Honda
CMX 1100 Rebel
KTM
690 SMC R
| UVP | 12.459 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2012 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Souveräner Motor
- brummeliger Sound
- sehr zugängliche Maschine, auch für Anfänger geeignet
- niedrige Sitzpostion, passt auch für kleinere Leute
- sehr lässiges Fahrgefühl
- Bremsen vorne könnten stärker sein
- Sportlich
- Unglaublich wendig
- Preis
- Alltagsnutzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 226 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 88 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Telegabel | |
| Federung hinten | Stereo-Federbein | |
| Reifen vorne | 130/70B18 M/C | |
| Reifen hinten | 180/65B16 M/C | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Insgesamt ist die Rebel 1100 SE 2025 ein empfehlenswerter Cruiser für alle, die moderne Technik, Zuverlässigkeit und ein stilvolles, reduziertes Design schätzen – ohne den massigen Charakter klassischer Cruiser in Kauf nehmen zu müssen. Sie bietet ein ausgewogenes Verhältnis aus Leistung, Komfort und Ausstattung und überzeugt mit hochwertigen Materialien und durchdachten Details. Preislich bewegt sich die Rebel SE im fairen Rahmen, sodass sie eine interessante Alternative zu etablierten Wettbewerbern darstellt. Wer Wert auf Individualität, Fahrspaß und Alltagstauglichkeit legt, findet in der Rebel SE einen zuverlässigen Begleiter – sowohl für die Stadt als auch für längere Touren.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Rebel zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht
Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.
Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.
Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.
Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.
Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.
Danke an M.A.S. für das Testbike.
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Honda CMX 1100 Rebel vs KTM 690 SMC R - Der ultimative Vergleich
Einleitung
Bei der Wahl des perfekten Motorrades stehen viele Biker vor der Frage: Cruiser oder Supermoto? In diesem Vergleich nehmen wir die Honda CMX 1100 Rebel und die KTM 690 SMC R unter die Lupe. Beide Bikes haben ihre Stärken und Schwächen, die sie für unterschiedliche Fahrertypen attraktiv machen.
Design und Ergonomie
Die Honda CMX 1100 Rebel besticht durch ihr klassisches Cruiser-Design. Mit tiefem Schwerpunkt und entspannter Sitzposition ist sie ideal für lange Touren und gemütliches Cruisen. Die breite Sitzbank und die aufrechte Sitzposition bieten vor allem auf langen Strecken hohen Komfort.
Im Gegensatz dazu präsentiert sich die KTM 690 SMC R als sportliche Supermoto. Ihr aggressives Design und die hohe Sitzposition vermitteln ein Gefühl von Kontrolle und Agilität. Die schmale Bauweise und das geringe Gewicht machen sie zu einem wendigen Begleiter, ideal für kurvenreiche Strecken und Stadtfahrten.
Motor und Leistung
Die Honda CMX 1100 Rebel ist mit einem kraftvollen 1084-cm³-Motor ausgestattet, der ein sanftes und gleichmäßiges Drehmoment liefert. Das macht sie zum perfekten Motorrad für entspanntes Cruisen und lange Touren. Die Leistung reicht aus, um auch auf der Autobahn gut mithalten zu können, ohne dabei zu aufdringlich zu wirken.
Die KTM 690 SMC R hingegen verfügt über einen 693-cm³-Einzylindermotor, der für seine Agilität und sportliche Performance bekannt ist. Sie bietet eine beeindruckende Beschleunigung und ein direktes Ansprechverhalten, was sie zu einer hervorragenden Wahl für sportliche Fahrerinnen und Fahrer macht. Für lange Strecken ist die KTM allerdings weniger geeignet, da der Motor bei höheren Geschwindigkeiten etwas unruhig werden kann.
Fahrverhalten und Handling
In Sachen Fahrverhalten zeigt die Honda CMX 1100 Rebel ihre Stärken in Stabilität und Komfort. Sie ist ideal für entspanntes Fahren und bietet auch auf unebenen Straßen ein angenehmes Fahrgefühl. Die Federung ist gut abgestimmt und absorbiert Stöße wirkungsvoll, was das Fahren auch auf längeren Strecken angenehm macht.
Die KTM 690 SMC R glänzt dagegen mit sportlichem Handling. Sie ist extrem wendig und reagiert schnell auf Lenkbewegungen. Das macht sie zur perfekten Wahl für kurvenreiche Strecken und Stadtfahrten. Allerdings kann die straffe Federung auf längeren Strecken unangenehm werden, da sie weniger Komfort bietet als die Honda.
Ausstattung und Technik
Beide Motorräder bieten eine ansprechende Ausstattung, allerdings mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Honda CMX 1100 Rebel kommt mit modernen Features wie ABS, Traktionskontrolle und einem TFT-Display, das alle wichtigen Informationen übersichtlich darstellt. Diese technischen Helfer machen das Fahren sicherer und komfortabler.
Die KTM 690 SMC R hingegen setzt auf ein minimalistisches Design mit Konzentration auf das Wesentliche. Sie bietet ebenfalls ABS, aber weniger elektronische Helferlein. Sie spricht vor allem puristische Fahrerinnen und Fahrer an, die Motorradfahren in seiner reinsten Form erleben wollen.
Fazit
Beide Motorräder haben ihre Stärken und sprechen unterschiedliche Zielgruppen an. Die Honda CMX 1100 Rebel ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf Komfort und entspanntes Fahren legen. Sie eignet sich hervorragend für lange Touren und bietet eine angenehme Sitzposition sowie eine sanfte Motorleistung.
Die KTM 690 SMC R hingegen ist die perfekte Wahl für sportliche Fahrerinnen und Fahrer, die ein agiles und wendiges Motorrad suchen. Sie ist ideal für kurvenreiche Strecken und Stadtfahrten, bietet aber weniger Komfort auf langen Strecken. Wer dynamisches Fahren liebt und die Kontrolle über das Motorrad schätzt, wird mit der KTM glücklich werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahl zwischen der Honda CMX 1100 Rebel und der KTM 690 SMC R stark vom persönlichen Fahrstil abhängt. Beide Motorräder bieten ein einzigartiges Fahrerlebnis und sind in ihrer Klasse herausragend. Die Entscheidung sollte also den individuellen Bedürfnissen und dem bevorzugten Fahrstil angepasst werden.