| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 13.395 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
- Fahrleistungen
- Motor
- Komfort
- Platzverhältnisse
- Präzises Fahrwerk
- Windschild laut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 103 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
| Leistung | 125 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD-Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 185)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben Radial-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!MotorradTest.de auf YouTube
Honda CBR 600 RR vs KTM 1090 Adventure: Vergleich für sportliche Kurven und große Touren
Manchmal ist die Entscheidung zwischen zwei Motorrädern weniger eine Frage von „besser“ oder „schlechter“, sondern eher von welcher Art von Fahrspaß man im Alltag wirklich sucht. Die Honda CBR 600 RR steht für präzises Sportbike-Feeling, schnelle Reaktionen und ein Setup, das auf Dynamik in Kurven ausgelegt ist. Die KTM 1090 Adventure dagegen ist deutlich mehr auf Vielseitigkeit getrimmt: längere Strecken, wechselnde Untergründe und eine auf Touren ausgelegte Grundhaltung.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt – ohne Zahlen-Fetisch, dafür mit Blick auf das, was beim Fahren spürbar ist: Fahrwerkseindruck, Ergonomie, Brems- und Handling-Charakter, sowie die Frage, wie gut die jeweiligen Stärken im Alltag funktionieren.
Grundcharakter: Sportbike vs. Adventure
Honda CBR 600 RR – Fokus auf Agilität
Die Honda CBR 600 RR ist ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für sportliches Fahren anfühlt. Die Sitzposition ist klar auf Kontrolle und zügiges Vorankommen ausgelegt. Das Bike wirkt insgesamt „leichtfüßig“, auch wenn es natürlich nicht als kleines Motorrad gedacht ist. In der Praxis zeigt sich das vor allem beim zügigen Richtungswechsel und beim zügigen Aufbauen von Schräglage.
KTM 1090 Adventure – Fokus auf Reichweite und Vielseitigkeit
Die KTM 1090 Adventure verfolgt einen anderen Ansatz: Sie möchte nicht nur schnell sein, sondern auch lange Strecken komfortabel abspulen und dabei flexibel bleiben. Das merkt man an der aufrechteren Haltung, der Touring-orientierten Ergonomie und dem Gesamtkonzept, das eher nach „Tour“ als nach „Runde“ aussieht. Gerade wenn die Route nicht nur aus perfekten Asphaltbögen besteht, spielt das Adventure-Design seine Stärken aus.
Fahrgefühl im Alltag: Handling, Stabilität und Lenkpräzision
CBR 600 RR: präzise Lenkimpulse
Beim Fahren der Honda CBR 600 RR steht die Lenkpräzision im Vordergrund. Das Motorrad reagiert direkt auf Lenkimpulse und unterstützt zügiges Fahren mit einem klaren Rückmeldegefühl. In schnellen Passagen fühlt sich die Maschine „auf Linie“ an, ohne dabei träge zu werden. Gleichzeitig ist das Bike eher für Fahrer gemacht, die die Sportlichkeit aktiv nutzen wollen: Wer gemütlich cruisen möchte, kann das zwar auch, aber die CBR belohnt vor allem das aktive Fahren.
1090 Adventure: souverän bei wechselnden Bedingungen
Die KTM 1090 Adventure wirkt im Vergleich oft „erwachsener“ in der Art, wie sie Stabilität aufbaut. Sie ist weniger darauf getrimmt, in jeder Kurve maximal aggressiv zu sein, sondern eher darauf, kontrolliert Tempo zu halten und dabei auch auf unruhigerem Untergrund nicht sofort die Nerven zu verlieren. Das macht sie besonders interessant, wenn Streckenplanung und spontane Abstecher eine Rolle spielen.
Motor- und Leistungscharakter: Wie sich die Kraft im Fahrbetrieb anfühlt
Honda CBR 600 RR: sportlicher Punch und Drehfreude
Die Honda CBR 600 RR steht für einen Motorcharakter, der sportliche Fahrweise unterstützt. Der Antrieb fühlt sich darauf ausgelegt an, Drehzahlen aufzubauen und daraus Vortrieb zu ziehen. Das ist besonders in Kurvenausgängen und beim dynamischen Beschleunigen spürbar: Die Maschine wirkt dann besonders „wach“. Wer häufig im sportlichen Bereich fährt, bekommt ein sehr stimmiges Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie.
KTM 1090 Adventure: nutzbare Kraft für lange Strecken
Die KTM 1090 Adventure ist weniger auf „Drehzahlspiel“ getrimmt, sondern auf alltagstaugliche Durchzugskraft und gleichmäßiges Vorankommen. Das macht sie angenehm, wenn Strecken länger werden oder wenn die Geschwindigkeit nicht permanent auf Anschlag gefahren wird. In der Praxis ist das ein Vorteil, wenn die Tour auch mal unplanbar wird: Man kann zügig beschleunigen, ohne ständig im oberen Drehzahlbereich unterwegs sein zu müssen.
Bremsen und Fahrwerk: Vertrauen in der Kurve
CBR 600 RR: sportliches Bremsgefühl
Bei der Honda CBR 600 RR passt das Brems- und Fahrwerksgefühl häufig gut zusammen: Die Maschine vermittelt ein klares Gefühl dafür, wie stark verzögert werden kann, und unterstützt das sportliche Einlenken. In schnellen Kurven wirkt das Setup wie ein „System“: Bremsen, Einlenken und Beschleunigen greifen flüssig ineinander. Schwäche ist dabei weniger das Material, sondern eher die Erwartungshaltung: Wer sehr entspannt fährt oder häufig schlechte Straßen hat, wird die Sportauslegung nicht immer als Komfortvorteil erleben.
1090 Adventure: Komfort und Kontrolle
Die KTM 1090 Adventure spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Straßen nicht perfekt sind oder wo die Strecke länger dauert. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, Unebenheiten besser zu „verarbeiten“, ohne dass das Motorrad sofort unruhig wird. Dadurch entsteht ein anderes Vertrauen: weniger „Rennstrecke“, mehr „Tour“. Als Schwäche kann sich zeigen, dass die CBR im rein sportlichen Kurvenangriff oft das direktere Gefühl liefert – die KTM ist dafür vielseitiger.
Sitzposition und Ergonomie: Wie anstrengend ist das Fahren?
CBR 600 RR: sportlich, aber nicht für jeden
Die Honda CBR 600 RR bietet eine Sitzposition, die auf Kontrolle und sportliche Haltung ausgelegt ist. Das ist ideal, wenn kurze bis mittlere Strecken dynamisch gefahren werden. Für lange Touren kann die Haltung jedoch anstrengender wirken, besonders wenn häufig gestreckt oder stark nach vorn gelehnt gefahren wird. Wer regelmäßig viele Stunden unterwegs ist, sollte das bewusst einplanen.
1090 Adventure: entspannter auf Distanz
Die KTM 1090 Adventure ist deutlich tourorientierter. Die aufrechtere Haltung hilft dabei, auch nach mehreren Stunden noch konzentriert zu fahren. Das macht sie attraktiv, wenn Pendeln, Wochenendtouren und längere Fahrten zusammenkommen. Gleichzeitig bleibt die KTM sportlich genug, um auch zügig zu fahren – nur eben mit einem anderen Schwerpunkt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Autobahn
Honda CBR 600 RR: schnell, aber eher „gezielt“
In der Stadt ist die CBR 600 RR grundsätzlich fahrbar, aber sie fühlt sich am wohlsten, wenn die Strecke fließt: Landstraße, zügige Landstraßenabschnitte und kurvige Strecken. Wer häufig im Stop-and-go unterwegs ist, wird die Sportauslegung eher als „weniger entspannt“ wahrnehmen. Dafür ist das Motorrad auf der Landstraße sehr direkt und macht das Fahren schnell zu einem Erlebnis.
KTM 1090 Adventure: flexibel über viele Szenarien
Die KTM 1090 Adventure ist für unterschiedliche Situationen gebaut. Auf der Autobahn wirkt die Grundhaltung oft angenehmer, und auf Landstraßen bleibt sie dynamisch genug, um nicht „zu groß“ zu wirken. Besonders stark ist sie, wenn die Route variiert: mal Asphalt, mal schlechtere Abschnitte, mal ein Umweg. Die KTM ist damit häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art von Fahrt gedacht ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda CBR 600 RR
- Sehr sportliches Handling mit direkter Rückmeldung
- Kurven- und Beschleunigungsfokus für dynamische Fahrweise
- Stimmiges Gesamtpaket aus Motorcharakter, Bremsgefühl und Fahrwerk
Schwächen der Honda CBR 600 RR
- Weniger Komfortfokus bei langen Strecken oder schlechter Straße
- Sportliche Ergonomie kann im Alltag schneller ermüden
Stärken der KTM 1090 Adventure
- Tour- und Reiseorientierung für lange Fahrten
- Mehr Vielseitigkeit bei wechselnden Bedingungen
- Entspannteres Fahrgefühl durch aufrechtere Haltung
Schwächen der KTM 1090 Adventure
- Weniger „Rennstrecken-Direktheit“ als ein reines Sportbike
- Sportlicher Kurvenangriff fühlt sich im Vergleich oft weniger kompromisslos an
Kaufberatung: Welche Entscheidung passt besser?
Wenn die CBR 600 RR die richtige Wahl ist
Die Honda CBR 600 RR passt besonders dann, wenn sportliche Fahrten im Vordergrund stehen: Kurven, zügiges Beschleunigen, ein Motorrad, das auf Lenkimpulse und dynamische Linienführung reagiert. Wer das Motorrad als „Spaßmaschine“ versteht und längere Strecken eher als Verbindung zwischen sportlichen Abschnitten sieht, wird mit der CBR sehr glücklich.
Wenn die 1090 Adventure die richtige Wahl ist
Die KTM 1090 Adventure ist ideal, wenn das Motorrad für mehr als nur eine Fahrart genutzt wird: Alltag, Wochenendtouren, längere Reisen und Strecken, die nicht immer perfekt sind. Wer ein Bike sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt und dabei nicht sofort an Komfort verliert, trifft mit der KTM häufig die bessere Wahl.
Fazit:
Die Honda CBR 600 RR ist das Motorrad für klare Sportambitionen: Wer Kurven dynamisch angehen will, ein direktes Handling schätzt und das Fahrgefühl eines sportlichen Gesamtpakets sucht, bekommt hier genau das. Die KTM 1090 Adventure gewinnt dagegen dort, wo Vielseitigkeit zählt: längere Strecken, unterschiedliche Straßenverhältnisse und ein entspannteres, tourorientiertes Fahrgefühl. Kurz gesagt: Für den Fokus auf sportliche Fahrten und maximale Kurvendynamik ist die CBR die passendere Wahl. Für Reisen, Flexibilität und Komfort über viele Kilometer hinweg ist die KTM 1090 Adventure die bessere Entscheidung. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sollte daher weniger nach „Gewinner“ suchen, sondern danach, welche Art von Fahrt im Alltag am meisten Freude macht.