| UVP | 7.009 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Preis
- Bedienung
- Cruisen
- Nicht sportlich
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 46 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 303 | km |
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 295 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Also: Daumen hoch, oder nicht? Ganz klar, Daumen hoch. Selten kann man mal ein Motorrad fahren, was vielleicht den persönlichen Geschmack nicht trifft und schon gar nicht den Fahrstil – das aber trotzdem Sympathiepunkte ohne Ende einfährt.
Dazu ist es eine Honda, will sagen: Hohe Qualität ist gewährleistet, einfache Bedienung wie schon erwähnt auch. Verhindert vielleicht der Preis den Kauf? Nein, 6075 Euro Neupreis sind es, den ganzen Spaß gibt es also für kleines Geld.
Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt.
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Honda CMX 500 Rebel vs. CF Moto 450 MT: Vergleich für Alltag, Landstraße und den richtigen Fahrstil
Wer zwischen der Honda CMX 500 Rebel und der CF Moto 450 MT schwankt, entscheidet am Ende weniger über „das bessere“ Motorrad, sondern eher über den passenden Charakter. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein handliches Bike für den Alltag suchen – mit genug Reserven für Touren. Doch die Philosophie dahinter ist unterschiedlich: Die Rebel setzt auf Cruiser-typische Ruhe und eine entspannte Sitzhaltung, während die 450 MT mit einer eher vielseitigen, tourentauglichen Ausrichtung und einem dynamischeren Auftreten punktet.
Grundidee und Fahrgefühl: Cruiser-Ruhe vs. vielseitige Allround-Optik
Die Honda CMX 500 Rebel wirkt auf den ersten Blick wie ein klassisches Cruiser-Konzept: niedrigerer Fokus auf sportliche Höchstansprüche, dafür ein stimmiges Gesamtpaket aus entspannter Ergonomie und gutmütigem Handling. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Stadtverkehr, kurze Pendelstrecken und entspanntes Landstraßenfahren anstehen.
Die CF Moto 450 MT verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Die MT wirkt wie ein Bike, das nicht nur auf Asphalt „funktionieren“ soll, sondern auch das Gefühl von Abenteuer und Flexibilität mitbringt. Das zeigt sich im Gesamteindruck: Sitzposition, Fahrwerksanmutung und die Art, wie das Motorrad auf Richtungswechsel reagiert. Wer häufig wechselnde Strecken fährt – mal flüssig, mal holpriger – findet hier oft die passendere Basis.
Sitzposition und Ergonomie: Wie bequem ist das Motorrad im Alltag?
Bei der Honda CMX 500 Rebel steht die entspannte Haltung im Vordergrund. Der Fahrer sitzt eher „gemütlich“ im Bike, was besonders bei längeren Stadtfahrten oder ruhigen Touren angenehm ist. Die Rebel vermittelt dabei ein Gefühl von Stabilität, ohne dass das Motorrad träge wirkt. Gerade wenn man häufig stop-and-go fährt, ist diese Ruhe ein echter Vorteil.
Die CF Moto 450 MT zielt stärker auf eine aufrechtere, vielseitige Sitzposition. Das kann helfen, wenn der Rücken nicht zu lange in einer sehr cruiser-typischen Haltung bleiben soll. Gleichzeitig unterstützt die MT das aktive Fahren: Man fühlt sich schneller bereit, das Motorrad zu „führen“, statt nur zu „sitzen“. Für Strecken mit wechselndem Tempo und wechselnder Fahrbahn ist das oft ein Plus.
Stärken und Schwächen in der Ergonomie
- Honda CMX 500 Rebel: Stärken liegen in der entspannten Grundhaltung und dem ruhigen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass wer eine sehr aktive, aufrechte Sitzposition bevorzugt, sich schneller „festgelegt“ fühlt.
- CF Moto 450 MT: Stärken liegen in der vielseitigeren Ausrichtung und dem aktiveren Handling-Gefühl. Schwäche kann sein, dass die Haltung je nach Körpergröße und Vorlieben weniger „Cruiser-entspannt“ wirkt.
Motorcharakter und Ansprechverhalten: Wie fühlt sich die Leistung im Alltag an?
Beide Motorräder bewegen sich in einem Bereich, in dem es vor allem auf das Ansprechverhalten und die Alltagstauglichkeit ankommt. Die Honda CMX 500 Rebel wirkt dabei häufig wie ein Motor, der gleichmäßig arbeitet und das Fahren angenehm „glatt“ macht. Das ist besonders hilfreich, wenn man im Stadtverkehr oft mit niedrigen bis mittleren Drehzahlen unterwegs ist und kein ständiges Nachregeln braucht.
Die CF Moto 450 MT präsentiert sich tendenziell lebendiger im Gefühl. Das bedeutet nicht zwingend „mehr Tempo um jeden Preis“, aber oft ein direkteres Reaktionsverhalten, das beim Beschleunigen aus dem Verkehr heraus oder beim zügigen Überholen auf der Landstraße als Vorteil wahrgenommen wird. Wer gern dynamischer fährt, bekommt hier eher das Gefühl, dass das Motorrad mitgeht.
Vergleich der Fahrbarkeit
- Rebel: Stärken bei gleichmäßigem, gutmütigem Vortrieb und entspannter Drehzahlarbeit. Schwäche: Wer sehr sportlich beschleunigen möchte, könnte sich bei bestimmten Manövern mehr „Biss“ wünschen.
- MT: Stärken bei lebendigerem Ansprechverhalten und einem Fahrgefühl, das zu wechselnden Situationen passt. Schwäche: Wer maximales „Cruiser-Gefühl“ sucht, empfindet die Charakteristik eventuell als weniger gelassen.
Handling, Wendigkeit und Fahrwerk: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen?
Im Alltag entscheidet oft das Zusammenspiel aus Lenkgefühl, Gewichtsgefühl und der Art, wie das Fahrwerk mit Unebenheiten umgeht. Die Honda CMX 500 Rebel punktet häufig mit einem ruhigen, vorhersehbaren Handling. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man in engen Straßen, an Ampeln und auf Parkplätzen häufig „arbeitet“ und dabei kein Motorrad möchte, das ständig nachkorrigiert werden muss.
Die CF Moto 450 MT wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das sich leichter an wechselnde Fahrbahnverhältnisse anpasst. Gerade wenn die Strecke nicht immer perfekt ist, kann das Fahrwerk-Gefühl helfen, das Tempo sicherer zu halten. Dazu kommt, dass die MT im aktiven Fahren oft „mitlenkt“ und dadurch das Vertrauen stärkt.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- Honda CMX 500 Rebel: Stärken in der gutmütigen, kontrollierten Art zu fahren. Schwäche: Wer sehr unruhige Strecken oder häufiges sportliches Kurvenfahren plant, könnte die Abstimmung weniger „abenteuerlich“ finden.
- CF Moto 450 MT: Stärken in der vielseitigen Fahrdynamik und dem sicheren Gefühl auf wechselnder Fahrbahn. Schwäche: Wer ein möglichst „klassisch cruiseriges“ Fahrgefühl ohne viel Aktivität möchte, könnte die MT als etwas fordernder empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Wie souverän wirkt das Motorrad im Ernstfall?
Bei beiden Modellen ist der Sicherheitsaspekt eng mit dem Zusammenspiel aus Bremsgefühl und Dosierbarkeit verbunden. Die Honda CMX 500 Rebel vermittelt dabei häufig ein eher lineares, gut dosierbares Bremsverhalten. Das ist im Stadtverkehr ein Vorteil, weil man häufig sanft verzögern muss und dabei ein gleichmäßiges Gefühl erwartet.
Die CF Moto 450 MT kann im Vergleich oft mit einem etwas „direkteren“ Bremsgefühl überzeugen. Das hilft, wenn man zügig aus Situationen heraus reagieren muss oder wenn die Strecke mehr Tempo und mehr Kurven verlangt. Wichtig ist dabei: Entscheidend ist nicht nur die Bremsleistung, sondern wie gut sich das Motorrad in der Praxis kontrollieren lässt.
Ausstattung und Praxis: Was zählt wirklich im Alltag?
Im täglichen Betrieb sind Details oft wichtiger als reine Daten. Dazu gehören Dinge wie Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, Ergonomie im Stand und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag handhaben lässt. Die Honda CMX 500 Rebel wirkt in dieser Hinsicht häufig „einfach“: Man steigt ein, fühlt sich schnell zurecht und fährt los. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht ständig „optimiert“ werden soll.
Die CF Moto 450 MT punktet oft mit einem praxisnahen Gesamtkonzept, das eher auf Vielseitigkeit ausgelegt ist. Wer regelmäßig pendelt, aber auch am Wochenende spontan längere Strecken fährt, findet in der MT häufig das passendere Setup, weil sie sich nicht so stark auf einen einzigen Stil festlegt.
Praxis-Check: Alltag vs. Tour
- Rebel: Stärken bei unkompliziertem Handling und einem entspannten Fahrstil. Schwäche: Für Fahrer, die sehr häufig längere Touren mit viel Gepäck oder „Abenteuer-Feeling“ planen, kann die Ausrichtung weniger flexibel wirken.
- MT: Stärken bei vielseitiger Einsatzidee und einem Motorrad, das sich für unterschiedliche Strecken gut anfühlt. Schwäche: Wer maximalen Fokus auf Cruiser-Optik und -Komfort legt, könnte die MT als weniger „klassisch“ empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man den eigenen Fahrstil klar einordnet. Die Honda CMX 500 Rebel ist besonders passend für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag entspannt bleibt, sich leicht kontrollieren lässt und ein cruiser-typisches Fahrgefühl bietet. Sie eignet sich gut für Pendler, Einsteiger und Fahrer, die vor allem Wert auf Ruhe, Komfort und ein stimmiges Gesamtpaket legen.
Die CF Moto 450 MT ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehr als nur „Stadt und Feierabend“ leisten soll. Wer gern dynamischer fährt, öfter wechselnde Strecken fährt oder sich ein vielseitigeres Bike wünscht, findet in der MT häufig die passendere Basis. Auch für Fahrer, die sich nicht auf einen reinen Cruiser-Stil festlegen möchten, kann die MT die bessere Wahl sein.
Typische Käuferprofile im Vergleich
- Honda CMX 500 Rebel: ideal für entspannte Fahrer, die ein gutmütiges Motorrad für Stadt und ruhige Landstraßen suchen.
- CF Moto 450 MT: ideal für Fahrer, die mehr Abwechslung erwarten und ein Motorrad möchten, das sich aktiver und vielseitiger anfühlt.
Fazit:
Die Honda CMX 500 Rebel ist die stimmige Wahl, wenn ein entspanntes Cruiser-Gefühl im Vordergrund steht: ruhiges Handling, angenehme Ergonomie und ein Motorcharakter, der im Alltag unkompliziert wirkt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze Wege fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das sich „von selbst“ gut anfühlt, bekommt hier ein sehr passendes Gesamtpaket.
Die CF Moto 450 MT überzeugt vor allem dann, wenn das Motorrad vielseitiger eingesetzt werden soll: aktiveres Fahrgefühl, mehr Dynamik im Reaktionsverhalten und ein Eindruck, der auch bei wechselnden Strecken Vertrauen schafft. Wer Pendeln mit Wochenendtouren kombiniert oder sich nicht nur auf einen Fahrstil festlegen möchte, findet in der MT oft den besseren Match.
Kurz gesagt: Rebel für entspanntes Cruisen und unkomplizierten Alltag, MT für mehr Vielseitigkeit, lebendigeres Fahren und abwechslungsreiche Strecken.