| UVP | 7.009 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Preis
- Bedienung
- Cruisen
- Nicht sportlich
- Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
- Gute Fahrleistungen
- Erstaunlich wendig
- Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
- Sound 1b
- Verarbeitung hier und da etwas lieblos
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 46 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 303 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 229 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 295 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Also: Daumen hoch, oder nicht? Ganz klar, Daumen hoch. Selten kann man mal ein Motorrad fahren, was vielleicht den persönlichen Geschmack nicht trifft und schon gar nicht den Fahrstil – das aber trotzdem Sympathiepunkte ohne Ende einfährt.
Dazu ist es eine Honda, will sagen: Hohe Qualität ist gewährleistet, einfache Bedienung wie schon erwähnt auch. Verhindert vielleicht der Preis den Kauf? Nein, 6075 Euro Neupreis sind es, den ganzen Spaß gibt es also für kleines Geld.
Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt.
Fazit - was bleibt hängen
Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!
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Honda CMX 500 Rebel vs Harley-Davidson Nightster – welcher Cruiser passt besser?
Wenn zwei Cruiser-Modelle aufeinandertreffen, geht es selten nur um PS oder Hubraum. Es geht um das Gefühl beim Losfahren, um die Art, wie sich das Motorrad im Alltag bewegt, und darum, wie gut es zum eigenen Fahrstil passt. Der Honda CMX 500 Rebel steht für einen unkomplizierten Einstieg in die Cruiser-Welt: leicht zu handeln, alltagstauglich und mit einem Motor, der eher entspannt als fordernd wirkt. Die Harley-Davidson Nightster dagegen bringt den typischen Charakter aus Milwaukee mit: mehr Punch, mehr Präsenz und ein Fahrgefühl, das stärker auf „Fahren mit Stil“ ausgelegt ist.
Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Unterschiede herausgearbeitet – ohne Zahlenlisten, dafür mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt: Motorverhalten, Fahrdynamik, Komfort, Alltagstauglichkeit, Wartung und das, was man vom Motorrad langfristig erwartet.
Motorcharakter: entspanntes Cruisen vs. mehr Durchzug
Honda CMX 500 Rebel: gleichmäßig und gut dosierbar
Der Honda CMX 500 Rebel wirkt wie gemacht für ruhiges, kontrolliertes Fahren. Der Motor liefert seine Leistung so, dass sich das Motorrad leicht anfühlt – besonders beim Anfahren, im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken. Wer häufig stop-and-go fährt oder sich erst an das Motorradfahren gewöhnen möchte, profitiert von der gutmütigen Art, wie sich Gasbefehle umsetzen lassen. Das macht den Rebel zu einem Bike, das man gerne „einfach fährt“, ohne ständig das Gefühl zu haben, man müsse es im Zaum halten.
Harley-Davidson Nightster: mehr Druck und spürbare Souveränität
Die Harley-Davidson Nightster spielt in einer anderen Liga, wenn es um den Eindruck von Kraft geht. Der Motor fühlt sich kräftiger an, reagiert mit mehr Nachdruck und vermittelt schneller das Gefühl, dass man auch bei zügigerem Tempo entspannt vorankommt. Das ist besonders auf Landstraßen spürbar: Überholmanöver, Beschleunigungsphasen und das „einfach weiterrollen lassen“ funktionieren mit mehr Selbstverständlichkeit. Gleichzeitig kann das Motorrad dadurch auch fordernder wirken, wenn man sehr feinfühlig dosieren möchte – vor allem in Situationen, in denen man aus dem Stand oder bei niedrigen Geschwindigkeiten sehr sanft anfahren will.
Fahrgefühl und Handling: leicht in der Stadt vs. stabil auf der Strecke
Rebel: wendig, gutmütig und angenehm zu manövrieren
Der Honda CMX 500 Rebel ist vor allem dann stark, wenn es eng wird: Stadtstraßen, Parklücken, Rangieren und langsames Fahren. Das Motorrad wirkt insgesamt „handlich“, und das hilft gerade Einsteigern oder Fahrern, die sich erst an eine Cruiser-Position gewöhnen. Auch bei wechselnden Untergründen bleibt das Fahrgefühl ruhig. Wer häufig kurze Strecken fährt oder das Motorrad als Alltagsgerät sieht, bekommt hier einen Cruiser, der nicht unnötig Arbeit macht.
Nightster: mehr Stabilität, mehr Präsenz
Die Harley-Davidson Nightster fühlt sich im Vergleich stärker „erwachsen“ an. Das Motorrad liegt stabiler in der Bewegung, wirkt souveräner bei höheren Geschwindigkeiten und vermittelt mehr Ruhe, wenn die Straße fließt. In der Stadt ist das Handling trotzdem gut, aber die Nightster verlangt eher nach einem bewussten Fahrstil. Wer gerne zügig unterwegs ist oder längere Strecken plant, wird die stabilere Auslegung und das insgesamt kräftigere Auftreten schnell zu schätzen wissen.
Sitzposition und Komfort: Cruiser-Optik, aber unterschiedliche Prioritäten
Honda Rebel: entspannter Einstieg in den Cruiser-Look
Die Sitzposition des Honda CMX 500 Rebel ist so gestaltet, dass sie nicht übermäßig „gestreckt“ oder extrem wirkt. Dadurch eignet sich das Motorrad gut für Fahrer, die den Cruiser-Stil möchten, aber trotzdem eine alltagstaugliche Ergonomie erwarten. Auf längeren Fahrten ist das Gefühl meist angenehm, solange Pausen eingeplant werden – wie bei jedem Motorrad. Insgesamt steht beim Rebel der Komfortgedanke im Vordergrund: weniger „Show“, mehr „Fahren“.
Harley Nightster: sportlicher Cruiser-Ansatz mit mehr Charakter
Die Harley-Davidson Nightster kombiniert Cruiser-Optik mit einem Fahrgefühl, das oft als lebendiger wahrgenommen wird. Die Sitzposition wirkt dabei eher auf aktives Fahren ausgelegt. Das kann auf der Landstraße Vorteile bringen, weil man sich schneller „eingewöhnt“ und das Motorrad wie ein echtes Fahrgerät behandelt. Wer jedoch sehr lange Strecken am Stück plant oder häufig im Stop-and-go unterwegs ist, sollte die persönliche Ergonomie im Blick behalten und vor dem Kauf eine Probefahrt mit realistischen Strecken machen.
Alltagstauglichkeit: beide können, aber auf unterschiedliche Weise
Rebel im Alltag: unkompliziert und leicht zu leben
Der Honda CMX 500 Rebel punktet im Alltag durch seine unkomplizierte Art. Er ist ideal, wenn das Motorrad vor allem für kurze Wege, Pendeln oder Wochenendtouren genutzt wird. Die Handhabung macht das Motorrad besonders attraktiv für Fahrer, die nicht ständig „arbeiten“ wollen, um das Bike zu bewegen. Dazu kommt: Der Rebel wirkt wie ein Motorrad, das man auch nach einem anstrengenden Tag noch gerne startet.
Nightster im Alltag: mehr Erlebnis, aber mit Anspruch
Die Harley-Davidson Nightster ist im Alltag vor allem dann überzeugend, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern Erlebnis. Der Charakter, der Sound und die Präsenz sorgen dafür, dass man sich schneller „im Motorrad“ fühlt. Gleichzeitig ist das Bike eher für Fahrer geeignet, die mit dem eigenen Fahrstil bewusst umgehen: Gasdosierung, Rhythmus in Kurven und das Timing beim Beschleunigen spielen stärker hinein.
Wartung, Kosten und Langzeitgefühl: worauf man achten sollte
Bei beiden Modellen gilt: Wartung und Betriebskosten hängen stark von Fahrprofil, Pflege und Serviceintervallen ab. Der Honda CMX 500 Rebel wird häufig als unkompliziert wahrgenommen, weil er auf ein alltagsnahes Nutzungskonzept ausgelegt ist. Die Harley-Davidson Nightster kann ebenfalls zuverlässig sein, bringt aber oft ein anderes „Ownership-Gefühl“ mit: mehr Individualisierung, mehr Zubehörkultur und häufig auch mehr Wunsch nach persönlicher Anpassung. Wer gerne plant, optimiert und sein Motorrad mit der Zeit weiterentwickelt, wird das bei der Nightster besonders attraktiv finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CMX 500 Rebel – Stärken
- Leichtes Handling für Stadt und Alltag
- Gut dosierbarer Motor für entspanntes Fahren
- Einsteigerfreundlicher Charakter ohne „Überforderung“
- Alltagstaugliche Ergonomie mit Cruiser-Optik
Honda CMX 500 Rebel – mögliche Schwächen
- Wer viel sportlich beschleunigt oder dauerhaft zügig fährt, spürt schneller die Grenzen der Motorleistung
- Für Fahrer, die maximale „Harley-Präsenz“ suchen, wirkt der Rebel weniger „ikonisch“
Harley-Davidson Nightster – Stärken
- Mehr Durchzug und spürbarer Kraftcharakter
- Souveränes Fahrgefühl besonders auf Landstraßen
- Starke Marken-Identität mit viel Zubehörpotenzial
- Mehr Erlebnis beim Fahren durch Sound und Auftreten
Harley-Davidson Nightster – mögliche Schwächen
- Im sehr langsamen Stadtverkehr kann das Motorrad bewussteres Handling verlangen
- Wer vor allem „entspannt und günstig“ fahren möchte, könnte den Mehrwert anders gewichten
Welche Kaufentscheidung passt? – Empfehlung nach Fahrprofil
Für wen ist der Honda CMX 500 Rebel die bessere Wahl?
Der Honda CMX 500 Rebel passt besonders gut, wenn das Motorrad als Alltagsgerät genutzt wird: Stadt, kurze Strecken, gelegentliche Touren und ein Fahrstil, der auf Ruhe und Kontrolle setzt. Auch für Fahrer, die in die Cruiser-Welt einsteigen möchten oder nach längerer Pause wieder starten, ist der Rebel oft die entspanntere Option. Wer ein Motorrad sucht, das schnell vertraut wird und nicht ständig „mehr“ verlangt, liegt hier richtig.
Für wen ist die Harley-Davidson Nightster die bessere Wahl?
Die Harley-Davidson Nightster ist ideal, wenn das Motorrad vor allem Fahrspaß und Charakter liefern soll. Wer gerne zügiger unterwegs ist, auf Landstraßen mehr Reserven möchte und das Erlebnis rund ums Motorradfahren stärker gewichtet, wird die Nightster schnell mögen. Auch wer sein Bike gerne individualisiert und Wert auf die Harley-typische Präsenz legt, findet hier eine stimmige Basis.
Fazit:
Der Honda CMX 500 Rebel ist die bessere Wahl, wenn ein Cruiser gesucht wird, der im Alltag leicht zu bewegen ist, sich gut dosieren lässt und vor allem entspanntes Fahren ermöglicht. Er eignet sich besonders für Stadtverkehr, Einsteiger, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Motorrad möchten, das schnell vertraut wird. Die Harley-Davidson Nightster gewinnt dagegen, wenn mehr Durchzug, mehr Souveränität auf der Strecke und ein deutlich stärkeres „Motorrad-Erlebnis“ im Vordergrund stehen. Sie passt zu Fahrern, die gerne zügig unterwegs sind, den Charakter der Marke spüren wollen und ihr Motorrad langfristig auch optisch und technisch weiterdenken möchten. Kurz gesagt: Rebel für entspanntes, leichtes Cruisen – Nightster für mehr Kraft, mehr Präsenz und mehr Fahrgefühl.