| UVP | 6.699 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr zugängliches, leicht fahrbares Motorrad
- wendiges und agiles Fahrverhalten
- einfache Bedienung, draufsetzen und losfahren
- Fußrasten im Weg
- dunkles Display
- Hebel nicht in Reichweite einstellbar
- Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
- Gute Fahrleistungen
- Erstaunlich wendig
- Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
- Sound 1b
- Verarbeitung hier und da etwas lieblos
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.484 | mm |
| Länge | 2.153 | mm |
| Radstand | 1.484 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 229 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80R19M/C 59H | |
| Reifen hinten | 150/70R17M/C 69H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Honda CL500 ist ein einfach zu fahrendes und sehr zugängliches Bike, das jede Menge Fahrspaß vermittelt. Es ist einfach ausgestattet, stellt den Fahrer vor keinerlei Rätsel und funktioniert ganz hervorragend. Wie üblich bei A2-Bikes sollte man keine Leistungswunder erwarten. Die CL500 ist eher ein gemütliches Bike, mit dem man bewusst jeden Kilometer genießt.Die Testmaschine wurde uns netterweise von motofun zur Verfügung gestellt. motofun ist ein großer Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg. Dort steht die CL 500 als Vorführer - und nahezu jede andere aktuelle Honda kann dort ebenfalls zur Probe gefahren werden. Auf geht's zu motofun!
Fazit - was bleibt hängen
Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!
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Honda CL 500 vs. Harley-Davidson Nightster – Vergleich, Stärken & Schwächen
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Alltag mit Charakter“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CL 500 steht für einen modernen, pragmatischen Ansatz: leicht zugänglich, vielseitig und auf ein breites Einsatzspektrum ausgelegt. Die Harley-Davidson Nightster dagegen bringt den typischen Harley-Anspruch mit: markantes Design, ein unverwechselbarer Sound und ein Fahrgefühl, das stärker auf Stil und Präsenz setzt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn je nachdem, was im Alltag zählt, kann das eine oder andere Motorrad deutlich besser passen.
Erster Eindruck: Charakter und Design
Die Honda CL 500 wirkt wie ein Motorrad, das man einfach gern fährt. Die Linien sind klar, die Proportionen stimmig und das Gesamtbild eher „clean“ als verspielt. Dadurch passt sie gut zu unterschiedlichen Fahrstilen – vom entspannten Stadtbummel bis zur Tour über Landstraßen.
Die Harley-Davidson Nightster spielt dagegen stärker mit Identität. Das Design ist deutlich eigenständiger, die Optik wirkt „statement“-mäßig und der Auftritt ist sofort erkennbar. Wer Wert auf eine Maschine legt, die auch beim Parken Aufmerksamkeit bekommt, findet hier schnell den richtigen Ton.
Stärken und Schwächen beim ersten Eindruck
Die Honda punktet mit einer unaufgeregten, modernen Ausstrahlung und einer Formensprache, die nicht nach „nur für einen Zweck“ aussieht. Schwäche: Wer eine besonders ikonische Optik sucht, muss sich bei der CL 500 eher mit einem zurückhaltenden Look zufriedengeben.
Die Harley hat den stärkeren „Wow“-Faktor. Schwäche: Der Fokus auf Stil und Harley-typische Auslegung kann dazu führen, dass sie sich im Alltag weniger „neutral“ anfühlt als die Honda – und damit nicht für jede Fahrgewohnheit ideal ist.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Vergleich der beiden Motorräder geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das, was man beim Fahren wirklich merkt. Die Honda CL 500 ist auf ein gleichmäßiges, alltagstaugliches Ansprechverhalten ausgelegt. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufiges Beschleunigen, Schalten und Rangieren im Spiel ist – etwa in der Stadt oder auf kurzen Strecken.
Die Harley-Davidson Nightster setzt stärker auf den typischen Harley-Charakter. Das heißt: Das Ansprechverhalten und das „Gefühl“ beim Beschleunigen sind deutlich markanter. Wer gerne mit Drehmoment arbeitet und den Sound sowie die Vibrationen als Teil des Erlebnisses sieht, wird die Nightster schnell zu schätzen wissen.
Vergleich: Alltag vs. Emotion
Die Honda wirkt im Vergleich oft wie die „ruhigere“ Wahl: Sie lässt sich leichter dosieren und vermittelt ein souveränes Gefühl bei wechselnden Geschwindigkeiten. Schwäche: Wer vor allem auf ein besonders emotionales Antriebserlebnis aus ist, könnte die CL 500 als weniger „spektakulär“ empfinden.
Die Harley liefert mehr Emotion und Präsenz. Schwäche: Je nach Fahrstil kann das Fahrgefühl weniger „universell“ wirken, weil der Charakter stärker auf Harley-typische Art ausgelegt ist.
Fahrwerk & Handling: Wie gut lässt sie sich bewegen?
Im Alltag entscheidet das Handling oft über Fahrspaß. Die Honda CL 500 ist so abgestimmt, dass sie sich in vielen Situationen leicht kontrollieren lässt. Das hilft besonders bei häufigen Richtungswechseln, beim zügigen Fahren auf Landstraßen oder wenn man im Stadtverkehr ständig auf wechselnde Situationen reagieren muss.
Die Harley-Davidson Nightster fühlt sich dagegen eher wie ein Motorrad an, das man bewusst bewegt. Das kann sehr angenehm sein, wenn man gerne „mit dem Bike arbeitet“ und nicht nur schnell von A nach B will. In Kurven vermittelt sie ein anderes Gefühl als die Honda: weniger neutral, mehr Charakter.
Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb
Die Honda punktet mit einem unkomplizierten Handling und einer Abstimmung, die sich schnell vertraut anfühlt. Schwäche: Wer ein besonders „großes“ Fahrgefühl sucht, könnte die CL 500 als zu leichtfüßig oder zu wenig „massiv“ empfinden.
Die Harley bietet ein intensiveres Fahrgefühl. Schwäche: Wer maximale Alltagstauglichkeit in jeder Situation priorisiert, muss die Nightster eventuell stärker an den eigenen Stil anpassen.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen zählt vor allem, wie gut sich die Verzögerung dosieren lässt. Die Honda CL 500 zielt auf ein berechenbares Bremsverhalten ab, das sich im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen angenehm anfühlt. Das schafft Sicherheit, wenn man häufig an Ampeln, im Stop-and-go oder bei unerwarteten Situationen reagieren muss.
Die Harley-Davidson Nightster kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, aber der Gesamteindruck ist stärker vom Charakter des Motorrads geprägt. Wer die Nightster fährt, merkt schneller, wie das Motorrad insgesamt „zusammenarbeitet“ – was sich gut anfühlen kann, wenn man den Stil mag.
Vergleich: Dosierbarkeit und Gefühl
Die Honda wirkt im Vergleich oft wie die Wahl für entspanntes, sicheres Fahren mit klarer Rückmeldung. Schwäche: Wer maximale „Sportlichkeit“ erwartet, muss prüfen, ob die Abstimmung genau zum eigenen Anspruch passt.
Die Harley kann mit einem intensiveren Gesamteindruck punkten. Schwäche: Wer sehr feinfühlig und „leicht“ fahren möchte, sollte die Nightster im direkten Test erleben, um das passende Gefühl zu finden.
Komfort & Sitzposition: Wie lange macht das Fahren Spaß?
Komfort ist nicht nur eine Frage der Sitzbank, sondern auch der Sitzposition und der Ergonomie. Die Honda CL 500 ist so ausgelegt, dass sie für viele Fahrerinnen und Fahrer eine entspannte Haltung ermöglicht. Das macht sie besonders attraktiv, wenn längere Strecken oder häufige Fahrten im Alltag geplant sind.
Die Harley-Davidson Nightster bietet eine Sitzposition, die stärker auf Harley-typische Proportionen und ein bewusstes Fahrgefühl setzt. Das kann sehr angenehm sein, wenn die eigene Körperhaltung dazu passt und man gerne „in“ das Motorrad hinein fährt.
Stärken und Schwächen beim Komfort
Die Honda punktet mit einer alltagstauglichen Ergonomie und dem Gefühl, auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs zu sein. Schwäche: Wer eine sehr markante Cruiser-Optik und -Haltung sucht, wird bei der CL 500 weniger „Cruiser-Feeling“ finden.
Die Harley liefert mehr Stil und ein klareres Cruiser- bzw. Neo-Cruiser-Gefühl. Schwäche: Nicht jede Körpergröße und nicht jeder Fahrstil harmoniert automatisch – ein Probefahren lohnt sich hier besonders.
Ausstattung & Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Alltag sind Details entscheidend: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, Licht, Alltagstauglichkeit und das Gefühl, dass das Motorrad „einfach funktioniert“. Die Honda CL 500 ist in vielen Punkten auf praktische Nutzung ausgelegt. Das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad regelmäßig bewegt wird – ohne großes Tüfteln.
Die Harley-Davidson Nightster punktet stärker über den Gesamteindruck und die Harley-typische Ausrichtung. Je nach Ausstattung kann sie sich dadurch besonders „rund“ anfühlen, wenn man genau diesen Stil mag. Gleichzeitig kann die Praxis stärker vom eigenen Setup abhängen, etwa wenn Zubehör oder individuelle Anpassungen eine Rolle spielen.
Vergleich: Alltagstauglichkeit vs. Individualität
Die Honda wirkt im Vergleich oft wie die unkomplizierte Wahl für den täglichen Einsatz. Schwäche: Wer eine besonders „kultige“ Basis sucht, findet bei der Nightster mehr davon.
Die Harley bietet mehr Individualität im Look und im Fahrgefühl. Schwäche: Wer maximale Standard-Pragmatik erwartet, sollte die Nightster im Detail prüfen, damit sie wirklich zum Alltag passt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich zeigt schnell: Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Die Honda CL 500 ist besonders interessant, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig ist, sich leicht bewegt und im Alltag zuverlässig funktioniert. Sie eignet sich gut für Menschen, die gerne regelmäßig fahren, ohne dass jede Fahrt „eine Produktion“ sein muss.
Die Harley-Davidson Nightster ist die bessere Wahl, wenn Stil, Sound und ein klarer Harley-Charakter im Vordergrund stehen. Wer das Motorrad nicht nur als Transportmittel sieht, sondern als Teil der eigenen Identität, wird mit der Nightster deutlich mehr „Gefühl“ mitnehmen.
Typische Stärken im direkten Vergleich
- Honda CL 500: unkompliziertes Handling, alltagstaugliches Fahrgefühl, pragmatische Vielseitigkeit.
- Harley-Davidson Nightster: markanter Auftritt, emotionaleres Antriebserlebnis, stärkerer Charakter im Gesamtpaket.
Fazit:
Die Honda CL 500 ist die stimmige Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht handhaben lässt und bei vielen Fahrten zuverlässig überzeugt. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn häufige Strecken, Stadtverkehr und abwechslungsreiche Landstraßen anstehen – mit einem Fahrgefühl, das schnell vertraut wird und nicht viel Erklärung braucht. Wer ein vielseitiges Bike möchte, das sich nicht „zu speziell“ anfühlt, liegt mit der CL 500 meist richtig.
Die Harley-Davidson Nightster passt dagegen besser zu Fahrenden, die mehr als nur Funktion erwarten: ein klarer Harley-Charakter, ein markantes Design und ein emotionaleres Antriebserlebnis stehen hier im Mittelpunkt. Wer gerne bewusst fährt, den Sound und die Präsenz genießt und das Motorrad als Ausdruck des eigenen Stils sieht, wird mit der Nightster deutlich mehr Identifikation finden.
Kurz gesagt: Honda für unkomplizierte Vielseitigkeit, Harley für Charakter und Stil.