabei trotzdem Spaß liefert, trifft mit der Vulcan S oft die passendere Wahl.
Fazit:
Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl für Fahrer, die sportlich unterwegs sind: Kurven, zügige Beschleunigung und ein direktes, aktives Fahrgefühl stehen im Mittelpunkt. Wer das Motorrad als „Sportgerät“ versteht und die sportliche Sitzposition bewusst in Kauf nimmt, bekommt hier den stärksten Mehrwert. Die Kawasaki Vulcan S passt dagegen besonders gut zu einem entspannten Alltag und zu Touren, bei denen Komfort und ein harmonisches Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Sportagilität. Wer häufig Stadtverkehr fährt, längere Strecken ohne große Ermüdung genießen möchte und ein zugängliches Motorrad sucht, liegt mit der Vulcan S meist richtig. Kurz gesagt: Sport und Dynamik sprechen für die CBR 600 RR, Komfort und entspanntes Fahren für die Vulcan S.