| UVP | 11.039 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- elastischer, drehfreudiger 4-Zylinder
- cooler Sound
- alltagsfreundliche Sitzposition
- sehr zugängliche Maschine, auch für Nicht-Sportler geeignet
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- bringt voll Laune!
- keine Fahrmodi
- QuickShifter nur gegen Aufpreis (208€)
- Display etwas in die Tage gekommen
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 208 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 46 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 12.000 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 314 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 41mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Vor allem bleibt hängen, dass die CBR ein alltagstaugliches Bike ist, was den Fahrspaß aber nicht im Geringsten mindert - im Gegenteil: Gerade weil die CBR so umgänglich ist, macht es einen Heidenspaß, mit ihr durch die Gegend zu sportlern. Davon einmal abgesehen finden wir sie außerdem richtig schön, wie fast alle Sportler. Jetzt verstehen wir auch, warum unsere YouTube-Nutzer uns seit Jahren in den Ohren liegen, wir mögen doch endlich mal die Honda CBR 650 R testen. Check, ham' wir gemacht, hat sich tatsächlich gelohnt, danke für den Tipp.Das Testbike wurde uns übrigens zur Verfügung gestellt von motofun, einem großen Honda-Händler aus Kaltenkirchen in der Nähe von Hamburg. Dort steht die CBR als Vorführer in schwarz und wartet auf Probefahrer. Nur zu, Nico und sein Team freuen sich auf Euren Besuch!
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CBR 650 R vs Husqvarna 701 Supermoto: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick komplett unterschiedliche Welten repräsentieren, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CBR 650 R steht für sportliche Straßen-DNA: klare Linien, eine aufgeräumte Ergonomie und ein Motor, der sich souverän und berechenbar anfühlt. Die Husqvarna 701 Supermoto dagegen ist ein Statement für alle, die mehr Agilität, mehr Temperament und ein deutlich „freieres“ Fahrgefühl suchen – mit dem Charakter eines Einzylinders und einer Supermoto-typischen Portion Unruhe, die aber genau deshalb so viel Spaß macht.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag und auf der Strecke bemerkbar machen. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegeneinander abgewogen – damit die Entscheidung leichter fällt.
Grundcharakter: Sportliche Straße vs. Supermoto-Temperament
Honda CBR 650 R: kontrolliert, sportlich, alltagstauglich
Die Honda CBR 650 R wirkt wie ein Motorrad, das man gerne „einfach fährt“. Der Motor und die Abstimmung zielen auf einen flüssigen, gut dosierbaren Vortrieb. Gerade auf der Landstraße fühlt sich das Zusammenspiel aus Gasannahme, Getriebe und Fahrwerk harmonisch an. Das macht die Maschine besonders attraktiv, wenn sportliches Fahren Spaß macht, aber nicht in Stress ausarten soll.
Husqvarna 701 Supermoto: direkt, lebendig, kompromisslos
Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen deutlich impulsiver. Der Einzylinder liefert spürbar mehr „Punch“ in bestimmten Drehzahlbereichen und sorgt für ein Fahrgefühl, das man nicht mit einem klassischen Reihenvierzylinder verwechseln würde. Dazu kommt die Supermoto-typische Geometrie: Das Motorrad reagiert schnell auf Lenkimpulse und wirkt dadurch besonders agil – manchmal sogar so, dass man sich erst an die Lebendigkeit gewöhnen muss.
Motor & Kraftentfaltung: Wie sich die Unterschiede im Fahren zeigen
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich der größte Unterschied: Die CBR 650 R ist auf gleichmäßige Performance und gut nutzbare Drehzahlen ausgelegt. Die Husqvarna 701 Supermoto hingegen spielt ihre Stärken dort aus, wo der Einzylinder besonders präsent ist: beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven und beim dynamischen Wechsel zwischen Schub und Schubpause.
In der Praxis bedeutet das: Wer häufig moderat unterwegs ist, viel im Stadtverkehr steht oder Touren mit wechselndem Tempo fährt, profitiert von der berechenbaren Art der Honda. Wer dagegen gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, also Gasstellung und Fahrwerk aktiv nutzt, wird an der Husqvarna mehr unmittelbare Rückmeldung bekommen.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Honda: ruhigeres Setup für flüssige Linien
Die Honda CBR 650 R vermittelt ein Gefühl von Stabilität. Gerade bei zügiger Fahrt auf der Landstraße hilft das dabei, die Linie sauber zu halten. Das Fahrwerk wirkt so abgestimmt, dass es nicht ständig „nachfragt“, sondern eher mitfährt. Dadurch wird das Motorrad besonders interessant für Fahrer, die sportlich unterwegs sind, aber nicht jedes Detail ständig korrigieren möchten.
Husqvarna: schnelle Reaktion, mehr Gefühl für den Untergrund
Die Husqvarna 701 Supermoto ist spürbar direkter. Bei Richtungswechseln und in engen Kurven wirkt sie wie ein Motorrad, das sofort antwortet. Das ist ein klarer Vorteil, wenn Kurvenfahrten, Kehren und wechselnde Streckenabschnitte im Fokus stehen. Gleichzeitig kann das Setup – je nach Fahrstil und Untergrund – etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen, weil die Maschine lebendiger arbeitet.
Sitzposition & Ergonomie: Sportlich bequem oder supermoto-nah
Auch die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Honda ist sportlich, aber in der Regel so gestaltet, dass längere Fahrten nicht sofort unangenehm werden. Die Husqvarna fühlt sich dagegen stärker nach „Fahren mit dem Motorrad“ an: aufrechter, aktiver und oft näher an dem, was man von Supermoto-typischen Fahrstilen kennt.
Wer häufig pendelt oder Touren plant, wird die Honda meist als entspannter wahrnehmen. Wer dagegen gerne dynamisch fährt und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt bei der Husqvarna mehr „Mitmach“-Charakter.
Bremsen & Fahrstabilität: Vertrauen in der Verzögerung
Beim Thema Bremsen geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um das Gefühl: Die Honda wirkt tendenziell so, als würde sie Verzögerung sehr kontrolliert dosieren lassen. Das hilft besonders in Situationen, in denen man häufig bremsen muss oder in denen der Untergrund nicht immer perfekt ist.
Die Husqvarna kann beim harten Verzögern und in schnellen Wechseln ebenfalls überzeugen, verlangt aber – durch den Charakter des Motorrads und die Art, wie es sich bewegt – oft etwas mehr Fahrgefühl. Wer dieses Gefühl hat, wird die Bremsleistung als sehr direkt wahrnehmen. Wer eher entspannt fährt, schätzt an der Honda die „einfachere“ Handhabung.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „zwischen den Welten“
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad im Alltag funktioniert: Startverhalten, Wärmeentwicklung, Handlichkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten und die Frage, wie schnell man sich wohlfühlt. Die Honda CBR 650 R ist hier oft im Vorteil, weil sie sportlich wirkt, aber nicht unnötig fordernd ist. Sie passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ will.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen eher ein Motorrad für Menschen, die auch im Alltag gerne Abwechslung suchen: kurze Wege, spontane Ausfahrten, Strecken mit schlechterem Belag oder einfach das Gefühl, dass das Motorrad nicht „nur“ ein Fortbewegungsmittel ist. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist, kann die Husqvarna als lebendiger erleben – das ist nicht automatisch ein Nachteil, aber es ist ein anderer Anspruch.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Honda CBR 650 R – Stärken
- Berechenbares Fahrverhalten für sportliche, aber entspannte Fahrten.
- Harmonische Abstimmung aus Motor, Getriebe und Fahrwerk.
- Gute Alltagstauglichkeit für Pendeln und Touren.
- Sportliches Auftreten ohne ständige „Grenzarbeit“.
Honda CBR 650 R – Schwächen
- Wer maximale „Unmittelbarkeit“ und Einzylinder-Charakter sucht, findet bei der Honda weniger rohe Direktheit.
- Für sehr enge, supermoto-typische Fahrstile wirkt die Honda weniger „spielend“ als die Husqvarna.
Husqvarna 701 Supermoto – Stärken
- Sehr lebendiges Fahrgefühl mit spürbarer Einzylinder-Charakteristik.
- Agiles Handling für Kurven, Richtungswechsel und dynamische Passagen.
- Mehr „Spaßfaktor“ bei spontanen Ausfahrten und wechselndem Untergrund.
- Supermoto-Feeling auch abseits klassischer Straßenroutine.
Husqvarna 701 Supermoto – Schwächen
- Das Motorrad kann je nach Fahrstil und Streckenprofil mehr Aufmerksamkeit verlangen.
- Für Fahrer, die vor allem Komfort und Ruhe suchen, wirkt die Honda oft „einfacher“.
Welche Maschine ist die bessere Wahl?
Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die Honda CBR 650 R ist die passendere Wahl, wenn sportliche Fahrten auf der Straße im Vordergrund stehen und das Motorrad dabei zuverlässig, kontrolliert und angenehm zu fahren sein soll. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind, aber nicht ständig mit dem Motorrad „verhandeln“ möchten.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem direkt, agil und emotional sein soll. Wer Kurven liebt, Richtungswechsel mag und ein Motorrad sucht, das sich nicht wie ein reines Straßenwerkzeug anfühlt, wird mit der Husqvarna sehr wahrscheinlich mehr Begeisterung erleben.
Typische Käuferprofile
- Honda CBR 650 R: ideal für sportliche Alltagsfahrer, Tourenmenschen und alle, die ein harmonisches Gesamtpaket suchen.
- Husqvarna 701 Supermoto: ideal für Kurvenfans, Einzylinder-Liebhaber und Fahrer, die Agilität und Charakter über „Ruhe“ stellen.
Fazit:
Die Honda CBR 650 R ist die bessere Wahl für alle, die ein sportliches Motorrad für Straße und Alltag suchen, das sich berechenbar anfühlt und bei wechselndem Tempo zuverlässig mitgeht. Wer Wert auf harmonische Abstimmung, entspannteres Handling und ein „einfach gutes“ Fahrgefühl legt, wird mit der Honda sehr zufrieden sein. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die Touren mögen und sportlich fahren, ohne ständig gefordert zu werden.
Die Husqvarna 701 Supermoto gewinnt dagegen, wenn Fahrspaß vor allem aus Direktheit, Agilität und dem lebendigen Einzylinder-Charakter entsteht. Wer Kurven dynamisch angeht, Richtungswechsel liebt und das Motorrad gerne aktiv bewegt, bekommt mit der Husqvarna mehr unmittelbare Rückmeldung und mehr „Motorrad-Feeling“. Kurz gesagt: Honda für kontrollierte Sportlichkeit, Husqvarna für temperamentvolle Agilität.