| UVP | 6.699 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 11.145 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr zugängliches, leicht fahrbares Motorrad
- wendiges und agiles Fahrverhalten
- einfache Bedienung, draufsetzen und losfahren
- Fußrasten im Weg
- dunkles Display
- Hebel nicht in Reichweite einstellbar
- wunderschönes Retro-Design
- Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
- ordentliches Drehmoment
- herrlicher Twin-Sound
- einfache Bedienung
- zweifach analoges Cockpit
- für größere Piloten etwas zierlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.484 | mm |
| Länge | 2.153 | mm |
| Radstand | 1.484 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.400 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80R19M/C 59H | |
| Reifen hinten | 150/70R17M/C 69H | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Ø41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die Honda CL500 ist ein einfach zu fahrendes und sehr zugängliches Bike, das jede Menge Fahrspaß vermittelt. Es ist einfach ausgestattet, stellt den Fahrer vor keinerlei Rätsel und funktioniert ganz hervorragend. Wie üblich bei A2-Bikes sollte man keine Leistungswunder erwarten. Die CL500 ist eher ein gemütliches Bike, mit dem man bewusst jeden Kilometer genießt.Die Testmaschine wurde uns netterweise von motofun zur Verfügung gestellt. motofun ist ein großer Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg. Dort steht die CL 500 als Vorführer - und nahezu jede andere aktuelle Honda kann dort ebenfalls zur Probe gefahren werden. Auf geht's zu motofun!
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage.
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.
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Honda CL 500 vs Triumph Bonneville T100 – Vergleich für Alltag, Landstraße und Tour
Wenn zwei Motorräder auf dem Papier ähnlich wirken, aber im Fahrgefühl deutlich auseinandergehen, lohnt sich ein genauer Blick. Genau das passiert beim Vergleich Honda CL 500 und Triumph Bonneville T100. Beide Modelle bewegen sich im Umfeld moderner Klassiker bzw. alltagstauglicher Retro-Interpretationen. Doch während die Honda CL 500 eher auf unkomplizierte Nutzung, effiziente Handhabung und einen klaren Fokus auf Alltag und Alltagstouren setzt, spielt die Triumph Bonneville T100 ihre Stärken besonders dort aus, wo Stil, Charakter und ein „großes“ Motorradgefühl gefragt sind.
Im Folgenden werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrdynamik, Komfort und Ausstattung im direkten Vergleich? Und vor allem: Welche Schwächen können je nach Anspruch zum Stolperstein werden – und welche Stärken machen den Unterschied?
Grundidee und Zielgruppe: pragmatisch vs. modern classic
Honda CL 500: leicht zugänglich und alltagstauglich
Die Honda CL 500 ist als Motorrad gedacht, das schnell „funktioniert“. Das merkt man besonders daran, wie sie sich im Alltag präsentiert: übersichtliche Bedienung, ein unkompliziertes Fahrverhalten und eine Auslegung, die auch dann überzeugt, wenn nicht jede Fahrt zur großen Tour wird. Wer ein Motorrad sucht, das im Stadtverkehr nicht nervt und auf der Landstraße souverän mitmacht, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Triumph Bonneville T100: Charakter, Stil und souveräne Präsenz
Die Triumph Bonneville T100 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch „spürt“. Der Modern-Classic-Ansatz zeigt sich in der Gesamtanmutung und im Fahrgefühl: Das Motorrad vermittelt mehr Gewicht im Auftritt, ohne dabei unhandlich zu sein. Gerade auf längeren Strecken oder bei Fahrten, bei denen man bewusst Genuss statt reines Funktionieren sucht, spielt die T100 ihre Stärken aus.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die Honda CL 500 zielt auf ein nutzbares, gut dosierbares Leistungsbild. Das bedeutet: Der Motor arbeitet so, dass man im Alltag schnell in den passenden Bereich kommt und das Motorrad harmonisch beschleunigt, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Das ist besonders praktisch, wenn häufiges Anfahren, Schalten und Stop-and-go den Rhythmus bestimmen.
Die Triumph Bonneville T100 bringt dagegen mehr „Drive“ und ein spürbar anderes Drehmomentgefühl. Dadurch wirkt die Beschleunigung oft souveräner, vor allem dann, wenn es zügiger werden soll oder wenn man mit Gepäck bzw. zu zweit unterwegs ist. Die T100 kann dadurch auch auf längeren Strecken entspannter wirken, weil sie weniger Anlass gibt, den Motor ständig in bestimmte Bereiche zu zwingen.
Fahrdynamik und Handling: leicht zu bewegen vs. souverän zu rollen
Honda CL 500: agil und gutmütig
Die Honda CL 500 punktet mit einem Handling, das sich schnell vertraut anfühlt. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen zeigt sich die Stärke: Das Motorrad lässt sich zügig positionieren, reagiert direkt und bleibt dabei angenehm berechenbar. Auch wenn man nicht ständig sportlich fährt, sorgt die Agilität dafür, dass sich jede Fahrt „einfach“ anfühlt.
Triumph Bonneville T100: stabil und „erwachsen“
Die Triumph Bonneville T100 wirkt im Vergleich weniger wie ein „leichtes“ Spielzeug und mehr wie ein Motorrad, das ruhig und stabil auf der Straße steht. Das kann ein Vorteil sein, wenn man längere Strecken fährt oder wenn die Straße nicht perfekt ist. In schnellen Passagen oder bei gleichmäßigem Tempo vermittelt die T100 ein souveränes Rollen, das Vertrauen schafft.
Die Kehrseite: Wer sehr häufig enge Stadtpassagen mit vielen Richtungswechseln fährt, kann das etwas „größere“ Gefühl der T100 als weniger agil empfinden als die CL 500. Das ist kein Nachteil im Sinne von „schlecht“, aber es passt eben zu unterschiedlichen Fahrgewohnheiten.
Komfort und Sitzposition: kurze Wege vs. längere Touren
Komfort ist mehr als nur eine weiche Sitzbank. Entscheidend sind Sitzposition, Wind- und Wettergefühl, sowie wie gut das Motorrad mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten harmoniert.
Die Honda CL 500 ist tendenziell auf Alltag und kontrollierte Ergonomie ausgelegt. Dadurch wirkt sie oft besonders geeignet für Fahrten, bei denen man häufiger stoppt, abbiegt oder die Geschwindigkeit anpasst. Die Sitzposition unterstützt dabei ein entspanntes Handling, ohne dass man sich „verkriechen“ muss.
Die Triumph Bonneville T100 bietet dagegen ein Komfortgefühl, das stärker in Richtung Touren geht. Das Motorrad kann auf längeren Strecken ruhiger wirken, und die Gesamtbalance unterstützt ein gleichmäßiges Fahren. Wer häufig längere Strecken fährt, wird die T100 deshalb oft als angenehmer empfinden. Wer hingegen sehr kurze Wege mit viel Stadtverkehr bevorzugt, kann die CL 500 als noch „leichter“ im Alltag wahrnehmen.
Bremsen, Fahrwerk und Stabilität: Unterschiede in der Abstimmung
Im Vergleich der Fahrwerks- und Bremscharakteristik zeigt sich typischerweise: Die Honda CL 500 ist so abgestimmt, dass sie im Alltag zuverlässig funktioniert und dabei nicht überkompliziert wirkt. Das hilft besonders dann, wenn man nicht ständig an der Grenze fährt. Die Bremsen und das Fahrwerk unterstützen ein sicheres Gefühl, ohne dass man ständig nachjustieren muss.
Die Triumph Bonneville T100 spielt ihre Stärken stärker in der Stabilität und im „Durchzug“ aus. In Situationen, in denen man zügiger unterwegs ist oder wenn die Strecke welliger wird, kann die T100 das Gefühl vermitteln, dass sie souveräner „trägt“. Das ist ein Plus für Touren und für Fahrer, die gerne gleichmäßig und mit Reserve unterwegs sind.
Als mögliche Schwäche kann sich bei der T100 für manche Fahrer die etwas „größere“ Abstimmung bemerkbar machen, wenn man sehr langsam rangiert oder häufig in engen Bereichen manövriert. Die CL 500 bleibt hier oft die unkompliziertere Wahl.
Ausstattung und Alltag: Technik, Ergonomie und Nutzung
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem in der Frage, wie „modern“ der Alltag unterstützt wird. Die Honda CL 500 wirkt häufig wie ein Motorrad, das auf das Wesentliche fokussiert: Bedienung, Funktion und ein stimmiges Gesamtpaket. Das macht sie attraktiv, wenn man ein Motorrad möchte, das man einfach nutzt und nicht ständig über Technik nachdenken muss.
Die Triumph Bonneville T100 setzt stärker auf den Modern-Classic-Look und eine Ausstattung, die den Charakter betont. Je nach persönlichem Anspruch kann das ein Vorteil sein, weil die T100 sich dadurch „wertiger“ anfühlt. Gleichzeitig kann das bedeuten, dass man bei der Auswahl von Zubehör und bei der persönlichen Konfiguration mehr Zeit investieren möchte, um das Motorrad exakt auf den eigenen Stil abzustimmen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda CL 500
- Alltagstauglichkeit: unkompliziertes Handling und gutmütiges Fahrgefühl.
- Einfacher Einstieg: das Motorrad wirkt schnell vertraut, auch wenn man nicht ständig fährt.
- Effizientes Nutzungsprofil: ideal für Stadt, Pendeln und entspannte Landstraßenfahrten.
Schwächen der Honda CL 500
- Weniger „großes“ Motorradgefühl: wer viel Tour-Reserve erwartet, könnte die T100 als souveräner wahrnehmen.
- Charakter-Fokus: der Stil ist modern-klassisch, aber weniger „ikonisch“ als bei Triumph.
Stärken der Triumph Bonneville T100
- Charakter und Präsenz: Modern-Classic-Feeling mit starker Ausstrahlung.
- Souveränität: oft angenehmer, wenn es zügiger oder länger wird.
- Tourenorientierung: das Gesamtpaket wirkt auf längeren Strecken stimmig.
Schwächen der Triumph Bonneville T100
- Weniger „leicht“ im Stadtalltag: wer sehr häufig eng manövriert, kann die CL 500 als agiler empfinden.
- Anspruch an die persönliche Abstimmung: Zubehör und Setup können stärker ins Gewicht fallen, wenn man es perfekt machen will.
Welche Kaufentscheidung passt? – Szenarien für den Alltag
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die eigenen Fahrgewohnheiten betrachtet:
- Viele kurze Fahrten, Stadt und Feierabend-Runden: Die Honda CL 500 passt häufig besser, weil sie unkompliziert bleibt und sich schnell in den Alltag einfügt.
- Regelmäßige Landstraße und längere Touren: Die Triumph Bonneville T100 wirkt oft stimmiger, weil sie mehr Souveränität und „Tour-Flow“ vermittelt.
- Fahrstil „entspannt, aber mit Reserve“: Hier kann die T100 Vorteile haben, während die CL 500 mit ihrer gut dosierbaren Art besonders für ruhiges, kontrolliertes Fahren überzeugt.
Fazit:
Die Honda CL 500 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad im Alltag vor allem einfach funktionieren soll: leicht zu bewegen, schnell vertraut und ideal für Stadt, Pendeln und entspannte Landstraßenfahrten. Wer ein modernes Retro-Motorrad sucht, das nicht viel erklärt und bei dem man sich auf das Fahren konzentrieren kann, wird mit der CL 500 sehr glücklich.
Die Triumph Bonneville T100 empfiehlt sich vor allem dann, wenn mehr Motorradgefühl im Vordergrund steht: mehr Präsenz, ein souveräneres Auftreten und ein Setup, das besonders auf längere Strecken und zügigeres Fahren einzahlt. Wer den Charakter eines Modern-Classic-Bikes wirklich auskosten möchte und Touren als festen Bestandteil sieht, findet in der T100 oft die passendere Wahl.
Kurz gesagt: CL 500 für unkomplizierten Alltag und Agilität, T100 für Stil, Stabilität und Tourenkomfort.