| UVP | 7.009 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 21.390 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Preis
- Bedienung
- Cruisen
- Nicht sportlich
- satte Straßenlage
- 1.000 km Stück kein Problem
- luxuriöser Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- voll ausgestattet nicht ganz billig
- schwer -> eingeschränkte Rangierfähigkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 279 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 5 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
Fahrleistungen
| Leistung | 46 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 303 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 526 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 295 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Also: Daumen hoch, oder nicht? Ganz klar, Daumen hoch. Selten kann man mal ein Motorrad fahren, was vielleicht den persönlichen Geschmack nicht trifft und schon gar nicht den Fahrstil – das aber trotzdem Sympathiepunkte ohne Ende einfährt.
Dazu ist es eine Honda, will sagen: Hohe Qualität ist gewährleistet, einfache Bedienung wie schon erwähnt auch. Verhindert vielleicht der Preis den Kauf? Nein, 6075 Euro Neupreis sind es, den ganzen Spaß gibt es also für kleines Geld.
Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt.
Fazit - was bleibt hängen
Wenn ein echter Reise-Tourer, dann RT! Allerdings nur dann, wenn man auf der Straße bleibt. Für Schotter oder Gelände ist die RT gänzlich ungeeignet. Wer aber möglichst komfortabel (und schnell?) von Hamburg nach München kommen will, der wird auf der BMW R 1250 RT nicht nur seinen Spaß haben, sondern auch völlig entspannt ankommen. Da die RT auch statt Kette einen Kardanantrieb hat, muss man auch nicht ständig Kettenpflege betreiben.Die zahlreichen technischen Features inkl. des QuickShifters braucht man vielleicht nicht unbedingt, aber sie funktionieren alle blendend und lassen sich vor allem leicht bedienen. Die Lautsprecher vorne wirken dabei vielleicht ein bisschen nach Alt-Herren-Bike, aber wir müssen zugeben: Wir haben sie genutzt und es genossen. Vielleicht gehören wir aber auch einfach schon zur typischen RT-Generation ...
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - vielen Dank.
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Honda CMX 500 Rebel vs BMW R 1250 RT: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CMX 500 Rebel und die BMW R 1250 RT, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem darum, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen: beim Anfahren in der Stadt, auf der Landstraße, auf längeren Touren und natürlich dann, wenn Komfort und Technik eine größere Rolle spielen als reines „Drauflosfahren“.
In diesem Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt – von Motor und Fahrgefühl über Ergonomie bis hin zu Ausstattung und Einsatzprofil. Dabei zeigt sich schnell: Die Honda CMX 500 Rebel ist stärker auf entspanntes Cruisen und eine unkomplizierte Handhabung ausgelegt, während die BMW R 1250 RT vor allem dann glänzt, wenn es um Tourenkomfort, Reichweite im Kopf und eine moderne, sehr umfassende Ausstattung geht.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Feeling vs. Tourer-Komfort
Die Honda CMX 500 Rebel steht für einen klassischen Cruiser-Look mit einer eher niedrigen, entspannten Sitzhaltung. Das Motorrad wirkt dadurch zugänglich und „leicht zu verstehen“. Die BMW R 1250 RT ist dagegen ein ausgewachsener Tourer: mit Windschutz, Gepäckoptionen und einer Ausrichtung auf längere Strecken, bei denen man möglichst wenig anstrengend „arbeiten“ muss, um schnell voranzukommen.
Schon hier entsteht der wichtigste Unterschied: Die Rebel lädt eher zu kurzen bis mittleren Ausfahrten ein, bei denen das Fahrgefühl und die entspannte Optik im Vordergrund stehen. Die RT ist gebaut, um Touren so angenehm wie möglich zu machen – auch dann, wenn die Strecke länger wird oder das Wetter nicht perfekt ist.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Leistung
Beim Motorcharakter zeigen sich die Unterschiede sehr deutlich. Die Honda CMX 500 Rebel vermittelt ein eher ruhiges, kontrolliertes Ansprechverhalten. Das passt gut zu einem Fahrstil, der nicht ständig nach „mehr“ ruft, sondern der sich auf gleichmäßiges Gleiten und saubere Linien konzentriert. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen wirkt die Rebel dadurch angenehm unkompliziert.
Die BMW R 1250 RT spielt in einer anderen Liga, wenn es um die Art des Vortriebs geht. Der Motor liefert spürbar mehr Reserven und fühlt sich auf längeren Strecken souveräner an. Das zeigt sich besonders beim Überholen oder beim zügigen Fahren auf Autobahn und Landstraße: Die RT wirkt weniger „aus dem Drehzahlbereich heraus“, sondern eher wie ein Motor, der einfach dauerhaft mitarbeitet.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Honda CMX 500 Rebel: Stärke ist das entspannte, gut dosierbare Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichem Tempo oder häufigen Überholmanövern die Reserven begrenzter wirken.
- BMW R 1250 RT: Stärke ist die Durchzugskraft und die souveräne Art, auch bei längeren Fahrten konstant zu bleiben. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Vergleich zur Rebel „mehr Motorrad“ ist – also mehr Gewicht, mehr System, mehr Tourenfokus.
Ergonomie und Sitzposition: entspannter Cruiser vs. tourentaugliche Haltung
Die Sitzposition ist ein zentraler Punkt im Vergleich. Die Honda CMX 500 Rebel setzt auf eine eher entspannte, leicht aufrechte Haltung. Das unterstützt ein entspanntes Handling und macht das Motorrad besonders dann attraktiv, wenn häufig im Alltag gefahren wird oder wenn man sich nicht in eine sportliche „Knie-in-die-Brust“-Position begeben möchte.
Die BMW R 1250 RT ist dagegen auf Langstrecke ausgelegt. Die Sitzposition ist so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch gut ankommt. Dazu kommt der Tourencharakter: Windschutz, Verkleidung und die insgesamt durchdachte Ergonomie reduzieren Ermüdung. Das ist ein großer Vorteil, wenn die Fahrt nicht nur „von A nach B“ ist, sondern ein Erlebnis bleiben soll.
Was das im Alltag bedeutet
Wer vor allem kurze Wege, Stadtverkehr und entspanntes Cruisen bevorzugt, wird die Rebel als angenehm unkompliziert empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, wird die RT eher als „komfortableren Arbeitsplatz“ wahrnehmen – besonders bei wechselnden Wetterbedingungen.
Komfort und Windschutz: hier trennt sich die Spreu schnell
Beim Komfort ist die BMW R 1250 RT klar im Vorteil. Durch die Tourenverkleidung und den Windschutz wird der Fahrtwind deutlich besser abgefangen. Dadurch bleibt der Kopf frei, die Konzentration stabil und die Fahrt fühlt sich weniger anstrengend an. Gerade bei Autobahnfahrten oder längeren Etappen ist das ein echter Unterschied.
Die Honda CMX 500 Rebel ist dagegen stärker „offen“ ausgelegt. Das kann sehr angenehm sein, wenn man das direkte Fahrgefühl mag und Wind nicht als Belastung empfindet. Auf längeren Strecken kann die fehlende Tourenverkleidung jedoch stärker ins Gewicht fallen, weil man mehr mit dem Fahrtwind „arbeiten“ muss.
Elektronik und Ausstattung: moderne Systeme vs. bewusstes Understatement
Die BMW R 1250 RT bringt eine deutlich tourentypische Elektronik- und Ausstattungswelt mit. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad unterstützt: Stabilität, Fahrmodi, Assistenzfunktionen und eine insgesamt sehr „moderne“ Bedienlogik. Für viele Fahrer ist das nicht nur Spielerei, sondern ein Komfortgewinn – vor allem dann, wenn man unterschiedliche Streckenprofile fährt oder wenn man sich auf das Motorrad verlassen möchte.
Die Honda CMX 500 Rebel ist dagegen eher auf das Wesentliche fokussiert. Das wirkt oft leichter zugänglich und reduziert die Komplexität. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht wie ein Technikprojekt anfühlt, wird die Rebel als angenehm direkt erleben.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
- Honda CMX 500 Rebel: Stärke ist die klare, unkomplizierte Ausrichtung. Schwäche kann sein, dass bei sehr anspruchsvollen Touren (z. B. viel Autobahn, wechselnde Bedingungen) der Komfort- und Technikumfang der RT fehlt.
- BMW R 1250 RT: Stärke ist der hohe Komfort- und Technikgrad. Schwäche kann sein, dass das Motorrad dadurch auch „mehr“ kostet – nicht nur beim Kauf, sondern auch im Gefühl: mehr System, mehr Anspruch an Pflege und Bedienung.
Fahrwerk und Handling: leichtfüßig vs. stabil auf Strecke
Beim Handling zeigt sich die typische Philosophie. Die Honda CMX 500 Rebel wirkt im Stadt- und Landstraßenbetrieb eher agil und gut kontrollierbar. Das liegt auch daran, dass das Motorrad insgesamt leichter und weniger „tourenlastig“ ist. Dadurch macht es Spaß, sich durch Verkehr zu bewegen und in Kurven entspannt zu bleiben.
Die BMW R 1250 RT ist weniger „spielerisch“, dafür sehr stabil. Auf langen Strecken und bei höheren Geschwindigkeiten vermittelt sie Ruhe. Das Fahrwerk und die Gesamtbalance sind darauf ausgelegt, dass man nicht ständig nachkorrigieren muss. Wer häufig Autobahn fährt oder lange Etappen plant, wird diese Stabilität besonders schätzen.
Wirtschaftlichkeit und Alltag: Kaufentscheidung mit Blick auf den Nutzungsstil
Auch wenn man im Vergleich nicht nur auf Kosten schaut, spielt die Wirtschaftlichkeit eine Rolle. Die Honda CMX 500 Rebel ist in der Regel die pragmatischere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für regelmäßige, eher entspannte Fahrten genutzt wird. Sie passt gut zu einem Budget, das nicht zwingend auf maximale Touren-Ausstattung ausgerichtet ist.
Die BMW R 1250 RT ist dagegen eher die Investition für Fahrer, die das Motorrad als Reisegerät sehen. Der höhere Anspruch an Ausstattung und Komfort zahlt sich aus, wenn man wirklich regelmäßig lange Strecken fährt und die Vorteile (Windschutz, Elektronik, Gepäck- und Tourenlogik) auch nutzt.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Entscheidung hängt stark vom Fahrprofil ab. Die Honda CMX 500 Rebel ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich leicht anfühlt, entspannt zu fahren ist und den Cruiser-Charakter in den Vordergrund stellt. Sie eignet sich gut für Einsteiger, Wiedereinsteiger oder alle, die nicht ständig „auf Tour“ sind, sondern eher regelmäßig kurze bis mittlere Ausfahrten genießen.
Die BMW R 1250 RT ist die bessere Wahl für Fahrer, die Komfort, Stabilität und moderne Technik priorisieren. Wer häufig längere Strecken fährt, Wert auf Windschutz legt und ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, trifft mit der RT eher den Nerv. Auch für Vielfahrer und Tourenmenschen ist die RT besonders attraktiv, weil sie den Aufwand reduziert und das Fahren angenehmer macht.
Fazit:
Die Honda CMX 500 Rebel ist die richtige Wahl, wenn ein unkompliziertes, entspanntes Motorrad im Vordergrund steht: leicht zu handhaben, cruiser-typisch im Gefühl und ideal für Stadt, Feierabend und Touren, die nicht den ganzen Tag dauern müssen. Ihre Stärke liegt im direkten Fahrspaß und in der angenehmen Zugänglichkeit, während die Grenzen dort spürbar werden, wo mehr Reserven, mehr Windschutz und ein höherer Technik- bzw. Komfortumfang gefragt sind.
Die BMW R 1250 RT überzeugt vor allem als Tourenmaschine: stabil auf Strecke, deutlich besser gegen Fahrtwind abgeschirmt und mit einer Ausstattung, die das Fahren über lange Zeit komfortabler macht. Wer regelmäßig weite Strecken fährt oder ein Motorrad sucht, das auch bei höheren Tempi und wechselnden Bedingungen ruhig und souverän bleibt, findet in der RT die passendere Basis. Kurz gesagt: Rebel für entspanntes Cruisen und Alltag, RT für lange Touren und maximalen Komfort.