| UVP | 7.009 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Preis
- Bedienung
- Cruisen
- Nicht sportlich
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 46 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 303 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 295 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Also: Daumen hoch, oder nicht? Ganz klar, Daumen hoch. Selten kann man mal ein Motorrad fahren, was vielleicht den persönlichen Geschmack nicht trifft und schon gar nicht den Fahrstil – das aber trotzdem Sympathiepunkte ohne Ende einfährt.
Dazu ist es eine Honda, will sagen: Hohe Qualität ist gewährleistet, einfache Bedienung wie schon erwähnt auch. Verhindert vielleicht der Preis den Kauf? Nein, 6075 Euro Neupreis sind es, den ganzen Spaß gibt es also für kleines Geld.
Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt.
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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Honda CMX 500 Rebel vs Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CMX 500 Rebel und die Yamaha Tracer 9 GT Plus, wird der Vergleich besonders spannend. Die Rebel steht für entspanntes Cruisen, eine unkomplizierte Handhabung und ein klares, bodenständiges Konzept. Die Tracer 9 GT Plus dagegen ist auf der anderen Seite ein ausgewachsener Touring-Ansatz: mehr Leistung, mehr Elektronik, mehr Komfort und ein deutlich stärkerer Fokus auf lange Strecken. Genau daraus entsteht die Frage: Welches Motorrad passt besser zum eigenen Fahrstil – und welche Stärken bringen die jeweiligen Konzepte wirklich im Alltag?
Grundidee im Vergleich: Cruiser-Charakter vs. Touring-Performance
Honda CMX 500 Rebel: entspanntes Fahren im Vordergrund
Die Honda CMX 500 Rebel ist als Motorrad gedacht, das sich leicht anfühlt. Der Charakter ist eher ruhig und kontrolliert: Man sitzt angenehm, fährt ohne Hektik und gewinnt schnell Vertrauen in die Maschine. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken spielt die Rebel ihre Stärken aus, weil sie nicht nach „Maximalleistung“ verlangt, sondern nach einem stimmigen Gesamtgefühl.
Yamaha Tracer 9 GT Plus: Touring mit Anspruch
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus verfolgt ein anderes Ziel. Hier steht nicht das „leichte Cruisen“ im Mittelpunkt, sondern das „souveräne Durchziehen“ – auch dann, wenn die Strecke länger wird oder das Wetter ungemütlicher. Die Tracer wirkt wie ein Motorrad, das für verschiedene Situationen gerüstet ist: mit deutlich mehr Reserven, einer touringtypischen Ergonomie und einer Ausstattung, die auf Komfort und Sicherheit ausgelegt ist.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda CMX 500 Rebel setzt auf ein zugängliches Leistungsbild, das sich vor allem durch seine Gutmütigkeit auszeichnet. Das bedeutet nicht, dass Dynamik fehlt – aber sie kommt kontrolliert und ohne „Überraschungen“. Dadurch eignet sich die Rebel besonders für Fahrten, bei denen gleichmäßiges Tempo, entspanntes Schalten und ein ruhiges Fahrgefühl wichtiger sind als sportliche Beschleunigungsrekorde.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus liefert dagegen ein deutlich anderes Tempo. Die Maschine ist spürbar darauf ausgelegt, zügig zu beschleunigen und auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil zu bleiben. Das ist vor allem auf Überlandstrecken und Autobahnabschnitten ein Vorteil: Man kann Reserven nutzen, ohne ständig am Limit zu fahren. Gleichzeitig kann das Mehr an Leistung auch bedeuten, dass die Tracer mehr „Fahrzeug“ ist – wer eher gemütlich unterwegs ist, wird die Reserven nicht immer ausschöpfen, profitiert aber von der Gelassenheit.
Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen vs. stabil auf Distanz
Die Honda CMX 500 Rebel punktet beim Handling. Sie wirkt agil genug, um im Alltag schnell durch den Verkehr zu kommen und auf Landstraßen unkompliziert zu reagieren. Das Fahrwerk ist auf ein entspanntes Tempo ausgelegt, wodurch Unebenheiten zwar spürbar sein können, aber das Motorrad insgesamt gut kontrollierbar bleibt. Wer häufig kurze Strecken fährt oder sich an ein Motorrad herantasten möchte, bekommt hier ein Konzept, das nicht überfordert.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen auf Stabilität und Komfort bei längeren Fahrten ausgelegt. Das Fahrwerk fühlt sich auf Distanz oft „erwachsener“ an: Die Maschine bleibt ruhiger, wenn die Straße schneller wechselt oder wenn man zügiger unterwegs ist. Das kann im Stadtverkehr etwas weniger „spielerisch“ wirken als bei der Rebel, zahlt sich aber auf Touren aus, weil das Motorrad weniger nach Korrekturen verlangt.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit vs. Touring-Support
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen Konzept und Einsatzbereich. Die Honda CMX 500 Rebel bietet eine Bremsperformance, die sich gut dosieren lässt und zum ruhigen Fahrstil passt. Das ist ein Vorteil, wenn häufig bei moderaten Geschwindigkeiten gefahren wird oder wenn man Wert auf ein leicht verständliches Setup legt.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus bringt zusätzlich den Touring-Fokus mit: Bremsen und Sicherheitssysteme sind auf mehr Tempo und wechselnde Bedingungen ausgelegt. Gerade wenn man längere Strecken fährt oder öfter bei höheren Geschwindigkeiten unterwegs ist, wirkt das Gesamtsystem oft souveräner. Der Vorteil liegt weniger in „maximaler Bremskraft“, sondern in der Kombination aus Stabilität, Elektronik-Unterstützung und dem Gefühl, dass das Motorrad auch bei Stresssituationen kontrollierbar bleibt.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung bei der Tracer
Ein klarer Unterschied liegt in der Ausstattung. Die Honda CMX 500 Rebel ist eher auf das Wesentliche reduziert. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Viele Fahrer schätzen genau diese Einfachheit, weil das Motorrad dadurch intuitiv bleibt. Wer gern selbst „arbeitet“ und nicht ständig mit Menüs oder Assistenzfunktionen beschäftigt ist, findet in der Rebel einen angenehmen Charakter.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen setzt stark auf Elektronik. Das kann im Alltag und auf Touren ein echter Gewinn sein: Traktions- und Fahrmodi, Assistenzfunktionen und ein insgesamt moderneres Setup unterstützen dabei, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen sicher zu bewegen. Die Kehrseite: Wer ein Motorrad ohne „Technik-Overload“ sucht, könnte die Tracer als komplexer empfinden. Dafür bekommt man aber auch mehr Komfort und mehr Sicherheitspuffer.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Die Honda CMX 500 Rebel bietet eine Sitzposition, die zum Cruisen einlädt. Das Motorrad wirkt so gestaltet, dass man entspannt sitzt und nicht ständig in eine sportliche Haltung gedrückt wird. Auf kürzeren Strecken ist das ein Pluspunkt, weil die Maschine schnell „passt“. Auf längeren Fahrten kann der Komfort stärker davon abhängen, wie die eigene Körpergröße und Sitzgewohnheiten zusammenpassen.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist deutlich stärker auf Touren ausgelegt. Ergonomie, Windschutz und die allgemeine Reiseausrichtung sorgen dafür, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Gerade bei wechselndem Wetter oder bei längeren Autobahnabschnitten ist das ein Vorteil. Allerdings ist die Tracer auch ein Motorrad, das mehr Gewicht und mehr „Touring-Volumen“ mitbringt – wer sehr häufig enge Parklücken oder langsame Manöver hat, wird das spüren.
Alltag vs. Reise: Wo die Stärken wirklich sichtbar werden
Im Alltag zeigt die Honda CMX 500 Rebel ihre Stärke: unkompliziertes Handling, ein ruhiger Charakter und ein Konzept, das sich schnell vertraut anfühlt. Sie ist besonders dann passend, wenn die Fahrten oft in der Stadt beginnen, wenn kurze Strecken dominieren oder wenn ein Motorrad gesucht wird, das nicht ständig „fordert“.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Strecken aus. Sobald die Route mehr Kilometer verlangt, wird die Touring-Ausrichtung sichtbar: mehr Reserven, mehr Komfort, bessere Unterstützung durch Elektronik und ein insgesamt souveräneres Fahrgefühl. Für Fahrten, bei denen man nicht nur von A nach B will, sondern die Strecke selbst genießen möchte, ist die Tracer besonders überzeugend.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CMX 500 Rebel – Stärken
- Leicht zugängliches Fahrgefühl, das im Alltag schnell Sicherheit gibt
- Unkomplizierter Charakter, passend für Stadt und entspannte Landstraßen
- Klare, reduzierte Ausrichtung ohne übermäßige Technikkomplexität
Honda CMX 500 Rebel – Schwächen
- Weniger „Touring-Puffer“ bei sehr langen Strecken und höheren Tempi
- Komfort und Dynamik sind stärker auf entspanntes Fahren ausgelegt
Yamaha Tracer 9 GT Plus – Stärken
- Deutlich mehr Reserven für zügiges Fahren und Überholmanöver
- Touring-Komfort und Stabilität auf Distanz
- Umfangreiche Elektronikunterstützung für Sicherheit und Fahrkomfort
Yamaha Tracer 9 GT Plus – Schwächen
- Komplexeres Gesamtpaket durch Elektronik und Touring-Ausrichtung
- Im sehr langsamen Stadtbetrieb kann das Mehr an Motorrad „spürbar“ sein
Welches Motorrad passt besser? Entscheidungshilfe
Wenn der Fokus auf entspanntem Fahren, einfacher Bedienbarkeit und einem Motorrad liegt, das sich schnell in den Alltag einfügt, ist die Honda CMX 500 Rebel die stimmigere Wahl. Sie ist besonders geeignet, wenn die meisten Fahrten moderat ausfallen und das Motorrad vor allem Spaß macht, ohne ständig Leistung abrufen zu müssen.
Wenn dagegen lange Strecken, höhere Geschwindigkeiten und ein rundum komfortables Touring-Erlebnis im Vordergrund stehen, ist die Yamaha Tracer 9 GT Plus die bessere Option. Die Tracer bietet mehr Dynamik, mehr Komfort und mehr Unterstützung durch Elektronik – genau das, was auf Reisen den Unterschied macht.
Fazit:
Die Honda CMX 500 Rebel ist das Motorrad für alle, die ein unkompliziertes, entspanntes Fahrgefühl suchen: ideal für Stadt, Feierabendrunden und Touren, bei denen Gelassenheit wichtiger ist als maximale Reserven. Ihre Stärke liegt in der einfachen Handhabung und dem klaren, bodenständigen Charakter. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, auch bei höheren Tempi souverän unterwegs sein möchte und Wert auf Komfort sowie moderne Unterstützung legt, wird mit der Yamaha Tracer 9 GT Plus glücklicher. Die Tracer wirkt wie ein Touring-Paket: stabil, komfortorientiert und mit Elektronik, die das Fahren in vielen Situationen erleichtert. Kurz gesagt: Rebel für entspanntes Cruisen und Alltag – Tracer für Reisen, Dynamik und Touring-Komfort.