UVP 11.039 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
UVP 20.400 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Test des komfortablen Alltags-Sportlers CBR650R von Honda
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Was kann der neue Mischling aus Café-Racer und Super-Sportler?
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Pro und Kontra

Pro:
  • elastischer, drehfreudiger 4-Zylinder
  • cooler Sound
  • alltagsfreundliche Sitzposition
  • sehr zugängliche Maschine, auch für Nicht-Sportler geeignet
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
  • bringt voll Laune!
Kontra:
  • keine Fahrmodi
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis (208€)
  • Display etwas in die Tage gekommen
Pro:
  • Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
  • fauchender Triple-Sound
  • zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
  • volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
  • nahezu einzigartiges Design
Kontra:
  • sportlich fordernde Sitzposition
  • Soziusbetrieb 1b
  • Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht208kg
Radstand1.450mm
Länge2.120mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.150mm
Gewicht199kg
Radstand1.439mm
Länge2.090mm
Radstand1.439mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartVierzylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum649ccm
Hub46mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.160ccm
Hub61mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 12.000 U/Min
Drehmoment63 NM bei 9.500 U/Min
Höchstgeschw.197km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite314km
Leistung180 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.245km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite246km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 41mm (Federweg 108)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenDoppelschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17
RahmenbauartDoppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen
Federung vorneVoll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAlu-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszangen ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Vor allem bleibt hängen, dass die CBR ein alltagstaugliches Bike ist, was den Fahrspaß aber nicht im Geringsten mindert - im Gegenteil: Gerade weil die CBR so umgänglich ist, macht es einen Heidenspaß, mit ihr durch die Gegend zu sportlern. Davon einmal abgesehen finden wir sie außerdem richtig schön, wie fast alle Sportler. Jetzt verstehen wir auch, warum unsere YouTube-Nutzer uns seit Jahren in den Ohren liegen, wir mögen doch endlich mal die Honda CBR 650 R testen. Check, ham' wir gemacht, hat sich tatsächlich gelohnt, danke für den Tipp.
 
Das Testbike wurde uns übrigens zur Verfügung gestellt von motofun, einem großen Honda-Händler aus Kaltenkirchen in der Nähe von Hamburg. Dort steht die CBR als Vorführer in schwarz und wartet auf Probefahrer. Nur zu, Nico und sein Team freuen sich auf Euren Besuch!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.500€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2019
  • Farben: rot, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.400€
  • Verfügbarkeit: ab 04/2022
  • Farben: rot, weiß

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Honda CBR 650 R vs Triumph Speed Triple 1200 RR: Vergleich für Alltag, Kurven und Touren

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Rollen spielen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CBR 650 R steht für sportliche Alltagstauglichkeit, klare Linien und ein Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist ein Statement: deutlich leistungsorientiert, mit Fokus auf Dynamik und einem Charakter, der auch auf kurzen Strecken sofort spürbar wird. Im folgenden Vergleich schauen wir darauf, wie sich die beiden Modelle in der Praxis unterscheiden – bei Motor, Fahrwerk, Bremsen, Elektronik und beim Gesamtpaket.

Grundidee der beiden Motorräder: sportlich-elegant vs. kompromisslos dynamisch

Die Honda CBR 650 R ist im Kern ein sportliches Naked-Bike mit leichter Verkleidung und einer Haltung, die sportlich wirkt, aber nicht in Richtung „nur Rennstrecke“ kippt. Sie ist darauf ausgelegt, im Alltag zu funktionieren: zügig im Stadtverkehr, angenehm auf Landstraßen und ausreichend souverän für längere Touren.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist als RR-Version klar auf maximale Fahrfreude ausgelegt. Das merkt man nicht nur an der Motorisierung, sondern auch daran, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, wie es sich in Kurven anfühlt und wie konsequent die Ausstattung auf Performance getrimmt ist.

Motor und Fahrcharakter: wie sich Leistung anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda CBR 650 R wirkt eher „linear und kontrolliert“. Sie macht Spaß, weil sie sich harmonisch aufbauen lässt und man das Tempo sehr gut dosieren kann. Gerade wenn die Strecke abwechslungsreich ist, spielt die Honda ihre Stärke aus: gleichmäßige Beschleunigung, ein gut nutzbares Leistungsband und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach „mehr“ ruft, sondern einfach mitgeht.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen deutlich emotionaler im Antritt. Das Motorrad wirkt kräftiger und „druckvoller“, besonders wenn es um zügiges Beschleunigen aus Kurven oder um dynamisches Überholen geht. Während die Honda eher zum flüssigen Fahren einlädt, fordert die Triumph stärker dazu auf, die Leistung auszukosten. Das ist nicht automatisch besser – aber es ist klar anders.

Stärken und Schwächen beim Motor

  • Honda CBR 650 R: Stärke in der gutmütigen Dosierbarkeit und im harmonischen Zusammenspiel. Schwäche kann sein, dass wer sehr hohe Performance erwartet, schneller „mehr“ will.
  • Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke in der spürbaren Dynamik und dem kraftvollen Charakter. Schwäche kann sein, dass die Leistungsentfaltung je nach Fahrweise mehr Aufmerksamkeit und Feingefühl verlangt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Honda CBR 650 R fühlt sich agil an und lässt sich in Kurven zügig positionieren. Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne dabei „zu hart“ zu wirken. Gerade auf wechselndem Belag oder bei längeren Fahrten ist das ein Plus: Das Fahrwerk unterstützt den Fahrer, statt ihn zu ermüden.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist spürbar auf Performance getrimmt. Sie liegt oft souveräner und „entschlossener“ in schnellen Passagen, und das Motorrad wirkt wie dafür gebaut, Tempo nicht nur zu halten, sondern aktiv aufzubauen. In engen Kehren kann das Handling dennoch sehr direkt sein – allerdings hängt das stark von Setup, Reifen und Fahrstil ab.

Stärken und Schwächen beim Fahrwerk

  • Honda CBR 650 R: Stärke in der alltagstauglichen Balance aus Agilität und Komfort. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlicher Gangart die Grenzen schneller erreicht werden, wenn man „RR“-Niveau erwartet.
  • Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke in der sportlichen Stabilität und dem dynamischen Vortrieb. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei weniger sportlichen Fahrbedingungen oder falschem Setup weniger „entspannt“ wirkt.

Bremsen: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber die Charakteristik unterscheidet sich. Die Honda CBR 650 R bietet ein gut dosierbares Bremsgefühl, das sich im Alltag und auf kurvigen Strecken sehr angenehm anfühlt. Die Bremsleistung wirkt dabei „berechenbar“ – ideal, wenn man häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und zügigen Passagen wechselt.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR zielt stärker auf maximale Verzögerung und sportliche Kontrolle. Das spürt man vor allem dann, wenn es um harte Bremszonen, spätes Verzögern oder sehr dynamische Fahrten geht. Wer gerne zügig unterwegs ist, bekommt hier mehr Reserven und ein direkteres Ansprechverhalten.

Stärken und Schwächen bei den Bremsen

  • Honda CBR 650 R: Stärke in der Dosierbarkeit und dem ruhigen Gefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitionierter Fahrweise die „letzte Reserven“-Erwartung nicht ganz so erfüllt wird wie bei einer RR-Auslegung.
  • Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke in der sportlichen Bremsperformance und dem Vertrauen bei Tempo. Schwäche kann sein, dass das System bei weniger sportlicher Nutzung „zu viel“ sein kann – zumindest vom Anspruch her.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. Performance-Fokus

Elektronik ist heute ein entscheidender Teil des Fahrgefühls. Die Honda CBR 650 R setzt auf ein Paket, das den Fahrer unterstützt, ohne die Fahrdynamik zu „verkleben“. Das Motorrad bleibt dadurch nah am mechanischen Gefühl: Gasannahme und Fahrverhalten wirken stimmig, und die Assistenzsysteme greifen so, dass man sich nicht ständig „ausgebremst“ fühlt.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR geht einen Schritt weiter in Richtung Performance. Die Elektronik ist darauf ausgelegt, die Kraft kontrolliert nutzbar zu machen und gleichzeitig sportliche Fahrmodi zu ermöglichen. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man die Maschine dynamisch bewegt oder wenn sich die Bedingungen ändern. Gleichzeitig gilt: Je stärker die Elektronik in den Fahrcharakter eingreift, desto wichtiger ist es, die passenden Einstellungen zu wählen.

Stärken und Schwächen bei der Elektronik

  • Honda CBR 650 R: Stärke in der stimmigen Unterstützung und dem natürlichen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass wer maximale Performance-Features erwartet, eher zur Triumph greift.
  • Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke in der Performance-orientierten Abstimmung und der kontrollierten Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass man sich mit Einstellungen und Fahrmodi etwas mehr beschäftigen möchte.

Ergonomie und Alltag: wie gut passt das Motorrad zum Leben außerhalb der Kurve?

Im Alltag entscheidet oft die Sitzposition. Die Honda CBR 650 R wirkt so, als sei sie für „viel fahren“ gemacht: Die Haltung ist sportlich, aber nicht unbequem. Dadurch eignet sie sich gut für Pendeln, Wochenendtouren und auch für längere Strecken, ohne dass man nach kurzer Zeit das Gefühl hat, man müsse „durchhalten“.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie vermittelt stärker den Eindruck eines sportlichen Werkzeugs. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Gas und Lenkimpulse reagiert, machen Lust auf zügige Fahrten. Wer überwiegend entspannt unterwegs ist, kann das als Vorteil empfinden – oder als „zu viel Motorrad“, je nach Gewohnheit.

Stärken und Schwächen bei Ergonomie und Nutzung

  • Honda CBR 650 R: Stärke in der unkomplizierten Nutzung und dem ausgewogenen Komfort. Schwäche kann sein, dass die sportliche „Gier nach mehr“ bei sehr leistungsorientierten Fahrern schneller aufkommt.
  • Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke in der sportlichen Präsenz und dem dynamischen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie für rein entspannte Fahrten weniger „ruhig“ wirkt.

Fazit: Welches Bike passt zu wem?

Die Honda CBR 650 R ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert funktioniert und auf Landstraßen sowie bei Touren zuverlässig sportlich bleibt. Das Fahrgefühl ist harmonisch, die Dosierbarkeit von Gas und Bremsen wirkt angenehm, und das Motorrad vermittelt eine Balance aus Agilität und Alltagstauglichkeit. Wer ein Bike möchte, das man gern jeden Tag bewegt und das auch auf längeren Strecken nicht nervt, trifft mit der Honda häufig genau den richtigen Ton.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist ideal, wenn Leistung und Dynamik im Vordergrund stehen. Wer Kurven nicht nur „mitnimmt“, sondern aktiv Tempo aufbauen will, bekommt hier mehr Reserven, ein kraftvolleres Ansprechverhalten und eine Performance-Ausrichtung, die sich besonders bei sportlicher Fahrweise auszahlt. Für Fahrer, die gern mit hoher Motivation unterwegs sind und die Elektronik sowie das Setup bewusst nutzen möchten, ist die Triumph die spannendere Option.

Kurz gesagt: Honda für ausgewogenes Sportfahren und Alltagstauglichkeit, Triumph für maximale Dynamik und Performance-Fokus.

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