| UVP | 6.699 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr zugängliches, leicht fahrbares Motorrad
- wendiges und agiles Fahrverhalten
- einfache Bedienung, draufsetzen und losfahren
- Fußrasten im Weg
- dunkles Display
- Hebel nicht in Reichweite einstellbar
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.484 | mm |
| Länge | 2.153 | mm |
| Radstand | 1.484 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80R19M/C 59H | |
| Reifen hinten | 150/70R17M/C 69H | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Honda CL500 ist ein einfach zu fahrendes und sehr zugängliches Bike, das jede Menge Fahrspaß vermittelt. Es ist einfach ausgestattet, stellt den Fahrer vor keinerlei Rätsel und funktioniert ganz hervorragend. Wie üblich bei A2-Bikes sollte man keine Leistungswunder erwarten. Die CL500 ist eher ein gemütliches Bike, mit dem man bewusst jeden Kilometer genießt.Die Testmaschine wurde uns netterweise von motofun zur Verfügung gestellt. motofun ist ein großer Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg. Dort steht die CL 500 als Vorführer - und nahezu jede andere aktuelle Honda kann dort ebenfalls zur Probe gefahren werden. Auf geht's zu motofun!
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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Honda CL 500 vs. Ducati Supersport 950 S: Vergleich für Alltag, Tour und sportliche Ambitionen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CL 500 und die Ducati Supersport 950 S, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich macht schnell klar: Hier geht es nicht nur um Hubraum oder Leistung, sondern um Philosophie. Die Honda CL 500 steht für einen unkomplizierten Einstieg in die Motorradwelt, für Alltagstauglichkeit und ein Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt. Die Ducati Supersport 950 S dagegen ist stärker auf Dynamik, sportliche Linienführung und ein intensives Fahrerlebnis ausgelegt – mit dem Anspruch, auch auf kurvigen Strecken zu begeistern.
Im Folgenden werden die typischen Unterschiede anhand der im Vergleich aufgeführten Eckdaten und Eigenschaften gegenübergestellt. Dabei geht es weniger darum, „das bessere“ Motorrad zu finden, sondern das passendere für den eigenen Alltag, die Touren und den gewünschten Fahrstil.
Grundcharakter: entspannter Allrounder vs. sportliche Supersport-Interpretation
Honda CL 500: pragmatisch, zugänglich, alltagstauglich
Die Honda CL 500 wirkt wie ein Motorrad, das man gern täglich nutzt. Im Vergleich zeigt sich das vor allem in der Ausrichtung: Die CL 500 ist darauf ausgelegt, sich im Stadtverkehr ebenso wohlzufühlen wie auf Feierabendrunden oder längeren Wochenendtouren. Das Fahrkonzept zielt auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Motor, Sitzposition und Bedienbarkeit. Dadurch entsteht ein Motorrad, das nicht ständig „fordert“, sondern mitmacht.
Ducati Supersport 950 S: sportlicher Fokus, mehr Anspruch
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen deutlich stärker auf sportliche Performance getrimmt. Im Vergleich fällt auf, dass die Supersport-Formel auf Dynamik und präzises Handling setzt. Das Motorrad ist weniger „entspanntes Gleiten“ und mehr „aktive Fahrt“: Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven bewusst ansteuert und das Motorrad als Teil des Fahrspaßes versteht, findet hier eine klare Ansage.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim direkten Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Honda CL 500 steht für ein gut dosierbares, alltagstaugliches Ansprechverhalten. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn man ein Motorrad sucht, das sich leicht kontrollieren lässt. Die Ducati dagegen bringt durch ihre Auslegung mehr „Biss“ in die sportliche Gangart. Das merkt man vor allem dann, wenn die Strecke schneller wird und man mehr Reserven für Überholmanöver oder zügige Beschleunigungen nutzen möchte.
Stärken der Honda liegen damit eher im gleichmäßigen, entspannten Vorankommen und in der unkomplizierten Handhabung. Schwächen sind eher dort zu suchen, wo man konsequent sportliche Fahrleistungen erwartet: Wer dauerhaft sehr dynamisch fährt, wird bei der CL 500 schneller an Grenzen stoßen – nicht unbedingt im Sinne von „zu wenig“, aber im Sinne von „weniger Fokus auf maximale Performance“.
Die Ducati Supersport 950 S punktet im Vergleich vor allem mit dem sportlichen Charakter: mehr Druck beim Beschleunigen, mehr Motivation für zügige Fahrten und ein insgesamt „lebendigeres“ Gefühl. Als Gegenstück gilt: Das Motorrad fordert eher eine aktivere Fahrweise und passt weniger zu einem reinen „einsteigen und entspannt durchrollen“-Anspruch.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Kurvengefühl und Alltagstauglichkeit
Beim Thema Fahrwerk zeigt sich im Vergleich ein klarer Unterschied in der Zielsetzung. Die Honda CL 500 ist so abgestimmt, dass sie im Alltag souverän bleibt und sich leicht bewegen lässt. Das hilft besonders in Situationen, in denen man häufig manövriert, langsam durch den Verkehr fährt oder auf wechselnden Untergründen unterwegs ist. Das Handling wirkt dadurch zugänglich – auch dann, wenn man nicht ständig sportlich unterwegs ist.
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen stärker auf sportliche Präzision ausgelegt. Im Vergleich wird deutlich, dass sie für dynamische Kurvenfahrten gemacht ist: Das Motorrad unterstützt eine zügige Linie, vermittelt mehr Rückmeldung und wirkt insgesamt „sportlicher“ in der Interaktion zwischen Fahrer und Maschine. Schwächen zeigen sich eher im Komfortanspruch: Wer lange Strecken sehr entspannt fahren möchte oder häufig in Stop-and-go-Situationen unterwegs ist, kann die sportlichere Auslegung als weniger „weich“ empfinden.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. sportliche Haltung
Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die Honda CL 500 bietet eine Sitzposition, die eher auf Alltag und Tour ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man häufig fährt, ohne jedes Mal „sportlich“ zu sitzen. Dadurch bleibt der Fokus länger auf dem entspannten Fahren – und weniger auf dem „Halten“ einer sportlichen Haltung.
Die Ducati Supersport 950 S setzt dagegen stärker auf eine sportliche Sitzposition. Das unterstützt die aktive Fahrweise und passt gut zu Fahrern, die gern zügig unterwegs sind. Als Kompromiss gilt: Für sehr lange, gemütliche Touren oder für häufiges Stadtfahren kann die sportlichere Haltung schneller als anstrengender empfunden werden.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in schnellen Situationen
Im Vergleich der Brems- und Stabilitätswirkung zeigt sich ein typisches Muster: Die Ducati Supersport 950 S ist stärker auf sportliche Anforderungen ausgelegt. Das bedeutet: mehr Reserven bei zügigem Fahren, ein direkteres Gefühl beim Verzögern und insgesamt mehr „Sicherheitsgefühl“ in dynamischen Situationen. Die Honda CL 500 ist ebenfalls alltagstauglich und zuverlässig, aber eher im Sinne von „ausreichend und gut dosierbar“ statt „maximal sportlich“.
Stärken der Honda liegen hier in der unkomplizierten Beherrschbarkeit. Schwächen ergeben sich eher dann, wenn man sehr sportlich fährt und wiederholt aus höheren Geschwindigkeiten stark verzögern möchte.
Elektronik und Ausstattung: moderne Helfer vs. klare Fahrmaschine
Bei der Ausstattung zeigt der Vergleich ebenfalls zwei Philosophien. Die Ducati Supersport 950 S ist im Regelfall stärker auf moderne Elektronik und sportliche Fahrmodi ausgerichtet. Das kann helfen, die Leistung je nach Situation besser zu dosieren und das Motorrad in unterschiedlichen Fahrbedingungen berechenbarer zu machen. Für Fahrer, die gern mit der Maschine „arbeiten“ und die Technik als Unterstützung sehen, ist das ein Plus.
Die Honda CL 500 ist dagegen meist stärker auf das Wesentliche fokussiert. Das ist nicht automatisch „weniger wert“, sondern oft „weniger Ablenkung“: Wer ein Motorrad möchte, das sich intuitiv bedienen lässt und nicht ständig mit Technik-Optionen beschäftigt, findet in der Honda einen angenehmen Ansatz.
Alltag, Stadt und Tour: welches Motorrad passt zu welchem Lebensstil?
Für den Alltag ist die Honda CL 500 im Vergleich klar im Vorteil, wenn kurze Strecken, häufiges Anfahren und entspanntes Handling im Vordergrund stehen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt, ohne dass man jedes Mal „sportlich“ fahren muss. Auch für Einsteiger oder Fahrer, die nach einem unkomplizierten Einstieg suchen, ist die CL 500 besonders interessant.
Die Ducati Supersport 950 S spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo die Strecke mehr hergibt: Landstraße, zügige Touren, kurvige Abschnitte und Fahrten, bei denen man bewusst Dynamik sucht. Wer gern „mehr Motorrad“ spürt – also mehr Rückmeldung, mehr Tempo-Reserve und mehr sportliches Gefühl – wird mit der Ducati deutlich zufriedener sein.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CL 500 – typische Stärken
- Leicht zugängliches Fahrgefühl für Alltag und Tour
- Pragmatische Auslegung, die nicht ständig fordert
- Gute Passform für Einsteiger und „entspanntes“ Fahren
- Alltagstaugliche Ergonomie und Bedienbarkeit
Honda CL 500 – typische Schwächen
- Weniger Fokus auf maximale sportliche Performance
- Wer dauerhaft sehr dynamisch fährt, stößt eher an den Charakter des Motorrads
Ducati Supersport 950 S – typische Stärken
- Sportlicher Antrieb und mehr Reserven für zügige Fahrten
- Präziseres, aktiveres Handling für Kurven und Tempo
- Mehr „Technik- und Fahrspaß“-Ansatz durch moderne Ausstattung
- Stärkeres Sicherheitsgefühl bei dynamischer Fahrweise
Ducati Supersport 950 S – typische Schwächen
- Sportlichere Sitzposition kann auf Dauer weniger komfortabel sein
- Weniger ideal, wenn der Fokus ausschließlich auf entspanntem Stadtverkehr liegt
Welche Wahl ist sinnvoll? Kauf-Tipps nach Fahrprofil
Wenn die Entscheidung zwischen Honda CL 500 und Ducati Supersport 950 S ansteht, hilft ein Blick auf den eigenen Alltag:
- Viele kurze Strecken, Stadtverkehr, entspanntes Fahren: Die Honda CL 500 passt meist besser, weil sie unkompliziert bleibt und sich schnell „richtig“ anfühlt.
- Regelmäßig Touren, kurvige Strecken, sportlicher Anspruch: Die Ducati Supersport 950 S ist die passendere Wahl, weil sie Dynamik und Präzision stärker in den Vordergrund stellt.
- Ein Motorrad für alles, aber ohne Kompromissstress: Die Honda ist oft die stressfreiere Option; die Ducati ist eher dann die richtige, wenn sportliche Fahrten Priorität haben.
Wichtig ist außerdem, die eigene Erwartungshaltung zu klären: Soll das Motorrad vor allem „funktionieren“ und Spaß machen, ohne viel nachzudenken? Oder soll es vor allem „fordern“ und sportlich belohnen? Genau hier trennt sich im Vergleich die Spreu vom Weizen.
Fazit:
Die Honda CL 500 ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn ein alltagstaugliches, leicht zu beherrschendes Motorrad gesucht wird, das sich für Stadtfahrten und entspannte Touren besonders angenehm anfühlt. Ihr Charakter ist pragmatisch: Sie macht vieles mit, ohne ständig sportliche Ansprüche zu verlangen. Wer ein Motorrad möchte, das schnell vertraut wirkt und auch nach vielen Fahrten noch unkompliziert bleibt, trifft mit der Honda meist die richtige Entscheidung.
Die Ducati Supersport 950 S spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn sportliche Fahrten im Mittelpunkt stehen. Im Vergleich zeigt sie mehr Dynamik, präziseres Handling und ein intensiveres Fahrerlebnis – ideal für kurvige Strecken und zügige Touren. Wer bereit ist, eine sportlichere Auslegung in Kauf zu nehmen und das Motorrad aktiv zu bewegen, bekommt dafür deutlich mehr „Supersport“-Feeling.
Kurz gesagt: CL 500 für entspanntes Allround-Fahren, Supersport 950 S für sportliche Ambitionen.