| UVP | 20.119 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- technische Ausstattung volle Hütte
- souveränes Fahrgefühl
- stattliche Erscheinung
- schöner 2 Zylindersound
- kräftiger Motor
- gute Bremsen
- komplizierte Bedienung
- etwas schwer
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Länge | 2.305 | mm |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Sitzhöhe: | 835-855 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 199 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 500 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 45mm Showa EERA Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Showa EERA Zentralfederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Schwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Africa Twin ist ein starkes Stück Motorrad! Die Adventure Sports wurde noch mehr auf Straße getrimmt und gehört nun zu den ultimativen Adventure-Bikes für die Reise zum Nordkap. Sie ist technisch komplett ausgestattet und gehört abgesehen von der Leistung ganz klar in die Oberklasse. Einzige Kritikpunkte sind die fummelige Bedienung und das etwas schwere Gewicht, womit allerdings auch viele Wettbewerber zu kämpfen haben. Ansonsten eine supergeile Maschine mit majestätischer Ausstrahlung und ebensolchem Fahrgefühl - grandios!Das Testbike wurde uns wieder einmal von motofun (www.motofun.de) aus Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Adventure Sports und die Standard AT als Vorführer bereit. Probefahrten dort sind in den Schmalfelder Kurven ein echter Genuss - auf zu motofun und Gruß an den Chef Nico!
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports vs. Honda X-ADV – welcher Typ Motorrad passt?
Wer sich zwischen der Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports und der Honda X-ADV entscheiden will, steht vor einer spannenden Gegenüberstellung: Hier geht es um zwei sehr unterschiedliche Philosophien. Die Africa Twin steht für Reiseenduro, lange Strecken, Schotterpisten und ein Setup, das auf Touren ausgelegt ist. Die X-ADV dagegen ist der Allrounder für den Alltag – mit einer Mischung aus Motorrad-Charakter und dem Komfortgedanken, den viele vom Roller kennen.
Im Folgenden werden die wichtigsten Unterschiede entlang typischer Nutzungsszenarien betrachtet: Fahrgefühl, Komfort, Elektronik, Handling, Alltagstauglichkeit und die Frage, wo die jeweiligen Stärken am meisten zählen – und wo Grenzen sichtbar werden.
Konzept und Einsatzgebiet: Reiseenduro vs. Urban-Allrounder
Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports
Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports ist als Adventure-Tourer gedacht. Das merkt man nicht nur am Look, sondern auch an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für die Feierabendrunde, sondern für mehrtägige Reisen mit Gepäck und wechselnden Untergründen nimmt. Wer gerne plant, packt und losfährt – gern auch abseits der perfekten Asphaltstraße – findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Honda X-ADV
Die Honda X-ADV zielt stärker auf den Alltag ab. Sie ist für Strecken gebaut, bei denen man häufig stoppt, anfahren muss und zwischen Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen pendelt. Die Sitzposition und die Bauart vermitteln ein Gefühl von Kontrolle und Übersicht, während das Konzept darauf ausgelegt ist, dass man schnell und entspannt unterwegs ist – ohne sich jedes Mal wie bei einem „klassischen“ Motorrad komplett umstellen zu müssen.
Motor und Antrieb: Charakter entscheidet
Beide Modelle sind Honda-typisch auf Alltagstauglichkeit ausgelegt, unterscheiden sich aber im Charakter. Die Africa Twin wirkt in der Abstimmung klar auf Touring und Durchzug ausgelegt: Sie soll gleichmäßig funktionieren, Reserven bieten und auch bei längeren Etappen souverän bleiben. Die X-ADV spielt dagegen stärker die Karte Spontanität im Stadt- und Landstraßenbetrieb: Der Fokus liegt auf einem entspannten Vortrieb, der sich leicht dosieren lässt und das Fahren im Alltag angenehm macht.
In der Praxis zeigt sich: Wer häufig lange Strecken fährt oder regelmäßig „mehr“ will als nur Asphalt, wird die Africa Twin als konsequenteren Reisebegleiter empfinden. Wer dagegen vor allem kurze bis mittlere Strecken kombiniert und dabei Komfort und einfache Handhabung priorisiert, findet in der X-ADV den passenderen Ansatz.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Handling trennen sich die Wege deutlich. Die Africa Twin Adventure Sports ist auf Stabilität ausgelegt – besonders dann, wenn die Strecke nicht mehr nur glatt ist. Das Fahrwerk und die Gesamtkonstruktion sind darauf vorbereitet, dass man auch auf unebenem Untergrund sicher unterwegs sein möchte. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das sich eher wie ein „Reisegerät“ anfühlt: ruhig, berechenbar und auf längere Belastung vorbereitet.
Die X-ADV ist dagegen spürbar leichter im Alltag zu bewegen. Das Handling wirkt näher an dem, was viele von urbanen Konzepten erwarten: schnelle Richtungswechsel, angenehmes Rangieren und ein Fahrgefühl, das auch in dichtem Verkehr nicht anstrengend wird. Auf der anderen Seite ist die X-ADV weniger das Motorrad, das man als erstes für anspruchsvolle Offroad-Passagen auswählt – dafür ist die Africa Twin klar die bessere Wahl.
Komfort und Sitzposition: Wie sich Tageskilometer anfühlen
Komfort ist bei beiden Modellen ein Thema, aber auf unterschiedliche Weise. Die Africa Twin Adventure Sports richtet sich an Fahrer, die lange Tage im Sattel verbringen. Die Sitzposition und die ergonomische Auslegung sind darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu kommt der Touring-Fokus: Wer Gepäck, Windschutz und eine „ich bin bereit“-Mentalität mag, wird die Africa Twin als stimmig erleben.
Die X-ADV punktet vor allem bei Alltagstauglichkeit. Die Sitzposition vermittelt eine gute Übersicht, das Ein- und Aussteigen ist unkompliziert, und das Motorrad lässt sich im Tagesbetrieb oft entspannter bewegen. Für Pendler und Fahrer, die häufig zwischen Stadt und Landstraße wechseln, ist das ein echter Vorteil.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlichem Fokus
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Schwerpunkte passen zum jeweiligen Konzept. Bei der Africa Twin steht die Unterstützung im Vordergrund, die auf wechselnde Bedingungen ausgelegt ist – also dann, wenn Untergrund, Grip und Streckenprofil variieren. Das hilft besonders auf Reisen, wenn man nicht immer planen kann, wie die Straße aussieht.
Bei der X-ADV ist die Elektronik stärker auf komfortables, sicheres Fahren im Alltag ausgerichtet. Das Ziel ist, dass sich das Motorrad leicht kontrollieren lässt und man sich auf den Verkehr konzentrieren kann. Gerade im Stop-and-go oder bei wechselnden Geschwindigkeiten ist das spürbar.
Ausstattung und Reise- bzw. Alltagsnutzen
Die Africa Twin Adventure Sports ist klar das Modell, das man als „Reisebasis“ versteht. Der Adventure-Touring-Ansatz zeigt sich in der Art, wie das Motorrad auf längere Touren vorbereitet ist: mehr Fokus auf Gepäck, Schutz und ein Setup, das auch bei längeren Etappen nicht „auf Kante“ genäht wirkt.
Die X-ADV ist dagegen der Typ Motorrad, der im Alltag schnell einsatzbereit ist. Sie eignet sich besonders, wenn das Motorrad nicht nur für den Urlaub gedacht ist, sondern auch für den täglichen Gebrauch: kurze Wege, spontane Ausfahrten, gelegentliche Ausflüge und ein Fahrstil, der nicht jedes Mal nach „Tourmodus“ verlangt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports
- Touring-Charakter: gemacht für lange Strecken und wechselnde Untergründe.
- Stabilität und ruhiges Fahrverhalten, besonders außerhalb perfekter Straßen.
- Adventure-Fokus: wer Schotter und Reiseabstecher mag, bekommt ein stimmiges Gesamtpaket.
Schwächen der Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports
- Weniger „Rollerleicht“ im Stadtbetrieb: Das Konzept ist eher Reise- als Urban-orientiert.
- Gewicht und Größe können im engen Alltag spürbarer sein als bei kompakteren Konzepten.
Stärken der Honda X-ADV
- Alltagstauglichkeit: unkompliziert, schnell im Handling, gut für Pendelstrecken.
- Komfortgefühl durch das Konzept, das an Roller-Logik erinnert.
- Vielseitigkeit für gemischte Streckenprofile ohne großen Umstellungsaufwand.
Schwächen der Honda X-ADV
- Adventure-Grenzen: Für anspruchsvollere Offroad-Einsätze ist die Africa Twin klar im Element.
- Touring-Fokus weniger ausgeprägt: Wer wirklich „große Reisen“ plant, wird eher zur Africa Twin greifen.
Welche Kaufentscheidung passt? Typische Käuferprofile
Die Entscheidung wird leicht, wenn die Nutzung klar ist. Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports passt besonders gut zu Fahrern, die regelmäßig längere Strecken fahren, Touren planen und auch abseits des Asphalts nicht klein beigeben wollen. Sie ist ein Motorrad für Menschen, die das Gefühl mögen, mit einem „Reisegerät“ unterwegs zu sein – souverän, stabil und bereit für alles, was unterwegs kommt.
Die Honda X-ADV ist dagegen ideal für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert und dabei trotzdem Charakter hat. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, oft stoppt, Wert auf entspanntes Handling legt und das Motorrad als täglichen Begleiter sieht, wird die X-ADV als besonders passend empfinden.
Fazit:
Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Reisen, lange Etappen und wechselnde Untergründe im Blick haben. Ihr Vorteil liegt in der stabilen, tourentauglichen Auslegung und dem klaren Adventure-Fokus: Sie fühlt sich wie ein Motorrad an, das man auch mit Gepäck und auf weniger perfekten Straßen gerne fährt. Wer regelmäßig abseits des Asphalts unterwegs ist oder einfach das „größere“ Abenteuer sucht, wird hier deutlich zufriedener.
Die Honda X-ADV gewinnt dort, wo Alltagstauglichkeit und entspanntes Handling wichtiger sind als maximale Reise- oder Offroad-Ausrichtung. Sie ist besonders für Pendler und Fahrer geeignet, die ein vielseitiges Motorrad möchten, das schnell einsatzbereit ist und sich im Stadtverkehr angenehm bewegt. Kurz gesagt: Africa Twin für die große Tour, X-ADV für den täglichen Mix.