| UVP | 6.699 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr zugängliches, leicht fahrbares Motorrad
- wendiges und agiles Fahrverhalten
- einfache Bedienung, draufsetzen und losfahren
- Fußrasten im Weg
- dunkles Display
- Hebel nicht in Reichweite einstellbar
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.484 | mm |
| Länge | 2.153 | mm |
| Radstand | 1.484 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80R19M/C 59H | |
| Reifen hinten | 150/70R17M/C 69H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Honda CL500 ist ein einfach zu fahrendes und sehr zugängliches Bike, das jede Menge Fahrspaß vermittelt. Es ist einfach ausgestattet, stellt den Fahrer vor keinerlei Rätsel und funktioniert ganz hervorragend. Wie üblich bei A2-Bikes sollte man keine Leistungswunder erwarten. Die CL500 ist eher ein gemütliches Bike, mit dem man bewusst jeden Kilometer genießt.Die Testmaschine wurde uns netterweise von motofun zur Verfügung gestellt. motofun ist ein großer Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg. Dort steht die CL 500 als Vorführer - und nahezu jede andere aktuelle Honda kann dort ebenfalls zur Probe gefahren werden. Auf geht's zu motofun!
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Honda CL 500 vs. KTM 1290 Super Duke R: Vergleich der Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CL 500 und die KTM 1290 Super Duke R, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das Fahrgefühl: Wie schnell ist man „drin“, wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen, und wie stark belohnt es den eigenen Stil? Genau hier zeigt sich der größte Unterschied zwischen der eher zugänglichen, alltagstauglichen Honda und der kompromisslos sportlichen, kraftgeladenen KTM.
Grundidee: Zugänglich und vielseitig vs. kompromisslos sportlich
Die Honda CL 500 steht für einen entspannten Einstieg in die Welt der modernen Motorräder. Sie wirkt wie ein Bike, das man gern täglich nutzt: für die Stadt, für kurze Ausfahrten und auch für längere Touren, wenn die Route abwechslungsreich wird. Die Maschine ist dabei so ausgelegt, dass sie nicht nur „funktioniert“, sondern sich auch im Alltag angenehm anfühlt.
Die KTM 1290 Super Duke R verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Sie ist auf maximale Dynamik und sportliche Reaktion getrimmt. Schon beim Anfahren merkt man, dass hier ein anderes Leistungs- und Fahrwerkskonzept im Vordergrund steht. Wer die KTM wählt, sucht meist nicht nur Mobilität, sondern ein Motorrad, das spürbar fordert und gleichzeitig belohnt.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Leistung
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda CL 500 setzt auf einen Motor, der sich gleichmäßig und kontrollierbar anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit liegt oder wenn das Motorrad auch mal „nebenbei“ genutzt wird. Die Kraft kommt so, dass man sie gut dosieren kann – ideal für Stadtverkehr, Ampelstarts und entspanntes Cruisen.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen deutlich stärker auf Durchzug und sportliche Beschleunigung ausgelegt. Das spürt man vor allem dann, wenn es aus Kurven heraus zügig werden soll oder wenn Überholmanöver nicht nur „möglich“, sondern selbstverständlich wirken. Der Unterschied liegt weniger darin, dass die KTM „einfach nur mehr“ kann, sondern darin, wie schnell sich das Motorrad in einen sportlichen Modus bringt.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Honda CL 500: Stärke bei kontrollierbarer Fahrbarkeit und gutem Gefühl bei moderaten Tempi. Schwäche: Wer konsequent sportlich fährt und viel Reserven für hohe Beschleunigung sucht, wird die KTM als deutlich aufregender empfinden.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärke bei spürbarer Dynamik, starkem Vortrieb und sportlicher Reaktion. Schwäche: Die KTM verlangt mehr Aufmerksamkeit – wer eher entspannt unterwegs sein möchte, kann sich schneller „zu viel“ Motor im Alltag vorkommen lassen.
Fahrwerk und Handling: Leichtfüßig vs. sportlich präzise
Beim Handling zeigt sich ein klarer Unterschied in der Auslegung. Die Honda CL 500 wirkt im Alltag leicht zu bewegen. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufig rangiert wird, wenn enge Straßenabschnitte anstehen oder wenn man einfach ohne großen Aufwand von A nach B kommt. In Kurven lässt sie sich meist intuitiv einordnen, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die KTM 1290 Super Duke R spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um sportliche Präzision geht. Das Motorrad fühlt sich dann besonders „auf Linie“ an: stabil, direkt und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf zügiges Fahren macht. Gleichzeitig ist das Setup spürbar auf Performance ausgelegt – wer überwiegend holprige Strecken oder sehr gemächliche Fahrten bevorzugt, merkt schneller, dass die KTM eher für dynamische Einsätze gebaut ist.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei der Verzögerung zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung. Die Honda bremst so, dass sie im Alltag sicher und berechenbar bleibt. Die KTM hingegen wirkt in kritischen Situationen deutlich „sportlicher“: Bremsmanöver fühlen sich kraftvoll an, und das Motorrad bleibt dabei stabil. Das ist ein Vorteil, wenn man häufig zügig unterwegs ist oder wenn die Strecke mehr Kurven als Gerade bietet.
Sitzposition und Ergonomie: Alltagskomfort vs. sportliche Haltung
Die Honda CL 500 ist so gestaltet, dass sie auch über längere Zeit angenehm bleibt. Die Sitzposition unterstützt eine entspannte Haltung, wodurch das Motorrad besonders für Touren geeignet ist, bei denen man nicht nur „Tempo“ sucht, sondern auch das Fahren selbst genießen möchte. Gerade wenn der Rücken bei längeren Ausfahrten schnell meldet, spielt die Honda ihre Stärken aus.
Die KTM 1290 Super Duke R setzt dagegen auf eine sportlichere Sitzposition. Das sorgt für ein direkteres Fahrgefühl und unterstützt die aktive Fahrweise. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad „mitnimmt“, wird die KTM als sehr motivierend erleben. Wer jedoch häufig gemütlich unterwegs ist oder lange Strecken ohne sportlichen Fokus fährt, kann die KTM als anstrengender empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren im Vergleich
Im Alltag ist die Honda CL 500 meist die unkompliziertere Wahl. Sie passt gut zu typischen Tagesroutinen: kurze Wege, Verkehr, wechselnde Straßenqualität und das Bedürfnis nach einem Motorrad, das nicht ständig „überredet“ werden muss. Auch das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten wirkt insgesamt weniger anspruchsvoll.
Die KTM 1290 Super Duke R kann ebenfalls im Alltag bewegt werden, aber sie ist stärker auf Fahrspaß ausgelegt. Das bedeutet: In der Stadt kann sie sich schnell wie „zu viel“ anfühlen, während sie auf der Landstraße oder auf kurvigen Strecken ihre Qualitäten besonders deutlich zeigt. Wer also Pendeln und Freizeitfahrten mischt, sollte ehrlich prüfen, wie oft wirklich sportlich gefahren wird.
Stärken und Schwächen im Gesamtbild
Honda CL 500 – ideal, wenn…
Die Honda CL 500 ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Sie eignet sich gut für Einsteiger, Wiedereinsteiger oder alle, die ein vielseitiges Bike möchten, das nicht nur am Wochenende funktioniert. Die Stärke liegt in der kontrollierbaren Art, im angenehmen Fahrgefühl und in der insgesamt entspannten Nutzung.
KTM 1290 Super Duke R – ideal, wenn…
Die KTM 1290 Super Duke R ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht. Wer gern zügig fährt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als „Werkzeug“ für Fahrspaß versteht, wird die KTM deutlich mehr fordern und gleichzeitig mehr belohnen. Die Schwäche liegt weniger im Können, sondern im Anspruch: Das Motorrad will gefahren werden – und zwar mit Aufmerksamkeit.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch entscheiden. Die Honda CL 500 ist die Maschine für den Alltag mit echter Motorrad-Identität: angenehm, vielseitig und so abgestimmt, dass man sich schnell wohlfühlt. Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen das Motorrad für Menschen, die spürbar mehr wollen: mehr Dynamik, mehr sportliche Reaktion und mehr „Wow“-Momente beim Beschleunigen und in Kurven.
Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, Wert auf unkompliziertes Handling legt und auch längere Touren entspannt genießen möchte, findet in der Honda meist die stimmigere Basis. Wer dagegen regelmäßig Landstraße fährt, Kurven liebt und das Motorrad als sportliches Erlebnis betrachtet, wird mit der KTM deutlich mehr Begeisterung erleben.
Fazit:
Die Honda CL 500 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag überzeugt: leicht zu bewegen, gut dosierbar und angenehm in der Ergonomie. Sie eignet sich besonders für Stadt, Pendeln und Touren, bei denen Komfort und ein entspanntes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale sportliche Reserven. Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn Fahrspaß und Dynamik Priorität haben. Sie spielt ihre Stärken vor allem bei zügiger Fahrweise aus: kraftvoller Vortrieb, sportliche Präzision und ein Handling, das Lust auf Tempo macht. Wer häufig gemütlich unterwegs ist oder das Motorrad vor allem als unkomplizierten Begleiter nutzt, wird die Honda als passender empfinden. Wer hingegen gezielt sportlich fährt und das Motorrad fordert, bekommt mit der KTM ein deutlich intensiveres Erlebnis. Kurz gesagt: Honda für vielseitig und entspannt, KTM für maximal sportlich und fordernd.