| UVP | 7.009 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 5.720 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Preis
- Bedienung
- Cruisen
- Nicht sportlich
- exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- vitaler Motor
- sehr leichtes und gutmütiges Handling
- ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
- Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
- Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
- eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
- Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
- geringer Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile | |
| Hubraum | 452 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 46 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 303 | km |
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 324 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Ø43-mm Telegabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Federbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 295 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit
Also: Daumen hoch, oder nicht? Ganz klar, Daumen hoch. Selten kann man mal ein Motorrad fahren, was vielleicht den persönlichen Geschmack nicht trifft und schon gar nicht den Fahrstil – das aber trotzdem Sympathiepunkte ohne Ende einfährt.
Dazu ist es eine Honda, will sagen: Hohe Qualität ist gewährleistet, einfache Bedienung wie schon erwähnt auch. Verhindert vielleicht der Preis den Kauf? Nein, 6075 Euro Neupreis sind es, den ganzen Spaß gibt es also für kleines Geld.
Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt.
Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.
Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.MotorradTest.de auf YouTube
Honda CMX 500 Rebel vs. Royal Enfield Guerrilla 450 – Motorradvergleich
Wenn es um moderne Cruiser im mittleren Segment geht, stehen zwei Namen besonders häufig im Fokus: die Honda CMX 500 Rebel und die Royal Enfield Guerrilla 450. Beide Bikes wirken auf den ersten Blick wie typische Vertreter ihrer jeweiligen Philosophie – die eine eher klar, aufgeräumt und alltagstauglich, die andere mit markantem Charakter und spürbarem „Road-Feeling“. Doch wie schlagen sie sich im direkten Vergleich, wenn es um Fahrbarkeit, Technik und den echten Einsatz geht?
Erster Eindruck: Stil, Haltung und Zielgruppe
Honda CMX 500 Rebel – reduziert, stimmig, unkompliziert
Die Honda CMX 500 Rebel setzt auf einen klassischen Cruiser-Look: ruhige Linien, ein stimmiges Gesamtbild und eine Gestaltung, die nicht laut sein muss, um zu gefallen. Gerade für Fahrende, die ein Motorrad suchen, das sich schnell „richtig“ anfühlt, ist dieser Ansatz ein Plus. Die Rebel wirkt wie ein Bike, das man gerne jeden Tag nutzt – ohne dass man sich ständig mit Besonderheiten beschäftigen muss.
Royal Enfield Guerrilla 450 – eigenständig und mit mehr Kante
Die Royal Enfield Guerrilla 450 bringt dagegen mehr Eigenständigkeit mit. Das Design wirkt dynamischer und moderner interpretiert, ohne den typischen Royal-Enfield-Charme zu verlieren. Wer ein Motorrad möchte, das im Stadtbild auffällt und auch auf längeren Strecken nicht „brav“ wirkt, findet hier einen starken Auftritt.
Motor und Charakter: Wie sich die Leistung anfühlt
Honda CMX 500 Rebel: gleichmäßig und gut dosierbar
Im Vergleich zeigt die Honda CMX 500 Rebel vor allem ihre Stärke in der kontrollierten, alltagstauglichen Art. Der Motorcharakter wirkt angenehm linear und lässt sich in vielen Situationen entspannt nutzen – vom gemütlichen Rollen bis zum zügigen Beschleunigen im Stadtverkehr. Das macht die Rebel besonders attraktiv, wenn häufige Stop-and-Go-Situationen oder kurze Strecken im Vordergrund stehen.
Royal Enfield Guerrilla 450: mehr Temperament, mehr „Punch“
Die Royal Enfield Guerrilla 450 spielt ihre Stärken eher dort aus, wo man das Motorrad spüren möchte. Der Motor wirkt lebendiger und bietet spürbar mehr Dynamik, wenn es darum geht, aus dem Stand zügig anzuschieben oder auf der Landstraße schneller in den gewünschten Rhythmus zu kommen. Das kann sich besonders dann lohnen, wenn das Motorrad nicht nur „transportieren“, sondern auch Spaß machen soll.
Fahrwerk und Handling: Alltag vs. Fahrspaß
Honda CMX 500 Rebel: souverän, leicht zu fahren
Beim Fahrwerk und der Abstimmung setzt die Honda CMX 500 Rebel auf ein gutmütiges Gesamtpaket. Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, bleibt auch bei wechselnden Straßenbedingungen ruhig und unterstützt eine entspannte Sitzposition. Gerade wenn das Motorrad häufig im urbanen Umfeld bewegt wird, ist diese Art von Fahrbarkeit ein klarer Vorteil.
Royal Enfield Guerrilla 450: sportlicheres Gefühl, mehr Anspruch
Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt im Vergleich oft einen Tick „direkter“. Das kann sich wie mehr Fahrspaß anfühlen, bringt aber auch die Erwartung mit, das Motorrad aktiv zu bewegen. Wer gerne mit dem Bike arbeitet – statt nur zu rollen – wird die Abstimmung häufig als motivierender erleben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Beide Motorräder sind auf ein sicheres Alltagsniveau ausgelegt. Im direkten Vergleich zeigt die Honda CMX 500 Rebel eine besonders gut dosierbare Bremswirkung, die sich leicht anfühlt und in vielen Situationen schnell „greift“. Die Royal Enfield Guerrilla 450 punktet ebenfalls mit zuverlässiger Verzögerung, wirkt dabei jedoch etwas stärker auf dynamisches Fahren ausgelegt. Wer häufig zügig unterwegs ist oder öfter aus dem Stadtverkehr heraus beschleunigt, wird die Abstimmung der Guerrilla oft als passend empfinden.
Sitzposition und Komfort: Wie lange macht das Fahren Spaß?
Honda CMX 500 Rebel: entspannt für viele Fahrprofile
Die Honda CMX 500 Rebel ist auf eine entspannte Haltung ausgelegt. Das macht sie besonders interessant für Fahrende, die ein Cruiser-Feeling möchten, ohne dass der Körper nach kurzer Zeit „fordert“. Auf längeren Strecken bleibt das Motorrad angenehm, weil die Ergonomie auf Alltagstauglichkeit optimiert wirkt.
Royal Enfield Guerrilla 450: sportlich-kräftig, aber mit Charakter
Die Royal Enfield Guerrilla 450 bietet ebenfalls Komfort, wirkt aber insgesamt etwas „präsenter“. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert, geben dem Fahrer mehr Rückmeldung. Das ist ein Plus für Menschen, die nicht nur bequem sitzen wollen, sondern auch das Gefühl mögen, dass das Motorrad mitdenkt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Ausfahrten
Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt. Die Honda CMX 500 Rebel spielt hier ihre Stärke aus: unkompliziertes Handling, gutmütiges Fahrgefühl und eine insgesamt ruhige Abstimmung. Dadurch eignet sie sich besonders für Pendler, Einsteiger und alle, die ein Motorrad suchen, das zuverlässig funktioniert – ohne viel „Einarbeitung“.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist ebenfalls alltagstauglich, wirkt aber stärker wie ein Motorrad, das man gerne auch mal „ausreizt“. Für Strecken mit mehr Tempo, für spontane Ausfahrten oder wenn das Motorrad im Alltag ein bisschen mehr Emotion liefern soll, kann die Guerrilla die bessere Wahl sein.
Technik und Ausstattung: Was im Vergleich auffällt
Beim Blick auf die Technik und die Ausstattung zeigt sich im Vergleich eine klare Linie: Die Honda CMX 500 Rebel setzt auf ein stimmiges, praxistaugliches Konzept, das sich vor allem durch Alltagstauglichkeit und eine unkomplizierte Bedienung auszeichnet. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt dagegen moderner und „technikbewusster“ in der Art, wie sie sich präsentiert – mit dem Anspruch, nicht nur ein Cruiser zu sein, sondern ein Motorrad, das auch technisch zeitgemäß auftreten möchte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CMX 500 Rebel – Stärken
- Sehr gut dosierbares Fahrverhalten für Stadt und Alltag
- Ruhiger, gleichmäßiger Motorcharakter ohne hektische Reaktionen
- Entspannte Ergonomie, die auch längere Fahrten angenehm macht
- Einfaches Handling – ideal für viele Fahrstile
Honda CMX 500 Rebel – mögliche Schwächen
- Wenn maximaler „Kick“ im Vordergrund steht, wirkt die Rebel im Vergleich weniger fordernd
- Für Fans sehr markanter, moderner Technik-Statements ist die Ausrichtung eher klassisch
Royal Enfield Guerrilla 450 – Stärken
- Mehr Temperament und spürbare Dynamik im Fahrgefühl
- Eigenständiger Auftritt – optisch und vom Charakter her
- Motivierendes Fahrverhalten, das aktives Fahren belohnt
- Stärkerer Fokus auf Fahrspaß bei Ausfahrten außerhalb des reinen Pendelns
Royal Enfield Guerrilla 450 – mögliche Schwächen
- Wer ein besonders „entspanntes“ Cruiser-Gefühl ohne Aktivität sucht, könnte die Abstimmung als fordernder erleben
- Je nach Erwartung an die Bedienphilosophie kann die Umstellung im Vergleich etwas mehr Aufmerksamkeit brauchen
Welche Wahl passt? Fazit
Honda CMX 500 Rebel ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert, sich leicht fahren lässt und einen gleichmäßigen, gut dosierbaren Charakter bietet. Besonders für Pendeln, Stadtverkehr und Fahrende, die ein Cruiser-Feeling ohne große Experimente möchten, wirkt die Rebel stimmig.
Royal Enfield Guerrilla 450 passt eher zu Menschen, die ein Motorrad mit mehr Temperament und stärkerem Wiedererkennungswert suchen. Wer gerne zügig unterwegs ist, Ausfahrten liebt und das Bike nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern als Erlebnis betrachtet, findet in der Guerrilla oft die passendere Mischung aus Dynamik und Charakter.
Unterm Strich: Die Rebel überzeugt durch unkomplizierte Alltagstauglichkeit, die Guerrilla durch mehr Fahrspaß und eine deutlichere „Kante“. Die richtige Entscheidung hängt vor allem davon ab, ob Komfort und Ruhe im Vordergrund stehen oder ob mehr Temperament gewünscht ist.