| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 12.599 € | |
| Baujahr | von 2002 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
- Bedienung
- Fahrkomfort
- Fahrverhalten
- Drehmoment
- kein Sportmotor
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
| Leistung | 101 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 101 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 4.00 150/70R17 M/C 69V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!Fazit - was bleibt hängen?
Was bleibt? Erstaunlicher Weise ist es der Bordcomputer, der die Suzi charakterisiert. Auch noch nie dagewesen. Der Computer ist übersichtlich: Mit einem Schalter wählt man Zusatzinfos wie Restreichweite oder Temperatur. Mit dem zweiten Schalter wählt der Pilot aus drei Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle - und fertig. Mehr existiert einfach nicht. Hat man bei manchen Konkurrenten das Gefühl, eine fahrbare Playstation erworben zu haben, gibt es nichts, was der V-Strom ferner liegen würde.Klingt nicht nach Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht nicht, aber der grundsolide und problemlose Umgang mit der Suzuki V-Strom 1000, der uns schon bei der ersten Begegnung auffiel, der beschreibt die Suzuki überall und in jeder Lage. Wer flott, aber entspannt Motorradfahren möchte, wem das Studium der Bedienungsanleitung ein Graus ist, wem die Optik gefällt und wer gerne auf der Drehmomentwelle surft: Liebe entsteht nicht immer auf den ersten Blick, gebt euch die Chance.
Die Testmaschine wurde uns freundlicher Weise von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als Vorführer für 10.690 € mit etwa 2.500 km käuflich zu erwerben - gutes Angebot!
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Honda CBR 600 RR vs Suzuki V-Strom 1000 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedliche Konzepte verfolgen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Honda CBR 600 RR steht für sportliche Supersport-Performance, präzises Handling und ein Setup, das auf Dynamik ausgelegt ist. Die Suzuki V-Strom 1000 dagegen ist als vielseitiger Tourer bekannt – mit Fokus auf Komfort, Alltagstauglichkeit und souveräner Fahrbarkeit über längere Strecken. Wer sich zwischen diesen beiden Welten entscheiden möchte, findet hier einen klaren Blick auf die wichtigsten Unterschiede: Wie wirken sich Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen und Ergonomie im Alltag aus? Und wo liegen die jeweiligen Stärken – aber auch die Grenzen?
Grundidee: Supersport vs. Reise-Tourer
Die Honda CBR 600 RR ist ein Motorrad, das sich am ehesten wie ein Werkzeug für sportliche Kurven und zügiges Fahren anfühlt. Die Sitzposition ist sportlich, die Linie wirkt auf Tempo ausgelegt, und das Motorrad fordert dazu auf, die Gänge sauber zu nutzen und die Drehzahl zu leben. Die Suzuki V-Strom 1000 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie ist auf Alltag, Reisen und lange Strecken ausgelegt. Das Fahrgefühl ist weniger „spitz“ und mehr „stabil“ – mit dem Anspruch, dass man auch nach vielen Kilometern noch entspannt ankommt.
Motor und Kraftentfaltung: Wie sich der Charakter unterscheidet
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die CBR 600 RR setzt auf eine sporttypische Arbeitsweise. Die Kraft kommt spürbar drehzahlorientiert, wodurch sich das Motorrad besonders dann richtig entfaltet, wenn die Drehzahl hoch ist und die Leistung „anliegt“. Das macht sie stark für dynamisches Fahren, bei dem Beschleunigung und Durchzug aus dem oberen Drehzahlbereich gefragt sind. Gleichzeitig bedeutet das: Wer eher gemütlich fährt oder häufig im unteren Drehzahlband unterwegs ist, erlebt die CBR weniger „von selbst“ im Vortrieb – sie will eher aktiv bewegt werden.
Die V-Strom 1000 wirkt dagegen in der Praxis oft souveräner im Alltag. Die Kraftentfaltung ist in der Regel gleichmäßiger nutzbar, wodurch sich das Motorrad auch bei moderatem Tempo angenehm dosieren lässt. Für Überlandfahrten und längere Etappen ist das ein Vorteil, weil weniger „Arbeit“ in der Drehzahlsteuerung steckt. Das heißt nicht, dass die V-Strom nicht dynamisch sein kann – aber ihr Fokus liegt stärker auf kontrollierter Leistungsentfaltung statt auf dem maximalen Kick aus dem Drehzahlkeller nach oben.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Stabilität
Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich ein klarer Unterschied im Einsatzprofil. Die Honda CBR 600 RR ist auf sportliche Dynamik ausgelegt: Das Motorrad lässt sich in Kurven spürbar zielgerichtet bewegen, und das Gefühl von „direkter Rückmeldung“ ist ein typisches Merkmal. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt die CBR wie gemacht dafür, Linien sauber zu halten und das Tempo aus dem Kurvenausgang heraus zu steigern.
Die Suzuki V-Strom 1000 setzt dagegen stärker auf Stabilität und Komfort. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es Unebenheiten besser „wegsteckt“ und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Dadurch entsteht ein entspannteres Fahrgefühl – besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Asphaltbögen besteht. In engen Kurven kann die V-Strom ebenfalls überzeugen, aber sie spielt ihre Stärken eher dort aus, wo man nicht nur „sportlich“, sondern auch lang und abwechslungsreich unterwegs ist.
Bremsen und Fahrgefühl: Wie sicher fühlt es sich an?
Bremsen sind im Vergleich immer ein zentraler Punkt – und hier zeigt sich: Die CBR 600 RR ist auf sportliche Verzögerung ausgelegt. Das Ansprechverhalten und die Dosierbarkeit passen gut zu einem Fahrstil, der auf zügige Anbremszonen und dynamische Kurvenwechsel setzt. Wer gerne spät bremst und das Motorrad aktiv führt, wird die sportliche Abstimmung als Vorteil erleben.
Die V-Strom 1000 punktet dagegen mit einem insgesamt „tourentauglichen“ Sicherheitsgefühl. Die Bremsleistung ist so nutzbar, dass sie im Alltag zuverlässig wirkt – auch dann, wenn man nicht ständig am Limit fährt. Gerade auf längeren Strecken und bei wechselnder Belastung ist das ein Plus, weil es das Vertrauen in die Verzögerung erhöht, ohne dass man ständig an der Technik „arbeiten“ muss.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz, Komfort
Die Ergonomie ist bei diesem Vergleich ein entscheidender Faktor, weil sie den Unterschied zwischen „kurz sportlich“ und „lang komfortabel“ spürbar macht. Die Honda CBR 600 RR bietet eine sportliche Sitzposition. Das ist ideal, wenn das Ziel schnelle Runden, zügige Ausfahrten und eine direkte Verbindung zum Motorrad ist. Gleichzeitig kann diese Haltung auf längeren Strecken oder im Stadtverkehr anstrengender werden, vor allem, wenn man häufig stop-and-go fährt oder längere Zeit in einer festen Position bleibt.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist deutlich stärker auf Alltag und Reisen ausgelegt. Die Sitzposition wirkt entspannter, und das Motorrad ist darauf vorbereitet, dass man auch mehrere Stunden am Stück unterwegs ist. Dazu kommt der typische Tourer-Fokus auf Windschutz und eine insgesamt ruhigere Fahrweise. Das macht die V-Strom besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für die Wochenendrunde gedacht ist, sondern für den Alltag und für längere Touren.
Ausstattung und Einsatz: Was passt besser zu welchem Plan?
Bei der Honda CBR 600 RR steht das sportliche Fahrerlebnis im Vordergrund. Das Motorrad ist weniger „Allround-Tool“ und mehr „Sportgerät“, das seine Stärken ausspielt, wenn die Strecke kurvig ist und das Tempo hoch sein darf. Wer gerne plant, anbremsen, einlenken und wieder beschleunigen möchte, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist dagegen ein Motorrad, das sich für unterschiedliche Pläne eignet: Pendeln, längere Reisen, wechselnde Straßenqualität und auch mal eine Route, die nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Die V-Strom wirkt wie ein Motorrad, das man einfach „mitnehmen“ kann – ohne dass man jedes Mal neu überlegen muss, ob die Strecke zum Konzept passt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CBR 600 RR – Stärken
- Sportliches Handling mit direktem Fahrgefühl
- Drehzahlorientierte Kraftentfaltung für dynamische Fahrten
- Bremsen, die zu sportlicher Fahrweise passen
- Kurvenfokus und klare Linie für zügige Strecken
Honda CBR 600 RR – Schwächen
- Sportliche Ergonomie kann auf Dauer anstrengender sein
- Im eher gemütlichen Fahrmodus wirkt die Charakteristik weniger „von selbst“
- Weniger „Reise-Komfortfokus“ als bei typischen Tourern
Suzuki V-Strom 1000 – Stärken
- Komfort und Alltagstauglichkeit für lange Strecken
- Gleichmäßige Kraftnutzung im Alltag und auf Überlandfahrten
- Stabilität bei wechselnden Bedingungen
- Insgesamt entspannteres Fahrgefühl für Touren
Suzuki V-Strom 1000 – Schwächen
- Sportliche „Spitze“ wie bei einer Supersport-Philosophie ist weniger im Fokus
- Für maximal sportliche Kurvenarbeit fühlt sich die CBR oft unmittelbarer an
- Wer ausschließlich sportliche Dynamik sucht, könnte den Tourer-Charakter als weniger „rennstrecken-nah“ empfinden
Welche Entscheidung ist sinnvoll?
Die Wahl zwischen Honda CBR 600 RR und Suzuki V-Strom 1000 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird. Wer vor allem kurvige Strecken sucht, gerne sportlich beschleunigt und das Motorrad als aktives Sportgerät erleben möchte, findet in der CBR 600 RR die passendere Basis. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad sucht, das im Alltag und auf Reisen zuverlässig funktioniert, wird mit der V-Strom 1000 deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl für alle, die sportliche Dynamik priorisieren: präzises Handling, ein direktes Fahrgefühl und eine drehzahlorientierte Kraftentfaltung machen sie besonders stark auf kurvigen Strecken und bei zügigen Ausfahrten. Wer sich an einer sportlichen Sitzposition nicht stört und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier ein Supersport-Erlebnis, das Spaß macht und fordert.
Die Suzuki V-Strom 1000 passt dagegen besser zu Fahrern, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren suchen: komfortablere Ergonomie, ein insgesamt ruhigeres Fahrverhalten und eine Kraftnutzung, die sich im Alltag leichter dosieren lässt, machen sie zur stimmigen Wahl für lange Strecken und wechselnde Bedingungen. Wer nicht nur „schnell“, sondern vor allem entspannt und zuverlässig unterwegs sein möchte, trifft mit der V-Strom 1000 die passendere Entscheidung.