| UVP | 11.039 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- elastischer, drehfreudiger 4-Zylinder
- cooler Sound
- alltagsfreundliche Sitzposition
- sehr zugängliche Maschine, auch für Nicht-Sportler geeignet
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- bringt voll Laune!
- keine Fahrmodi
- QuickShifter nur gegen Aufpreis (208€)
- Display etwas in die Tage gekommen
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 208 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 46 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 12.000 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 314 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 41mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Vor allem bleibt hängen, dass die CBR ein alltagstaugliches Bike ist, was den Fahrspaß aber nicht im Geringsten mindert - im Gegenteil: Gerade weil die CBR so umgänglich ist, macht es einen Heidenspaß, mit ihr durch die Gegend zu sportlern. Davon einmal abgesehen finden wir sie außerdem richtig schön, wie fast alle Sportler. Jetzt verstehen wir auch, warum unsere YouTube-Nutzer uns seit Jahren in den Ohren liegen, wir mögen doch endlich mal die Honda CBR 650 R testen. Check, ham' wir gemacht, hat sich tatsächlich gelohnt, danke für den Tipp.Das Testbike wurde uns übrigens zur Verfügung gestellt von motofun, einem großen Honda-Händler aus Kaltenkirchen in der Nähe von Hamburg. Dort steht die CBR als Vorführer in schwarz und wartet auf Probefahrer. Nur zu, Nico und sein Team freuen sich auf Euren Besuch!
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CBR 650 R vs KTM 1290 Super Adventure S – Motorradvergleich im Detail
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, wird ein Vergleich besonders spannend: Die Honda CBR 650 R steht für sportliche Leichtigkeit und ein klares, modernes Fahrgefühl. Die KTM 1290 Super Adventure S dagegen ist auf der anderen Seite des Spektrums zu Hause – als große Reise- und Tourenmaschine mit Fokus auf Leistung, Komfort und Ausstattung. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, auf der Landstraße und auf längeren Strecken – und wo liegen die Grenzen der jeweiligen Philosophie?
Grundidee der beiden Motorräder: sportlich vs. tourentauglich
Die Honda CBR 650 R ist ein Motorrad, das sich wie ein sportlicher Begleiter anfühlt. Die Sitzposition wirkt sportlich, das Handling ist direkt, und das Motorrad lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren. Dabei bleibt die Maschine alltagstauglich: Sie ist nicht auf „Show“ ausgelegt, sondern auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Fahrbarkeit und Alltagstauglichkeit.
Die KTM 1290 Super Adventure S verfolgt eine andere Linie. Sie ist als Reiseenduro bzw. große Adventure-Maschine gedacht, die lange Strecken souverän abspulen kann. Der Anspruch liegt weniger im „kurz und knackig“ als im „weit und entspannt“. Das spürt man besonders bei Komfort, Windschutz und der Art, wie das Motorrad auch bei zügigem Tempo stabil bleibt.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda CBR 650 R wirkt im Alltag lebendig und drehfreudig. Der Motor unterstützt eine sportliche Fahrweise, ohne sich wie ein reines Leistungsmonster zu verhalten. Dadurch eignet sich die CBR 650 R besonders für Fahrten, bei denen das Motorrad nicht nur „schnell“, sondern auch „präzise“ sein soll – etwa auf Landstraßen oder bei dynamischen Ausfahrten.
Die KTM 1290 Super Adventure S setzt dagegen auf Durchzug und Reserven. Das Fahrgefühl ist weniger „leichtfüßig“ und mehr „kraftvoll und souverän“. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten oder wenn das Tempo hoch bleibt, spielt die KTM ihre Stärken aus: Sie wirkt gelassen, zieht gleichmäßig und vermittelt das Gefühl, dass auch nach vielen Kilometern noch Reserven vorhanden sind.
Stärken und Schwächen im Motorbetrieb
Honda CBR 650 R: Stärke ist die sportliche, kontrollierte Dynamik. Schwäche kann sein, dass wer vor allem auf maximale Reserven und „große“ Tourenleistung aus ist, eher in Richtung Adventure-Maschine schauen möchte.
KTM 1290 Super Adventure S: Stärke ist der souveräne Langstrecken-Charakter und der starke Vortrieb. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Vergleich zur CBR weniger „spielerisch“ wirkt und im Stadtverkehr oder bei engen Passagen mehr Aufmerksamkeit bei Handling und Gewicht verlangt.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder anfühlen
Die Honda CBR 650 R ist auf agiles Fahren ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine sportliche Linie, und das Motorrad lässt sich im Alltag gut bewegen. Gerade wenn es darum geht, zügig über Landstraßen zu gleiten oder in Kurven schnell Vertrauen aufzubauen, spielt die CBR ihre Stärken aus.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist ebenfalls präzise, aber auf eine andere Art. Das Fahrwerk ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt, damit auch bei langen Etappen die Konzentration hoch bleibt. Unebenheiten werden weniger „durchgereicht“, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Bedingungen ruhig. Wer viel reist, profitiert davon deutlich.
Kurven, Tempo und Alltag
Beim Vergleich zeigt sich: Die CBR 650 R wirkt wie gemacht für Kurven und dynamische Fahrten, bei denen das Motorrad schnell auf Eingaben reagiert. Die KTM 1290 Super Adventure S ist eher die Wahl, wenn Tempo über längere Zeit wichtig ist und Komfort auf dem Weg zum Ziel eine große Rolle spielt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Honda CBR 650 R vermittelt beim sportlichen Fahren ein direktes Gefühl – passend zu ihrer Rolle als sportlicher Allrounder. Die KTM 1290 Super Adventure S setzt zusätzlich auf ein Gesamtpaket, das auch bei hohen Geschwindigkeiten und langen Touren überzeugt. Gerade wenn häufiges Verzögern aus höheren Tempi oder wechselnde Streckenprofile vorkommen, zeigt sich der Vorteil einer auf Reise ausgelegten Abstimmung.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
In der Praxis macht Elektronik oft den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht entspannt“. Die Honda CBR 650 R bietet eine moderne Basis, die sportliches Fahren unterstützt, ohne das Motorrad zu überladen. Das passt gut zu Fahrern, die gern selbst dosieren und trotzdem von sinnvoller Unterstützung profitieren möchten.
Die KTM 1290 Super Adventure S geht deutlich stärker in Richtung „Reise- und Sicherheitskomfort“. Hier steht die Kombination aus Fahrmodi, Traktionsunterstützung und weiteren Funktionen im Vordergrund. Das Ergebnis: Das Motorrad lässt sich auch unter wechselnden Bedingungen kontrolliert bewegen – besonders dann, wenn nicht nur die Strecke, sondern auch die Tagesform oder das Wetter eine Rolle spielt.
Stärken und Schwächen der Elektronik
Honda CBR 650 R: Stärke ist die klare, sportlich orientierte Unterstützung. Schwäche kann sein, dass wer maximale Assistenz- und Reisefeatures erwartet, bei der KTM mehr „Komfort-Overkill“ findet.
KTM 1290 Super Adventure S: Stärke ist das umfassende Paket für Touren und Sicherheit. Schwäche kann sein, dass die Bedienung und das Zusammenspiel der Systeme für manche Fahrer zunächst mehr Einarbeitung verlangen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum das wichtig ist
Die Honda CBR 650 R setzt auf eine sportliche Sitzposition. Das ist ideal, wenn die Fahrt nicht nur „ankommen“, sondern auch „fahren“ bedeutet. Für kürzere bis mittlere Strecken wirkt die Ergonomie sehr stimmig, und das Motorrad bleibt dabei nah am sportlichen Anspruch.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist deutlich stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Sitzposition und Gesamtkonzept zielen darauf ab, dass der Körper auch nach vielen Stunden nicht „abgebaut“ wird. Dazu kommt der Fokus auf Windschutz und Komfort – ein Punkt, der bei Touren schnell spürbar wird.
Ausstattung und Reise-Features: Der Unterschied wird sichtbar
Beim Vergleich der Ausstattung zeigt sich ein klares Muster: Die Honda CBR 650 R ist eher „funktional sportlich“. Sie bietet das, was man für dynamische Fahrten braucht, ohne sich in Reise-Details zu verlieren. Das macht sie interessant, wenn das Motorrad im Alltag häufig genutzt wird und nicht nur für große Touren gedacht ist.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen ein echtes Tourenpaket. Hier geht es um Komfort über Distanz: Windschutz, Stauraum- und Reiseorientierung sowie eine Ausstattung, die lange Etappen angenehmer macht. Wer regelmäßig unterwegs ist, profitiert von dieser Ausrichtung besonders.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
Honda CBR 650 R: Stärke ist die sportliche, unkomplizierte Ausrichtung. Schwäche kann sein, dass für sehr lange Reisen oder häufiges Fahren mit Gepäck die Reiseorientierung der KTM im Vorteil ist.
KTM 1290 Super Adventure S: Stärke ist der Tourenfokus und die Bereitschaft für lange Strecken. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im „Kurzstrecken- und Stadtmodus“ weniger leicht wirkt als die CBR.
Für welchen Einsatz passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den typischen Fahralltag entscheiden:
- Honda CBR 650 R passt besonders gut, wenn Landstraße, sportliche Ausfahrten und ein direktes Handling im Vordergrund stehen. Sie ist eine starke Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sich sportlich anfühlt und dabei im Alltag nicht überdimensioniert wirkt.
- KTM 1290 Super Adventure S passt besonders gut, wenn lange Strecken, Autobahnanteile, Komfort und ein umfangreiches Elektronik- und Reise-Setup zählen. Sie ist ideal für Tourenfahrer, die auch nach vielen Kilometern noch entspannt ankommen wollen.
Fazit:
Die Honda CBR 650 R ist die bessere Wahl für alle, die ein sportliches Motorrad suchen, das sich agil bewegt, Kurven direkt unterstützt und sich im Alltag unkompliziert anfühlt. Wer gern dynamisch fährt und dabei ein klares, fahrerorientiertes Gefühl im Vordergrund hat, wird mit der CBR glücklich. Die KTM 1290 Super Adventure S gewinnt dagegen, wenn der Fokus auf langen Touren, Stabilität bei Tempo, Komfort und einem deutlich breiter aufgestellten Elektronik- und Reisepaket liegt. Wer regelmäßig große Strecken fährt, Wind und Ergonomie ernst nimmt und Reserven für jede Situation möchte, findet in der KTM die passendere Basis. Kurz gesagt: CBR für sportliche Fahrfreude im Alltag, KTM für große Touren und entspanntes Kilometerfressen.