| UVP | 11.039 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- elastischer, drehfreudiger 4-Zylinder
- cooler Sound
- alltagsfreundliche Sitzposition
- sehr zugängliche Maschine, auch für Nicht-Sportler geeignet
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- bringt voll Laune!
- keine Fahrmodi
- QuickShifter nur gegen Aufpreis (208€)
- Display etwas in die Tage gekommen
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 208 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 46 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 12.000 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 314 | km |
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 41mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Vor allem bleibt hängen, dass die CBR ein alltagstaugliches Bike ist, was den Fahrspaß aber nicht im Geringsten mindert - im Gegenteil: Gerade weil die CBR so umgänglich ist, macht es einen Heidenspaß, mit ihr durch die Gegend zu sportlern. Davon einmal abgesehen finden wir sie außerdem richtig schön, wie fast alle Sportler. Jetzt verstehen wir auch, warum unsere YouTube-Nutzer uns seit Jahren in den Ohren liegen, wir mögen doch endlich mal die Honda CBR 650 R testen. Check, ham' wir gemacht, hat sich tatsächlich gelohnt, danke für den Tipp.Das Testbike wurde uns übrigens zur Verfügung gestellt von motofun, einem großen Honda-Händler aus Kaltenkirchen in der Nähe von Hamburg. Dort steht die CBR als Vorführer in schwarz und wartet auf Probefahrer. Nur zu, Nico und sein Team freuen sich auf Euren Besuch!
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Honda CBR 650 R vs. Benelli Leoncino Bobber 400: Motorradvergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig verschieden wirken, liegt das meist nicht nur am Design, sondern an der Philosophie dahinter. Die Honda CBR 650 R steht für sportliche Dynamik, klare Linien und ein Fahrgefühl, das auf zügiges Vorankommen ausgelegt ist. Die Benelli Leoncino Bobber 400 dagegen setzt auf den Bobber-Charakter: markante Optik, entspannteres Auftreten und ein Motor, der eher nach Stil und Alltagstauglichkeit klingt als nach Rennstrecken-Tempo.
Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerk, Ergonomie, Alltagstauglichkeit und Stärken/Schwächen beider Modelle? So wird schnell klar, welches Motorrad zu welchem Fahrprofil passt.
Grundidee und Charakter: Sportlich präzise vs. Bobber mit Haltung
Honda CBR 650 R: sportliche Ausrichtung
Die Honda CBR 650 R ist als sportlich orientiertes Motorrad gedacht. Das merkt man nicht nur am Look, sondern vor allem daran, wie sie sich im Fahrbetrieb anfühlt: Die Maschine wirkt zielgerichtet, die Linie bleibt stabil und das Motorrad lädt dazu ein, Kurven bewusst zu fahren. Wer gerne zügig unterwegs ist und dabei ein Motorrad möchte, das sich wie ein Werkzeug für dynamische Strecken verhält, findet hier eine klare Richtung.
Benelli Leoncino Bobber 400: Stil und entspannter Rhythmus
Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt dagegen die Bobber-Karte. Das bedeutet: weniger „Rennstrecke“, mehr „Road-Feeling“. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, wirken oft gelassener. Das Motorrad ist damit besonders interessant für alle, die optisch etwas Eigenes suchen und im Alltag gerne unkompliziert unterwegs sind.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der beiden Modelle geht es weniger um reine Zahlen, sondern um das, was daraus im Fahrbetrieb entsteht. Die Honda CBR 650 R ist darauf ausgelegt, Drehzahlen und Schub so zu nutzen, dass sportliches Fahren leichtfällt. Das Motorrad unterstützt zügiges Beschleunigen und macht es angenehm, bei Bedarf schnell Tempo aufzubauen.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt dagegen stärker auf einen Charakter, der sich für Stadtverkehr und Landstraßen gut anfühlt. Der Antrieb wirkt oft „direkter“ im Sinne von: Man kommt zügig voran, ohne ständig im oberen Drehzahlbereich unterwegs zu sein. Das kann im Alltag entspannter sein, während die Honda eher dazu animiert, das Potenzial über die Fahrweise auszuschöpfen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität in Kurven vs. souverän im Alltag
Honda CBR 650 R: präzises Kurvengefühl
Die CBR 650 R vermittelt ein sportliches Handling. In Kurven wirkt sie berechenbar, und das Motorrad unterstützt eine Linie, die man bewusst ansteuert. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich die Stärke: Das Fahrwerk und die Geometrie passen gut zusammen, sodass sich das Motorrad nicht „verliert“, wenn es dynamischer wird.
Benelli Leoncino Bobber 400: angenehm kontrolliert
Die Leoncino Bobber 400 ist nicht als kompromisslose Sportmaschine gedacht. Stattdessen liegt der Fokus auf einem kontrollierten, alltagstauglichen Fahrgefühl. Das Motorrad eignet sich gut für entspannte Touren und für Fahrten, bei denen Komfort und einfache Handhabung wichtiger sind als maximale Schräglagenperformance. In der Praxis bedeutet das: Das Motorrad bleibt handlich und wirkt nicht überfordert, wenn die Strecke weniger „sportlich“ ist.
Sitzposition und Ergonomie: sportlich aktiv vs. entspannt unterwegs
Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen zeigt sich in der Ergonomie. Die Honda CBR 650 R ist eher auf eine aktive Fahrhaltung ausgelegt. Das kann Vorteile haben, wenn man gerne „mit dem Motorrad arbeitet“ und die Arme/Schultern nicht komplett entlastet haben möchte. Für längere Fahrten ist das zwar oft noch gut machbar, aber wer sehr bequem sitzen will, merkt schneller, dass die CBR stärker auf sportliches Fahren optimiert ist.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 bietet dagegen eine Sitzposition, die häufig als entspannter empfunden wird. Das unterstützt den Alltag: Stadtverkehr, kurze Wege und gemütliche Landstraßenabschnitte lassen sich meist angenehmer fahren. Wer allerdings sehr sportlich und „aggressiv“ fahren möchte, könnte die Honda als klarer empfundenen Partner sehen.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Tempo
Beim Thema Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen Sport- und Bobber-Ansatz. Die Honda CBR 650 R ist darauf ausgelegt, auch bei zügiger Fahrweise ein hohes Maß an Vertrauen zu geben. Das wirkt sich besonders dann aus, wenn man häufiger aus Kurven heraus beschleunigt oder auf Landstraßen zügig unterwegs ist.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist ebenfalls solide, aber eher im Rahmen dessen, was man von einem alltagstauglichen Motorrad erwartet. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das genau richtig: ausreichend Reserven für den Alltag, ohne dass das Motorrad „sportlich überzogen“ wirkt. Wer jedoch regelmäßig sehr dynamisch fährt, wird die Honda als klaren Vorteil empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Touren
Im Alltag zählt vor allem, wie unkompliziert ein Motorrad im Alltag bleibt: Anfahren, Rangieren, Übersicht, Komfort und das Gefühl, nicht ständig „arbeiten“ zu müssen.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 punktet hier oft durch ihren entspannteren Charakter. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Pendelstrecken, kurze Ausfahrten und Fahrten, bei denen man nicht permanent auf sportliche Reaktion angewiesen ist. Dazu kommt der Bobber-Look, der im Stadtbild auffällt und dem Motorrad eine eigene Identität gibt.
Die Honda CBR 650 R kann ebenfalls im Alltag überzeugen, allerdings eher für Fahrerinnen und Fahrer, die auch im Alltag gerne zügig unterwegs sind. Wer das Motorrad als „Allrounder mit sportlichem Kern“ nutzt, wird die Stärken schnell merken: Stabilität, Antriebspower und ein Handling, das auch bei flotterem Tempo Spaß macht.
Design und Individualität: Wiedererkennung vs. sportliche Linie
Design ist natürlich Geschmackssache, aber es beeinflusst die Kaufentscheidung stark. Die Honda CBR 650 R wirkt modern, sportlich und „technisch“ – sie sieht nach Performance aus, bevor man überhaupt losfährt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 dagegen setzt auf den Bobber-Charakter: markant, eigenständig und oft mit einem Stil, der sich gut für Individualisierungen eignet.
Wer gerne Zubehör nutzt, Umbauten plant oder einfach ein Motorrad möchte, das optisch nicht nach „Standard“ aussieht, findet in der Benelli häufig den besseren Ausgangspunkt. Wer dagegen eine sportliche, klare Linie bevorzugt und ein Motorrad sucht, das auch ohne Umbauten nach „Fahren“ aussieht, liegt mit der Honda oft richtig.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda CBR 650 R
- Sportliches Fahrgefühl: Kurven und zügiges Fahren wirken besonders stimmig.
- Stabilität bei Tempo: Das Motorrad vermittelt Vertrauen, wenn es dynamischer wird.
- Aktive Ergonomie: Wer gerne „sportlich“ sitzt, bekommt ein passendes Setup.
Schwächen bzw. Grenzen der Honda CBR 650 R
- Weniger „entspannt“: Für sehr gemütliche Fahrten kann die sportliche Ausrichtung weniger passen.
- Fahrstilabhängig: Wer vor allem Komfort und Ruhe sucht, könnte die Benelli als angenehmer empfinden.
Stärken der Benelli Leoncino Bobber 400
- Bobber-Charakter: Optik und Haltung sind klar erkennbar.
- Alltagstauglichkeit: Für Stadt und entspannte Landstraßen wirkt das Motorrad oft besonders passend.
- Entspanntes Fahrgefühl: Nicht ständig auf sportliche Drehzahlen angewiesen.
Schwächen bzw. Grenzen der Benelli Leoncino Bobber 400
- Sportliche Ambitionen begrenzt: Für sehr dynamische Fahrweise ist die Honda meist im Vorteil.
- Ergonomie für „Sportfahrer“: Wer eine aktive, sportliche Haltung bevorzugt, könnte die Benelli weniger treffen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt stark davon ab, welche Art von Motorradspaß gesucht wird. Beide Modelle können im Alltag funktionieren, aber sie liefern unterschiedliche Schwerpunkte.
Honda CBR 650 R – ideal für
- Fahrerinnen und Fahrer, die sportlich fahren und Kurven dynamisch angehen möchten.
- Menschen, die ein Motorrad suchen, das bei zügigem Tempo stabil und berechenbar bleibt.
- Wer eine aktive Sitzposition mag und das Motorrad als „Fahrmaschine“ versteht.
Benelli Leoncino Bobber 400 – ideal für
- Fahrerinnen und Fahrer, die Stil und Alltagstauglichkeit priorisieren.
- Menschen, die gerne entspannt unterwegs sind und nicht ständig sportlich arbeiten wollen.
- Wer ein Motorrad möchte, das optisch auffällt und sich gut für Individualisierung eignet.
Fazit:
Die Honda CBR 650 R ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf sportlichem Fahren liegt: Kurvengefühl, Stabilität bei Tempo und ein Antrieb, der dynamisches Vorankommen unterstützt, machen sie besonders attraktiv für alle, die ihre Fahrten gerne zügig und aktiv gestalten. Wer ein Motorrad sucht, das auf der Landstraße und bei flotter Fahrweise besonders viel Spaß bringt, wird mit der Honda klarer glücklich.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 passt dagegen besser zu einem Fahrstil, der mehr Wert auf entspannte Alltagsfahrten und eine markante Optik legt. Ihr Charakter wirkt unkompliziert, der Look ist eigenständig und das Motorrad eignet sich hervorragend für Stadt, Pendeln und gemütliche Touren. Wer vor allem Stil, Komfort und ein stimmiges Gesamtgefühl im Alltag sucht, findet in der Benelli den passenderen Begleiter.