| UVP | 12.459 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Souveräner Motor
- brummeliger Sound
- sehr zugängliche Maschine, auch für Anfänger geeignet
- niedrige Sitzpostion, passt auch für kleinere Leute
- sehr lässiges Fahrgefühl
- Bremsen vorne könnten stärker sein
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 226 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 88 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Telegabel | |
| Federung hinten | Stereo-Federbein | |
| Reifen vorne | 130/70B18 M/C | |
| Reifen hinten | 180/65B16 M/C | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Insgesamt ist die Rebel 1100 SE 2025 ein empfehlenswerter Cruiser für alle, die moderne Technik, Zuverlässigkeit und ein stilvolles, reduziertes Design schätzen – ohne den massigen Charakter klassischer Cruiser in Kauf nehmen zu müssen. Sie bietet ein ausgewogenes Verhältnis aus Leistung, Komfort und Ausstattung und überzeugt mit hochwertigen Materialien und durchdachten Details. Preislich bewegt sich die Rebel SE im fairen Rahmen, sodass sie eine interessante Alternative zu etablierten Wettbewerbern darstellt. Wer Wert auf Individualität, Fahrspaß und Alltagstauglichkeit legt, findet in der Rebel SE einen zuverlässigen Begleiter – sowohl für die Stadt als auch für längere Touren.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Rebel zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CMX 1100 Rebel vs. MV Agusta Superveloce 800 – der Vergleich im Überblick
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CMX 1100 Rebel und die MV Agusta Superveloce 800, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein entspannter Cruiser-Ansatz auf eine sportlich geprägte Maschine mit viel Charakter. Beide Modelle bringen ihre eigenen Stärken mit – und genau darin liegt der Reiz. Wer die Unterschiede versteht, findet schneller heraus, welches Motorrad zum eigenen Fahrstil passt.
Grundidee: Cruiser-Ruhe vs. Sport-Temperament
Die Honda CMX 1100 Rebel steht für ein zugängliches Fahrgefühl. Der Fokus liegt auf einem souveränen, entspannten Vortrieb und einer Sitzposition, die eher nach „einfach losfahren“ aussieht als nach „maximal angreifen“. Das macht sie besonders interessant, wenn Strecken im Alltag, kurze Touren oder auch längere Fahrten ohne ständiges Hochdrehen im Vordergrund stehen.
Die MV Agusta Superveloce 800 verfolgt dagegen eine klar sportliche Linie. Die Maschine wirkt wie gemacht für dynamische Fahrten: Beschleunigung, Ansprechverhalten und das Gefühl, dass das Motorrad aktiv mitarbeitet. Wer Kurven liebt und gern zügig unterwegs ist, findet hier eine andere Art von Fahrspaß.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Honda CMX 1100 Rebel spielt ihre Stärken eher über einen kräftigen, gleichmäßigen Charakter aus. Die Kraft steht so zur Verfügung, dass sich das Motorrad in vielen Situationen ohne ständiges „Runterschalten und Hochdrehen“ angenehm bewegt. Das ist besonders praktisch im Stadtverkehr oder auf Landstraßen, wenn der Rhythmus variiert.
Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt hingegen lebendiger im sportlichen Bereich. Die Art, wie sich die Beschleunigung aufbaut, zielt stärker auf zügiges Fahren und dynamisches Herausbeschleunigen aus Kurven. Im Vergleich der Kennzahlen wird deutlich, dass die Superveloce eher darauf ausgelegt ist, wenn es schneller und anspruchsvoller wird.
Stärken und Schwächen im Motor-Vergleich
- Honda CMX 1100 Rebel: Stärke ist die entspannte Nutzbarkeit – weniger Stress, mehr „einfach fahren“. Schwäche kann sein, dass der sportliche Kick weniger im Vordergrund steht als bei einer sportlich ausgelegten Maschine.
- MV Agusta Superveloce 800: Stärke ist das sportliche Ansprechverhalten und der Fahrspaß bei zügigem Tempo. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf dynamischer Fahrweise liegt und sich das Motorrad im Alltag je nach Nutzung etwas „anspruchsvoller“ anfühlen kann.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Fahrwerksvergleich zeigt sich eine klare Philosophie: Die Honda CMX 1100 Rebel ist auf ein ruhiges, gutmütiges Handling ausgelegt. Das Motorrad vermittelt Vertrauen, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn der Fokus auf Komfort und entspannter Kontrolle liegt. Gerade bei längeren Fahrten oder wenn der Untergrund wechselt, wirkt die Abstimmung oft harmonisch.
Die MV Agusta Superveloce 800 setzt stärker auf Agilität und sportliche Rückmeldung. Im Vergleich der Fahrwerkswerte wird deutlich, dass die Maschine darauf ausgelegt ist, Kurven präzise anzusteuern und zügig zu reagieren. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, wird hier eher das Gefühl bekommen, dass jede Bewegung direkt zurückkommt.
Kurvengefühl: Wer profitiert?
Für flüssiges Cruisen und entspanntes Kurvenrollen ist die Honda oft die passendere Wahl. Für Fahrer, die gern früh einlenken, die Linie aktiv halten und das Motorrad dynamisch bewegen, ist die MV Agusta im Vorteil.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Reserven
Beim Thema Bremsen spielt nicht nur die reine Leistungsfähigkeit eine Rolle, sondern auch das Ansprechverhalten. Im Vergleich der Bremswerte und der Abstimmung zeigt sich: Die Honda CMX 1100 Rebel bietet ein gut dosierbares Gefühl, das im Alltag überzeugt. Das hilft besonders, wenn häufiges Anhalten und Anfahren den Takt bestimmen.
Die MV Agusta Superveloce 800 zielt stärker auf sportliche Verzögerung und damit auf Situationen, in denen aus höherem Tempo kontrolliert gebremst werden muss. Wer häufig zügig fährt oder sportliche Ausfahrten plant, wird die sportorientierte Bremscharakteristik eher zu schätzen wissen.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für lange Strecken
Ein großer Unterschied liegt in der Art, wie beide Motorräder den Fahrer „einbinden“. Die Honda CMX 1100 Rebel wirkt auf den ersten Blick auf Komfort und entspannte Haltung ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn die Sitzposition nicht nur für kurze Fahrten passen soll, sondern auch für längere Touren oder regelmäßige Fahrten im Alltag.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist ergonomisch stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das kann sich je nach Fahrstil und Körpergröße sehr unterschiedlich anfühlen. Wer gern dynamisch fährt und eine sportlichere Haltung bevorzugt, wird sich schnell zurechtfinden. Wer dagegen vor allem entspannt unterwegs ist, könnte die Honda als angenehmer empfinden.
Alltag vs. Tour: Was passt besser?
- Honda CMX 1100 Rebel: Vorteil bei entspannter Sitzhaltung und alltagstauglicher Handhabung.
- MV Agusta Superveloce 800: Vorteil bei sportlicherer Ergonomie und direkterem Fahrgefühl.
Ausstattung und Charakter: Design, Gefühl und „Warum“
Neben den technischen Daten entscheidet oft das Gesamtpaket. Die Honda CMX 1100 Rebel wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt: unkompliziert, stimmig im Look und mit einem Charakter, der nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Das Design ist ein Teil der Identität – und die Maschine passt gut zu Fahrern, die Stil und Alltagstauglichkeit zusammenbringen möchten.
Die MV Agusta Superveloce 800 steht dagegen für eine markante Sportlichkeit. Der Charakter ist stärker „emotional“: Man merkt, dass das Motorrad für dynamische Fahrten gebaut wurde. Wer auf Details, Markenimage und sportlichen Anspruch Wert legt, findet hier eine Maschine, die sich nicht verstecken muss.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Der Vergleich zeigt: Es geht weniger darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zur eigenen Art zu fahren passt. Die Honda CMX 1100 Rebel ist besonders stark, wenn entspannte Fahrten, komfortables Handling und ein souveräner Alltagsmotor im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für Menschen, die gern cruisen, ohne ständig das Gefühl zu haben, das Motorrad „ausfahren“ zu müssen.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik wichtiger ist als reiner Komfort. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als aktiven Partner im Fahrprozess erleben möchte, wird mit der Superveloce mehr „Sport-Feeling“ bekommen.
Typische Entscheidungsszenarien
- Rebel: ideal für Stadt, Feierabend-Runden, entspannte Landstraßentouren und Fahrer, die Komfort und Nutzbarkeit priorisieren.
- Superveloce: ideal für sportliche Ausfahrten, kurvige Strecken und Fahrer, die ein direkteres, dynamischeres Fahrgefühl suchen.
Fazit: Honda CMX 1100 Rebel oder MV Agusta Superveloce 800?
Die Honda CMX 1100 Rebel ist die stimmige Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert funktioniert und auf entspannte Weise viel Fahrspaß liefert. Im Vergleich der Werte zeigt sich vor allem die Stärke in der alltagstauglichen Nutzbarkeit: Kraft und Antrieb fühlen sich so an, dass man häufig ohne großes Taktieren auskommt. Dazu passt das eher ruhige Handling und die komfortorientierte Ergonomie – besonders dann, wenn längere Fahrten oder wechselnde Strecken im Fokus stehen.
Die MV Agusta Superveloce 800 spielt ihre Stärken dort aus, wo es dynamischer wird. Im Vergleich der sportlichen Ausrichtung wird klar, dass die Maschine stärker auf Agilität, sportliches Ansprechverhalten und kontrollierte Verzögerung bei zügiger Fahrweise ausgelegt ist. Wer Kurven aktiv fährt, gern schneller unterwegs ist und das Motorrad als direkten Performance-Partner erleben möchte, bekommt hier mehr „Sport“ als „Cruise“.
Welche Empfehlung? Für entspannte Alltagsfahrten und komfortorientiertes Cruisen ist die Honda CMX 1100 Rebel die bessere Wahl. Für sportliche Touren, kurvige Strecken und ein dynamisches Fahrgefühl ist die MV Agusta Superveloce 800 die passendere Entscheidung.