UVP 6.699 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 22.100 €
Baujahr von 2020 bis 2025
Test des neuen und günstigen A2 Scramblers von Honda
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MV Motorcycle Art: Ein Supersportler als Kunstwerk für die Straße
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr zugängliches, leicht fahrbares Motorrad
  • wendiges und agiles Fahrverhalten
  • einfache Bedienung, draufsetzen und losfahren
Kontra:
  • Fußrasten im Weg
  • dunkles Display
  • Hebel nicht in Reichweite einstellbar
Pro:
  • Optik zum Niederknien
  • Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
  • Modernste Technik
  • Top Bremsen
  • Triple-Sound vom Feinsten
  • einstellbares Fahrwerk
Kontra:
  • auf Dauer anstrengende Sitzposition
  • Beifahrer nur für den Notfall
  • bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie

Abmessungen & Gewicht

Gewicht192kg
Radstand1.484mm
Länge2.153mm
Radstand1.484mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.137mm
Gewicht198kg
Radstand1.380mm
Länge2.030mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 830 mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum471ccm
Hub67mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum798ccm
Hub54mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung47 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.250 U/Min
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km
Leistung148 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment88 NM bei 10.600 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite258km

Fahrwerk

Federung vorneTeleskopgabel 41 mm (Federweg 150)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80R19M/C 59H
Reifen hinten150/70R17M/C 69H
RahmenbauartALS Steel tubular trellis
Federung vorneMarzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm
Federung hintenSachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 - ZR 17
Reifen hinten180/55 - ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Die Honda CL500 ist ein einfach zu fahrendes und sehr zugängliches Bike, das jede Menge Fahrspaß vermittelt. Es ist einfach ausgestattet, stellt den Fahrer vor keinerlei Rätsel und funktioniert ganz hervorragend. Wie üblich bei A2-Bikes sollte man keine Leistungswunder erwarten. Die CL500 ist eher ein gemütliches Bike, mit dem man bewusst jeden Kilometer genießt.
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von motofun zur Verfügung gestellt. motofun ist ein großer Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg. Dort steht die CL 500 als Vorführer - und nahezu jede andere aktuelle Honda kann dort ebenfalls zur Probe gefahren werden. Auf geht's zu motofun!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.400€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2023
  • Farben: orange, grün, schwarz, blau

Fazit - was bleibt hängen

Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die  Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 21.390€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 16.500€
  • Baujahre: 2020-2022
  • Farben: rot, gelb

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Honda CL 500 vs. MV Agusta Superveloce 800 – welcher Motorradtyp passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CL 500 und die MV Agusta Superveloce 800, geht es beim Vergleich selten nur um Zahlen. Natürlich lassen sich technische Daten gegenüberstellen – aber am Ende entscheidet, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt, wie es auf der Landstraße reagiert und wie gut es zum eigenen Fahrstil passt. Genau darum geht es hier: um einen verständlichen Vergleich der Stärken und Schwächen beider Modelle, damit die Wahl leichter fällt.

Grundcharakter: unkompliziert und alltagstauglich vs. emotional und sportlich

Die Honda CL 500 steht für einen klaren, bodenständigen Ansatz: ein Motorrad, das sich im Alltag leicht bewegen lässt und dabei nicht den Anspruch verliert, auch auf längeren Strecken Spaß zu machen. Der Charakter ist eher zugänglich – das Motorrad wirkt wie gemacht für Menschen, die regelmäßig fahren möchten, ohne sich ständig mit Technik oder Setup beschäftigen zu müssen.

Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen deutlich stärker auf Emotion und sportliches Auftreten getrimmt. Schon vom Gesamteindruck her wirkt sie wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch spürt. Wer sich für dieses Modell interessiert, sucht meist mehr als nur Transport: Es geht um Stil, Antriebserlebnis und das Gefühl, etwas Besonderes zu bewegen.

Motor und Antrieb: wie sich die Unterschiede im Fahrgefühl bemerkbar machen

Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten: Die Honda CL 500 zielt auf harmonische Alltagstauglichkeit. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei meist so, dass sie im Stadtverkehr ebenso funktioniert wie auf der Landstraße. Das Motorrad lässt sich in vielen Situationen entspannt fahren, ohne dass ständig hohe Drehzahlen nötig wären.

Die MV Agusta Superveloce 800 setzt stärker auf sportliche Dynamik. Im Vergleich der Fahrleistungen und der Art, wie der Motor auf Gasbefehle reagiert, zeigt sich: Die Superveloce fühlt sich eher nach „mehr“ an. Das kann auf kurvigen Strecken ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad schneller in den gewünschten Bereich kommt. Gleichzeitig kann genau das auch bedeuten, dass die Fahrweise bewusster geplant sein will, wenn man es im Alltag ruhig angehen möchte.

Stärken und Schwächen im Alltag

Honda CL 500 – Stärke: unkomplizierte Handhabung und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig bleibt. Schwäche: Wer sehr sportliche Ansprüche hat, könnte das Potenzial als „zu zahm“ empfinden, wenn man vor allem nach maximaler Dynamik sucht.

MV Agusta Superveloce 800 – Stärke: deutlich mehr sportliche Ausstrahlung und ein Antrieb, der Lust auf zügiges Fahren macht. Schwäche: Wer vor allem entspannt pendeln will, kann das Motorrad als „zu besonders“ oder zu fordernd wahrnehmen – nicht im Sinne von unbrauchbar, sondern eher, weil der Charakter stärker in Richtung sportlicher Nutzung geht.

Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen vs. präzise sportlich

Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder vor allem in der Art, wie sie Kurven und Richtungswechsel „vermitteln“. Die Honda CL 500 wirkt im Vergleich häufig wie ein Motorrad, das sich einfach kontrollieren lässt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn der Alltag viele kurze Strecken, Verkehr und wechselnde Fahrbahnoberflächen mit sich bringt. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, ohne dass man ständig gegenlenken oder ständig nachjustieren muss.

Die MV Agusta Superveloce 800 spielt dagegen stärker ihre sportliche Präzision aus. Beim Vergleich der Fahrwerksauslegung und der Art, wie das Motorrad auf Lastwechsel reagiert, zeigt sich: Die Superveloce will geführt werden. Sie belohnt eine aktive Fahrweise und kann auf der Landstraße sehr direkt wirken. Das ist ein Plus für Fahrer, die gern „mit dem Motorrad arbeiten“.

Kurvengefühl und Stabilität

Honda CL 500: eher souverän und alltagstauglich, mit gutem Gefühl für Tempo und Linie. Schwäche: Wer sehr aggressiv fährt, könnte sich bei maximalem Tempo oder sportlicher Gangart mehr Reserven wünschen.

MV Agusta Superveloce 800: spürbar sportlicheres Kurvengefühl und mehr „Biss“. Schwäche: Im Stadtverkehr oder bei entspanntem Fahren kann das Setup weniger „locker“ wirken, weil das Motorrad stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt ist.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo vs. Dosierbarkeit im Alltag

Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich meist ein ähnliches Muster: Die Honda CL 500 bietet eine Bremscharakteristik, die sich gut dosieren lässt und sich für den Alltag angenehm anfühlt. Das ist wichtig, wenn häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert werden muss oder wenn die Strecke unvorhersehbar ist.

Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt im Vergleich tendenziell „sportlicher“: Die Bremsleistung und das Ansprechverhalten sind eher auf zügiges Fahren ausgelegt. Das kann auf kurvigen Strecken ein Vorteil sein, weil man schneller wieder in den nächsten Abschnitt investieren kann. Gleichzeitig gilt: Wer nur selten sportlich bremst, merkt den Unterschied vielleicht weniger – und die Dosierung will dann einfach bewusst geübt werden.

Komfort und Ergonomie: entspannte Sitzposition vs. sportliche Auslegung

Komfort ist ein entscheidender Punkt, wenn man beide Motorräder realistisch gegeneinander abwägt. Die Honda CL 500 wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das für unterschiedliche Tagesformen passt: längere Stadtfahrten, spontane Ausflüge und auch Touren, bei denen man nicht ständig „im Sportmodus“ sein möchte. Die Ergonomie unterstützt eine entspannte Haltung, was die Konzentration auf die Strecke erleichtert.

Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen stärker auf sportliche Haltung ausgelegt. Das kann auf der Landstraße sehr belohnend sein, weil die Körperposition das aktive Fahren unterstützt. Schwäche kann dabei sein, dass längere Strecken oder sehr entspannte Fahrten weniger „neutral“ wirken – je nach Körpergröße und Fahrgewohnheiten.

Für wen fühlt sich das Motorrad „richtig“ an?

Die Honda CL 500 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und dabei trotzdem Charakter hat. Die MV Agusta Superveloce 800 richtet sich eher an Menschen, die ein Motorrad wollen, das optisch und fahrdynamisch mehr liefert und bei dem sportliches Fahren einen größeren Stellenwert hat.

Ausstattung und Gesamteindruck: funktional vs. premium-sportlich

Auch wenn man bei einem Vergleich nicht nur auf die Ausstattung schauen sollte, spielt sie doch eine Rolle. Die Honda CL 500 wirkt im Gesamtpaket eher zweckmäßig und auf Alltagstauglichkeit abgestimmt. Das ist ein Vorteil, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht kompliziert wirkt und sich auf das Wesentliche konzentriert.

Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt dagegen stärker wie ein Premium-Sportgerät. Im Vergleich der Ausstattungsphilosophie zeigt sich: Hier steht das „Gesamtgefühl“ im Vordergrund. Das kann sich in Details widerspiegeln, die man nicht nur auf dem Papier sieht, sondern beim Fahren und im Handling spürt.

Wirtschaftlichkeit und Nutzung: regelmäßige Fahrten vs. besondere Momente

Bei der Kaufentscheidung spielt die Frage eine große Rolle, wie oft und in welchem Rahmen gefahren wird. Die Honda CL 500 ist im Vergleich besonders attraktiv, wenn das Motorrad ein Alltagswerkzeug sein soll: Pendeln, Wochenendtouren, spontane Fahrten. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket, das nicht ständig „Sonderbehandlung“ braucht.

Die MV Agusta Superveloce 800 ist eher die Wahl für Fahrer, die das Motorrad als Highlight sehen. Wenn Fahrten bewusst geplant werden, wenn Kurvenstraßen im Mittelpunkt stehen und wenn das Motorrad auch optisch und emotional eine Rolle spielt, kann die Superveloce besonders gut passen.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Honda CL 500 – typische Vorteile

  • Alltagstaugliches Fahrgefühl mit gutem Handling
  • Entspanntes Fahren auch bei wechselnden Bedingungen
  • Gute Grundlage für regelmäßige Nutzung

Honda CL 500 – typische Nachteile

  • Weniger Fokus auf maximale sportliche Dynamik
  • Wer sehr sportlich unterwegs ist, könnte schneller an Grenzen stoßen

MV Agusta Superveloce 800 – typische Vorteile

  • Deutlich sportlicheres Gesamtpaket
  • Mehr emotionaler Charakter und sportliche Reaktion
  • Starke Wirkung auf kurvigen Strecken

MV Agusta Superveloce 800 – typische Nachteile

  • Sportlicher Charakter kann im Alltag weniger „locker“ wirken
  • Ergonomie und Fahrstil wollen eher bewusst gewählt sein

Fazit:

Die Honda CL 500 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert und sich leicht in den Fahralltag integrieren lässt. Wer regelmäßig fährt, Wert auf unkompliziertes Handling legt und ein harmonisches Gesamtgefühl möchte, bekommt mit der CL 500 ein stimmiges Paket aus Alltagstauglichkeit und Fahrspaß. Ihre Stärke liegt darin, dass sie nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern sich im echten Leben angenehm kontrollieren lässt.

Die MV Agusta Superveloce 800 passt dagegen besser zu Fahrern, die mehr wollen als „nur fahren“: mehr Emotion, mehr sportliche Dynamik und ein Motorrad, das auf kurvigen Strecken besonders viel Freude macht. Wer das Motorrad als besonderes Erlebnis sieht und sportliche Fahrweise gern aktiv unterstützt, findet in der Superveloce 800 einen klaren Charaktervorteil.

Kurz gesagt: CL 500 für den vielseitigen Alltag und entspannte Touren, Superveloce 800 für alle, die sportlich fahren und ein premium-sportliches Gesamtgefühl suchen.

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