| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 14.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
- Komfort
- Präzision
- alltagstaugleicher Motor
- Durchzug
- Display
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.265 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.465 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 4-Takt 90 Grad | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
| Leistung | 107 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 408 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben Festsattel, radial ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!Fazit - was bleibt hängen
Wieder drängt sich der Gedanke auf: Warum eigentlich kennen dieses Bike so wenige Menschen? Suzuki selbst hält sich am Markt mit Neuheiten vornehm zurück, was man an den Marktanteilen deutlich ablesen kann. Schade, wirklich schade. Sie können es doch, denn dieses Mittelklasse-Adventure-Bike zeigt deutlich, dass die Japaner ein richtig gutes Bike, welches einen eigenen Charakter hat, auf die Beine stellen können.
Also ab zur Probefahrt. Beispielseise hier: Bergmann und Söhne in Tornesch haben uns das Testbike zur Verfügung gestellt.
Muss ja nicht gelb sein.
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Honda CBR 600 RR vs. Suzuki V-Strom 1050 XT – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Honda CBR 600 RR steht für kompromisslos sportliches Fahren: präzise, drehfreudig und auf Dynamik getrimmt. Die Suzuki V-Strom 1050 XT dagegen ist ein Adventure-Motorrad, das auf Alltag, Komfort und weite Strecken ausgelegt ist – mit einer Portion Gelassenheit, die auf langen Touren besonders spürbar wird. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt, damit die Entscheidung leichter fällt.
Grundcharakter: Sportlichkeit vs. Reiseorientierung
Die Honda CBR 600 RR ist klar im Supersport-Universum zuhause. Das Fahrgefühl ist direkt: Gasannahme und Lenkimpulse wirken wie aus einem Guss, und das Motorrad lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren. Wer gern dynamisch unterwegs ist, findet hier ein Bike, das sich schnell auf Tempo und Linie einstellen lässt.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist auf Alltagstauglichkeit und Langstrecke ausgelegt und fühlt sich auch dann wohl, wenn die Fahrt nicht nur aus engen Kurven besteht. Der Fokus liegt auf souveränem Vorankommen, gutem Windschutz und einem Fahrstil, der auch bei längeren Etappen entspannt bleibt.
Motor und Antrieb: Drehfreude vs. souveräne Durchzugskraft
Im Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied: Die CBR 600 RR setzt auf einen Motorcharakter, der besonders im sportlichen Bereich seine Stärken ausspielt. Das bedeutet: Wer die Drehzahl nutzt, bekommt ein sehr lebendiges Ansprechverhalten und ein Gefühl von Kontrolle bei zügigem Beschleunigen. Für Fahrten, bei denen häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird, wirkt das besonders harmonisch.
Die V-Strom 1050 XT ist dagegen auf Durchzug und gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Das macht sie attraktiv, wenn nicht jede Fahrt ein Training für die nächste Kurve sein soll, sondern wenn es eher um konstantes Tempo, entspanntes Gleiten und planbares Beschleunigen geht. Gerade bei wechselnden Streckenprofilen wirkt der Antrieb dadurch weniger „spitz“ und mehr „tragend“.
Was das in der Praxis bedeutet
Die CBR 600 RR belohnt einen aktiven Fahrstil: Gangwahl und Drehzahl spielen eine größere Rolle, um das volle Potenzial auszuschöpfen. Die V-Strom 1050 XT belohnt dagegen einen gleichmäßigen Rhythmus: Sie lässt sich auch ohne permanentes Hochdrehen zügig bewegen und bleibt dabei gutmütig im Alltag.
Fahrwerk und Handling: Präzision in Kurven vs. Stabilität auf Strecke
Beim Handling zeigt die CBR 600 RR ihre sportliche DNA. Das Motorrad wirkt agil und unterstützt schnelle Richtungswechsel. In Kurven vermittelt sie ein direktes Feedback, das das Vertrauen fördert – besonders dann, wenn die Strecke klare Linien vorgibt und der Fahrer bewusst „arbeitet“.
Die V-Strom 1050 XT zielt eher auf Stabilität und kontrollierte Ruhe. Das Fahrwerk ist so ausgelegt, dass es auch bei längeren Fahrten und wechselnden Untergründen souverän bleibt. Dadurch fühlt sich das Motorrad weniger wie ein reines Kurvenwerkzeug an, sondern eher wie ein zuverlässiger Reisebegleiter.
Stärken und Schwächen im Fahrgefühl
Stärken der CBR 600 RR: sehr präzises Einlenken, sportliches Kurvengefühl, hoher Spaßfaktor bei dynamischer Fahrweise.
Schwächen der CBR 600 RR: weniger Komfort-Fokus; die Sitzhaltung und das sportliche Setup sind nicht für jeden Fahrstil und jede Strecke ideal.
Stärken der V-Strom 1050 XT: ruhiger Geradeauslauf, angenehmeres Langstrecken-Feeling, vielseitiger Einsatz.
Schwächen der V-Strom 1050 XT: im Vergleich zur CBR weniger „spitz“ im Kurvenansatz; wer maximale Sportagilität sucht, wird eher woanders fündig.
Bremsen: Sportliche Verzögerung vs. kontrollierte Alltagsbremsleistung
Beide Motorräder sind auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die CBR 600 RR ist auf sportliche Anforderungen getrimmt: Beim harten Verzögern und bei häufigen Bremsimpulsen wirkt die Bremse besonders „direkt“ und unterstützt eine zügige Fahrweise. Das passt zu einem Motorrad, das oft im Bereich höherer Geschwindigkeiten und sportlicherer Manöver genutzt wird.
Die V-Strom 1050 XT setzt stärker auf berechenbare Bremsperformance im Alltag und auf Tour. Das bedeutet: Die Bremsen fühlen sich konsistent an, und das Motorrad bleibt auch bei längeren Fahrten gut kontrollierbar. Für wechselnde Bedingungen und unterschiedliche Fahrstile ist das ein großer Vorteil.
Komfort und Ergonomie: Sport-Sitzposition vs. Tourentauglichkeit
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Honda CBR 600 RR bringt eine sportliche Sitzposition mit, die den Fahrer näher an das Fahrgefühl heranholt. Das ist großartig, wenn die Fahrt auf Dynamik ausgelegt ist. Auf längeren Strecken kann die Haltung jedoch als weniger entspannend empfunden werden – vor allem dann, wenn der Fokus nicht auf „sportlich fahren“ liegt.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist deutlich stärker auf Komfort ausgelegt. Windschutz, Sitzhaltung und die insgesamt tourorientierte Auslegung sorgen dafür, dass längere Etappen weniger anstrengend werden. Gerade wenn der Alltag und Wochenendtouren zusammenkommen, spielt die V-Strom ihre Stärken aus.
Wind und Alltag
Während die CBR 600 RR eher für kurze bis mittlere sportliche Fahrten optimiert wirkt, ist die V-Strom 1050 XT für „mehr Kilometer am Stück“ gemacht. Wer häufig pendelt oder regelmäßig lange Strecken fährt, wird den Unterschied im Komfort spürbar merken.
Elektronik und Fahrmodi: Sport-Setup vs. Reise-Assistenz
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die CBR 600 RR unterstützt vor allem eine sportliche Fahrweise: Traktions- und Regelkonzepte sind darauf ausgelegt, die Dynamik kontrollierbar zu machen. Das hilft, wenn es zügig wird und die Reifen mehr leisten sollen.
Die V-Strom 1050 XT wirkt in der Elektronik stärker auf Vielseitigkeit und Tourenkomfort ausgelegt. Fahrmodi und Assistenzfunktionen sind so gedacht, dass sich das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anpassen lässt – von entspanntem Cruisen bis zu zügigerem Fahren.
Für wen passt welches Motorrad?
Honda CBR 600 RR: Ideal für sportliche Fahrer
Die Honda CBR 600 RR ist besonders passend, wenn der Fokus auf Kurvenperformance, sportlicher Beschleunigung und einem direkten Fahrgefühl liegt. Wer gern dynamisch fährt, die Drehzahl nutzt und das Motorrad als „Werkzeug“ für sportliche Ausfahrten betrachtet, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn der Komfort nicht im Mittelpunkt steht, ist die CBR genau dann stark, wenn die Fahrt Spaß machen soll.
Suzuki V-Strom 1050 XT: Ideal für Touren und Alltag
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist die bessere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit und Langstrecke wichtiger sind als maximale Sportagilität. Wer ein Motorrad sucht, das zuverlässig durch den Alltag kommt, auf Reisen souverän bleibt und dabei auch bei wechselnden Bedingungen kontrolliert fährt, findet in der V-Strom einen sehr passenden Begleiter. Das Motorrad wirkt weniger „auf den Punkt“ für die Rennstrecke, dafür aber deutlich „auf den Punkt“ für echte Touren.
Fazit:
Die Honda CBR 600 RR ist die richtige Wahl, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht: präzises Handling, ein lebendiger Motorcharakter und eine Brems- und Fahrwerksabstimmung, die einen aktiven Fahrstil unterstützt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Kurven und Beschleunigung bewusst genießen und bereit sind, dafür eine sportlichere Ergonomie in Kauf zu nehmen.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT passt besser, wenn das Motorrad vielseitig sein soll: Komfort, Stabilität auf Strecke und eine tourorientierte Gesamtwirkung machen sie zur idealen Option für Alltag und lange Fahrten. Wer ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt und nicht nur auf sportliche Manöver getrimmt ist, findet in der V-Strom den passenderen Kompromiss.
Kurz gesagt: CBR 600 RR für sportliche Ausfahrten mit Fokus auf Fahrgefühl – V-Strom 1050 XT für Touren, Alltag und entspanntes, kontrolliertes Vorankommen.