| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2012 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
- Sportlich
- Unglaublich wendig
- Preis
- Alltagsnutzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht
Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.
Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.
Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.
Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.
Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.
Danke an M.A.S. für das Testbike.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CBR 600 RR vs KTM 690 SMC R: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CBR 600 RR steht für sportliche Dynamik, präzises Handling und ein Setup, das auf zügiges Fahren ausgelegt ist. Die KTM 690 SMC R dagegen verkörpert das Supermoto-Gefühl: direkt, agil und mit einem Motorcharakter, der Lust auf spontane Manöver macht. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit leichter wird, das passende Motorrad für den eigenen Fahrstil zu finden.
Grundidee: Sportbike vs. Supermoto
Die Honda CBR 600 RR ist ein klassisches Sportbike. Das merkt man an der Ausrichtung: aerodynamische Linien, sportliche Sitzposition und ein Fahrwerkskonzept, das Kurvenfahrt mit hoher Stabilität unterstützt. Die KTM 690 SMC R ist hingegen ein Supermoto, das auf Wendigkeit und unmittelbaren Kontakt zur Straße setzt. Das Motorrad wirkt dadurch oft „lebendiger“ und eignet sich besonders für Fahrer, die gern variieren: Stadt, Landstraße, kurvige Strecken – und manchmal auch Wege, auf denen ein Sportbike weniger souverän wirkt.
Motorcharakter und Fahrgefühl
Honda CBR 600 RR: drehfreudig und sportlich abgestimmt
Die CBR 600 RR ist darauf ausgelegt, Leistung in einem sportlichen Bereich bereitzustellen. Das Fahrgefühl ist geprägt von einem Motor, der bei zügiger Gangart schnell „anspringt“ und sich gut kontrollieren lässt. Gerade beim dynamischen Herausbeschleunigen aus Kurven wirkt die Abstimmung stimmig: Gas geben fühlt sich direkt an, und das Motorrad bleibt dabei berechenbar.
KTM 690 SMC R: kräftig, spontan und mit viel Punch
Die KTM 690 SMC R setzt dagegen auf einen Motor, der sich weniger nach „Drehzahl-Spiel“ anfühlt, sondern eher nach unmittelbarer Schubkraft. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn häufig aus niedrigen bis mittleren Bereichen beschleunigt wird. In der Praxis bedeutet das: weniger „Planen“ über Drehzahlen, mehr „Rein in die Situation“ – ideal für kurvige Strecken, auf denen man nicht ständig im oberen Drehzahlbereich fahren möchte.
Fahrwerk und Handling im Vergleich
CBR 600 RR: präzise Linie, sportliche Stabilität
Bei der Honda steht die präzise Linienführung im Vordergrund. Das Fahrwerk unterstützt ein sportliches Tempo, bei dem das Motorrad spürbar stabil bleibt. In schnellen Passagen und bei klaren Kurvenradien fühlt sich die CBR besonders „aufgeräumt“ an: Man kann sich auf die Spur verlassen und das Bike lässt sich zielgerichtet bewegen.
690 SMC R: agil, leichtfüßig und super wendig
Die KTM spielt ihre Stärken vor allem in Situationen aus, in denen schnelle Richtungswechsel und ein agiles Fahrgefühl gefragt sind. Das Supermoto-Konzept wirkt hier wie ein Vorteil: Das Motorrad reagiert oft spontan auf Lenkimpulse und lädt dazu ein, Kurven „aktiv“ zu fahren. Gleichzeitig kann genau diese Direktheit auch anspruchsvoller sein, wenn man sehr gleichmäßig und entspannt unterwegs sein möchte.
Bremsen und Kontrolle
Beide Motorräder sind auf sportliche Kontrolle ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Honda CBR 600 RR wirkt im Bremsverhalten wie ein Sportbike: Bremskraft lässt sich fein dosieren, und das Motorrad bleibt dabei in der Regel gut beherrschbar. Die KTM 690 SMC R bietet ebenfalls starke Verzögerung, fühlt sich aber durch den Charakter des Supermoto-Konzepts oft „unmittelbarer“ an. Wer gern früh bremst und das Motorrad aktiv in die Kurve bringt, findet hier eine passende Basis.
Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Honda: sportliche Sitzposition, dafür klare Performance
Die CBR 600 RR ist ergonomisch klar auf sportliches Fahren ausgelegt. Das bedeutet: Für kurze bis mittlere Touren oder sportliche Ausfahrten ist die Position meist stimmig. Für lange Strecken kann die Haltung jedoch spürbar werden, vor allem wenn häufig Stop-and-go oder sehr entspannte Fahrten anstehen.
KTM: aufrecht genug für mehr Flexibilität
Die KTM 690 SMC R bietet im Vergleich oft eine flexiblere Sitz- und Fahrhaltung. Dadurch wirkt das Motorrad im Alltag häufig unkomplizierter: an Ampeln, auf kurzen Wegen oder bei wechselnden Streckenprofilen. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur für die „perfekte Runde“ gedacht ist, sondern auch für den Alltag taugt, findet hier einen klaren Vorteil.
Reisetauglichkeit und Einsatzprofile
Reise bedeutet nicht nur Strecke, sondern auch Komfort, Windgefühl, Tank- und Pausenlogik sowie die Frage, wie entspannt man das Motorrad über längere Zeit bewegen kann. Die Honda CBR 600 RR kann auf längeren Touren durchaus Spaß machen, besonders wenn das Tempo hoch bleibt und die Sitzposition akzeptiert wird. Die KTM 690 SMC R punktet häufig dadurch, dass sie sich auf wechselnden Straßenverhältnissen leichter anfühlt und man Pausen oder Richtungswechsel weniger „planen“ muss.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda CBR 600 RR
- Sportliche Präzision bei zügiger Kurvenfahrt und stabiler Linie
- Drehfreudiger Motorcharakter für dynamisches Fahren
- Kontrolliertes Brems- und Fahrverhalten im sportlichen Einsatz
- Klare Ausrichtung auf Performance statt Vielseitigkeit
Schwächen der Honda CBR 600 RR
- Weniger ideal, wenn häufig entspannt oder im Stadtverkehr gefahren wird
- Sportliche Ergonomie kann auf langen Strecken anstrengender wirken
- Bei unruhigen Straßen oder wechselnden Untergründen ist das Supermoto-Konzept im Vorteil
Stärken der KTM 690 SMC R
- Agiles Handling und sehr lebendiges Fahrgefühl
- Spontaner Schub für Beschleunigung aus verschiedenen Bereichen
- Flexibler Einsatz von Stadt bis kurvige Landstraße
- Supermoto-Charakter macht das Motorrad besonders „fahrspaßorientiert“
Schwächen der KTM 690 SMC R
- Direktheit und Agilität können bei sehr gleichmäßigem Fahren weniger „komfortabel“ wirken
- Für reine High-Speed-Sportfahrten ist das Sportbike-Konzept oft im Vorteil
- Je nach Fahrstil kann die Abstimmung mehr Aufmerksamkeit erfordern
Welches Motorrad passt besser: Entscheidung nach Fahrstil
Die Frage „Welche ist besser?“ lässt sich am Ende nur sinnvoll beantworten, wenn klar ist, wie gefahren wird. Die CBR 600 RR ist die Wahl, wenn sportliche Kurvenfahrt, präzises Handling und ein klarer Performance-Fokus im Vordergrund stehen. Die KTM 690 SMC R ist die Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich leicht bewegt, schnell auf Situationen reagiert und auch im Alltag oder auf wechselnden Streckenprofilen Spaß macht.
Für wen die Honda CBR 600 RR besonders interessant ist
Wenn die Priorität auf sportlicher Linie, kontrollierter Dynamik und einem Motorrad liegt, das bei zügiger Fahrt „wie auf Schienen“ wirkt, ist die CBR 600 RR eine sehr stimmige Option. Auch Fahrer, die gern mit Drehzahl arbeiten und das Motorrad aktiv im sportlichen Bereich bewegen, werden die Charakteristik häufig als Vorteil empfinden.
Für wen die KTM 690 SMC R besonders interessant ist
Wenn häufig in der Stadt gefahren wird, wenn spontane Touren anstehen oder wenn Kurven und Richtungswechsel im Fokus stehen, passt die KTM 690 SMC R oft besser. Wer ein Motorrad möchte, das sich lebendig anfühlt und Beschleunigung ohne ständiges „Drehzahl-Management“ liefert, trifft mit dem Supermoto-Konzept meist genau den richtigen Ton.
Fazit:
Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein sportlich ausgerichtetes Motorrad suchen: präzise, stabil und darauf ausgelegt, bei zügiger Kurvenfahrt konstant zu funktionieren. Wer gern dynamisch fährt, die sportliche Ergonomie akzeptiert und das Fahrgefühl eines klassischen Sportbikes bevorzugt, bekommt mit der CBR 600 RR ein sehr zielgerichtetes Gesamtpaket.
Die KTM 690 SMC R ist dagegen ideal für alle, die ein agiles, direkt reagierendes Motorrad wollen, das im Alltag und auf wechselnden Streckenprofilen besonders viel Spaß macht. Das Supermoto-Konzept bringt ein lebendiges Handling und einen Motorcharakter mit, der Beschleunigung unkompliziert in Vortrieb verwandelt. Wer Flexibilität und Fahrspaß in den Vordergrund stellt, findet in der KTM 690 SMC R meist die passendere Wahl.