UVP 11.039 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
UVP 18.290 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Test des komfortablen Alltags-Sportlers CBR650R von Honda
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Ist die neue SuperSport eine kleine Panigale oder doch ein Sport-Tourer?
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Pro und Kontra

Pro:
  • elastischer, drehfreudiger 4-Zylinder
  • cooler Sound
  • alltagsfreundliche Sitzposition
  • sehr zugängliche Maschine, auch für Nicht-Sportler geeignet
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
  • bringt voll Laune!
Kontra:
  • keine Fahrmodi
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis (208€)
  • Display etwas in die Tage gekommen
Pro:
  • hervorragende Bremsen
  • extrem handlicher Kurvenräuber
  • leicht zugänglich
  • echter Duc-Sound
Kontra:
  • großer Wendekreis
  • Wärmeentwicklung an der rechten Seite

Abmessungen & Gewicht

Gewicht208kg
Radstand1.450mm
Länge2.120mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.150mm
Gewicht210kg
Radstand1.478mm
Länge2.119mm
Radstand1.478mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.155mm

Motor

Motor-BauartVierzylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum649ccm
Hub46mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum937ccm
Hub68mm
Bohrung94mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 12.000 U/Min
Drehmoment63 NM bei 9.500 U/Min
Höchstgeschw.197km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite314km
Leistung110 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite270km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 41mm (Federweg 108)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenDoppelschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17
RahmenbauartChrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen
Federung vorneÖhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenÖhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenAluminium-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszangen ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Vor allem bleibt hängen, dass die CBR ein alltagstaugliches Bike ist, was den Fahrspaß aber nicht im Geringsten mindert - im Gegenteil: Gerade weil die CBR so umgänglich ist, macht es einen Heidenspaß, mit ihr durch die Gegend zu sportlern. Davon einmal abgesehen finden wir sie außerdem richtig schön, wie fast alle Sportler. Jetzt verstehen wir auch, warum unsere YouTube-Nutzer uns seit Jahren in den Ohren liegen, wir mögen doch endlich mal die Honda CBR 650 R testen. Check, ham' wir gemacht, hat sich tatsächlich gelohnt, danke für den Tipp.
 
Das Testbike wurde uns übrigens zur Verfügung gestellt von motofun, einem großen Honda-Händler aus Kaltenkirchen in der Nähe von Hamburg. Dort steht die CBR als Vorführer in schwarz und wartet auf Probefahrer. Nur zu, Nico und sein Team freuen sich auf Euren Besuch!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.500€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2019
  • Farben: rot, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.
 
Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!

Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.890€
  • Gebraucht (4 Jahre alt): 9.500 €
  • Baujahre: 2017-2021
  • Farben: rot, weiß

MotorradTest.de auf YouTube

Honda CBR 650 R vs. Ducati Supersport 950 S: Vergleich für Alltag, Kurven und Anspruch

Wenn zwei Sportbikes aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide nach „Spaß“ aussehen, wird der Unterschied oft erst beim genaueren Hinsehen klar. Die Honda CBR 650 R steht für einen klaren, alltagstauglichen Sport-Ansatz: sportlich im Look, aber so gedacht, dass man sie auch außerhalb der perfekten Wochenendrunde gern bewegt. Die Ducati Supersport 950 S dagegen bringt mehr Charakter, mehr Premium-Anspruch und ein spürbar anderes Gesamtgefühl mit. Im Vergleich zeigt sich: Beide Maschinen wollen Kurven, aber sie liefern das Erlebnis auf unterschiedliche Art.

Grundidee: Fahrbarkeit vs. Ducati-Charakter

Honda CBR 650 R – sportlich, aber pragmatisch

Die Honda wirkt wie ein Sportbike, das den Alltag nicht als Störfaktor betrachtet. Die Sitzposition ist sportlich, bleibt aber so gestaltet, dass längere Fahrten nicht sofort in „nur noch kurz“ umkippen. Das Gesamtpaket zielt darauf, dass der Einstieg leichtfällt und man schnell ein gutes Gefühl für Gasannahme und Linie bekommt. Gerade wenn man ein Bike sucht, das nicht nur am Wochenende funktioniert, spielt die CBR ihre Stärken aus.

Ducati Supersport 950 S – mehr Anspruch, mehr Bühne

Die Ducati Supersport 950 S ist stärker auf das „Erlebnis“ ausgerichtet. Schon das Fahrgefühl wirkt präsenter: Der Motor und die Art, wie das Bike auf Lastwechsel reagiert, vermitteln mehr Spannung. Dazu kommt der Premium-Charakter im Gesamteindruck – von der Auslegung bis zur Art, wie sich die Maschine in den Rhythmus bringt. Wer gern spürt, dass ein Motorrad nicht nur transportiert, sondern fordert und belohnt, wird hier eher zuhause sein.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich, dass beide Bikes sportlich unterwegs sind, aber unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die Honda CBR 650 R wirkt im Alltag oft „linearer“ und dadurch leichter zu dosieren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, zügige Landstraßen und wechselnde Streckenprofile zusammenkommen. Die Ducati dagegen spielt ihre Stärken stärker in dem Moment aus, in dem man bewusst Gas gibt und das Motorrad in einen dynamischeren Modus bringt. Das Ansprechverhalten und die Art der Beschleunigung wirken emotionaler und „bühnenreifer“.

Wichtig ist dabei: Es geht nicht nur um reine Zahlen, sondern um die Frage, wie schnell man ein Tempo findet, das sich richtig anfühlt. Die Honda hilft dabei, zügig und entspannt zu fahren. Die Ducati lädt dazu ein, mehr aus dem Drehmoment zu holen und die Fahrt aktiver zu gestalten.

Fahrwerk und Handling: Linie halten oder Rhythmus finden

Beim Handling unterscheiden sich die Bikes spürbar in der Art, wie sie Kurven „mitmachen“. Die Honda CBR 650 R vermittelt ein sehr direktes, aber gutmütiges Gefühl. Sie unterstützt dabei, die Linie sauber zu halten und auch in wechselnden Situationen ruhig zu bleiben. Das ist ein Plus, wenn man nicht nur perfekte Bedingungen hat oder wenn man das Motorrad auch mal „einfach fahren“ möchte, ohne ständig an der Feineinstellung zu denken.

Die Ducati Supersport 950 S wirkt dagegen wie ein Motorrad, das stärker auf einen aktiven Fahrstil reagiert. Sie belohnt, wenn man früh plant, sauber einlenkt und die Maschine im richtigen Moment arbeiten lässt. Das kann auf kurvigen Strecken extrem viel Spaß machen – gleichzeitig ist es eher ein Bike für Fahrer, die Freude daran haben, das Setup und den eigenen Rhythmus bewusst zu nutzen.

Bremsen: Vertrauen in der Verzögerung

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen „sportlich alltagstauglich“ und „sportlich mit Premium-Fokus“. Die Honda CBR 650 R bietet eine Bremsleistung, die sich gut dosieren lässt und dadurch in vielen Alltagssituationen angenehm bleibt. Das reduziert Stress, weil man nicht ständig nachjustieren muss, um die richtige Verzögerung zu treffen.

Die Ducati Supersport 950 S zielt stärker auf kräftiges Ansprechen und ein deutliches Sicherheitsgefühl beim sportlichen Fahren. Gerade bei zügigen Anbremszonen und dynamischen Wechseln zwischen Beschleunigen und Verzögern wirkt die Ducati souveräner. Wer gern sportlich unterwegs ist, spürt hier schneller das „Mehr“.

Elektronik und Assistenz: Unterstützung vs. Fokus

Elektronik ist bei modernen Sportbikes längst mehr als nur „nice to have“. Im Vergleich fällt auf, dass die Ducati Supersport 950 S stärker auf ein Paket setzt, das das Fahren in verschiedenen Situationen unterstützt und dabei ein sehr stimmiges Gesamtbild ergibt. Das kann besonders dann helfen, wenn man das Motorrad nicht immer in identischen Bedingungen bewegt.

Die Honda CBR 650 R bleibt in der Auslegung oft etwas „geradliniger“. Das ist nicht negativ – im Gegenteil: Viele Fahrer schätzen, dass das Motorrad trotz moderner Technik nicht das Gefühl vermittelt, man müsse sich erst durch Menüs und Modi arbeiten. Dadurch wirkt die Honda häufig zugänglicher, gerade wenn man schnell losfahren möchte.

Sitzposition, Komfort und Alltag: Wer fährt wie lange?

Bei Sportbikes entscheidet sich der Alltagseindruck oft an Kleinigkeiten: Sitzhöhe, Kniewinkel, Lenkerposition und wie gut das Bike auf längere Strecken „mitgeht“. Die Honda CBR 650 R ist hier klar im Vorteil, wenn der Fokus auf vielseitiger Nutzung liegt. Sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man auch unter der Woche gern bewegt – ohne dass man nach kurzer Zeit das Bedürfnis nach „mehr Komfort“ hat.

Die Ducati Supersport 950 S ist ebenfalls alltagstauglich, aber die Ausrichtung wirkt stärker auf sportliche Ausfahrten. Das heißt: Wer häufig lange Strecken fährt, wird die Ducati lieben, wenn man die sportliche Haltung bewusst akzeptiert. Wer dagegen eher entspannt unterwegs sein möchte, findet in der Honda meist den leichteren Einstieg.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda CBR 650 R – Stärken

  • Alltagstaugliche Sportlichkeit: sportlicher Look und Fahrgefühl, ohne den Alltag zu verkomplizieren.
  • Leichtes Handling: unterstützt eine ruhige Linienführung und macht das Fahren unkompliziert.
  • Gut dosierbares Gesamtpaket: Bremsen und Antrieb lassen sich angenehm kontrollieren.

Honda CBR 650 R – Schwächen

  • Weniger „Premium-Emotion“: Wer vor allem das besondere Ducati-Gefühl sucht, bekommt das hier weniger intensiv.
  • Sportlicher Anspruch eher moderat: Für sehr ambitionierte Fahrer kann die Ducati in der Dynamik mehr Reiz bieten.

Ducati Supersport 950 S – Stärken

  • Mehr Charakter: Motor und Gesamtgefühl wirken präsenter und emotionaler.
  • Sportlicheres Setup: unterstützt aktives Fahren und belohnt dynamische Fahrweise.
  • Elektronik als Fahrassistenz: trägt spürbar zum souveränen Gefühl bei.

Ducati Supersport 950 S – Schwächen

  • Anspruch an den Fahrer: Wer eher entspannt fährt, muss sich stärker auf die sportliche Auslegung einstellen.
  • Komfort-Fokus nicht im Vordergrund: für lange, gemütliche Strecken wirkt die Honda oft entspannter.

Für wen passt welches Bike?

Die Honda CBR 650 R ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich vielseitig einsetzen lässt: Pendeln, Touren, spontane Ausfahrten und gelegentlich sportliche Strecken – ohne dass man jedes Mal das Gefühl hat, man müsse „auf Sport“ umschalten. Sie ist eine sehr gute Wahl, wenn ein ausgewogenes Verhältnis aus Fahrbarkeit, Kontrolle und unkompliziertem Handling wichtiger ist als maximaler Premium-Drive.

Die Ducati Supersport 950 S passt vor allem dann, wenn der Fokus stärker auf dem besonderen Fahrgefühl liegt: mehr Dynamik, mehr Präsenz und ein Motorrad, das sportliches Fahren spürbar unterstützt. Wer gern aktiv fährt, Kurven bewusst ansteuert und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, findet hier eine Maschine, die genau dafür gemacht wirkt.

Fazit:

Wer ein Sportbike sucht, das im Alltag leicht zu bewegen ist und dabei sportlich bleibt, liegt mit der Honda CBR 650 R meist richtig. Sie punktet mit unkompliziertem Handling, gut dosierbarer Brems- und Antriebscharakteristik und einer Sitzposition, die auch längere Fahrten angenehmer macht. Die Ducati Supersport 950 S ist die bessere Wahl, wenn mehr Emotion und ein deutlich sportlicheres Gesamtgefühl im Vordergrund stehen. Sie wirkt präsenter, belohnt aktives Fahren und vermittelt schneller das Gefühl, dass das Motorrad nicht nur „funktioniert“, sondern bewusst fordert und dabei souverän unterstützt. Kurz gesagt: Honda für den vielseitigen, entspannten Sport-Einsatz – Ducati für Fahrer, die das sportliche Erlebnis stärker in den Mittelpunkt stellen.

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