| UVP | 6.699 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr zugängliches, leicht fahrbares Motorrad
- wendiges und agiles Fahrverhalten
- einfache Bedienung, draufsetzen und losfahren
- Fußrasten im Weg
- dunkles Display
- Hebel nicht in Reichweite einstellbar
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.484 | mm |
| Länge | 2.153 | mm |
| Radstand | 1.484 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80R19M/C 59H | |
| Reifen hinten | 150/70R17M/C 69H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit
Die Honda CL500 ist ein einfach zu fahrendes und sehr zugängliches Bike, das jede Menge Fahrspaß vermittelt. Es ist einfach ausgestattet, stellt den Fahrer vor keinerlei Rätsel und funktioniert ganz hervorragend. Wie üblich bei A2-Bikes sollte man keine Leistungswunder erwarten. Die CL500 ist eher ein gemütliches Bike, mit dem man bewusst jeden Kilometer genießt.Die Testmaschine wurde uns netterweise von motofun zur Verfügung gestellt. motofun ist ein großer Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg. Dort steht die CL 500 als Vorführer - und nahezu jede andere aktuelle Honda kann dort ebenfalls zur Probe gefahren werden. Auf geht's zu motofun!
Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CL 500 vs Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CL 500 steht für einen klaren, modernen Ansatz: leicht zu bewegen, alltagstauglich und mit einem Charakter, der sich sowohl in der Stadt als auch auf der Landstraße wohlfühlt. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB dagegen bringt den typischen Harley-Fokus mit: markanter Look, spürbarer Vibe und ein Fahrgefühl, das stärker auf Stil und souveräne Straßenpräsenz setzt.
Im Folgenden geht es nicht darum, ein Modell „besser“ zu nennen, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Eigenschaften beider Motorräder in der Praxis zueinander verhalten: Wo die Honda eher punktet, wo die Harley ihre Stärken ausspielt – und welche Schwächen man im Hinterkopf behalten sollte.
Grundcharakter: Leichtfüßig vs. markant
Honda CL 500: pragmatisch und vielseitig
Die Honda CL 500 wirkt wie ein Motorrad, das man einfach gern nutzt. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtpaket: Die Maschine ist so ausgelegt, dass sie sich im Alltag nicht „anfühlt wie ein Projekt“, sondern wie ein verlässlicher Begleiter. Das zeigt sich besonders im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Sitzposition und dem insgesamt ruhigen Handling.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Stil und Straßenpräsenz
Die Sport Glide FLSB spielt dagegen stärker mit dem Harley-Gefühl: mehr „Show“ im Auftritt, ein deutlich spürbarer Charakter und ein Fahrstil, der sich weniger nach „schnell durch die Stadt“ anfühlt, sondern nach „entspannt unterwegs, aber mit Haltung“. Wer ohnehin auf Harley-typische Details steht, bekommt hier ein Motorrad, das optisch und akustisch schnell überzeugt.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. Harley-typische Souveränität
Beim Vergleich der Motorwerte und des daraus resultierenden Fahrgefühls zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Honda CL 500 wirkt im Alltag oft harmonischer, weil sie sich gleichmäßig und kontrolliert anfühlt. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB bringt dagegen mehr „Druck“ im Charakter: nicht zwingend als reines Drehzahl-Feuerwerk, sondern als spürbare Kraftentfaltung, die sich besonders dann gut macht, wenn die Maschine nicht ständig „gearbeitet“ werden muss.
In der Praxis bedeutet das: Wer häufig kurze Strecken fährt, häufig anfahren und beschleunigen muss und dabei ein entspanntes Handling bevorzugt, wird die Honda oft als angenehmer empfinden. Wer dagegen längere Strecken plant, gern mit einem klaren Rhythmus fährt und den Harley-Vibe bewusst sucht, dürfte mit der Sport Glide zufriedener sein.
Sitzposition und Ergonomie: aufrecht und handlich vs. cruiser-orientiert
Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie leicht sich das Motorrad im Alltag bewegt und wie ermüdungsfrei längere Fahrten bleiben.
Honda CL 500: aufrecht, kontrolliert, alltagstauglich
Die Honda setzt auf eine eher aufrechte, gut kontrollierbare Haltung. Das hilft besonders beim Rangieren, beim Stop-and-go-Verkehr und bei Fahrten, bei denen man nicht ständig „gegen“ die Sitzposition arbeiten möchte. Auch das Handling profitiert davon: Die Maschine wirkt insgesamt leichter zu dirigieren.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB: entspannter Cruiser-Ansatz
Die Sport Glide FLSB orientiert sich stärker am Cruiser-Gedanken. Das kann sehr angenehm sein, wenn man gern mit entspannter Haltung fährt und das Motorrad nicht ständig „aktiv“ bewegen will. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung für Fahrerinnen und Fahrer, die sehr sportlich oder besonders wendig unterwegs sein möchten, weniger ideal wirken – vor allem dann, wenn enge Situationen häufig sind.
Fahrwerk und Handling: agil vs. souverän
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich der angegebenen Eigenschaften ein klares Bild: Die Honda CL 500 zielt auf ein agiles, gutmütiges Handling. Das macht sie besonders attraktiv für kurvige Strecken, für das schnelle Wechseln der Linie und für Situationen, in denen man das Motorrad „einfach“ führen möchte.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB wirkt dagegen eher auf Souveränität ausgelegt. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man bewusst ruhiger fährt. In der Summe fühlt sich die Harley dann oft wie ein Motorrad an, das die Strecke „mitnimmt“, statt sie ständig neu zu interpretieren.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit im Fokus
Auch bei den Bremsen ist der Unterschied weniger „besser/schlechter“, sondern eher „wie fühlt es sich an“. Die Honda wirkt im Vergleich tendenziell wie ein Motorrad, bei dem die Bremsleistung gut dosierbar ist und sich das Gefühl schnell auf den Alltag übertragen lässt. Die Harley kann ebenfalls stark verzögern, aber der Charakter ist typischer: eher souverän und kraftvoll, dafür weniger „feinfühlig“ im Sinne von ultrakurzen, sportlichen Eingriffen.
Für die Praxis heißt das: Wer häufig in dichtem Verkehr bremst und dabei möglichst stressfrei dosieren möchte, wird die Honda oft als angenehmer empfinden. Wer dagegen gern mit klaren, ruhigen Bremsimpulsen fährt, findet in der Sport Glide eine stimmige Lösung.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reichweite
Im Alltag entscheidet nicht nur die Leistung, sondern auch, wie gut das Motorrad im Alltag „funktioniert“. Hier spielt das Zusammenspiel aus Motorcharakter, Ergonomie und dem Gesamtgewicht bzw. dem Fahrgefühl eine große Rolle.
Stadtverkehr
Die Honda CL 500 ist im Vergleich klar im Vorteil, wenn es um häufiges Anfahren, Rangieren und das schnelle Reagieren im Verkehr geht. Die Maschine wirkt handlicher und insgesamt weniger „schwer im Kopf“. Die Harley kann natürlich auch Stadt – aber sie verlangt eher den bewussten Umgang mit ihrem Charakter und ihrem Stil.
Landstraße
Auf der Landstraße zeigt sich die Stärke beider: Die Honda macht Spaß, weil sie sich dynamisch bewegen lässt und Kurvenfahrten leicht wirken. Die Harley punktet, wenn man die Fahrt eher als Reise begreift: gleichmäßiger Rhythmus, souveräne Straßenlage und ein Fahrgefühl, das man nicht „wegoptimieren“ muss.
Reisen und längere Strecken
Bei längeren Fahrten wird spürbar, wie die Sitzposition und das Fahrwerk zusammenarbeiten. Die Harley kann hier besonders dann überzeugen, wenn die entspannte Haltung zum eigenen Fahrstil passt. Die Honda ist ebenfalls geeignet, aber eher als „effizienter Allrounder“ – also dann, wenn man zügig unterwegs sein möchte und dabei ein leichtes Handling bevorzugt.
Design, Sound und Markencharakter
Der Vergleich wäre unvollständig ohne den Faktor, der bei vielen Käufen mindestens genauso wichtig ist wie die technischen Daten: das Gefühl, das das Motorrad auslöst.
Die Honda CL 500 wirkt modern, klar und „unaufgeregt“. Das ist ein Plus, wenn man ein Motorrad möchte, das sich nicht ständig erklären muss und das man einfach fahren will. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist dagegen ein Statement: Optik, Sound und Markenidentität sind hier Teil des Pakets. Wer genau darauf Wert legt, wird die Harley nicht nur als Fortbewegungsmittel sehen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda CL 500
- Alltagstauglichkeit: leicht zu bewegen und gut dosierbar im Stadtbetrieb.
- Handliches Handling: unterstützt dynamische Fahrweise auf der Landstraße.
- Ergonomie: aufrechte Haltung, die im Alltag oft weniger ermüdend wirkt.
Schwächen bzw. Grenzen der Honda CL 500
- Charakter: wer stark auf Harley-typische „Show“ und Sound steht, könnte weniger emotional abgeholt werden.
- Reisegefühl: eher effizient und agil als cruiser-orientiert.
Stärken der Harley-Davidson Sport Glide FLSB
- Marken- und Fahrgefühl: deutlich Harley-typisch, mit starker Straßenpräsenz.
- Souveränität: passt gut zu ruhigerem, gleichmäßigem Fahren.
- Erlebnisfaktor: Design und Sound sind Teil des Fahrspaßes.
Schwächen bzw. Grenzen der Sport Glide FLSB
- Stadtalltag: weniger „leichtfüßig“ als die Honda, vor allem in engen Situationen.
- Fahrstilabhängigkeit: die cruiser-orientierte Auslegung belohnt eher den passenden Fahrstil.
Kaufberatung: Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Nutzungsprofil klar ist. Die Honda CL 500 ist besonders geeignet, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt, sich gut kontrollieren lässt und auf kurzen wie mittleren Strecken Spaß macht. Sie passt auch dann gut, wenn man ein Motorrad möchte, das man gern „einfach nimmt“ – ohne jedes Mal das Gefühl zu haben, man müsse sich auf einen bestimmten Charakter einstellen.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist die bessere Wahl, wenn der Fokus stärker auf Stil, Sound und einem cruiser-orientierten Fahrgefühl liegt. Wer längere Strecken mag, gern mit Ruhe fährt und das Motorrad als Teil der eigenen Identität sieht, wird die Sport Glide besonders stimmig finden.
Fazit:
Die Honda CL 500 ist die rundere Wahl für den Alltag: Sie wirkt handlich, unterstützt eine kontrollierte Fahrweise und eignet sich besonders gut für Stadtverkehr sowie für Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad ohne große Umgewöhnung suchen. Ihre Stärke liegt im unkomplizierten Zusammenspiel aus Ergonomie, Dosierbarkeit und agilerem Handling. Wer dagegen vor allem ein Motorrad möchte, das sich emotional anfühlt, mit klarer Harley-Präsenz auftritt und auf längeren Strecken souverän wirkt, trifft mit der Harley-Davidson Sport Glide FLSB eher den Geschmack. Die Sport Glide belohnt den passenden Fahrstil: entspannter, cruiser-orientierter und stärker auf Erlebnis ausgelegt. Kurz gesagt: Honda für pragmatischen Allround-Spaß und leichte Bedienbarkeit, Harley für Stil, Sound und ein markantes Reisegefühl.