| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 13.049 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
- Motorleistung
- Präzises Fahrwwerk
- Bremsen sehr leistungsfähig
- Schneller Quickshifter
- Tourentauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Sitzhöhe: | 834 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
| Leistung | 121 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 99 NM bei 7.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 295 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex 43er-USD-Gabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WP Zentralfederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!MotorradTest.de auf YouTube
Honda CBR 600 RR vs. KTM 890 Duke R: Vergleich für Fahrspaß mit unterschiedlichem Charakter
Wenn zwei Motorräder auf dem Papier ähnlich viel Aufmerksamkeit bekommen, aber auf der Straße völlig unterschiedliche Prioritäten setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich zwischen der Honda CBR 600 RR und der KTM 890 Duke R zeigt genau das: Die Honda steht für kompromisslose Sportlichkeit, die KTM für ein agiles, alltagstaugliches Konzept mit viel Temperament. Beide Maschinen sind schnell, beide machen Spaß – aber sie liefern den Spaß auf unterschiedliche Weise.
Grundidee: Supersportler vs. sportliches Naked Bike
Die Honda CBR 600 RR ist als Sportmaschine gebaut, die sich in Richtung Rennstrecke orientiert. Das merkt man an der Auslegung: Der Fokus liegt auf direkter Rückmeldung, sportlicher Sitzposition und einem Fahrgefühl, das stark nach „Gas geben und Linie halten“ klingt. Die KTM 890 Duke R dagegen kommt aus der Naked-Ecke. Sie wirkt freier, leichter im Handling und bietet eine deutlich entspanntere Grundhaltung – ohne den sportlichen Anspruch zu verlieren.
Wie sich das im Alltag anfühlt
Im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken spielt die KTM ihre Stärken besonders gut aus. Die aufrechte Position und das kompakter wirkende Handling machen das Manövrieren angenehm. Die Honda kann das zwar auch, aber sie verlangt eher nach einer bewussten Fahrweise: Wer sportlich fährt, fühlt sich sofort zuhause – wer eher entspannt unterwegs ist, merkt schneller, dass die CBR 600 RR für dynamische Einsätze gedacht ist.
Motorcharakter: Drehfreude und Kontrolle vs. Punch und Durchzug
Beim Motor geht es nicht nur um „mehr oder weniger Leistung“, sondern um den Charakter. Die Honda CBR 600 RR ist auf Drehfreude und präzise Dosierbarkeit ausgelegt. Das Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk wirkt wie ein Paket: Gas auf, Linie halten, wieder Gas. Gerade bei sportlicher Gangart fühlt sich die Honda sehr stimmig an, weil sie die Leistung kontrolliert in Vortrieb umsetzt.
Die KTM 890 Duke R setzt stärker auf spürbaren Punch und einen lebendigen Antritt. Sie wirkt weniger wie ein „nur obenrum“-Motorrad und mehr wie eine Maschine, die auch aus mittleren Drehzahlen zügig nach vorne geht. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, beschleunigt und wieder beschleunigt wird – also genau dort, wo viele Fahrten im echten Leben stattfinden.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Honda CBR 600 RR: Stärke ist die sportliche Abstimmung und die Art, wie Leistung in Kurven und beim Herausbeschleunigen „greifbar“ wird. Schwäche kann sein, dass der sportliche Fokus mehr Aufmerksamkeit und eine aktivere Fahrweise verlangt, um das Potenzial wirklich auszuspielen.
KTM 890 Duke R: Stärke ist der flexible Vortrieb und das agile Gefühl, das sich schnell in den Fahrstil übersetzt. Schwäche: Wer eine sehr „rennstreckennahe“ Sportlichkeit sucht, kann den Fokus der KTM als weniger kompromisslos empfinden als bei der CBR.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Agilität
Beide Motorräder sind sportlich, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Die Honda CBR 600 RR wirkt wie ein präziseres Werkzeug für dynamische Linien. In schnellen Passagen und beim zügigen Kurvenfahren vermittelt sie ein Gefühl von Stabilität und Kontrolle. Das Fahrwerk unterstützt dabei, die gewünschte Spur sauber zu halten.
Die KTM 890 Duke R hingegen spielt ihre Agilität aus. Sie lässt sich leichter in Richtungswechsel bringen und wirkt im Alltag „unaufgeregter“, obwohl sie sportlich bleibt. Gerade auf kurvigen Landstraßen, auf denen es ständig Richtungswechsel gibt, kann die KTM dadurch sehr souverän wirken.
Bremsen und Fahrstabilität
Beim Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen sportlicher Supersport-Philosophie und Naked-Konzept. Die Honda zielt auf starke Verzögerung und ein sehr direktes Ansprechverhalten ab, das besonders beim sportlichen Einlenken hilft. Die KTM bietet ebenfalls überzeugende Bremsleistung, wirkt aber in der Gesamtabstimmung oft „alltagstauglicher“, weil sie weniger auf maximale Rennstrecken-Intensität ausgelegt ist.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung für unterschiedliche Stile
Elektronik ist heute ein zentraler Bestandteil des Fahrgefühls. Die Honda CBR 600 RR nutzt moderne Systeme, um Traktion und Stabilität zu unterstützen – besonders dann, wenn es sportlich wird. Das hilft, die Leistung kontrolliert auf die Straße zu bringen und das Motorrad berechenbar zu halten.
Die KTM 890 Duke R setzt ebenfalls auf Elektronik, die den Charakter des Motorrads unterstreicht: Sie unterstützt ein agiles, dynamisches Fahren und erlaubt es, das Setup an den eigenen Stil anzupassen. Dadurch kann die KTM je nach Fahrmodus „zahmer“ oder „wilder“ wirken, ohne dass das Motorrad seinen Grundcharakter verliert.
Was das für die Praxis bedeutet
Wer häufig sehr sportlich unterwegs ist und dabei maximale Kontrolle sucht, findet in der Honda eine sehr direkte, sportorientierte Abstimmung. Wer dagegen gern spontan fährt, zwischen zügig und entspannt wechselt und dabei ein Motorrad möchte, das schnell „mitgeht“, wird die KTM oft als unkomplizierter erleben.
Ergonomie und Sitzposition: Rennsportnähe vs. entspannteres Fahren
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Honda CBR 600 RR ist klar auf sportliche Haltung ausgelegt. Das bedeutet: Wer sportlich fährt, profitiert von der direkten Verbindung zum Motorrad. Auf längeren Strecken oder bei häufigem Stadtverkehr kann die Haltung jedoch spürbar fordernder sein.
Die KTM 890 Duke R bietet eine deutlich entspanntere Position. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen nicht jede Minute „Rennstrecke“ sein soll. Gleichzeitig bleibt sie sportlich genug, um in Kurven dynamisch zu fahren.
Für wen passt welche Haltung?
Die Honda passt besonders gut zu Fahrern, die gern sportlich unterwegs sind, sich an einer klaren Linie orientieren und das Motorrad wie ein Performance-Tool nutzen möchten. Die KTM passt zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das im Alltag leicht zu bewegen ist und trotzdem genug Temperament für flotte Ausfahrten bietet.
Alltagstauglichkeit: Komfort, Übersicht und Nutzung
Im Alltag zählt nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Frage, wie stressfrei sich das Motorrad nutzen lässt. Die KTM wirkt hier im Vorteil: Die aufrechte Haltung, das agile Handling und die insgesamt „offene“ Fahrweise machen sie für viele Situationen einfacher. Dazu kommt, dass ein Naked Bike oft weniger „verkleidet“ ist und dadurch ein direkteres Gefühl vermittelt.
Die Honda kann im Alltag funktionieren, aber sie ist stärker auf sportliche Nutzung getrimmt. Wer die CBR vor allem für dynamische Fahrten nutzt, wird das als Vorteil sehen. Wer dagegen viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder längere Strecken eher entspannt fahren möchte, wird die KTM meist als angenehmer empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CBR 600 RR – Stärken
- Sportlich präzises Fahrgefühl mit Fokus auf dynamische Linienführung
- Sehr stimmiges Zusammenspiel aus Motorcharakter und Fahrwerk
- Elektronikunterstützung für kontrolliertes, sportliches Fahren
Honda CBR 600 RR – Schwächen
- Sportliche Sitzposition kann im Alltag oder auf längeren Strecken fordernder sein
- Anspruch an Fahrstil, um das Potenzial optimal zu nutzen
KTM 890 Duke R – Stärken
- Agiles Handling und lebendiger Charakter im Alltag
- Flexibler Vortrieb, der auch außerhalb hoher Drehzahlen Spaß macht
- Elektronik, die dynamisches Fahren unterstützt und anpassbar wirkt
KTM 890 Duke R – Schwächen
- Weniger „rennstreckennahe“ Sportphilosophie als bei einer Supersport-Maschine
- Wer maximale Sportkompromisslosigkeit sucht, könnte die KTM weniger fokussiert empfinden
Welche Maschine passt besser zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch entscheiden. Die Honda CBR 600 RR ist ideal, wenn sportliche Fahrten im Vordergrund stehen und das Motorrad wie ein präzises Sportgerät genutzt werden soll. Die Maschine belohnt eine aktive Fahrweise, bei der Gas, Linie und Bremspunkte eng zusammenpassen.
Die KTM 890 Duke R ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu bewegen ist, auf kurvigen Strecken schnell reagiert und dabei trotzdem genug Dynamik bietet. Sie wirkt wie ein „Allround-Sportler“, der nicht nur für eine Art von Fahrt gemacht ist.
Fazit:
Die Honda CBR 600 RR ist die richtige Wahl, wenn sportliche Einsätze Priorität haben und ein sehr direktes, präzises Fahrgefühl gefragt ist. Wer gern zügig fährt, die Maschine aktiv bewegt und die Supersport-Charakteristik mag, bekommt mit der CBR ein Motorrad, das sich stark auf Kontrolle und Dynamik konzentriert. Die KTM 890 Duke R ist dagegen die bessere Entscheidung, wenn Agilität, Flexibilität und ein unkomplizierterer Alltag im Vordergrund stehen. Sie macht Spaß durch lebendigen Vortrieb, leichtes Handling und eine Elektronik, die das dynamische Fahren unterstützt, ohne den Fokus ausschließlich auf maximale Sportintensität zu legen.
Kurz gesagt: Sportlich-kompromisslos führt zur Honda – agil und alltagstauglich mit Sportanspruch führt zur KTM.