UVP 13.239 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 10.645 €
Baujahr von 2011 bis 2024
Waffenscheine bitte rausholen
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Japanische Schönheit mit viel Chrome und Königswelle.
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Pro und Kontra

Pro:
  • herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
  • 600er Jubel-Sound
  • sehr guter Quickshifter
  • hervorragende Bremsen
  • sehr präzises Fahrwerk
  • wer Sport will, bekommt Sport
Kontra:
  • Hitzeentwicklung bei Stop & Go
  • Display etwas klein geraten
  • Untenrum passiert - nix.
Pro:
  • lässige Optik
  • cooler Sound
  • einfaches Fahrverhalten
  • einfachste Bedienung
  • viel Chrome
Kontra:
  • Bremsen könnten stärker zupacken
  • teilweise Vibrationen
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht193kg
Radstand1.370mm
Länge2.029mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.140mm
Gewicht221kg
Radstand1.465mm
Länge2.180mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.075mm

Motor

Motor-BauartVierzylinder-Reihenmotor, DOHC
Hubraum599ccm
Hub42mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum773ccm
Hub83mm
Bohrung77mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung121 PS bei 14.250 U/Min
Drehmoment63 NM bei 11.500 U/Min
Höchstgeschw.265km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 2.500 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDiamantrahmen
Federung vorneShowa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTelegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 Zoll
Reifen hinten130/80-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit

Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.

Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten. 

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.239 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024 
  • Farben: Grand Prix Red, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...
 
Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000 €
  • Verfügbarkeit: seit 2011
  • Farben: grau-schwarz-blau

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Honda CBR 600 RR vs Kawasaki W 800 Vergleich

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Konzept her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Honda CBR 600 RR steht für sportliche Dynamik, präzise Kontrolle und ein Fahrgefühl, das auf Tempo und Kurvenarbeit ausgelegt ist. Die Kawasaki W 800 dagegen verkörpert den klassischen Cruiser-Ansatz: entspannter, drehmomentbetont und mit dem Fokus auf ruhiges Cruisen statt auf maximale Rennstrecken-Nähe. Genau daraus entsteht die Frage: Welches Motorrad passt besser zum eigenen Alltag, zu den Lieblingsstrecken und zum gewünschten Fahrstil?

Grundidee und Charakter: Supersport vs. Cruiser

Die Honda CBR 600 RR ist ein Supersportler, der seine Stärken vor allem dann ausspielt, wenn es zügig wird. Die Sitzposition ist auf aktive Kontrolle ausgelegt, das Handling wirkt direkt und die Maschine fühlt sich wie gemacht an für sportliche Fahrten mit klaren Linien in der Kurve. Wer gerne „arbeitet“ – also bremst, schaltet, legt an und bleibt dabei konzentriert – findet hier ein Motorrad, das genau dieses Verhalten belohnt.

Die Kawasaki W 800 verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Der Cruiser-Charakter zeigt sich in der Sitzhaltung, im entspannten Tempo und in der Art, wie der Motor Leistung bereitstellt. Statt auf Drehzahlspitzen zu setzen, wirkt die W 800 eher harmonisch und gleichmäßig. Das Motorrad lädt dazu ein, Strecken zu genießen, ohne ständig das Gefühl zu haben, man müsse „am Limit“ arbeiten.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt

Beim Motorcharakter liegen die größten Unterschiede im Fahrgefühl. Die CBR 600 RR ist auf sportliche Beschleunigung und ein lebendiges Ansprechverhalten ausgelegt. In der Praxis bedeutet das: Je nach Fahrweise kommt die Dynamik besonders dann stark zur Geltung, wenn die Drehzahl hoch genug ist und die Maschine in ihrem „Arbeitsbereich“ läuft. Das macht sie ideal für Fahrer, die gerne zügig beschleunigen und das Getriebe aktiv nutzen.

Die Kawasaki W 800 setzt dagegen auf einen Motor, der sich im Alltag oft unkomplizierter anfühlt. Die Kraft wirkt gleichmäßiger über den Drehzahlbereich verteilt, wodurch sich das Motorrad auch bei moderatem Tempo angenehm bewegen lässt. Gerade im Stadtverkehr oder auf Landstraßen mit wechselnden Geschwindigkeiten ist das ein Vorteil: weniger „Drehzahljagd“, mehr entspanntes Vorankommen.

Schaltverhalten und Fahrbarkeit im Alltag

Beide Motorräder können im Alltag genutzt werden, aber auf unterschiedliche Weise. Die CBR 600 RR verlangt mehr Aufmerksamkeit, weil die sportliche Auslegung dazu führt, dass man die Maschine eher „mitnimmt“ und die Gänge passend wählt. Die W 800 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das auch dann Spaß macht, wenn nicht ständig sportlich gefahren wird. Wer häufig kurze Strecken fährt oder viel im Verkehr unterwegs ist, wird die entspanntere Charakteristik der W 800 oft als angenehm empfinden.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Gelassenheit

Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich der Unterschied zwischen sportlicher Geometrie und Cruiser-typischer Abstimmung. Die CBR 600 RR bietet eine sehr direkte Rückmeldung. Das Motorrad lässt sich zügig umsetzen, gibt in Kurven ein klares Gefühl von Stabilität und wirkt wie ein Werkzeug für dynamische Fahrten. Wer gerne Kurven „mitnimmt“ und dabei ein präzises Lenkgefühl sucht, wird hier schnell warm.

Die Kawasaki W 800 ist weniger auf maximale Schräglagen-Performance ausgelegt, sondern auf ein ruhiges, souveränes Fahrverhalten. Das Motorrad vermittelt eher das Gefühl von „entspanntem Gleiten“ als von sportlicher Kantenführung. In flotten Passagen kann das Spaß machen, aber die Priorität liegt klar auf Komfort und einem stimmigen Gesamterlebnis.

Kurvenfahren: Wo die Stärken liegen

Die CBR 600 RR spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo es um zügiges Kurvenfahren geht: Einmal richtig positioniert, wirkt die Maschine stabil und kontrollierbar. Die W 800 kann ebenfalls Kurven, aber sie fühlt sich eher dann richtig an, wenn die Fahrt fließt und nicht in hektische Manöver kippt. Wer Kurvenarbeit als Hobby sieht, bekommt bei der CBR 600 RR mehr „Werkzeug“ für sportliche Ansätze. Wer dagegen lieber eine gleichmäßige Linie fährt und das Tempo bewusst moderat hält, wird mit der W 800 zufriedener.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung. Die CBR 600 RR ist auf sportliche Situationen ausgelegt: kräftiges Verzögern, gute Dosierbarkeit und ein Gefühl von Kontrolle auch bei zügiger Fahrweise. Das ist besonders relevant, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven oder in den Verkehr hinein gebremst werden muss.

Die W 800 ist ebenfalls alltagstauglich und bietet ein sicheres Bremsgefühl, aber der Fokus liegt weniger auf maximaler Sportperformance. In der Praxis heißt das: Für entspanntes Cruisen und vorausschauendes Fahren ist sie sehr stimmig. Wer allerdings regelmäßig sehr dynamisch fährt, wird die sportliche Bremsauslegung der CBR 600 RR als klaren Vorteil wahrnehmen.

Ausstattung und Alltag: Welche Maschine „passt“ besser?

Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Technik, sondern auch das Gesamtpaket. Die CBR 600 RR ist ein Motorrad, das sich besonders dann lohnt, wenn sportliche Fahrten regelmäßig stattfinden. Sie wirkt wie gemacht für Wochenendtouren, für Strecken mit Kurven und für Fahrer, die gerne konzentriert unterwegs sind. Dafür kann die sportliche Auslegung im Alltag – je nach Körperhaltung und Streckenprofil – weniger „entspannt“ wirken.

Die Kawasaki W 800 punktet mit einem klassischen Auftritt und einer Fahrweise, die sich schnell angenehm anfühlt. Sie ist häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für die „große Tour“ gedacht ist, sondern auch für den Alltag: kurze Wege, längere Ausfahrten ohne Stress und ein Fahrstil, der mehr Genuss als Performance-Training ist.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda CBR 600 RR – Stärken: sportliche Dynamik, präzises Handling, sehr gutes Gefühl für zügige Kurvenfahrten und eine Bremsleistung, die zu dynamischem Fahren passt. Honda CBR 600 RR – Schwächen: weniger „locker“ im Alltag, weil die sportliche Auslegung mehr Aktivität und passende Fahrweise verlangt.

Kawasaki W 800 – Stärken: entspanntes Fahrgefühl, harmonische Motorcharakteristik für moderates Tempo, komfortorientierter Charakter und ein Motorrad, das sich schnell nach „Genussfahrt“ anfühlt. Kawasaki W 800 – Schwächen: weniger Fokus auf maximale sportliche Präzision und Performance in sehr dynamischen Situationen.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung wird leichter, wenn die eigenen Prioritäten klar sind. Die Honda CBR 600 RR ist besonders passend für Fahrer, die sportlich unterwegs sind, Kurven aktiv nutzen und das Motorrad als präzises Sportgerät verstehen. Wer gerne beschleunigt, die Gänge passend hält und sich an einer direkten Rückmeldung erfreut, findet in der CBR 600 RR einen starken Begleiter.

Die Kawasaki W 800 ist dagegen ideal für alle, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag unkompliziert anfühlt und auf Strecken mit fließendem Charakter besonders viel Freude macht. Wer Cruising mag, klassische Optik schätzt und lieber entspannt fährt, wird mit der W 800 sehr wahrscheinlich besser glücklich.

Fazit

Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl, wenn sportliche Fahrten im Vordergrund stehen: dynamische Beschleunigung, präzises Handling und ein Setup, das zügiges Fahren unterstützt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Kurven aktiv angehen und das Motorrad als leistungsstarkes Werkzeug für ambitionierte Touren sehen. Die Kawasaki W 800 gewinnt dagegen dort, wo Genuss und Alltagstauglichkeit zählen: ein entspannteres Fahrgefühl, ein harmonischer Motorcharakter und eine souveräne Art, Strecken zu erleben, ohne ständig auf maximale Performance zu zielen. Wer häufig moderat fährt, Cruising bevorzugt und ein klassisches Motorradgefühl sucht, findet in der W 800 die stimmigere Option. Kurz gesagt: Sport und Präzision sprechen für die CBR 600 RR, entspanntes Cruisen und Gelassenheit für die W 800.

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