UVP 13.239 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 7.445 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Waffenscheine bitte rausholen
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Reichen 48 PS? Unterschiede des Modells 2020 zum Vorgänger
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Pro und Kontra

Pro:
  • herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
  • 600er Jubel-Sound
  • sehr guter Quickshifter
  • hervorragende Bremsen
  • sehr präzises Fahrwerk
  • wer Sport will, bekommt Sport
Kontra:
  • Hitzeentwicklung bei Stop & Go
  • Display etwas klein geraten
  • Untenrum passiert - nix.
Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Durchzugsvermögen
  • Preis
Kontra:
  • Soziuskomfort
  • Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht193kg
Radstand1.370mm
Länge2.029mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.140mm
Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.065mm

Motor

Motor-BauartVierzylinder-Reihenmotor, DOHC
Hubraum599ccm
Hub42mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung121 PS bei 14.250 U/Min
Drehmoment63 NM bei 11.500 U/Min
Höchstgeschw.265km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km
Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartDiamantrahmen
Federung vorneShowa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.

Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten. 

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.239 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024 
  • Farben: Grand Prix Red, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse  (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.
 
Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen  ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
 
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2017
  • Farben: weiß, schwarz, schwarz-grün

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Honda CBR 600 RR vs Kawasaki Z 650: Vergleich der beiden Motorrad-Charaktere

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick komplett unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CBR 600 RR steht für sportliche Dynamik, kompromissloses Fahrgefühl und eine klare Ausrichtung Richtung Kurve und Strecke. Die Kawasaki Z 650 dagegen wirkt entspannter, alltagstauglicher und bietet einen Charakter, der sich schnell nach „einfach losfahren“ anfühlt. Genau zwischen diesen Polen lohnt sich der Blick: Was gewinnt im Alltag, was spielt seine Stärken auf der Landstraße aus, und wo zeigen sich die Grenzen?

Grundidee und Motorrad-Philosophie: Sportlichkeit vs. Alltag mit Punch

Die Honda CBR 600 RR ist ein Sportmotorrad, das seine Stärken vor allem dann ausspielt, wenn es zügig wird. Die Maschine ist darauf ausgelegt, den Fahrer aktiv zu fordern: sportliche Sitzposition, präzises Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das stark nach „Fahren statt Gleiten“ klingt. Wer die CBR 600 RR wählt, sucht meist nicht nur Mobilität, sondern ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für dynamische Ausfahrten anfühlt.

Die Kawasaki Z 650 ist dagegen ein Naked Bike mit Fokus auf Alltag, Übersicht und unkompliziertes Handling. Der Motor und die Abstimmung zielen darauf, dass sich das Motorrad schnell in den Alltag integrieren lässt: Stadtverkehr, Feierabendrunde, spontane Tour. Dabei bleibt die Z 650 nicht „zahm“, sondern bietet spürbaren Schub und ein Fahrgefühl, das sich leicht dosieren lässt.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehfreude anfühlen

Im direkten Vergleich zeigt sich der Unterschied im Charakter: Die Honda CBR 600 RR wirkt wie ein Sportmotor, der seine Stärken besonders dann zeigt, wenn der Drehzahlbereich genutzt wird. Das macht sie ideal für Fahrer, die bewusst schalten, Drehzahl aufbauen und den nächsten Kurvenabschnitt „mitnehmen“ wollen. Wer dagegen eher gemütlich unterwegs ist, kann den sportlichen Fokus als weniger passend empfinden, weil die Maschine im unteren Bereich stärker nach „bereit machen“ als nach „einfach laufen lassen“ klingt.

Die Kawasaki Z 650 spielt ihre Vorteile häufig dort aus, wo man im Alltag Zeit spart: beim Anfahren, beim Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten und beim entspannten Dahingleiten. Der Motor lässt sich meist leichter im Alltag nutzen, ohne ständig in den sportlichen Bereich zu müssen. Gleichzeitig bleibt genug Temperament vorhanden, um auf der Landstraße zügig mitzuschwimmen.

Sitzposition und Ergonomie: Aktiv fordern oder entspannt bleiben

Ein zentraler Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Sitzposition. Die Honda CBR 600 RR bringt eine deutlich sportlichere Haltung mit. Das bedeutet: mehr Druck auf Handgelenke und Unterarme, mehr „Arbeit“ für den Körper und eine Position, die sich besonders dann lohnt, wenn man wirklich sportlich fährt. Auf längeren Strecken kann das je nach Fahrstil und Körpergröße spürbar werden – vor allem, wenn Pausen fehlen oder die Strecke eintönig wird.

Die Kawasaki Z 650 ist in der Ergonomie deutlich alltagstauglicher. Die aufrechtere Haltung sorgt für mehr Übersicht und weniger „Sport-Training“ auf dem Weg zur nächsten Ausfahrt. Das macht die Z 650 besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für das Wochenende gedacht ist, sondern auch für den täglichen Gebrauch oder längere Touren, bei denen Komfort eine Rolle spielt.

Fahrwerk und Handling: Präzision in Kurven vs. Leichtigkeit im Alltag

Beim Fahrwerk zeigt sich die Ausrichtung beider Motorräder. Die Honda CBR 600 RR ist darauf getrimmt, in dynamischen Situationen stabil zu bleiben und ein sehr direktes Feedback zu liefern. In schnellen Kurven und bei zügiger Gangart fühlt sich die Maschine oft wie ein „auf der Linie“ fahrendes Sportgerät an. Gleichzeitig kann diese Präzision im Alltag dazu führen, dass man Unebenheiten bewusster wahrnimmt oder die Fahrweise stärker anpassen muss.

Die Kawasaki Z 650 wirkt im Vergleich oft leichter im Handling. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Gerade auf wechselnden Straßenverhältnissen oder bei moderatem Tempo ist das ein Vorteil: Man kann entspannt fahren, ohne ständig die perfekte Linie suchen zu müssen. Wer allerdings sehr sportlich am Limit unterwegs ist, wird bei der CBR 600 RR eher das Gefühl bekommen, dass das Motorrad dafür gemacht ist.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Zupacken

Bei der Bremsleistung geht es im Vergleich weniger um „besser oder schlechter“, sondern um den Einsatzbereich. Die Honda CBR 600 RR ist für kräftiges Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten ausgelegt und vermittelt dabei häufig ein sehr sportliches Sicherheitsgefühl. Das passt besonders zu Fahrern, die häufig hart anbremsen oder in Kurven mit klaren Verzögerungsphasen arbeiten.

Die Kawasaki Z 650 bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber im Gesamtpaket stärker auf Alltag und kontrolliertes Fahren abgestimmt. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig „auf Sport“ fährt, sondern eher gleichmäßig unterwegs ist. In der Praxis bedeutet das: Die Z 650 fühlt sich oft intuitiv an, während die CBR 600 RR eher das Gefühl vermittelt, dass man sportlich „mit dem Motorrad zusammenarbeitet“.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und spontane Touren

Im Alltag entscheidet selten nur der Motor. Es geht um Dinge wie Übersicht, Handlichkeit, Komfort und das Gefühl, dass das Motorrad zu den eigenen Routinen passt. Die Kawasaki Z 650 punktet hier häufig deutlich: Naked-Design, meist unkomplizierte Bedienung und eine Haltung, die auch bei längeren Fahrten nicht sofort „ermüdet“. Außerdem passt die Z 650 gut zu typischen Strecken: Stadtverkehr, Landstraße, kurze Umwege – ohne dass man jedes Mal das Gefühl hat, ein Sportgerät zu bewegen.

Die Honda CBR 600 RR kann im Alltag funktionieren, aber sie ist eher ein Motorrad für bewusste Fahrten. Wer sie regelmäßig im Stadtverkehr nutzt, wird die sportliche Sitzposition und den Fokus auf dynamisches Fahren schneller als „anders“ wahrnehmen. Dafür belohnt sie sportliche Fahrer mit einem sehr intensiven Fahrgefühl, sobald die Straße kurvig wird oder man die Geschwindigkeit gezielt erhöht.

Reisetauglichkeit: Wenn aus „kurz“ plötzlich „weiter“ wird

Reisen heißt: längere Zeit im Sattel, wechselnde Straßen und der Wunsch nach entspannterem Fahren. Die Kawasaki Z 650 wirkt hier oft im Vorteil, weil die ergonomische Grundhaltung weniger anstrengend ist und das Motorrad sich leichter „durchziehen“ lässt. Wer Touren plant, bei denen man nicht ständig sportlich am Limit unterwegs ist, findet in der Z 650 meist ein stimmiges Gesamtpaket.

Die Honda CBR 600 RR kann ebenfalls für längere Strecken genutzt werden, aber sie verlangt mehr vom Fahrer. Wer sportlich fährt und die Fahrt als Teil des Erlebnisses sieht, wird die CBR 600 RR lieben. Wer dagegen vor allem Komfort und entspanntes Gleiten sucht, wird die Z 650 als passender empfinden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda CBR 600 RR – Stärken

  • Sportlicher Charakter mit klarer Ausrichtung auf dynamische Fahrten
  • Präzises Handling und direktes Feedback in Kurven
  • Bremsgefühl für sportliches Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten
  • Motivationsfaktor für Fahrer, die aktiv fahren und Drehzahl nutzen

Honda CBR 600 RR – Schwächen

  • Sportliche Sitzposition kann im Alltag und auf langen Strecken anstrengender sein
  • Alltagsnutzung erfordert oft mehr bewusste Fahrweise
  • Fokus auf Tempo kann für entspannte Fahrstile weniger passend sein

Kawasaki Z 650 – Stärken

  • Alltagstauglichkeit durch entspanntere Ergonomie und unkompliziertes Handling
  • Leicht dosierbarer Fahrcharakter für Stadt und Landstraße
  • Gute Basis für Touren, wenn Komfort wichtiger ist als maximale Sportlichkeit
  • Übersichtliches Fahrgefühl im täglichen Verkehr

Kawasaki Z 650 – Schwächen

  • Sportlicher Anspruch erreicht nicht ganz das „Sportgerät“-Gefühl der CBR 600 RR
  • Für sehr ambitioniertes Fahren kann die CBR 600 RR die passendere Wahl sein
  • Charakter ist stärker auf Alltag ausgelegt als auf Strecke

Welche Wahl passt? Entscheidungshilfe für den eigenen Fahrstil

Die Entscheidung zwischen Honda CBR 600 RR und Kawasaki Z 650 hängt vor allem davon ab, wie das Motorrad im Alltag genutzt wird und welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Wer ein Motorrad möchte, das sich bei zügiger Fahrt wie ein Sportwerkzeug anfühlt, wird mit der CBR 600 RR sehr glücklich. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist, sich im Alltag leicht bewegt und auch für längere Touren angenehm bleibt, trifft mit der Z 650 häufig die bessere Wahl.

Fazit:

Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl für Fahrer, die sportlich unterwegs sind und das Motorrad vor allem dann genießen, wenn es dynamisch wird: Kurven, zügige Passagen und ein Fahrgefühl, das aktiv fordert und belohnt. Die Kawasaki Z 650 passt dagegen besser zu einem Alltag, der nicht nur aus „Sportmodus“ besteht: Stadt, Pendeln, entspannte Landstraßenrunden und Touren, bei denen Komfort und unkompliziertes Handling wichtiger sind als maximale Sportintensität. Kurz gesagt: Wer ein Motorrad sucht, das den Fokus auf sportliche Performance legt, landet eher bei der CBR 600 RR. Wer ein vielseitiges Naked Bike möchte, das sich leicht in den Alltag einfügt und trotzdem genug Temperament bietet, ist mit der Z 650 besser bedient.

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