| UVP | 11.039 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- elastischer, drehfreudiger 4-Zylinder
- cooler Sound
- alltagsfreundliche Sitzposition
- sehr zugängliche Maschine, auch für Nicht-Sportler geeignet
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- bringt voll Laune!
- keine Fahrmodi
- QuickShifter nur gegen Aufpreis (208€)
- Display etwas in die Tage gekommen
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 208 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 46 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 12.000 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 314 | km |
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 41mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Vor allem bleibt hängen, dass die CBR ein alltagstaugliches Bike ist, was den Fahrspaß aber nicht im Geringsten mindert - im Gegenteil: Gerade weil die CBR so umgänglich ist, macht es einen Heidenspaß, mit ihr durch die Gegend zu sportlern. Davon einmal abgesehen finden wir sie außerdem richtig schön, wie fast alle Sportler. Jetzt verstehen wir auch, warum unsere YouTube-Nutzer uns seit Jahren in den Ohren liegen, wir mögen doch endlich mal die Honda CBR 650 R testen. Check, ham' wir gemacht, hat sich tatsächlich gelohnt, danke für den Tipp.Das Testbike wurde uns übrigens zur Verfügung gestellt von motofun, einem großen Honda-Händler aus Kaltenkirchen in der Nähe von Hamburg. Dort steht die CBR als Vorführer in schwarz und wartet auf Probefahrer. Nur zu, Nico und sein Team freuen sich auf Euren Besuch!
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
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Honda CBR 650 R vs Harley-Davidson Street Bob: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so klar unterschiedliche Philosophie mitbringen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CBR 650 R steht für sportliches Fahren, präzises Handling und eine moderne, straighte Optik. Die Harley-Davidson Street Bob dagegen verkörpert den klassischen Cruiser-Charakter: kraftvoller Auftritt, entspannteres Fahrgefühl und ein Sound, der nicht nur gehört, sondern spürbar ist. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Art, Motorrad zu fahren – nicht nur nach einem Modell.
Grundidee: Sportlichkeit vs. Cruiser-Feeling
Honda CBR 650 R: sportlich gedacht
Die CBR 650 R ist darauf ausgelegt, Kurven dynamisch zu nehmen und sich im Alltag trotzdem nicht wie ein reines Rennstrecken-Motorrad anzufühlen. Das Konzept zielt auf ein agiles Fahrverhalten: Das Motorrad wirkt leichtfüßig, reagiert zügig auf Lenkimpulse und vermittelt das Gefühl, dass man das Tempo aktiv gestalten kann. Gerade auf Landstraßen macht das einen großen Teil des Reizes aus.
Harley-Davidson Street Bob: entspannt, aber präsent
Die Street Bob ist weniger auf „schnell und präzise“ getrimmt, sondern auf „kraftvoll und souverän“. Der Cruiser-Ansatz zeigt sich in der Sitzposition und im Fahrgefühl: Man sitzt eher aufrecht, die Beine sind anders positioniert als bei einem Sportbike, und das Motorrad lädt dazu ein, den Fahrtakt ruhiger zu gestalten. Dabei bleibt die Street Bob nicht träge – sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man nicht ständig am Limit der Dynamik fährt, sondern mit Drehmoment und Charakter arbeitet.
Motorcharakter und Ansprechverhalten im Vergleich
Im Alltag ist der größte Unterschied meist nicht die reine Leistung, sondern wie sich die Leistung anfühlt. Die CBR 650 R wirkt im Vergleich oft „direkter“: Gasbefehle werden zügig umgesetzt, und das Motorrad unterstützt ein sportliches Fahrprofil. Das macht sie attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen aus Kurven heraus oder zügiges Überholen zum Fahralltag gehört.
Die Street Bob spielt dagegen stärker mit dem Gefühl von Drehmoment und dem typischen Cruiser-Drive. Das Ansprechverhalten wirkt weniger wie ein „Sportbike-Impuls“, sondern eher wie ein gleichmäßiger Schub, der sich kultiviert anfühlt, sobald man im passenden Drehzahlbereich unterwegs ist. Wer gerne mit einem souveränen Rhythmus fährt, statt ständig zu arbeiten, wird die Charakteristik schnell schätzen.
Sitzposition und Ergonomie: Wie sich das Fahren anfühlt
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie das Fahrgefühl über längere Strecken stark prägt. Die CBR 650 R bringt eine sportlichere Haltung mit, die den Oberkörper näher Richtung Fahrdynamik ausrichtet. Das ist ein Plus, wenn man das Motorrad aktiv bewegt und Kurven „mitlenkt“. Nachteil kann sein, dass die Haltung auf sehr langen Strecken oder im dichten Stadtverkehr weniger entspannend wirkt – vor allem, wenn man empfindlich auf sportliche Geometrien reagiert.
Die Street Bob bietet eine eher cruiser-typische Sitzposition. Das wirkt im Stadtverkehr oft angenehm, weil man aufrechter sitzt und die Arme weniger „arbeiten“ müssen. Gleichzeitig ist die Haltung weniger auf maximalen Kurvenangriff ausgelegt. Wer häufig sehr sportlich fährt, könnte sich bei schnellen Richtungswechseln weniger „eingebettet“ fühlen als auf einem Sportbike.
Handling, Lenkgefühl und Fahrwerk: Stärken und Grenzen
Honda CBR 650 R: präzise und kontrolliert
Beim Handling zeigt die CBR 650 R ihre sportliche Ausrichtung. Das Motorrad lässt sich in der Regel gut einlenken, unterstützt zügige Linienwechsel und vermittelt ein klares Feedback. In Kombination mit einem Fahrwerk, das auf Dynamik ausgelegt ist, entsteht ein Gefühl von Kontrolle – besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist. Die Stärke liegt darin, dass man das Tempo steigern kann, ohne dass das Motorrad „aus dem Konzept“ gerät.
Als Schwäche kann sich ergeben, dass das sportliche Setup weniger verzeiht, wenn man sehr entspannt unterwegs sein möchte. Wer lange Strecken mit wenig Aktivität fahren will, empfindet die sportliche Ausrichtung manchmal als weniger komfortabel.
Harley-Davidson Street Bob: souverän statt hektisch
Die Street Bob wirkt im Vergleich oft ruhiger im Bewegungsablauf. Das Motorrad steht nicht im Fokus, jede Lenkbewegung maximal „spitz“ zu beantworten, sondern eher, die Fahrt stabil und kraftvoll zu tragen. Dadurch fühlt sich das Fahren häufig gelassener an. Auf Strecken, auf denen man nicht ständig Tempo und Linie neu erfinden muss, spielt die Street Bob ihre Stärken besonders gut aus.
Grenzen zeigt sich vor allem dann, wenn sehr sportliche Manöver gefragt sind. In engen Kurven oder bei aggressivem Fahrstil kann das cruisertypische Setup weniger „sportlich“ wirken als bei einer CBR. Das ist kein Qualitätsmangel, sondern eine andere Prioritätensetzung.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Beide Motorräder sind für den Alltag ausgelegt, aber sie vermitteln das Sicherheitsgefühl unterschiedlich. Die CBR 650 R wirkt tendenziell so, als würde sie Brems- und Fahrdynamik eng koppeln: Man kann das Motorrad im sportlichen Kontext gut dosieren und bleibt dabei im Flow. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig aus zügigen Situationen verzögert oder in Kurvenbereichen bremst.
Die Street Bob setzt eher auf ein souveränes, gut kontrollierbares Verzögern, das zum Cruiser-Charakter passt. Wer vorausschauend fährt und das Motorrad nicht ständig am Limit bewegt, bekommt ein stimmiges Gesamtpaket. Bei sehr sportlichen Anforderungen kann die CBR jedoch das „feinere“ Gefühl liefern, weil das Gesamtkonzept stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt ist.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reisen
Im Stadtverkehr zählt vor allem Übersicht, Komfort und die Art, wie das Motorrad im Stop-and-go reagiert. Die Street Bob punktet hier oft durch die entspanntere Sitzhaltung und das gelassene Fahrgefühl. Außerdem passt der Cruiser-Charakter gut zu kurzen Wegen, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte.
Die CBR 650 R ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich im Stadtverkehr stärker nach „Fahren mit Ziel“ an. Wer gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv nutzt, wird das mögen. Wer dagegen vor allem entspannt pendelt, kann die sportlichere Haltung als etwas weniger komfortabel empfinden.
Auf Landstraßen zeigt sich der Unterschied besonders deutlich: Die CBR 650 R lädt zu dynamischen Kurvenfahrten ein und unterstützt ein sportliches Tempo. Die Street Bob eignet sich hervorragend für längere Ausfahrten mit Charakter – weniger als „Kurvenjagd“, mehr als „Fahrt genießen“.
Design und Image: Zwei Welten, zwei Zielgruppen
Optik ist natürlich Geschmackssache, aber sie beeinflusst auch die Erwartung an das Motorrad. Die CBR 650 R wirkt modern, sportlich und technisch. Sie passt zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das sich wie ein Werkzeug für Dynamik anfühlt.
Die Street Bob wirkt klassisch, markant und „präsent“. Sie passt zu Fahrern, die nicht nur von A nach B wollen, sondern die Fahrt als Erlebnis sehen. Der Cruiser-Style ist dabei nicht nur Optik, sondern Teil des Gesamterlebnisses.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CBR 650 R – Stärken
- Sportliches, agiles Handling mit gutem Feedback
- Direktes Ansprechverhalten, das dynamisches Fahren unterstützt
- Stimmiges Gesamtpaket für Kurven und zügige Strecken
Honda CBR 650 R – Schwächen
- Sportlichere Sitzposition kann auf langen Strecken weniger entspannend sein
- Weniger „Cruiser-entspannt“, wenn der Fokus auf Gelassenheit liegt
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Gelassenes Fahrgefühl mit cruiser-typischer Ergonomie
- Charakterstarker Antrieb, der souverän wirkt
- Stark für Ausfahrten, bei denen das Erlebnis im Vordergrund steht
Harley-Davidson Street Bob – Schwächen
- Weniger auf maximal sportliche Manöver ausgelegt
- Für Fahrer, die sehr „sportlich präzise“ suchen, kann das Setup weniger passend wirken
Welche Wahl passt besser? Kaufberatung nach Fahrprofil
Wenn die Priorität auf Kurvenperformance, präzisem Handling und einem Motorrad liegt, das dynamisches Fahren belohnt, ist die Honda CBR 650 R die naheliegendere Wahl. Sie passt besonders zu Fahrern, die gerne zügig unterwegs sind, das Motorrad aktiv bewegen und ein sportliches Gesamtgefühl suchen.
Wenn dagegen der Fokus auf entspanntem Cruisen, charaktervollem Fahrgefühl und einer Sitzposition liegt, die im Alltag angenehm ist, dann ist die Harley-Davidson Street Bob die bessere Entscheidung. Sie eignet sich besonders für Menschen, die das Motorrad als Lifestyle und Erlebnis sehen und längere Strecken mit Ruhe und Präsenz genießen möchten.
Fazit:
Die Honda CBR 650 R ist die Wahl für alle, die ein sportlich präzises Motorrad suchen: dynamisches Ansprechverhalten, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das Kurven und zügige Strecken besonders attraktiv macht. Wer häufig aktiv fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für Fahrspaß versteht, wird hier schnell zuhause sein. Die Harley-Davidson Street Bob punktet dagegen mit Cruiser-Charakter: entspannter Ergonomie, souveränem Drehmomentgefühl und einem Gesamtpaket, das Ausfahrten besonders stimmig macht. Wer eher gelassen unterwegs ist, den Sound und das klassische Auftreten liebt und das Motorrad vor allem als Erlebnis nutzt, trifft mit der Street Bob die passendere Wahl. Kurz gesagt: Sportliche Dynamik und Präzision führen zur CBR 650 R, entspanntes Cruisen mit Charakter zur Street Bob.