| UVP | 7.009 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 11.145 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Preis
- Bedienung
- Cruisen
- Nicht sportlich
- wunderschönes Retro-Design
- Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
- ordentliches Drehmoment
- herrlicher Twin-Sound
- einfache Bedienung
- zweifach analoges Cockpit
- für größere Piloten etwas zierlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 46 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 303 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.400 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Ø41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 295 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Also: Daumen hoch, oder nicht? Ganz klar, Daumen hoch. Selten kann man mal ein Motorrad fahren, was vielleicht den persönlichen Geschmack nicht trifft und schon gar nicht den Fahrstil – das aber trotzdem Sympathiepunkte ohne Ende einfährt.
Dazu ist es eine Honda, will sagen: Hohe Qualität ist gewährleistet, einfache Bedienung wie schon erwähnt auch. Verhindert vielleicht der Preis den Kauf? Nein, 6075 Euro Neupreis sind es, den ganzen Spaß gibt es also für kleines Geld.
Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt.
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage.
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.
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Honda CMX 500 Rebel vs Triumph Bonneville T100: Vergleich für Stil, Alltag und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Epochen und Stilwelten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CMX 500 Rebel steht für einen modernen Custom-Cruiser-Ansatz: kompakt, nah am Fahrer und mit einem Charakter, der sich im Alltag schnell vertraut anfühlt. Die Triumph Bonneville T100 dagegen verkörpert den klassischen „Modern Classic“-Gedanken: britisches Design, ein Motor, der spürbar mehr Reserven mitbringt, und ein Fahrgefühl, das oft als besonders rund beschrieben wird.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern darum, wie sich die typischen Unterschiede im Alltag auswirken. Dabei werden die im Vergleich genannten Eckwerte beider Modelle miteinander eingeordnet – und daraus werden Stärken und Schwächen abgeleitet, die bei der Kaufentscheidung wirklich zählen.
Grundidee und Charakter: Custom-Cruiser vs Modern Classic
Honda CMX 500 Rebel: kompakt, entspannt, nah dran
Die Honda CMX 500 Rebel wirkt wie gemacht für kurze Wege, spontane Touren und das Gefühl, das Motorrad „im Griff“ zu haben. Der Aufbau ist auf eine entspannte Sitzhaltung ausgelegt, die Arme bleiben meist angenehm angewinkelt und die Maschine lässt sich im Stadtverkehr unkompliziert bewegen. Gerade wenn das Motorrad häufig im Alltag genutzt wird, spielt diese intuitive Handhabung ihre Stärken aus.
Triumph Bonneville T100: klassisch, souverän, mit mehr Punch
Die Triumph Bonneville T100 verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist optisch und vom Fahrgefühl her klar auf den klassischen Look getrimmt, ohne dabei modern unhandlich zu wirken. Der Motor liefert spürbar mehr Durchzug, was sich besonders beim Beschleunigen aus dem Stand oder beim Überholen bemerkbar macht. Wer häufiger auf Landstraßen unterwegs ist oder einfach gern Reserven nutzt, wird die T100 oft als „gelassener“ erleben.
Motor und Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Alltag zeigen
Beim Vergleich der Motorleistung und des Drehmoment-Charakters zeigt sich ein klares Bild: Die Triumph Bonneville T100 bringt im Verhältnis mehr Kraft auf die Straße. Das wirkt sich vor allem auf die Art aus, wie das Motorrad beschleunigt und wie entspannt es sich im mittleren Drehzahlbereich bewegt. Die Honda CMX 500 Rebel ist dagegen eher auf gleichmäßiges, ruhiges Fahren ausgelegt. Sie macht Spaß, wenn man den Motor nicht „erzwingen“ muss, sondern im passenden Drehzahlfenster fährt.
In der Praxis bedeutet das: Die Rebel eignet sich besonders gut für Alltagsfahrten, bei denen häufiges Anfahren, Stadtstop-and-go und entspanntes Cruisen im Vordergrund stehen. Die T100 spielt ihre Stärken dort aus, wo man häufiger zügig beschleunigt, längere Strecken fährt oder einfach mehr Reserven möchte, ohne ständig am Gas zu „arbeiten“.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs Souveränität
Honda CMX 500 Rebel: leicht zu bewegen
Die Honda CMX 500 Rebel wirkt im Vergleich vor allem dadurch überzeugend, dass sie sich unkompliziert dirigieren lässt. Das Zusammenspiel aus Sitzposition, Lenkergefühl und dem insgesamt eher „kompakten“ Eindruck führt dazu, dass Richtungswechsel im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken weniger anstrengend wirken. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt, wird hier oft fündig.
Triumph Bonneville T100: stabil und ruhig
Die Triumph Bonneville T100 vermittelt dagegen mehr Souveränität. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen stärker auf ein ruhiges, stabiles Gefühl ab – besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Runden gedacht ist, sondern auch für Touren, bei denen man mehrere Stunden unterwegs ist.
Beide Motorräder können Kurven, aber auf unterschiedliche Art: Die Rebel eher agil und „direkt“, die T100 eher souverän und „gelassen“. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert meist von der einfachen Handlichkeit der Honda. Wer öfter Landstraße oder Autobahn-nahe Strecken fährt, wird die ruhige Stabilität der Triumph stärker schätzen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Vergleich der Bremskomponenten zeigt sich: Beide Motorräder sind grundsätzlich alltagstauglich, aber sie vermitteln ein unterschiedliches Sicherheitsgefühl. Die Triumph Bonneville T100 wirkt durch ihre stärkere Motorisierung und die insgesamt souveränere Fahrcharakteristik oft so, als würde sie das Tempo kontrollierter in den Griff bekommen. Die Honda CMX 500 Rebel kann ebenfalls gut verzögern, wirkt aber eher auf „harmonische“ Dosierung ausgelegt – also passend für entspanntes Fahren und vorausschauendes Bremsen.
Wer sportlich fährt oder häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert, wird die Triumph in der Regel als souveräner erleben. Wer vor allem im Alltag unterwegs ist, wird mit der Honda sehr gut zurechtkommen, solange die Fahrweise zum Motorrad passt.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie bequem?
Ein großer Unterschied liegt in der Art, wie beide Motorräder den Fahrer „einbinden“. Die Honda CMX 500 Rebel bietet eine Sitzposition, die oft als entspannt beschrieben wird: eher auf Komfort im Stadtverkehr und auf kurze bis mittlere Strecken ausgelegt. Die Triumph Bonneville T100 wirkt dagegen häufig wie ein Motorrad, das man auch auf längeren Touren gern fährt – nicht unbedingt, weil sie „weicher“ ist, sondern weil das Gesamtpaket aus Sitzhaltung, Lenkerposition und Fahrwerk oft als ausbalanciert wahrgenommen wird.
Wichtig ist: Die beste Wahl hängt stark von der eigenen Körpergröße und dem gewünschten Fahrstil ab. Wer eine aufrechte, entspannte Haltung bevorzugt, findet bei beiden etwas, aber die T100 wird oft dann bevorzugt, wenn längere Strecken im Fokus stehen.
Ausstattung und Alltag: Was zählt, wenn man wirklich fährt
Im Vergleich der Ausstattungsdetails zeigt sich ein typisches Muster: Die Honda CMX 500 Rebel punktet häufig mit einem klaren, reduzierten Ansatz. Das Motorrad wirkt dadurch leicht verständlich und unkompliziert. Die Triumph Bonneville T100 setzt stärker auf den „Classic“-Charakter, was sich auch in der Wahrnehmung der Bedienelemente und der Gesamtanmutung widerspiegelt.
Für den Alltag bedeutet das: Die Rebel ist oft die Maschine, die man gern „einfach nimmt“ – ohne großes Nachdenken. Die T100 ist eher die Maschine, bei der man das Motorradfahren bewusst genießt: Starten, Losfahren, sich treiben lassen und dabei den Motorcharakter sowie die klassische Optik im Blick behalten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CMX 500 Rebel – Stärken
- Einfaches Handling: wirkt besonders im Stadtverkehr und bei niedrigen Geschwindigkeiten souverän.
- Entspannte Fahrweise: passt gut zu ruhigem Cruisen und alltäglichen Strecken.
- Guter Einstieg in den Custom-Look: ohne dass man sich „zu viel“ Motorrad für den Alltag anschafft.
Honda CMX 500 Rebel – Schwächen
- Begrenzte Reserven bei sehr zügiger Fahrweise: wer häufig schnell überholt oder dauerhaft hohe Tempi fährt, merkt schneller Grenzen.
- Weniger „Touren-Drive“ im Vergleich zur T100: eher dann ideal, wenn die Fahrten nicht dauerhaft auf maximale Leistung ausgelegt sind.
Triumph Bonneville T100 – Stärken
- Mehr Durchzug: Beschleunigen und Überholen wirken oft entspannter.
- Souveränes Fahrgefühl: besonders auf längeren Strecken und bei höheren Geschwindigkeiten.
- Starker Charakter: Modern Classic mit einem Motorradgefühl, das viele als „rund“ erleben.
Triumph Bonneville T100 – Schwächen
- Anspruch an die eigene Fahrweise: wer vor allem sehr leicht und niedrigschwellig unterwegs sein möchte, kann die T100 als „größer“ wahrnehmen.
- Mehr Motorrad fürs Budget: je nach Kaufpreis und Setup ist die Entscheidung oft auch eine Frage des Gesamtpakets.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man sich die eigene Nutzung vor Augen führt. Die Honda CMX 500 Rebel ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt: kurze Wege, Stadtverkehr, entspanntes Cruisen und ein Custom-Look, der nicht überladen wirkt. Sie ist auch dann eine gute Wahl, wenn man sich an ein neues Motorrad herantasten möchte und dabei ein leicht zu kontrollierendes Gesamtpaket bevorzugt.
Die Triumph Bonneville T100 ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehr „Reisegefühl“ mitbringen soll: längere Touren, häufiger zügiges Fahren, mehr Reserven beim Beschleunigen und ein Fahrstil, der auch auf Landstraßen gern dynamischer wird. Wer den klassischen Stil liebt und gleichzeitig ein souveränes, kraftvolles Motorrad sucht, wird mit der T100 oft glücklicher.
Fazit:
Die Honda CMX 500 Rebel ist die richtige Wahl für alle, die ein unkompliziertes, handliches Motorrad für den Alltag suchen: Stadt, Feierabendrunde und entspanntes Cruisen stehen im Vordergrund. Ihre Stärke liegt im leichtgängigen Handling und in der harmonischen Art, mit der sie sich fahren lässt. Wer dagegen regelmäßig zügig unterwegs ist oder beim Überholen gern Reserven nutzt, wird die Grenzen schneller spüren.
Die Triumph Bonneville T100 passt besser zu Fahrern, die mehr Durchzug, ein souveräneres Fahrgefühl und ein klar „klassisches“ Motorrad-Erlebnis wollen. Besonders auf längeren Strecken und bei dynamischerem Fahren wirkt sie oft entspannter und gelassener. Wer den Modern-Classic-Look liebt und gleichzeitig ein Motorrad möchte, das auch bei Tempo und Beschleunigung überzeugt, trifft mit der T100 meist die passendere Entscheidung.