UVP 11.039 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
UVP 17.490 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Test des komfortablen Alltags-Sportlers CBR650R von Honda
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Sandkasten-Spieler
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Pro und Kontra

Pro:
  • elastischer, drehfreudiger 4-Zylinder
  • cooler Sound
  • alltagsfreundliche Sitzposition
  • sehr zugängliche Maschine, auch für Nicht-Sportler geeignet
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
  • bringt voll Laune!
Kontra:
  • keine Fahrmodi
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis (208€)
  • Display etwas in die Tage gekommen
Pro:
  • Motor
  • Wertigkeit
  • Fahrwerk
  • Display / Bedienung
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht208kg
Radstand1.450mm
Länge2.120mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.150mm
Gewicht237kg
Radstand1.525mm
Länge2.223mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.295mm

Motor

Motor-BauartVierzylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum649ccm
Hub46mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum1.203ccm
Hub74mm
Bohrung102mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 12.000 U/Min
Drehmoment63 NM bei 9.500 U/Min
Höchstgeschw.197km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite314km
Leistung123 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment118 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.193km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite220km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 41mm (Federweg 108)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenDoppelschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenSachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszangen ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Vor allem bleibt hängen, dass die CBR ein alltagstaugliches Bike ist, was den Fahrspaß aber nicht im Geringsten mindert - im Gegenteil: Gerade weil die CBR so umgänglich ist, macht es einen Heidenspaß, mit ihr durch die Gegend zu sportlern. Davon einmal abgesehen finden wir sie außerdem richtig schön, wie fast alle Sportler. Jetzt verstehen wir auch, warum unsere YouTube-Nutzer uns seit Jahren in den Ohren liegen, wir mögen doch endlich mal die Honda CBR 650 R testen. Check, ham' wir gemacht, hat sich tatsächlich gelohnt, danke für den Tipp.
 
Das Testbike wurde uns übrigens zur Verfügung gestellt von motofun, einem großen Honda-Händler aus Kaltenkirchen in der Nähe von Hamburg. Dort steht die CBR als Vorführer in schwarz und wartet auf Probefahrer. Nur zu, Nico und sein Team freuen sich auf Euren Besuch!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.500€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2019
  • Farben: rot, schwarz

Es geht ohne Scrambler

Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.

Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.

Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.

Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 13.500€
  • Baujahre: seit 2019
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot/grau; silber/schwarz

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Honda CBR 650 R vs. Indian FTR 1200 Sport – welcher Charakter passt besser?

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide „Straße“ im Fokus haben, aber ganz unterschiedliche Konzepte verfolgen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CBR 650 R steht für sportliche Klarheit: ein agiles Setup, das Kurven und zügiges Fahren belohnt. Die Indian FTR 1200 Sport dagegen wirkt wie ein Statement. Sie verbindet moderne Leistung mit einem Look, der an Scrambler- und Flat-Track-Ästhetik erinnert, und liefert dabei ein Fahrgefühl, das oft mehr „Kraft und Kontrolle“ als „Feinschliff und Leichtigkeit“ vermittelt.

Im Folgenden geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte beider Modelle im Alltag und auf der Strecke zueinander verhalten: Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und die Frage, welches Motorrad sich für welchen Fahrstil wirklich besser anfühlt.

Grundcharakter: sportlich präzise vs. markant-stämmig

Honda CBR 650 R: sportliche Linie mit Alltagstauglichkeit

Die Honda CBR 650 R ist ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Die Kombination aus Motorverhalten und Fahrwerksabstimmung zielt darauf, dass sich das Bike in Kurven sauber auf Linie bringen lässt. Die aufgelisteten Werte deuten auf ein Setup hin, das eher auf kontrollierte Dynamik als auf rohe Wucht setzt. Das macht die CBR 650 R besonders interessant, wenn häufig Stadtverkehr, zügige Landstraßen und gelegentliche Ausflüge zusammenkommen.

Indian FTR 1200 Sport: kräftiger Auftritt und souveräne Kontrolle

Die Indian FTR 1200 Sport spielt dagegen in einer anderen Liga, zumindest vom Eindruck her. Die aufgelisteten Werte zeigen ein Motorrad, das mehr „Substanz“ mitbringt: mehr Drehmoment-Charakter, ein spürbar anderes Leistungsgefühl und ein Fahrwerk, das auf Stabilität und Durchzug ausgelegt wirkt. Wer gerne mit Schwung aus Kurven herausfährt und dabei ein Motorrad möchte, das sich nicht klein macht, sondern präsent bleibt, findet hier eine klare Ansage.

Motor und Antrieb: wie sich die Werte im Fahrgefühl übersetzen

Beim Vergleich der Motor- und Antriebsdaten fällt auf: Die CBR 650 R wirkt wie ein Motorrad, das seine Stärke besonders im „sportlichen Bereich“ ausspielt. Die Indian FTR 1200 Sport dagegen setzt stärker auf den Bereich, in dem man mit Druck aus niedriger bis mittlerer Drehzahl zügig vorankommt. Genau diese Unterschiede spiegeln sich in den aufgelisteten Werten wider: Die Honda wirkt leichter zu dosieren, während die Indian eher „zieht“ und dabei ein deutlich kräftigeres Gesamtgefühl erzeugt.

In der Praxis heißt das: Auf kurvigen Strecken kann die Honda durch ihre sportliche Abstimmung sehr direkt wirken. Die Indian kann dafür punkten, dass sie auch dann souverän bleibt, wenn das Tempo hoch ist und man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern einfach aus dem Drehmoment heraus fährt.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Honda: präzises Einlenken und kontrolliertes Tempo

Die aufgelisteten Fahrwerkswerte der CBR 650 R sprechen für ein Motorrad, das sich auf zügige Richtungswechsel und sauberes Kurvenfahren konzentriert. Das Handling wirkt oft wie „aufgeräumt“: Man bekommt schnell ein Gefühl dafür, wie stark man einlenken muss und wie das Motorrad anschließend die Linie hält. Das ist besonders angenehm, wenn die Strecke nicht nur aus schnellen Kurven besteht, sondern auch aus wechselnden Radien und wechselndem Belag.

Indian: souveränes Fahrgefühl mit mehr Gewicht im System

Bei der Indian FTR 1200 Sport zeigen die aufgelisteten Werte ein anderes Zielbild: mehr Stabilität, mehr „Stand“, weniger Nervosität bei höheren Geschwindigkeiten. Das kann sich in Kurven sehr angenehm anfühlen, weil das Motorrad nicht so schnell „kippt“ oder hektisch reagiert. Gleichzeitig ist es wichtig, die eigene Erwartung zu justieren: Wer ein besonders leichtes, spielerisches Handling sucht, wird bei der Indian eher eine andere Art von Fahrspaß finden – weniger „leichtfüßig“, mehr „kraftvoll und kontrolliert“.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen aus der Abstimmung

Die Bremswerte und die Art, wie sie in den Daten abgebildet sind, lassen Rückschlüsse auf das Bremsgefühl zu. Die Honda CBR 650 R wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das mit sportlicher Dosierbarkeit überzeugt. Die Indian FTR 1200 Sport kann dagegen mit einem stärkeren Gesamtpaket punkten, das sich besonders dann gut anfühlt, wenn man aus flotteren Situationen heraus schnell wieder in den gewünschten Rhythmus kommt.

Unterm Strich gilt: Beide Motorräder können sportlich gefahren werden, aber die Art des Vertrauens unterscheidet sich. Die Honda vermittelt eher „präzise Kontrolle“, die Indian eher „kräftige Reserven“.

Ergonomie und Alltag: wie bequem sind die Konzepte wirklich?

Ergonomie ist bei einem Vergleich entscheidend, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht langfristig Freude“ ausmacht. Die aufgelisteten Werte beider Modelle deuten darauf hin, dass die Honda CBR 650 R eher auf eine sportlich aufrechte Sitzposition setzt, die sich für längere Fahrten gut anfühlen kann. Die Indian FTR 1200 Sport wirkt dagegen wie ein Motorrad, das den Fahrer stärker in eine bestimmte Haltung bringt – mit einem Charakter, der oft mehr „Road Presence“ erzeugt als „Touring-Null-Komfort“.

Für den Alltag bedeutet das: Die Honda ist häufig die entspanntere Wahl, wenn der Tag aus Stadtverkehr, Ampelstopps und kurzen Strecken besteht. Die Indian kann sich auf längeren Ausfahrten sehr gut anfühlen, wenn man die Sitzposition mag und das Motorrad als „großen Begleiter“ betrachtet – nicht als leichtes Werkzeug für jede Lücke im Verkehr.

Ausstattung und Fahrmodi: Charakter statt reine Technik

Auch wenn Ausstattung je nach Markt und Konfiguration variieren kann, lassen die aufgelisteten Werte und die Modellphilosophie erkennen, worauf die Hersteller setzen. Die Honda CBR 650 R wirkt wie ein Motorrad, das Technik und Fahrbarkeit in ein sportliches Gesamtpaket integriert. Die Indian FTR 1200 Sport steht stärker für einen „Style-first“-Ansatz, der dennoch auf moderne Fahrbarkeit ausgelegt ist.

Wer gerne mit einem klaren, sportlichen Setup fährt, wird bei der Honda oft schneller „im Flow“ sein. Wer dagegen Wert auf einen markanten Look und ein Motorrad legt, das sich auch im Stand schon nach Abenteuer anfühlt, findet in der Indian häufig die passendere Identifikation.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda CBR 650 R – Stärken

  • Sportliche Präzision durch ein Handling, das sich schnell auf Kurvenrhythmus einstellen lässt.
  • Gute Dosierbarkeit im Fahralltag, besonders wenn das Tempo variiert.
  • Alltagstauglicher Charakter, der auch auf kürzeren Strecken Spaß macht.

Honda CBR 650 R – mögliche Schwächen

  • Wer ein Motorrad sucht, das sich vor allem über „Wucht“ definiert, könnte die Honda als zu „fein“ empfinden.
  • Bei sehr langen, zügigen Touren hängt der Komfort stärker von der persönlichen Sitzpräferenz ab.

Indian FTR 1200 Sport – Stärken

  • Kräftiger Durchzug und ein Fahrgefühl, das aus dem Drehmoment heraus überzeugt.
  • Stabilität bei flotter Fahrweise, unterstützt durch die Abstimmung.
  • Markanter Auftritt, der zum Motorrad passt, das man gerne „zeigt“ und fährt.

Indian FTR 1200 Sport – mögliche Schwächen

  • Das Handling wirkt weniger „leichtfüßig“ als bei der Honda – dafür eher souverän und kraftvoll.
  • Im dichten Stadtverkehr kann das größere Gesamtgefühl weniger agil wirken als bei der CBR.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Honda CBR 650 R ist besonders attraktiv, wenn häufig kurvige Strecken gefahren werden, man ein direktes Feedback schätzt und das Motorrad sowohl im Alltag als auch bei sportlicheren Ausfahrten „einfach funktioniert“. Die Indian FTR 1200 Sport ist die bessere Wahl, wenn der Fokus stärker auf kräftigem Vorankommen, stabiler Fahrweise und einem sehr eigenständigen Charakter liegt – also auf dem Gefühl, ein Motorrad zu fahren, das nicht nur schnell ist, sondern auch „präsent“.

Fazit:

Die Honda CBR 650 R ist die stimmige Wahl für alle, die ein sportliches Motorrad suchen, das sich leicht in den Kurvenrhythmus bringen lässt und im Alltag angenehm dosierbar bleibt. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und spontanen Ausfahrten wechselt, bekommt hier ein Konzept, das sich schnell vertraut anfühlt und sportliche Fahrten ohne großen Aufwand ermöglicht. Die Indian FTR 1200 Sport passt dagegen besser zu Fahrern, die mehr „Substanz“ wollen: kräftigeres Ansprechverhalten, souveräne Stabilität und ein Charakter, der auch optisch klar heraussticht. Wer gerne aus dem Drehmoment heraus fährt, hohe Reserven spürt und ein Motorrad sucht, das sich wie ein Statement anfühlt, trifft mit der Indian oft die bessere Entscheidung. Kurz gesagt: Honda für präzise Agilität und unkomplizierten Sport, Indian für kraftvollen Durchzug und markante Präsenz.

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