| UVP | 7.009 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 10.399 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Preis
- Bedienung
- Cruisen
- Nicht sportlich
- konsequente Retro-Optik
- feine Verarbeitung
- passender Braaaap-Sound
- ordentliches Kayaba-Fahrwerk
- kräftiger Drehmoment-Motor
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 1.222 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 99 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 46 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 303 | km |
| Leistung | 83 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 198 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 87)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 295 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Also: Daumen hoch, oder nicht? Ganz klar, Daumen hoch. Selten kann man mal ein Motorrad fahren, was vielleicht den persönlichen Geschmack nicht trifft und schon gar nicht den Fahrstil – das aber trotzdem Sympathiepunkte ohne Ende einfährt.
Dazu ist es eine Honda, will sagen: Hohe Qualität ist gewährleistet, einfache Bedienung wie schon erwähnt auch. Verhindert vielleicht der Preis den Kauf? Nein, 6075 Euro Neupreis sind es, den ganzen Spaß gibt es also für kleines Geld.
Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt.
Fazit - was bleibt hängen
Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch. Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!
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Honda CMX 500 Rebel vs. Brixton Cromwell 1200 – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Cruiser- bzw. Custom-Philosophien aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Genau das macht den Vergleich zwischen der Honda CMX 500 Rebel und der Brixton Cromwell 1200 so spannend: Die eine Maschine steht für zugängliches Handling, entspannte Alltagsdynamik und ein sehr unkompliziertes Gesamtpaket. Die andere setzt stärker auf den großen Hubraum-Charakter, spürbar mehr Durchzug und ein deutlich „kräftigeres“ Fahrgefühl. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sollte daher vor allem verstehen, wie sich die Unterschiede im Alltag anfühlen.
Grundidee der beiden Motorräder: leicht zugänglich vs. kraftvoller Charakter
Die Honda CMX 500 Rebel wirkt wie ein Motorrad, das man schnell versteht: Die Sitzposition ist eher entspannt, das Handling ist unaufgeregt und die Maschine eignet sich besonders gut für kurze Wege, Stadtverkehr und gemütliche Landstraßenrunden. Die Brixton Cromwell 1200 verfolgt dagegen eine klarere „Big-Cruiser“-Anmutung: Der Motor und die Art, wie das Motorrad beschleunigt, zielen stärker auf souveränen Vortrieb und ein Fahrgefühl, das auch bei zügigerem Tempo Ruhe ausstrahlt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Fahralltag auswirken
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda CMX 500 Rebel ist auf ein harmonisches, gut dosierbares Ansprechverhalten ausgelegt. Gerade im Stadtverkehr und bei häufigem Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten ist das ein Vorteil, weil sich das Motorrad „leicht“ anfühlt und die Leistungsentfaltung nicht hektisch wirkt. Wer häufig im Alltag unterwegs ist, profitiert von der gutmütigen Abstimmung.
Die Brixton Cromwell 1200 spielt dagegen ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um mehr Reserven geht: Beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich wirkt der größere Hubraum deutlich präsenter. Das macht Überholmanöver entspannter und reduziert das Gefühl, ständig „arbeiten“ zu müssen. Gleichzeitig kann genau diese Kraft im Alltag auch bedeuten, dass man das Gas noch bewusster dosiert, um das Fahrgefühl genau so zu treffen, wie es zur eigenen Fahrweise passt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Stabilität
Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu vom Weizen im Charakter: Die Honda CMX 500 Rebel wirkt im Vergleich oft agiler und leichter zu bewegen. Das ist besonders spürbar bei langsamen Geschwindigkeiten, beim Rangieren und auf kurvigen Strecken, auf denen man häufig die Linie korrigiert. Auch wenn die Maschine nicht auf „sportliche“ Fahrdynamik getrimmt ist, macht die Abstimmung sie im Alltag sehr angenehm.
Die Brixton Cromwell 1200 vermittelt dagegen eher Stabilität und Gelassenheit. Bei zügigerem Fahren und längeren Strecken fühlt sich das Motorrad oft ruhiger an, weil die Kraft und die Fahrwerksabstimmung zusammen ein gleichmäßiges Tempo unterstützen. Wer häufig Autobahn-ähnliche Abschnitte oder längere Landstraßen fährt, wird die souveräne Art zu schätzen wissen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich typischerweise ein klares Bild: Die Honda CMX 500 Rebel bietet ein gut dosierbares Setup, das sich für Alltagsbremsungen und vorausschauendes Fahren sehr gut eignet. Die Bremsleistung wirkt dabei eher „kontrolliert“ als brachial. Das ist für viele Fahrerinnen und Fahrer genau richtig, weil es das Gefühl von Sicherheit stärkt, ohne dass man ständig an der Dosierung arbeiten muss.
Die Brixton Cromwell 1200 bringt im Vergleich mehr Reserven mit, was vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und stärkeren Verzögerungen spürbar wird. Wer häufig zügig unterwegs ist oder in Situationen kommt, in denen man schneller reagieren muss, profitiert von dieser Reserve. Gleichzeitig gilt: Auch bei mehr Bremskraft bleibt die Frage, wie gut sich das System feinfühlig anfühlen lässt – und genau hier entscheidet die persönliche Gewöhnung.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort für kurze und lange Strecken
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein zentraler Punkt, weil sie den Alltag bestimmt: Die Honda CMX 500 Rebel wirkt oft wie ein Motorrad, das man schnell „eingerichtet“ hat. Die Haltung ist entspannt, die Armhaltung bleibt meist angenehm, und das Gesamtgefühl ist eher unkompliziert. Das macht sie besonders attraktiv für Menschen, die ein Cruiser-Feeling möchten, aber nicht in eine sehr „gestreckte“ oder sehr „tiefgelegte“ Position geraten wollen.
Die Brixton Cromwell 1200 bietet ebenfalls eine Cruiser-orientierte Ergonomie, wirkt aber im Vergleich häufig etwas „präsenter“ im Körpergefühl. Das kann ein Vorteil sein, wenn man das Motorrad als stabilen Begleiter über längere Strecken erleben möchte. Wer dagegen sehr häufig in engen Situationen unterwegs ist oder viel im Stadtverkehr steht, wird die leichtere Handhabung der kleineren Honda oft als angenehmer empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Reise
Im Alltag zählt nicht nur, wie sich das Motorrad auf dem Papier liest, sondern wie es sich in typischen Situationen verhält: Ampelstarts, Stop-and-go, Parken, Schlaglöcher, Kopfsteinpflaster oder unebene Landstraßen. Die Honda CMX 500 Rebel punktet hier häufig mit ihrem unkomplizierten Handling und dem gutmütigen Fahrgefühl. Sie ist damit eine starke Wahl für Pendler, Einsteiger und alle, die vor allem „einfach fahren“ möchten.
Die Brixton Cromwell 1200 ist dagegen besonders dann im Element, wenn die Strecke mehr verlangt: längere Distanzen, mehr Tempo, mehr Überholvorgänge und das Bedürfnis nach Reserven. Wer das Motorrad eher als Reise-Cruiser sieht, wird die Charakteristik der Brixton oft als stimmiger empfinden.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es im Vergleich weniger um „nice to have“, sondern darum, was im Alltag den Unterschied macht: Bedienbarkeit, Übersicht, Komfort und die Frage, wie gut das Motorrad zu den eigenen Gewohnheiten passt. Die Honda CMX 500 Rebel wirkt im Vergleich häufig als sehr stimmiges Gesamtpaket, bei dem die Bedienung logisch bleibt und man sich schnell zurechtfindet.
Die Brixton Cromwell 1200 setzt stärker auf den Eindruck eines „größeren“ Motorrads. Das zeigt sich nicht nur im Motorcharakter, sondern auch in der Art, wie das Motorrad insgesamt wirkt: mehr Präsenz, mehr „Cromwell“-Vibe und ein Fahrgefühl, das man eher als kraftbetont wahrnimmt. Für viele ist genau das der Grund, warum sie zur Brixton greifen.
Wartung, Service und Kosten im Betrieb
Auch wenn die konkreten Kosten je nach Fahrleistung und Nutzung variieren, lässt sich im Vergleich ein typisches Muster erkennen: Die Honda CMX 500 Rebel ist durch den kleineren Hubraum oft die pragmatischere Wahl, wenn es um das Gefühl von „Alltag ohne große Überraschungen“ geht. Die Brixton Cromwell 1200 kann dagegen mehr laufleistungsabhängige Kosten verursachen, weil der größere Motor mehr „Arbeit“ im System bedeutet. Dafür bekommt man aber auch mehr Fahrreserven und ein deutlich anderes Leistungsprofil.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CMX 500 Rebel – Stärken
- Leichtes Handling und angenehmes Fahrgefühl im Stadt- und Landstraßenalltag.
- Gut dosierbare Leistungsentfaltung, die das Motorrad besonders zugänglich macht.
- Entspannte Ergonomie, die sich schnell anfühlt wie „passt“.
- Kontrolliertes Bremsgefühl für vorausschauendes Fahren.
Honda CMX 500 Rebel – Schwächen
- Bei sehr zügiger Fahrweise fehlen im Vergleich zu einer 1200er oft die „großen Reserven“.
- Wer häufig lange Strecken mit hohem Tempo fährt, kann den Wunsch nach mehr Durchzug entwickeln.
Brixton Cromwell 1200 – Stärken
- Mehr Durchzug und ein kraftvolleres Beschleunigungsgefühl.
- Souveränes Fahrverhalten, besonders bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Strecken.
- Mehr Reserven für Überholvorgänge und spontane Beschleunigung.
- Präsenz im Gesamtcharakter: Cruiser-Feeling mit „Big“-Anspruch.
Brixton Cromwell 1200 – Schwächen
- Im Vergleich zur kleineren Honda kann das Handling bei sehr langsamen Manövern weniger „leicht“ wirken.
- Die Kraft will bewusst dosiert werden, damit das Fahrgefühl genau zur eigenen Komfortzone passt.
Welche Entscheidung passt? Typische Käuferprofile
Die Honda CMX 500 Rebel ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt: für Stadtfahrten, kurze bis mittlere Touren und für Menschen, die ein Cruiser-Design möchten, ohne sich mit einem „zu großen“ Leistungsprofil beschäftigen zu müssen. Auch für Wiedereinsteiger oder Fahrerinnen und Fahrer, die sich wieder an das Motorradgefühl herantasten, ist die Honda im Vergleich oft die stressfreiere Wahl.
Die Brixton Cromwell 1200 ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehr „Biss“ haben soll: für längere Strecken, mehr Tempo, mehr Reserven und ein Fahrgefühl, das auch bei anspruchsvolleren Situationen souverän bleibt. Wer das Motorrad als Hauptmaschine für viele Kilometer sieht und den großen Hubraum-Charakter wirklich erleben möchte, wird mit der Brixton häufig glücklicher.
Fazit:
Die Honda CMX 500 Rebel ist im Vergleich die Wahl für alle, die ein zugängliches, leicht zu beherrschendes Cruiser-Motorrad suchen. Das Handling, die gut dosierbare Leistungsentfaltung und die entspannte Ergonomie machen sie besonders stark für Stadt, Feierabendrunden und Touren, bei denen Komfort und unkompliziertes Fahren im Vordergrund stehen. Wer dagegen regelmäßig zügig fährt, längere Strecken plant und spürbar mehr Reserven beim Beschleunigen möchte, wird die Brixton Cromwell 1200 als stimmiger empfinden. Der größere Motorcharakter, die souveränere Art bei höherem Tempo und das insgesamt kraftbetonte Fahrgefühl sprechen vor allem Fahrerinnen und Fahrer an, die den Cruiser nicht nur optisch, sondern auch dynamisch „groß“ erleben wollen. Kurz gesagt: Rebel für entspanntes Alltagsfahren, Cromwell für mehr Durchzug und Reise-Feeling.