| UVP | 7.009 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 6.249 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Preis
- Bedienung
- Cruisen
- Nicht sportlich
- wendiges und wuseliges Bike
- einfache Bedienung
- angenehm aufrechte Sitzposition
- Bedienungsanleitung braucht man nicht
- startet nur im Leerlauf
- Sound könnte besser sein
- Sitzbank etwas straff
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 46 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 303 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 302 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | einstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 295 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Also: Daumen hoch, oder nicht? Ganz klar, Daumen hoch. Selten kann man mal ein Motorrad fahren, was vielleicht den persönlichen Geschmack nicht trifft und schon gar nicht den Fahrstil – das aber trotzdem Sympathiepunkte ohne Ende einfährt.
Dazu ist es eine Honda, will sagen: Hohe Qualität ist gewährleistet, einfache Bedienung wie schon erwähnt auch. Verhindert vielleicht der Preis den Kauf? Nein, 6075 Euro Neupreis sind es, den ganzen Spaß gibt es also für kleines Geld.
Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt.
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.
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Honda CMX 500 Rebel vs. Benelli Leoncino 500 – Vergleich & Empfehlung
Wer sich für ein 500er Motorrad interessiert, landet schnell bei zwei Modellen, die auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber auf den zweiten Blick sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzen: die Honda CMX 500 Rebel und die Benelli Leoncino 500. Beide sind für viele Fahrerinnen und Fahrer interessant, die einen modernen Einstieg in die 500er Klasse suchen – mit genug Charakter für die Wochenendtour, aber ohne das Gefühl, sich gleich komplett zu verausgaben. Genau hier lohnt der Vergleich: Wie unterscheiden sich die Bikes in ihrem Fahrgefühl, in der Art, wie sie Leistung und Drehmoment nutzbar machen, und in der Frage, wie gut sie sich im Alltag bewegen lassen?
Grundidee der beiden 500er: Cruiser-Charakter vs. vielseitiger Stil
Die Honda CMX 500 Rebel ist klar als Cruiser gedacht. Das zeigt sich in der Sitzposition, im entspannten Umgang mit dem Gas und in der Art, wie sie auf Tempo reagiert: eher ruhig, kontrolliert und auf gleichmäßiges Fahren ausgelegt. Die Benelli Leoncino 500 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das mehr „Abwechslung“ verspricht. Der Look ist näher an einem Scrambler/Street-Mix, und auch das Fahrgefühl zielt stärker darauf, dass man sich nicht nur auf eine einzige Art von Fahrt festlegt.
Beide Modelle sind damit nicht „besser“ oder „schlechter“ – sie sind eher anders. Wer vor allem entspannt cruisen will, wird die Honda oft als stimmiger empfinden. Wer ein Motorrad sucht, das sich sowohl in der Stadt als auch auf der Landstraße lebendig anfühlt, findet in der Benelli häufig den größeren Spielraum.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Bei beiden Motorrädern spielt der Motor die Hauptrolle – aber nicht nur in Zahlen, sondern vor allem in der Nutzung. Die Honda CMX 500 Rebel setzt auf einen Charakter, der sich gut dosieren lässt. Das macht sie besonders angenehm, wenn es im Stadtverkehr häufig um kurze Abstände, häufiges Anfahren und gleichmäßiges Rollen geht. Die Gasannahme wirkt dabei oft „direkt genug“, ohne hektisch zu werden. Dadurch entsteht ein entspanntes Fahrgefühl, das gerade Einsteigerinnen und Einsteiger mögen.
Die Benelli Leoncino 500 wirkt im Vergleich oft etwas „spritziger“ in der Art, wie sie auf Lastwechsel reagiert. Das kann sich im Alltag positiv bemerkbar machen, etwa beim Überholen oder wenn man aus niedrigeren Drehzahlen zügiger beschleunigen möchte. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl dadurch manchmal weniger „seidig“ als bei der Honda, weil der Motorcharakter stärker auf Aktivität ausgelegt ist.
Stärken und Schwächen im Motor-Feeling
- Honda CMX 500 Rebel: Stärke ist die gutmütige Dosierbarkeit und das ruhige, kontrollierte Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass Fahrerinnen und Fahrer, die „mehr Biss“ suchen, das Gefühl haben, dass die Honda weniger aggressiv wirkt.
- Benelli Leoncino 500: Stärke ist die lebendigere Reaktion und der Eindruck von mehr „Allround-Power“ im Alltag. Schwäche kann sein, dass das Motorrad dadurch etwas weniger entspannt wirkt, wenn man wirklich nur gemütlich cruisen möchte.
Fahrwerk & Handling: Stabilität, Komfort und Agilität
Im Vergleich zeigt sich schnell, dass beide 500er zwar alltagstauglich sind, aber unterschiedliche Prioritäten haben. Die Honda CMX 500 Rebel vermittelt häufig das Gefühl von Stabilität und Ruhe. Das Fahrwerk unterstützt ein gleichmäßiges Tempo und sorgt dafür, dass man sich auf der Landstraße nicht ständig neu „einstellen“ muss. Gerade bei längeren Fahrten ist das ein Pluspunkt, weil Ermüdung oft weniger schnell einsetzt.
Die Benelli Leoncino 500 wirkt dagegen oft agiler. Das kann in kurvigen Abschnitten oder beim schnellen Richtungswechsel Vorteile bringen. Auch im Stadtverkehr, wenn es um enge Stellen und häufiges Rangieren geht, kann die Benelli dadurch leichter wirken. Gleichzeitig kann ein agileres Setup je nach Fahrstil auf unruhigen Straßen etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
- Honda: punktet mit entspannterem Fahrgefühl und guter „Langstrecken“-Anmutung. Wer viel gemütlich fährt, profitiert.
- Benelli: punktet mit mehr Beweglichkeit und einem aktiveren Handling. Wer gern dynamischer unterwegs ist, profitiert.
Sitzposition & Ergonomie: Cruiser-Komfort vs. vielseitige Haltung
Die Sitzposition ist bei beiden Bikes ein entscheidender Unterschied. Die Honda CMX 500 Rebel ist auf eine entspannte Cruiser-Haltung ausgelegt. Das bedeutet: weniger „Kampfhaltung“, mehr Komfort bei längeren Strecken und ein natürlicher Umgang mit dem Lenken. Für viele ist das genau der Grund, warum die Rebel so beliebt ist – sie fühlt sich schnell „richtig“ an.
Die Benelli Leoncino 500 bietet im Vergleich eine Haltung, die oft etwas vielseitiger wirkt. Sie kann sich je nach Körpergröße und Fahrstil so anfühlen, dass man sowohl entspannt als auch etwas sportlicher fahren kann. Das ist besonders dann attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für eine bestimmte Art von Tour genutzt wird.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- Honda CMX 500 Rebel: Stärke ist der Cruiser-Komfort und die entspannte Sitzhaltung. Schwäche kann sein, dass Fahrerinnen und Fahrer, die eine „aufrechtere“ oder flexiblere Haltung bevorzugen, die Honda weniger passend finden.
- Benelli Leoncino 500: Stärke ist die vielseitigere Haltung und das Gefühl, schneller zwischen Fahrmodi wechseln zu können. Schwäche kann sein, dass die Ergonomie nicht bei jeder Körpergröße gleich „perfekt“ wirkt.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es weniger um „maximale Werte“, sondern um das, was man beim Fahren spürt: Dosierbarkeit, Standfestigkeit und das Gefühl, dass das Motorrad zuverlässig verzögert. Die Honda CMX 500 Rebel wirkt dabei häufig sehr berechenbar. Das ist im Stadtverkehr ein echter Vorteil, weil man oft aus niedrigen Geschwindigkeiten schnell reagieren muss.
Die Benelli Leoncino 500 kann im Vergleich ebenfalls ein solides Bremsgefühl vermitteln, wirkt aber je nach Fahrstil etwas „direkter“. Das kann gut sein, wenn man gern zügig verzögert und präzise arbeitet. Wer eher sanft bremst, wird aber auch hier schnell merken, ob die Dosierung zum eigenen Stil passt.
Ausstattung & Alltag: Was zählt, wenn man nicht nur am Wochenende fährt
Im Alltag sind Details oft wichtiger als große Versprechen. Dazu gehören Dinge wie Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit und die Frage, wie gut sich das Motorrad im täglichen Rhythmus bewegt. Die Honda CMX 500 Rebel punktet häufig mit einer unkomplizierten Bedienlogik und einem insgesamt „entspannten“ Gesamteindruck. Das macht sie besonders attraktiv für Pendlerinnen und Pendler oder für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig „überredet“ werden muss.
Die Benelli Leoncino 500 wirkt dagegen oft als Motorrad, das man gern „mitnimmt“: für spontane Ausfahrten, für wechselnde Streckenprofile und für Fahrerinnen und Fahrer, die ihr Bike nicht nur als Transportmittel sehen. Die Ausstattung und die Art, wie das Motorrad sich im Alltag präsentiert, unterstützen diesen Charakter.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Honda: Stärke ist die unkomplizierte, ruhige Nutzung im Alltag. Schwäche kann sein, dass der Cruiser-Fokus weniger „Abenteuer-Vibe“ vermittelt.
- Benelli: Stärke ist das vielseitige Auftreten und das Gefühl von „mehr Möglichkeiten“. Schwäche kann sein, dass man den Charakter aktiver wahrnimmt und dadurch weniger „Dauerentspannung“ bekommt.
Design & Charakter: Welches Motorrad passt besser zum eigenen Stil?
Design ist natürlich Geschmackssache, aber es beeinflusst auch, wie man das Motorrad wahrnimmt. Die Honda CMX 500 Rebel steht für klassischen Cruiser-Stil. Das wirkt zeitlos und vermittelt ein Gefühl von „einfach fahren“. Die Benelli Leoncino 500 bringt dagegen mehr Street/Scrambler-Charakter mit und wirkt dadurch oft moderner oder „freier“ in der Interpretation.
Wenn das Motorrad vor allem optisch und vom Gefühl her zur eigenen Persönlichkeit passen soll, wird der Vergleich schnell klar: Cruiser-Fans greifen eher zur Honda, während Fans eines vielseitigen Street-Looks und einer aktiveren Fahrweise eher zur Benelli tendieren.
Welche Unterschiede sind entscheidend? Kurzfazit im Vergleich
Beide Motorräder sind starke Kandidaten in der 500er Klasse. Der entscheidende Unterschied liegt weniger in „harten“ Daten als in der Art, wie die Bikes den Alltag strukturieren:
- Honda CMX 500 Rebel ist die bessere Wahl, wenn ein ruhiges, gutmütiges Fahrgefühl, Cruiser-Komfort und entspanntes Handling im Vordergrund stehen.
- Benelli Leoncino 500 ist die bessere Wahl, wenn ein lebendigeres Handling, mehr Vielseitigkeit im Fahrstil und ein aktiveres Gesamtgefühl wichtiger sind.
Fazit:
Die Honda CMX 500 Rebel ist für alle die passende Wahl, die ein 500er Motorrad vor allem als entspannten Begleiter suchen: im Stadtverkehr unkompliziert, auf der Landstraße angenehm ruhig und mit einer Sitzposition, die lange Fahrten leichter macht. Wer Cruiser-Feeling mag und ein Motorrad bevorzugt, das sich ohne große Experimente fahren lässt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Benelli Leoncino 500 empfiehlt sich eher für Fahrerinnen und Fahrer, die ihr Motorrad vielseitig einsetzen möchten und ein etwas aktiveres Fahrgefühl suchen. Das Handling wirkt oft beweglicher, der Charakter kann im Alltag lebendiger sein und die Haltung vermittelt mehr Flexibilität zwischen gemütlich und dynamisch. Wer also nicht nur „durchrollen“, sondern auch öfter mal zügiger fahren oder spontan umplanen will, findet in der Leoncino häufig den besseren Match.
Unterm Strich: Rebel für entspanntes Cruiser-Fahren, Leoncinо für mehr Vielseitigkeit und Lebendigkeit.