| UVP | 11.039 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- elastischer, drehfreudiger 4-Zylinder
- cooler Sound
- alltagsfreundliche Sitzposition
- sehr zugängliche Maschine, auch für Nicht-Sportler geeignet
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- bringt voll Laune!
- keine Fahrmodi
- QuickShifter nur gegen Aufpreis (208€)
- Display etwas in die Tage gekommen
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 208 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 46 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 12.000 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 314 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 41mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Vor allem bleibt hängen, dass die CBR ein alltagstaugliches Bike ist, was den Fahrspaß aber nicht im Geringsten mindert - im Gegenteil: Gerade weil die CBR so umgänglich ist, macht es einen Heidenspaß, mit ihr durch die Gegend zu sportlern. Davon einmal abgesehen finden wir sie außerdem richtig schön, wie fast alle Sportler. Jetzt verstehen wir auch, warum unsere YouTube-Nutzer uns seit Jahren in den Ohren liegen, wir mögen doch endlich mal die Honda CBR 650 R testen. Check, ham' wir gemacht, hat sich tatsächlich gelohnt, danke für den Tipp.Das Testbike wurde uns übrigens zur Verfügung gestellt von motofun, einem großen Honda-Händler aus Kaltenkirchen in der Nähe von Hamburg. Dort steht die CBR als Vorführer in schwarz und wartet auf Probefahrer. Nur zu, Nico und sein Team freuen sich auf Euren Besuch!
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CBR 650 R vs KTM 1290 Super Duke R – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und technisch kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Honda CBR 650 R steht für sportliche, aber alltagstaugliche Fahrfreude. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist ein Statement-Bike – laut, kraftvoll und mit einem Fahrgefühl, das eher nach „mehr“ ruft. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im direkten Vergleich schlagen: bei Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und dem typischen Einsatzprofil.
Grundcharakter: sportlich-elegant vs. kompromisslos kraftvoll
Honda CBR 650 R – sportlich, aber gutmütig nutzbar
Die CBR 650 R wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag fährt. Der Fokus liegt auf einer ausgewogenen Mischung aus sportlicher Linienführung und kontrollierbarer Leistungsentfaltung. Gerade im Alltag zeigt sich, dass die Honda nicht nur für die Kurve gebaut ist, sondern auch für den Weg dorthin. Das macht sie besonders interessant, wenn sportliches Fahren gewünscht ist, ohne dass das Motorrad ständig „auf Kante“ betrieben werden muss.
KTM 1290 Super Duke R – Performance mit Ansage
Die Super Duke R ist dagegen deutlich kompromissloser. Schon vom ersten Eindruck her vermittelt sie: Hier geht es um Durchzug, Temperament und ein sehr direktes Ansprechverhalten. Das Motorrad fühlt sich weniger wie ein „Allrounder“ an, sondern eher wie ein Gerät, das man bewusst einsetzt – für dynamische Ausfahrten, zügiges Fahren und Situationen, in denen Reserven wirklich spürbar sind.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Honda: kontrollierte Dynamik statt roher Gewalt
Im Vergleich zeigt die Honda CBR 650 R ihre Stärke vor allem dort, wo man gleichmäßig beschleunigen und sauber aus Kurven herausarbeiten möchte. Die Leistungsentfaltung wirkt stimmig und lässt sich gut dosieren. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das eher nach „präzise“ als nach „explosiv“ klingt. Für viele Fahrer ist das ein Vorteil: Man kann sportlich unterwegs sein, ohne ständig die Grenzen auszuloten.
KTM: deutlich mehr Reserven und spürbarer Druck
Die KTM 1290 Super Duke R spielt ihre Stärken klar in der Kategorie „Kraft“. Im direkten Vergleich wirkt die Leistungsentfaltung deutlich unmittelbarer und kraftvoller. Das zeigt sich besonders bei Überholmanövern, beim Beschleunigen aus niedrigen bis mittleren Drehzahlbereichen und auf schnellen Strecken. Gleichzeitig bedeutet das: Wer die Super Duke R bewegt, spürt schneller, dass Fahrspaß hier auch Verantwortung verlangt – denn das Motorrad reagiert sehr direkt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Souveränität
CBR 650 R: handlich und leicht zu fahren
Die Honda punktet im Vergleich mit einem Handling, das sich unkompliziert anfühlt. Das Motorrad lässt sich gut in die Kurve bringen und bleibt dabei stabil genug, um auch zügig zu fahren. Gerade auf kurvigen Landstraßen wirkt die CBR 650 R wie ein „Werkzeug“, das man schnell versteht: Linienwahl, Einlenken und das Halten des Tempos funktionieren harmonisch.
Super Duke R: mehr Gewicht, mehr Stabilität – dafür mehr Anspruch
Die KTM bringt mehr Masse und mehr Anspruch mit. Im Gegenzug liefert sie eine spürbare Souveränität, vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und bei dynamischer Fahrweise. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, auch dann Ruhe zu bewahren, wenn es sportlich wird. Der Nachteil: Wer eher entspannt oder sehr langsam durch enge Bereiche fährt, merkt schneller, dass die Super Duke R kein „kleines“ Motorrad ist. Sie will aktiv bewegt werden.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Honda: berechenbar und sportlich genug
Die Bremsen der CBR 650 R passen zum Charakter des Motorrads. Im Vergleich wirkt das System so, dass man Verzögerung gut dosieren kann. Das ist besonders in Alltagssituationen ein Plus, weil sich das Motorrad kontrolliert anfühlt – auch wenn der Verkehr oder die Strecke unruhiger sind als geplant.
KTM: kräftig und standfest – aber mit mehr „Biss“
Die KTM 1290 Super Duke R zeigt im Vergleich, dass sie für deutlich mehr Performance ausgelegt ist. Die Bremsleistung wirkt kräftig und standfest, was bei hoher Dynamik ein echter Vorteil ist. Gleichzeitig gilt: Wer die Super Duke R bewegt, profitiert davon, die Bremsdosierung sauber zu treffen. Das Motorrad belohnt präzises Fahren.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Komfort
Honda: sportlich, aber alltagstauglich
Die CBR 650 R bietet eine Sitzposition, die sportlich wirkt, aber nicht in eine extreme Haltung kippt. Im Vergleich ist das ein wichtiger Punkt: Für viele Fahrer ist genau diese Balance entscheidend, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche genutzt wird. Auch bei längeren Strecken spielt die Honda ihre Stärken aus, weil sie nicht unnötig „anstrengend“ wird.
KTM: sportlich-aggressiv, dafür weniger „entspannt“
Die Super Duke R ist ergonomisch stärker auf dynamisches Fahren ausgelegt. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Fahrt klar sportlich geplant ist. Im Alltag oder auf sehr langen Strecken kann die KTM aber schneller als „fordernder“ empfunden werden – vor allem dann, wenn häufig gestoppt wird oder das Tempo eher niedrig bleibt.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung im richtigen Moment
Beide Motorräder profitieren von moderner Elektronik, aber der Nutzen zeigt sich unterschiedlich. Die Honda wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das die sportliche Linie unterstützt, ohne den Fahrer zu überfordern. Die KTM dagegen nutzt Elektronik, um die deutlich stärkere Performance beherrschbar zu machen. Das ist besonders relevant, wenn man die Super Duke R wirklich ausfährt: Traktion, Ansprechverhalten und Stabilität werden so zu einem Teil des Fahrgefühls.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CBR 650 R – Stärken
- Ausgewogene Performance: sportlich, aber gut dosierbar.
- Handliches Handling: leicht zu fahren, macht Kurvenfahrten unkompliziert.
- Alltagstauglichkeit: passt gut zu Pendeln und längeren Touren.
- Berechenbarkeit: vermittelt Vertrauen beim Fahren im Verkehr.
Honda CBR 650 R – Schwächen
- Weniger Reserven im Vergleich zur KTM, wenn es um maximale Beschleunigung geht.
- Für „Power-Fans“ kann der Charakter weniger spektakulär wirken.
KTM 1290 Super Duke R – Stärken
- Deutlich mehr Durchzug und spürbare Kraftreserven.
- Souverän bei Tempo: stabil und standfest in dynamischen Situationen.
- Direktes Fahrgefühl: macht Spaß, wenn aktiv gefahren wird.
- Bremsen und Performance passen zum Anspruch des Motorrads.
KTM 1290 Super Duke R – Schwächen
- Mehr Anspruch im Handling, besonders bei langsamer Fahrt oder engen Passagen.
- Weniger „entspannt“ im Alltag, je nach Fahrstil und Strecke.
- Für Einsteiger kann die Leistungsentfaltung schneller „zu viel“ sein, wenn man nicht vorbereitet ist.
Welches Motorrad passt besser? – Einsatzprofile
Für wen ist die Honda CBR 650 R die bessere Wahl?
Die CBR 650 R ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sportlich genug ist, aber im Alltag nicht nervt. Wer gern kurvig fährt, aber auch regelmäßig pendelt oder Touren plant, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch dann, wenn nicht ständig die maximale Beschleunigung im Fokus steht, sondern ein harmonisches Fahrgefühl.
Für wen ist die KTM 1290 Super Duke R die bessere Wahl?
Die Super Duke R lohnt sich vor allem für Fahrer, die Performance spüren wollen: beim Beschleunigen, beim Überholen und auf schnellen Strecken. Wer gern aktiv fährt und ein Motorrad sucht, das sich wie ein „Highlight“ anfühlt, wird mit der KTM glücklich. Gleichzeitig ist sie ideal, wenn die eigene Fahrpraxis schon so weit ist, dass man die direkte Reaktion des Motorrads souverän nutzt.
Fazit:
Im Vergleich zeigt sich: Die Honda CBR 650 R ist die bessere Wahl, wenn ein sportliches Motorrad gesucht wird, das sich leicht beherrschen lässt und im Alltag sowie auf Touren komfortabel und berechenbar bleibt. Sie punktet mit harmonischem Handling, kontrollierbarer Dynamik und einem Gesamtpaket, das man gern regelmäßig fährt. Die KTM 1290 Super Duke R gewinnt dagegen dort, wo es um maximale Kraft, spürbaren Druck und souveräne Performance geht. Sie ist die richtige Entscheidung für alle, die gern zügig unterwegs sind, Reserven nutzen und ein sehr direktes, forderndes Fahrgefühl mögen. Kurz gesagt: Wer ein vielseitiges Sportbike für den Alltag möchte, greift zur Honda. Wer ein Performance-Motorrad sucht, das auf schnellen Strecken und bei dynamischer Fahrweise besonders stark ist, findet in der KTM den passenden Charakter.